FAQ zu vZEV und LEG

Antworten zu den häufigsten Fragen rund um das Teilen von Solarstrom in der Nachbarschaft oder Gemeinde mit virtuellem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (vZEV) oder lokaler Elektrizitätsgemeinschaft (LEG).

Begriffe & Grundlagen

Was ist der Unterschied von LEG Vertreter zu LEG Verantwortlicher?

Es gibt keine Unterschiede. Bei PVshare verwenden wir hauptsächlich den Begriff "LEG Verantwortlicher", während in der Branche auch "LEG Vertreter" verwendet wird.

Wir haben uns für den Begriff "LEG Verantwortlicher" entschieden, um einerseits eine konsistente Terminologie zum Begriff "vZEV Verantwortlicher" zu haben. Andererseits soll damit direkt ersichtlich sein: Das ist derjenige/diejenige, welcher/welche die Verantwortung über die LEG im PVshare Cockpit hat.

Was ist der Unterschied von virtuellem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch zu virtuellem ZEV zu vZEV?

Es gibt keine Unterschiede. Virtueller ZEV und vZEV sind nur kürzere Schreibweisen für "virtueller Zusammenschluss zum Eigenverbrauch".

Was ist der Unterschied vom PVshare Cockpit zum PVshare Portal?

Das PVshare Portal wurde im Q2 2025 umbenannt zu PVshare Cockpit - sollte irgendwo das "PVshare Portal" erwähnt sein, so ist damit das PVshare Cockpit gemeint.

Was macht PVshare so speziell und welche Firma steckt dahinter?

Eine ausgeklügelte Software und Spezialisierung auf vZEV und LEG. Wir bieten viel Know-How in Form einer umfangreichen und aktuellen Website (Erklärungen, Rechtsgrundlagen, Videos, Grafiken und sogar kostenlose Tools), sowie direkt in unserer Software (PVshare Cockpit) integriert. Ein kostenloser vZEV/LEG-Gründungsprozess ist direkt im PVshare Cockpit integriert. Dieser liefert Schritt-für-Schritt die notwendigen Informationen für die Gründung.

Unsere Software - PVshare Cockpit - ist bequem zu bedienen und ist ein idealer Kompromiss zwischen Komplexität und Funktionsvielfalt, um Kundenbedürfnisse trotz einfacher Bedienung abzudecken. Mehr dazu, wie ein vZEV oder eine LEG im PVshare Cockpit verwaltet wird, finden Sie hier.
Das PVshare Cockpit arbeitet autonom für Sie: Daten werden automatisch empfangen, verarbeitet und wenn eine neue Rechnungsperiode (frei wählbar von monatlich bis jährlich) fällig ist und Daten vorhanden sind, werden die Rechnungen vollautomatisch erstellt.
Beim Pro+ Abo werden die Rechnungen nach Ihrer Freigabe (oder wenn die automatische Freigabe aktiviert ist, nach Ablauf der einstellbaren Frist) vollautomatisch per E-Mail versendet. Noch einfacher und bequemer könnte die Verwaltung und Abrechnung eines vZEV oder einer LEG nicht sein.

Nicht nur vZEV/LEG Verantwortliche (oder Manager) haben Zugriff auf das PVshare Cockpit, auch alle vZEV oder LEG Teilnehmer können sich einloggen, um Statistiken und Rechnungen einzusehen. Dadurch hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit sein Stromverbrauchverhalten zu optimieren, wovon alle profitieren.

Gleichzeitig ist die Software versehen mit Mechanismen, um vor Fehlkonfigurationen zu schützen. So werden die Bilanzsummen der Energiedaten, die von den Netzbetreibern angeliefert werden zusätzlich berechnet und mit den angelieferten Daten abgestimmt. Damit kann die Software eindeutig erkennen, ob eine Inkonsistenz vorliegt, wenn z.B. ein Stromzähler nicht oder falsch konfiguriert ist.
Die Software enthält unzählige weitere vollautomatischen Mechanismen, die vor Fehlkonfigurationen und damit fehlerhaften Abrechnungen schützen; so zum Beispiel eine Plausibilisierungsprüfung der konfigurierten Tarife oder ein Status-Check.
Das Verhalten der Software wird von verschiedenen Gesichtspunkten laufend überwacht, um Sicherheit und Zuverlässigkeit sicherzustellen.

Der kostenlose vZEV Gründungsprozess, bzw. der LEG Gründungsprozess direkt im PVshare Cockpit ermöglichen die Abklärung und Gründung eines vZEV, bzw. einer LEG ohne Verpflichtungen. Der Prozess kann ohne Kostenfolgen abgebrochen werden.

Neben dem kostenlosen vZEV Rechner bietet PVshare umfangreiches Wissen rund um vZEV und LEG.

PVshare ist eine eingetragene Marke (Trademark) von inventlab GmbH (inventlab ist ebenfalls eine eingetragene Marke), einer Softwareentwicklungs-Firma mit Fokus auf Entwicklung von wertvoller Software für viele Nutzer, wodurch die Kosten tief gehalten werden können. PVshare, bzw. inventlab GmbH befindet sich im Kanton Solothurn. Das Unternehmen entstand im Jahre 2001; die Umfirmierung zur heutigen GmbH fand 2012 statt. Mehr zum Trademark und zum Unternehmen finden Sie hier.

Hier können Sie noch mehr über uns und unsere Mission erfahren und auf der Startseite finden Sie mehr zu den Vorteilen mit PVshare.

Jetzt zum PVshare Cockpit: Kostenlose Abklärung / Gründung eines vZEV oder einer LEG

Warum benötigt PVshare keine manuellen Eingriffe oder individuelle Begleitung?

Viele Lösungen am Markt setzen bei vZEV/LEG auf individuelle Begleitung, manuelle Eingriffe oder laufende Korrekturen.

PVshare verfolgt bewusst einen anderen Ansatz:
Unsere Software ist so konzipiert, dass unsere Kunden alle Angaben direkt erfassen können. Fachlich relevante Prüfungen, Abgrenzungen und Plausibilisierungen, soweit diese technisch möglich sind, erfolgen automatisch.
Wo andere Systeme auf menschliche Eingriffe angewiesen sind, erkennt das PVshare Cockpit Abweichungen selbständig und zeigt diese transparent auf – inklusive klarer Hinweise zum weiteren Vorgehen.

Manuelle Eingriffe, persönliche Abstimmungen oder "Feuerwehreinsätze" sind aus unserer Sicht kein Qualitätsmerkmal, sondern ein Hinweis auf unzureichende Systemlogik.
Deshalb konzentrieren wir uns vollständig auf Softwarequalität statt auf nachträgliche Korrekturen. Unsere Kunden erwerben Software-Abos einer ausgereiften Software, keine "wir finden es zusammen mit unseren Kunden heraus"-Lösung.

Davon profitieren unsere Kunden direkt durch eine einfache, transparente Nutzung und eine wirtschaftlich möglichst effiziente Umsetzung von vZEV und LEG – ohne zeitraubende manuelle Abstimmungen oder reaktive Eingriffe.

Muss bei einem vZEV oder einer LEG die Energie zeitgleich ausgetauscht werden, damit sie nicht vom Netzbetreiber gekauft wird?

Ja. Wenn Strom aus dem Haus eines vZEV/LEG-Teilnehmers mit Solaranlage fliesst und nicht zeitgleich (in den gleichen 15 Minuten) in ein anderes Haus/eine andere Wohnung eines vZEV/LEG-Teilnehmers fliesst, so wird diese Energie dem Netzbetreiber verkauft.

Zum Verständnis: In einem vZEV oder in einer LEG wird immer nur die Energie ausgetauscht oder verkauft, die ohne vZEV/LEG vollständig dem Netzbetreiber verkauft werden würde.
In anderen Worten: Energie, die ohne vZEV oder LEG als Eigenverbrauch genutzt wird, bleibt weiterhin "im Haus", diese kann auch mit einem vZEV oder einer LEG durch niemand anderen verbraucht werden.

Werden ein vZEV und eine LEG kombiniert (vZEV ist Teilnehmer einer LEG), so gilt aus der Natur der Sache folgende Reihenfolge für jede Viertelstunde:

  1. Energie, die im Haus (vor dem Stromzähler) als Eigenverbrauch wieder verbraucht wird. Diese "fliesst" weder in den vZEV, noch in die LEG.
  2. Energie, die im vZEV wieder verbraucht wurde
  3. Energie, die in der LEG verbraucht wurde
  4. Restliche Energie wird dem Netzbetreiber (oder einem Dritten Abnehmer) verkauft Siehe auch die Seite mit vZEV einer LEG beitreten

Kann bei einem vZEV Solarstrom weiterhin an einen anderen Abnehmer als den Netzbetreiber verkauft werden?

Ja.

Falls mehrere Solaranlagenbetreiber im vZEV sind, ist jedoch zu beachten, dass der gesamte vZEV als ein Kunde gilt. Die Energie wird also bei vZEV an einen einzelnen Abnehmer verkauft.

Kann es mit vZEV oder LEG sein, dass mein Eigenverbrauch reduziert wird?

Nein, das ist naturgemäss ausgeschlossen. Denn nur was der Stromzähler aktuell als an den Netzbetreiber zurückgespiesen misst - und daher kein Eigenverbrauch im Haus ist - kann mit vZEV oder LEG potenziell an Nachbarn oder in der Gemeinde verkauft werden.

Zum Verständnis: In einem vZEV oder in einer LEG wird immer nur die Energie ausgetauscht oder verkauft, die ohne vZEV/LEG vollständig dem Netzbetreiber verkauft werden würde.
In anderen Worten: Energie, die ohne vZEV oder LEG als Eigenverbrauch genutzt wird, bleibt weiterhin "im Haus", diese kann auch mit einem vZEV oder einer LEG durch niemand anderen verbraucht werden.

Heisst es das vZEV, der vZEV oder die vZEV, bzw. das LEG, die LEG oder der LEG?

vZEV

vZEV ist die Abkürzung für virtueller Zusammenschluss zum Eigenverbrauch. Entsprechend heisst es der virtuelle Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (der bezieht sich auf Zusammenschluss) und damit der vZEV.
Durch die unzähligen Nuancen in der deutschen Sprache, gibt es je nach Kontext und Satzstellung natürlich Ausnahmen. Beispiele: "Das vZEV Anmeldeprozedere ist schnell erklärt.", oder "Die vZEV Teilnehmer haben Zugriff zu Statistiken im PVshare Cockpit."

LEG

LEG ist die Abkürzung für lokale Elektrizitätsgemeinschaft. Entsprechend heisst es die lokale Elektrizitätsgemeinschaft (die bezieht sich auf Elektrizitätsgemeinschaft) und damit die LEG.
Auch hier bringt die deutsche Sprache Variationen je nach Satzstellung. Beispiele: "Das LEG Anmeldeprozedere ist nicht kompliziert.", oder "Der LEG-Teilnehmer kann Statistiken im PVshare Cockpit einsehen."


Abklärung & Gründung

Was kostet die vZEV/LEG Abrechnungssoftware? Gibt es Initialkosten?

Zu den Preisen inkl. Kostenrechner.

Initialkosten von PVshare fallen nicht an für die unverbindliche Gründung in der Software (PVshare Cockpit).
Das gilt auch für die Datenübertragung per Datahub swisseldex oder SDAT-CH-Hub, die keine Einrichtung erfordert, da das PVshare Cockpit die Daten vollautomatisch empfängt und verarbeitet.

Einzige Ausnahme (unwahrscheinlich):
Wenn Sie nicht die empfohlene Standard-Datenübertragung nutzen. Ohne Einrichtung und kostenlos ist die automatische Datenübertragung per swisseldex oder SDAT-CH-Hub.
Der Gründungsprozess direkt im PVshare Cockpit stellt sicher, dass eine der kostenlosen Datenübertragungsarten angestrebt wird, die von PVshare weder Einrichtungskosten, noch zusätzliche Software-Abos, noch zusätzliche Aufwände von Ihnen oder Abstimmungen erfordert.

Werden Messgeräte, Hardware oder sonstige Komponenten benötigt?

Nein.

Bei vZEV oder LEG und der Nutzung des PVshare Cockpit werden die Messdaten vom Netzbetreiber automatisch angeliefert. Dieser verwendet die Daten der SmartMeter (neue "reguläre Stromzähler"). Der Netzbetreiber ist zuständig für den Betrieb der SmartMeter.
Existieren noch keine SmartMeter und ein vZEV oder eine LEG wird angemeldet, so muss der Netzbetreiber die SmartMeter (auf seine Kosten) einbauen (Ausnahme bei asbesthaltigem Elektrotableau).
Der Netzbetreiber muss die Daten der SmartMeter kostenlos zur Verfügung stellen.

Wie werden die Daten in das PVshare Cockpit übertragen? Wie lautet die EIC von PVshare?

Netzbetreiber übertragen die Daten (vollautomatisch) an PVshare. Dies normalerweise über den Datahub swisseldex, alternativ über den SDAT-CH-Hub. Die Datenübertragung geschieht nach dem Schweizer Branchenstandard zur Übermittlung solcher Daten (SDAT-CH im Format ebIX).
Kunden müssen sich dabei nur initial darum kümmern, dass der Netzbetreiber weiss, wohin diese Daten übermittelt werden sollen. Dazu muss dem Netzbetreiber bei der Anmeldung des vZEV, bzw. der LEG folgendes mitgeteilt werden:
EIC code von PVshare: 12X-00000020CH-P (Rolle bei vZEV: DEC, bei LEG: CEM)

Der Datenempfang erfolgt vollautomatisch: Weder Sie, noch PVshare muss etwas unternehmen. Sobald der Netzbetreiber die Daten sendet, werden diese zugewiesen (vorausgesetzt, der vZEV/die LEG wurde im PVshare Cockpit vollständig und korrekt erfasst).

Hinweis: Die Einrichtung ist Teil des kostenlosen Gründungsprozesses direkt im PVshare Cockpit (Schritt 3).
Das PVshare Cockpit teilt Ihnen die Angaben direkt mit in der durch die Software geführten Schritt für Schritt Einrichtung und Anmeldung eines vZEV oder einer LEG.

Andere Datahubs als swisseldex können eine initiale Einrichtung erfordern. Die entsprechenden Informationen sind ebenfalls direkt im PVshare Cockpit beim Gründungsprozess (Schritt 3) eingebaut. Hat der/die vZEV/LEG Verantwortliche dies bei der Anmeldung im Gründungsprozess versäumt, stehen die Informationen auch noch im Status-Check zur Verfügung.

Falls weitere Informationen noch vor der kostenlosen und unverbindlichen Gründung von Interesse sind, sind diese bei den Preisen unter "Hinweise und Bedingungen" zu finden.

Welche Netzbetreiber/Datahubs werden unterstützt?

Das PVshare Cockpit kann Messdaten aller Netzbetreiber verarbeiten, sofern diese Daten nach dem Schweizer Strommarkt Standard SDAT-CH im ebIX Format an die EIC von PVshare: 12X-00000020CH-P über einen der nachfolgenden Datahubs übertragen können:

  1. swisseldex: Keine Einrichtung im PVshare Cockpit erforderlich. Keine Zusatzkosten.
    Der Datahub swisseldex ist die von PVshare empfohlene erste Wahl, sofern der Netzbetreiber dies unterstützt. Dies, weil keine Einrichtungs- oder Zusatzkosten entstehen und Daten direkt übermittelt werden.
  2. SDAT-CH-Hub: Keine Einrichtung im PVshare Cockpit erforderlich. Keine Zusatzkosten. Netzbetreiber braucht entsprechende SDAT-CH-Hub Lizenz. Daten werden über swisseldex zum PVshare Cockpit weitergeleitet.
  3. Datahub vom Netzbetreiber: Software-Abos "OtherDatahub" erforderlich. Einrichtung erfolgt nach Aufwand.
  4. PVshare Datahub: Software-Abos "PVshare Datahub" erforderlich. Einrichtung erfolgt nach Aufwand.

Der Datahub wird im letzten kostenlosen und unverbindlichen Gründungsprozess (Schritt 3) direkt im PVshare Cockpit gewählt. Dabei wird auch nochmals darauf hingewiesen, welcher Datahub empfohlen wird, damit keine Zusatzkosten entstehen.
Bei Bedarf sind weitere Details zu den möglichen Datahubs bei den Preisen unter "Hinweise und Bedingungen" beschrieben.

Beachten Sie:
Netzbetreiber sind verpflichtet, die für vZEV oder LEG notwendigen Lastgangdaten kostenlos zur Verfügung zu stellen.
vZEV/LEG Verantwortliche teilen dem Netzbetreiber bei der Anmeldung eines vZEV oder einer LEG mit, über welchen Datahub die Daten wohin übermittelt werden sollen. PVshare ist in das Vertragsverhältnis zwischen Netzbetreibern und deren Kunden nicht involviert. Eine korrekte Einrichtung des entsprechenden Datahubs liegt in der Verantwortung der vZEV/LEG Verantwortlichen und der Netzbetreiber.
PVshare hat als Empfänger der Daten keinen Einfluss auf die Datenübermittlung vom Netzbetreiber; PVshare kann weder beeinflussen, wann der Netzbetreiber Daten übermittelt, welche Daten er übermittelt, noch in welchem Zustand diese sind.
Im PVshare Cockpit durchlaufen die Daten unzählige Sicherheitsmechanismen, um bei fehlenden oder als fehlerhaft erkennbaren Daten oder bei unvollständiger Konfiguration durch den/die vZEV/LEG-Verantwortliche/n vor fehlerhaften Abrechnungen zu schützen.
Der Status-Check im PVshare Cockpit zeigt allfällige Probleme mit dem Datenempfang inkl. Vorgehen zur Lösung an.

Kann mit einem vZEV einer LEG beigetreten werden oder umgekehrt?

Es ist möglich, mit einem vZEV einer LEG beizutreten.
Der vZEV ist dann ein Teilnehmer in der LEG. Im PVshare Cockpit existieren dann zwei Mandanten: Einer zur Verwaltung des vZEV und einer zur Verwaltung der LEG.

Umgekehrt, kann eine LEG nicht an einem vZEV beitreten.

Wie sieht das PVshare-Cockpit aus und wie werden die Abrechnungen dargestellt?

Wir bieten Einblicke auf separaten seiten:

Die Anleitungen können zusätzliche Eindrücke zur Funktionsweise liefern.


Noch direktere Einblicke gibt es direkt im PVshare Cockpit - Abklärung und Gründung sind kostenlos und unverbindlich:

Gibt es Vertragsvorlagen, Vorlagen zur Einverständniserklärung der vZEV/LEG Teilnehmer oder ein Dokument, um mögliche LEG/vZEV Teilnehmer anzufragen?

Ja das bieten wir. Kostenlos.

Entsprechende Dokumentvorlagen können im kostenlosen vZEV oder LEG Gründungsprozess unverbindlich heruntergeladen werden. Auch nach dem Gründungsprozess stehen die Dokumentvorlagen weiterhin im PVshare Cockpit kostenlos zur Verfügung.

Kunden, die schon einen vZEV haben und auch noch eine LEG gründen möchten, müssen sich zuerst ausloggen, bevor Sie einen neuen Gründungsprozess (mit einer anderen E-Mail Adresse) starten.
Mehr dazu unter ist auf der Seite mit einem vZEV einer LEG beitreten beschrieben.

Kann mit PVshare und vZEV/LEG nur Solarstrom ausgetauscht werden?

Nein, es kann grundsätzlich Energie ("Strom") aus verschiedenen erneuerbaren Energiequellen ausgetauscht werden. Darunter nebst Photovoltaik z.B. auch Anlagen wie Kleinwasserkraft oder Biomasse.

Zur Einfachheit - und weil die Anzahl Solaranlagen klar überwiegt - erwähnen wir bei PVshare primär Solaranlagenbetreiber (oder ähnliche Begriffe wie PV-Anlagen), wenn sämtliche Energieerzeuger gemeint sind, die an vZEV oder LEG teilnehmen können.

Unser Netzbetreiber sagt, vZEV seien noch nicht möglich, kann das sein?

Nein. Netzbetreiber sind sowohl verpflichtet, innerhalb von 15 Tagen Auskunft über die möglichen vZEV Teilnehmer zu geben, als auch vZEV ab Anmeldung innerhalb drei Monaten umzusetzen. Sofern noch keine Smart Meter (Stromzähler mit Kommunikationsschnittstelle) verbaut sind, muss der Netzbetreiber diese innerhalb der drei Monate bei den vZEV Teilnehmern einbauen. Bei Streitigkeiten ist ElCom zuständig.

Unser Netzbetreiber verlangt Gebühren für den Betrieb des vZEV, darf er das?

Nein. Einige Netzbetreiber bieten jedoch auch Abrechnungslösungen (ähnlich wie PVshare) oder Abrechnungsdienstleistungen/Praxismodelle an, wofür – wenn Sie sich für dieses Angebot entscheiden – natürlich Gebühren anfallen. Sie haben aber immer die Wahl, ob Sie das Angebot vom Netzbetreiber annehmen, oder den vZEV über PVshare abrechnen.

Rechnen Sie mit PVshare ab, haben Sie den Vorteil, dass Sie eine Lösung von einem unabhängigen Anbieter nutzen. Im Vergleich zu Netzbetreiberlösungen ist unsere Lösung vollkommen auf Ihren Profit und die Profitoptimierung für Sie ausgelegt.

Wenn Sie mit PVshare abrechnen, dürfen für den vZEV Betreiber keine laufenden Gebühren vom Netzbetreiber anfallen.
PVshare kann mit jedem Netzbetreiber in der Schweiz genutzt werden, solange die Daten im Branchenstandard (SDAT-CH) geliefert werden - der Netzbetreiber muss die Daten dafür kostenlos zur Verfügung stellen (Artikel 18 Absatz 7 EnV).

Nicht erlaubte Betriebsgebühren sind nicht zu verwechseln mit dem Messtarif: Siehe hierzu unter "Welche Betriebsgebühren können vom Netzbetreiber für einen vZEV anfallen?"

Welche Betriebsgebühren können vom Netzbetreiber für einen vZEV anfallen?

Ein Messtarif für den virtuellen Messpunkt.

Netzbetreiber müssen den Messtarif ab 2026 separat und transparent je Messpunkt abrechnen - auch ohne vZEV. Diese Kosten waren bei den meisten Netzbetreibern bis Ende 2025 in anderen Gebühren enthalten.

Für den virtuellen Messpunkt bei vZEV oder LEG können Netzbetreiber ab 2026 ebenfalls Gebühren erheben.
Die BKW beispielsweise erhebt im 2026 CHF 16.22 pro Jahr für den virtuellen Messpunkt pro vZEV/LEG inkl. MwSt., während CKW CHF 13.60 pro Jahr inkl. MwSt. in Rechnung stellt.
Diese Kosten können auf die vZEV Teilnehmenden aufgeteilt werden, wodurch sie praktisch vernachlässigbar werden.
ElCom empfiehlt den Netzbetreibern - aufgrund einer Zitat "Bagatellgrenze" - auf die Erhebung eines Messtarifs auf virtuelle Messpunkte zu verzichten (Wegleitung zur Kostenrechnung für die Tarife 2026 von ElCom, Seite 69)

Der Messtarif für den virtuellen Messpunkt darf nicht höher sein als der Messtarif für einen physikalischen Messpunkt (Stromzähler).
Zitat Stellungnahme ElCom dazu: "In der Regel ist die Höhe dieser Kosten überschaubar, daher sollten entsprechende Tarife erwartbar deutlich geringer ausfallen als bei einem üblichen Messpunkt."

Weitere Gebühren für den Betrieb eines vZEV sind im Übrigen nicht erlaubt. Verteilnetzbetreiber sind verpflichtet, die für die Abrechnung notwendigen Lastgangdaten kostenlos bereitzustellen. (Artikel 18 Absatz 7 EnV)
Weitere Gesetzesartikel finden Sie auf der vZEV-Seite unter "Was sind die rechtlichen Grundlagen für einen vZEV?".

Ich oder einer der vZEV/LEG Teilnehmer hat noch keinen SmartMeter, ist daher ein vZEV oder eine LEG nicht möglich?

Doch.
Ab Datum der Anmeldung des vZEV oder der LEG hat der Netzbetreiber drei Monate Zeit, allfällige noch fehlende SmartMeter (auf Kosten des Netzbetreibers) einzubauen.

Gemäss Netzbetreiber sei ein vZEV nicht möglich aufgrund der Anschlussleistungen, kann das sein?

Trifft selten zu, kommt aber darauf an:

Teils geben Netzbetreiber einen falschen Negativbescheid oder eine verwirrende Antwort: Wenn die Summe sämtlicher Anschlussleitungen sämtlicher theoretisch möglicher vZEV Teilnehmer in Betracht gezogen wird und mit dieser theoretischen Gesamtsumme die max mögliche Anschlussleistung (gemäss 10 % Regel) überschritten wird.
In diesem Fall ist ein vZEV selbstverständlich möglich mit sovielen Teilnehmern, solange die 10 % Regel eingehalten wird.

Siehe zur 10 % Regel auch "Was sind die Bedingungen zur Gründung eines vZEV?" auf der vZEV-Seite, sowie unser Berechnungstool zur 10 % Regel

Nur im folgenden Fall ist ein vZEV effektiv nicht möglich: Wenn die PV-Anlage aber effektiv eine zu geringe Leistung aufweist, so dass auch mit einem einzelnen weiteren vZEV Teilnehmer die maximal mögliche Anschlussleistung überschritten wird. Das ist praktisch nie der Fall, selbst mit PV-Anlagen mit einer Leistung von unter 10 kWp.

Mit welchen Gebäuden/Wohnungen ist ein vZEV oder eine LEG möglich?

Diese Abklärung ist Teil des begleiteten vZEV Gründungsprozesses oder des LEG Gründungsprozesses. Das ist Abhängig von der Netztopologie und der Netzbetreiber muss dazu innerhalb 15 Tagen Auskunft geben. Erfreulicherweise stellen einige Netzbetreiber Webseiten zur Verfügung, wo diese Möglichkeiten direkt geprüft werden können:

  • BKW Kunden: Prüfung mögliche vZEV Teilnehmer (nach unten scrollen)
  • Auf Leghub kann mit dem vZEV Check geprüft werden, mit welchen Gebäuden/Parteien ein vZEV möglich ist.
    Zudem kann eine LEG gefunden oder gegründet werden.
    Auf Leghub sind aktuell folgende Netzbetreiber vertreten:
    • Energieversorgung Büren AG
    • CKW
    • EnerCom Kirchberg AG
    • Eniwa
    • Energie Wettingen AG
    • Energie Service Biel/Bienne
    • eug Elektra Untergäu Genossenschaft / Genossenschaft Elektra Thal
    • Evolon AG
    • Elektrizitätswerk der politischen Gemeinde Tägerwilen
    • ewb Energie Wasser Bern
    • Gemeindewerke Fällanden
    • ewl energie wasser luzern
    • EWS AG
    • EWS Energie AG
    • HEnergie Härkingen HEH
    • IBC Energie Wasser Chur
    • Industrielle Betriebe Kloten AG
    • InfraWerkeMünsingen
    • EW Kallnach
    • Localnet AG
    • Licht- und Wasserwerk Adelboden AG
    • NetZulg AG
    • RELL AG
    • Regio Energie Solothurn
    • Gemeindewerke Rüti
    • SWL Energie AG
    • Stadtwerk Winterthur
    • tba energie ag
    • Energie Thun AG
    • Thurplus
    • die werke versorgung wallisellen ag
    • Stadtwerke Wetzikon


Einstieg ins PVshare Cockpit

Sie entscheiden im PVshare Cockpit, ob und wann Sie Software-Abos erwerben.

Kann nur ein Solaranlagenbetreiber einen vZEV oder eine LEG Gründen oder auch ein reiner Verbraucher?

Reine Verbraucher können problemlos die Rolle des/der vZEV/LEG Gründers/Gründerin übernehmen.

Diese Flexibilität ist einer der grossen Vorteile des PVshare Cockpits: Sie erfassen die vZEV/LEG Einheiten und Personen im PVshare Cockpit exakt so wie es für Ihre Konstellation erforderlich, sinnvoll und wirtschaftlich ist. Dabei können Stromzähler, Messpunkte/Messrichtungen frei den vZEV/LEG Einheiten zugewiesen werden, um die Zielsituation/Rechnungsaufteilung wie gewünscht abzubilden.

Einstieg ins PVshare Cockpit

Sie entscheiden im PVshare Cockpit, ob und wann Sie Software-Abos erwerben.

Wie genau ist die Gründung eines vZEV oder einer LEG mit PVshare kostenlos?

Bevor ein vZEV oder eine LEG gegründet werden kann, muss abgeklärt werden, ob die Bedingungen erfüllt sind und - falls nicht ohnehin offensichtlich - ob die Wirtschaftlichkeit gegeben ist.
Wenn ein vZEV/eine LEG mit dem PVshare Gründungsprozess (direkt in der Software PVshare Cockpit) abgeklärt und gegründet wird, fallen erst Kosten an, wenn der vZEV/die LEG auch wirklich gegründet werden kann und Sie sich nicht umentscheiden. Dann gelten unsere Preise je nach gewähltem Modell.
Es fallen erst Kosten an, wenn auch erfolgreich gegründet und im PVshare Cockpit abgerechnet werden soll.
Sollte ein vZEV oder eine LEG aufgrund der Netztopologie oder fehlendem Einverständnis der Teilnehmer (durch all diese Prozesse begleitet Sie die Software Schritt-für-Schritt) nicht möglich sein, so fallen keine Kosten von PVshare an.
Sie können die Gründung oder Verwaltung auch jederzeit an einen unserer Partner übergeben - auch wenn Sie bereits gestartet haben.
Ein Vertrag zwischen Ihnen und PVshare kommt erst zustande, wenn ein vZEV oder eine LEG aufgesetzt werden kann und Sie sich explizit für eines unserer Abrechnungsmodelle entschieden haben.
In anderen Worten: Wenn Sie diesen Prozess starten, verpflichten Sie sich gegenüber PVshare bis zum effektiven Kaufabschluss zu nichts und können jederzeit abbrechen. Umgekehrt ist PVshare Ihnen gegenüber erst nach Vertragsbeginn (wenn Sie die Abos zur Nutzung der Software erworben und bezahlt haben) verpflichtet, die Softwarenutzung zu ermöglichen. Die Begleitung zum Aufsetzen eines vZEV oder einer LEG (erfolgt ausschliesslich in der Software und beinhaltet keine zusätzlichen Dienstleistungen) ist eine kostenlose und freiwillige Leistung unsererseits. In das Vertragsverhältnis mit dem Netzbetreiber ist PVshare nicht involviert.
Siehe hierzu auch unsere AGB.

Einstieg ins PVshare Cockpit

Sie entscheiden im PVshare Cockpit, ob und wann Sie Software-Abos erwerben.

Welche Angaben müssen für einen (neuen) vZEV oder eine (neue) LEG erfasst werden?

Ein vZEV oder eine LEG muss exakt so erfasst werden, wie der Netzbetreiber den vZEV/die LEG erfasst hat, bzw. wie der Zusammenschluss beim Netzbetreiber angemeldet wurde.
Das bedeutet die vZEV/LEG Einheiten, Personen und Stromzähler/Messpunkte müssen erfasst und entsprechend zugeordnet werden. Zudem müssen die Tarife erfasst werden.

Zusammengefasst:

  • Alle zum vZEV oder zur LEG gehörenden Messpunkte (so wie der vZEV oder die LEG beim Netzbetreiber angemeldet wurde) müssen im PVshare Cockpit erfasst und der entsprechenden vZEV-/LEG-Einheit zugewiesen
  • Das PVshare Cockpit weist auf technisch erkennbare fehlende oder fehlerhafte Angaben hin
  • Der Status-Check bietet zudem einen Einblick über den Status und weist auf noch fehlende Angaben oder Angaben die technisch als nicht zusammenpassend erkannt werden hin
  • Das PVshare Cockpit ist in der Menüstruktur und bei Meldungen und Anweisungen so aufgebaut, dass Menüpunkte oder Anweisungen von oben nach unten abgearbeitet werden können, so dass voneinander abhängige Angaben der richtigen Reihenfolge nach eingepflegt/abgearbeitet werden
  • Beachten Sie die Hinweise und Anweisungen im PVshare Cockpit. Diese wurden integriert, damit vZEV/LEG möglichst bequem konfiguriert werden können. Lesen Sie bitte die Anweisungen.
  • In den Anleitungen finden Sie zudem unter anderem einführende Informationen zu neuen vZEV oder LEG - wir empfehlen, diese unbedingt zu lesen, diese klären alle Fragestellungen

Für wen sind die Dokumente zu denen PVshare im Gründungsprozess kostenlose Vorlagen bereitstellt?

  • Vorlage zur Anfrage möglicher Teilnehmer: Damit können mögliche vZEV/LEG Teilnehmer angefragt werden. Diese dient als Unterstützung und hat keine rechtliche Bedeutung.
  • Einverständniserklärung: Damit kann das Einverständnis bei jedem Teilnehmer schriftlich eingeholt werden. Dient dazu, das Einverständnis jedes Teilnehmers gegenüber dem Netzbetreiber bei der Anmeldung des vZEV oder der LEG zu bestätigen.
  • Vertragsvorlage/Mustervertrag: Dient als Vorlage (die PVshare ohne Gewähr zur Verfügung stellt) für den Vertrag zwischen der vZEV-/LEG-Verantwortlichen Person und den einzelnen vZEV-/LEG-Teilnehmern. Dieser Vertrag muss nicht an den Netzbetreiber gesendet werden, er regelt die vZEV-/LEG-internen Bedingungen.

Ich will mich beraten lassen, wo kann ich mich melden?

Kontaktieren Sie einen Partner von PVshare.

Dienstleistungen normalerweise nicht nötig: vZEV und LEG können mit dem PVshare Cockpit direkt und ohne zusätzlichen Dienstleister eingerichtet und betrieben werden. Die Abrechnung erfolgt vollständig softwaregestützt und automatisiert.
Mehr zu den Self-Service Vorteilen.

Bietet PVshare kostenlose Beratung per E-Mail, Telefon oder Vor-Ort-Termine an?

PVshare ist als Self-Service-Software konzipiert. Um allen Kunden dauerhaft dieselben günstigen Konditionen anbieten zu können, sind individuelle Beratungen per Telefon, E-Mail oder vor Ort nicht Bestandteil der Software-Abos.

Alle notwendigen Informationen, Hilfestellungen und häufigen Fragen stehen online frei zugänglich zur Verfügung und sind zusätzlich direkt im PVshare Cockpit integriert – jeweils dort, wo sie benötigt werden. PVshare investiert sehr viel, damit alle nötigen Informationen auf der Website und direkt in der Software (PVshare Cockpit) zur Verfügung stehen.

Dienstleistungen normalerweise nicht nötig: vZEV und LEG können mit dem PVshare Cockpit direkt und ohne zusätzlichen Dienstleister eingerichtet und betrieben werden. Die Abrechnung erfolgt vollständig softwaregestützt und automatisiert.
Mehr zu den Self-Service Vorteilen.

Kontakt während Betrieb eines vZEV oder einer LEG:
Während des Betriebs erfolgt Software-Support (Meldung technischer Softwarefehler und Anpassungen, die aus sicherheitstechnischen Gründen nur Software-Support ändern kann) ausschliesslich über den Software-Support direkt im PVshare Cockpit (Link im Cockpit unten rechts).

Falls Sie persönliche Beratung, operative Begleitung oder Unterstützung bei der Gründung, bei Konfigurationen oder dem Betrieb von vZEV oder LEG wünschen, stehen können Sie einen unabhängigen Partner kontaktieren.

Wieso erfolgt der Software-Support während des Betriebs direkt im PVshare Cockpit?

PVshare nimmt die Verantwortung für den Betrieb des PVshare Cockpit sehr ernst und hat dazu viel investiert, damit ein geordneter Betrieb, eine klar geregelte Kommunikation als auch eine faire und gleiche Behandlung jedes Kunden fortwährend sichergestellt sind.

Dank des Self-Service Ansatzes des PVshare Cockpit kann die Software nicht nur kostengünstig angeboten werden, sondern vZEV und LEG können auch bequem und ohne Support eigenhändig eingerichtet, betrieben und abgerechnet werden.

Ein Software-Support Ticket kann direkt im PVshare Cockpit eröffnet werden (Link im Cockpit unten rechts). Damit können bequem Korrekturen fehlerhaft gemachter Eingaben, die aus sicherheitstechnischen Gründen nur der Software-Support vornehmen kann (je nach Wiederholung/Datenlage/Fall/Kategorie kostenpflichtig, wird explizit ausgewiesen und muss aktiv akzeptiert werden), oder die Meldung technischer Softwarefehler erfolgen.

Die Integration direkt im PVshare Cockpit hat für unsere Kunden unter anderem folgende Vorteile:

  • Ein Support-Ticket bezieht sich direkt auf den entsprechenden vZEV oder die LEG sowie auf den konkreten Eintrag, um den es geht.
  • Ein Support-Ticket kann in kürzester Zeit erstellt werden. Die Kategorie legt direkt fest, worum es geht.
  • Die verfügbaren Support-Kategorien richten sich nach dem aktuellen Status des vZEV oder der LEG. Das verhindert Verwirrungen oder die Erfassung von Tickets einer gar nicht möglichen Kategorie oder eines nicht möglichen Eintrags bereits systembedingt.
  • Jedes Support-Ticket und dessen Bearbeitungsstand bleiben nachvollziehbar.
  • Der Auftrag an den Support ist durch die gewählte Support-Ticket-Kategorie und die damit verbundenen Regeln klar festgelegt.
  • Alle Kunden werden systembedingt nach den gleichen Regeln behandelt.

Wir können unseren Kundinnen und Kunden ein solches klar strukturiertes Support-Ticket-System bieten, weil vZEV und LEG im Kern klar strukturiert und ohne unnötige Komplexität organisiert werden können.

Beachten Sie: Beratungsbedarf, die Übergabe von Verantwortung oder die Einrichtung und der Betrieb von vZEV oder LEG stellen keine Supportfälle dar. Support existiert für Ausnahmen (Meldung von Fehlern in der Software oder Vornahme spezieller Anpassungen, wenn vZEV-/LEG-Verantwortliche fehlerhafte systemrelevante Angaben gemacht haben), nicht für den regulären Betrieb.
Den regulären Betrieb selbst stellt das PVshare Cockpit mit seinen umfangreichen Funktionen und direkt eingebauten Hilfestellungen sowie dem Status-Check sicher. Letzterer bietet ohne Wartezeit jederzeit und direkt einen detaillierten Einblick über technisch erkennbare Situationen inkl. Angabe von Lösungswegen.
Darüber hinaus sind Schritt-für-Schritt Anleitungen für jegliche Anwendungsfälle in den Anleitungen enthalten.

Mehr zum Thema "Verantwortung, Erreichbarkeit und Fairness" finden Sie hier.

Bei Bedarf nach Beratung/Support/Unterstützung stehen unabhängige Partner zur Verfügung.

Erhalte ich Rabatt, wenn ich mich als Referenzkunde zur Verfügung stelle?

Nein.

PVshare verfolgt ein klares Ziel: Die Software muss so gut sein, dass sie überzeugt und Kunden freiwillig darüber berichten.

Wir sind der Ansicht, dass finanzielle Anreize für Referenzkunden langfristig mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringen:

  • Die entstehenden Kosten müssen an anderer Stelle kompensiert werden – letztlich durch andere Kunden.
  • Referenzen verlieren ihre Aussagekraft, wenn sie finanziell incentiviert sind, und sind nicht mehr vollständig ehrlich und transparent.
  • Ein "Referenz-Status" führt häufig zu Erwartungen nach Sonderbehandlung, wodurch falsche Annahmen oder Versprechen weitergegeben werden.
  • Durch Rabatte wird die tatsächliche Wertschöpfung der Software verzerrt; ohne den Anreiz wäre die Nutzung möglicherweise gar nicht erfolgt. Das stellt keine belastbare Referenz dar.

All dies entspricht nicht der Strategie von PVshare; diese ist nämlich:

  • Exzellente Software, die genutzt wird, weil sie fachlich überzeugt.
  • Eine Software, die erfolgreich ist, weil sie für Kunden reale Wertschöpfung generiert.
  • Eine Software, die vollständig und korrekt ist und deshalb von vielen (ohne individuelle "Feuerwehreinsätze"!) eingesetzt werden kann.
  • Eine Software, die resilient ist gegenüber Fehlern die von aussen auf sie einwirken (z.B. fehlerhafte Daten von Netzbetreibern oder unvollständig konfigurierte vZEV/LEG) und die Kunden vollautomatisch soweit technisch möglich vor fehlerhaften Stromrechnungen/Gutschriften schützt.
  • Eine Software, die als Software selbst überzeugt, ohne dass noch etwas "dazu geschenkt" werden muss.

Wie erhalte ich eine Offerte?

Die Preise unserer Software-Abos sowie deren Funktionsumfang, Bedingungen, Kostenbeispiele und ein Kostenrechner sind hier transparent und öffentlich publiziert.

Die im Betrieb eingesetzten Software-Abos ergeben sich ausschliesslich aus den im PVshare Cockpit erfassten Angaben, sowie aus den vom Netzbetreiber gelieferten Daten.

Die Preise gelten für alle Kunden und in jeder Menge. Dadurch können die Software-Abos kostengünstig angeboten werden und eine gleiche und faire Behandlung für jeden Kunden ist gewährleistet. PVshare stellt keine individuellen Offerten aus.

Für die Gründung und den Betrieb von vZEV oder LEG fallen bei der Nutzung des PVshare Cockpit keine Initialkosten an und es ist keine Hardware oder Installation erforderlich.

Wünschen Sie zusätzliche Dienstleistungen, kontaktieren Sie bitte einen unserer unabhängigen Partner.

vZEV in LEG umwandeln oder LEG in vZEV umwandeln

Wenn Sie aus Versehen eine vZEV-Gründung gestartet haben, aber nun eine LEG-gründen möchten – oder umgekehrt:
Eine vZEV-Gründung kann in eine LEG-Gründung umgewandelt werden und eine LEG-Gründung kann in eine vZEV-Gründung umgewandelt werden.

Erstellen Sie dazu ein entsprechendes Software-Support-Ticket, direkt im PVshare Cockpit unten rechts per Software-Support Link.

Weitere Informationen und Bedingungen sind direkt bei der Support-Ticketerstellung im PVshare Cockpit zu finden.

Ich habe bereits ausserhalb des PVshare Cockpit eine vZEV/LEG Gründung gestartet, wie weiter?

Starten Sie den "regulären" Gründungsprozess eines vZEV oder einer LEG auch, wenn Sie bereits ausserhalb von PVshare mit der Gründung begonnen haben.
Sie können die bereits vorgenommenen Schritte direkt und ohne Zeitverlust überspringen.

Einstieg ins PVshare Cockpit

Sie entscheiden im PVshare Cockpit, ob und wann Sie Software-Abos erwerben.

Mein Netzbetreiber fragt nach Informationen, wo finde ich diese

Die notwendigen Informationen sind direkt im PVshare Cockpit zu finden: Beim Gründungsprozess (Schritt 3, Anmeldung beim Netzbetreiber) und nach der Gründung im Status-Check.

Für Netzbetreiber stehen zudem Informationen auf folgender Seite zur Verfügung: Informationen für Netzbetreiber.

Wie können die Software-Abos gekündet werden?

Die Software-Abos können während der Laufzeit und vor Ablauf der Kündigungsfrist (3 Monate vor Ablauf der Vertragsperiode) bequem direkt im PVshare Cockpit gekündet werden.
Die Kündigung erfolgt unter dem Menüpunkt "Abos & Services" "Software-Abos künden".

Rechnung für Software-Abos oder Zusatzservices von PVshare versehentlich nicht vollständig bezahlt, was tun?

Zahlungseingänge werden automatisch der entsprechenden Rechnung angerechnet, bis diese vollständig ausgeglichen ist. Die Rechnung selbst bleibt durch unvollständige Zahlungen unberührt.

Fehlende Beträge müssen nachüberwiesen werden, damit die Rechnung ausgeglichen wird. Die erworbenen Leistungen können erst nach Verbuchung der vollständigen Zahlung genutzt werden.

Weitere Schritte sind nicht erforderlich.

Rechnung für Software-Abos oder Zusatzservices von PVshare versehentlich doppelt oder zu viel bezahlt – was passiert?

Offensichtliche Doppelzahlungen oder den Rechnungsbetrag übersteigende Zahlungen für PVshare Software-Abos oder Zusatzservices werden automatisch auf die im PVshare Cockpit hinterlegte Bankverbindung (Stammdaten) zurückerstattet. Die Rechnung selbst bleibt davon unberührt.

Stellen Sie sicher, dass eine gültige Bankverbindung in den Stammdaten erfasst ist. Nur so können Rückerstattungen erfolgen.
Je nach Bank, Feiertagen oder Wochenende kann die Gutschrift einige Arbeitstage dauern.

Weitere Schritte sind nicht erforderlich.

Mein Passwort wird beim Account Erstellen nicht akzeptiert, wieso?

Beachten Sie die Meldung, die erscheint.

Bei der Registrierung oder beim Passwort wechseln fordern wir eine Mindestanzahl an Zeichen, sowie dass das gewählte Passwort nicht in einem Datenleck aufgetaucht ist. Unsere Software prüft dazu im Hintergrund, ob ein Passwort schon einmal entwendet wurde bei einem Angriff auf ein anderes Softwaresystem (die Passwörter werden technisch so übertragen, dass das Passwort selbst nicht enthalten ist, Hashing genannt).

Passwörter die in Datenlecks aufgetaucht sind, gelten nicht mehr als sicher. Wenn Ihr gewähltes Passwort in einem Datenleck aufgetaucht ist, so heisst das nicht, dass Ihr Account irgendwo gestohlen wurde, aber dass genau dieses Passwort schonmal verwendet und gestohlen wurde. In diesem Falle zwingt Sie unser System, ein anderes zu wählen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass Sie Ihr Passwort auch bei anderen Zugängen ändern sollten, sofern Sie das identische Passwort auch anderswo eingesetzt haben - wobei grundsätzlich auch davon abgeraten wird, ein identisches Passwort für verschiedene Zugänge zu verwenden.

Eine Software möglichst sicher zu betreiben steht an einigen Punkten in direktem Widerspruch dazu, wie bequem die Software für Nutzer zu bedienen ist.

Für uns hat das Thema Datenschutz und Datensicherheit allerhöchste Priorität, weshalb wir hier in Kauf nehmen, dass unsere Software an diesem Punkt etwas "weniger bequem bedienbar" ist.


Systemlogik, Abrechnung & Status

Wo finde ich eine Anleitung zum PVshare Cockpit mit allen nötigen Informationen zur Bedienung?

In den Anleitungen finden Sie alles, was Sie bei neuen vZEV oder LEG wissen müssen, als auch Anleitungen zu Anwendungsfällen.

Tipps:
Nutzen Sie einen genug grossen Bildschirm (Computer/Notebook, nicht Smartphone) für Konfigurationen im PVshare Cockpit, damit Sie alle Hinweise und Optionen komfortabel auf einen Blick sehen.
Beachten Sie jeweils die Tooltips mit weiterführenden Informationen (mit Maus über Symbole fahren).
Rote Hinweise/Texte/Symbole weisen auf noch fehlende oder falsche Einträge hin.

Was sind die bisherigen Herausforderungen mit vZEV?

Gerne geben wir einen transparenten Einblick.

Dieser Überblick dient der Einordnung wiederkehrender technischer Konstellationen und der klaren Abgrenzung von Zuständigkeiten.

Während die meisten vZEV problemlos starten und kurz nach dem Start fehlerfreie und lückenlose Daten vom Netzbetreiber eintreffen, sind seit Einführung von vZEV (Anfang 2025) bis dato (Stand: Februar 2026) hauptsächlich folgende Konstellationen zu beobachten:

1. Verzögerter Beginn der Datenlieferung durch den Netzbetreiber

In einzelnen Fällen liefert der Netzbetreiber die Messdaten erst mit Verzögerung nach dem Start des vZEV.

Auswirkung: Keine. Die Abrechnung startet erst, sobald konsistente Daten vorliegen.
Typische Folge: Anfängliche Verunsicherung bei vZEV-Verantwortlichen, ob die Datenübermittlung beim Netzbetreiber korrekt eingerichtet wurde.

2. Datenlieferung an falschen Datahub oder falschen Empfänger vom Netzbetreiber

Teilweise werden Messdaten vom Netzbetreiber an einen falschen Datahub oder an einen falschen Empfänger gesendet. Da in dieser Phase häufig noch keine Daten im Cockpit erscheinen, fällt dies teils erst verzögert auf.

Auswirkung: Keine. In allen bisherigen Fällen haben die Netzbetreiber die Datenübermittlung korrigiert und die Daten erneut übermittelt, nachdem der/die vZEV-Verantwortliche beim Netzbetreiber nachgefragt hat, ob die Daten – wie bei der Anmeldung des vZEV angegeben – an den korrekten Datahub und an die EIC von PVshare gesendet werden. Die Klärung der korrekten Datenadressierung liegt ausschliesslich beim Netzbetreiber und dem/der vZEV-Verantwortlichen, das Cockpit zeigt die dazu nötigen Informationen im Status-Check transparent an. Der Datahub kann bei fälschlicher Wahl (in Gründungsprozess) bei Bedarf auch nachträglich geändert werden (entsprechenden Support-Fall direkt im PVshare Cockpit eröffnen).

Hinweis: Technisch ist dies für Netzbetreiber eindeutig selbst erkennbar, da bei falsch adressierten Lieferungen keine Bestätigungsmeldungen (ACK) vom PVshare Cockpit eintreffen.

3. Lieferung fehlerhafter oder inkonsistenter Messdaten vom Netzbetreiber

Beispiele: Energiewerte aller Stromzähler konstant null oder Summen der Stromzähler-Messwerte stimmen nicht mit den gelieferten Daten des virtuellen Bilanzmesspunkts überein.

Das PVshare Cockpit erkennt solche Inkonsistenzen automatisch und erstellt im Status-Check vollautomatisch einen Fehlerbericht, den der/die vZEV-Verantwortliche dem Netzbetreiber zustellen kann.

Auswirkung: Dank der Sicherheitsmechanismen im PVshare Cockpit keine fehlerhaften Abrechnungen.
In allen bisherigen Fällen haben die Netzbetreiber nach der Meldung durch den/die vZEV-Verantwortliche/n den Fehler in ihrer Software korrigiert und korrigierte Daten nachgeliefert.

4. Fehlende Mitteilung virtueller Messpunktnummern vom Netzbetreiber

Die Messpunktnummern des virtuellen Bilanzmesspunkts werden vom Netzbetreiber festgelegt, wenn der vZEV aufgesetzt wird. Diese müssen im PVshare Cockpit erfasst werden. Netzbetreiber teilen diese jedoch dem/der vZEV-Verantwortlichen nicht immer automatisch mit.

Auswirkung: Grundsätzlich keine auf Abrechnung oder Betrieb. Die Einforderung der Messpunktnummern liegt jedoch beim/bei der vZEV-Verantwortlichen. vZEV-Verantwortliche müssen diese Informationen jedoch aktiv beim Netzbetreiber einfordern, sofern sie nicht automatisch mitgeteilt wurden.

Keine Auswirkungen auf Abrechnung oder Betriebssicherheit

Diese Konstellationen sind für vZEV-Verantwortliche verständlicherweise ärgerlich.
Dank der Sicherheitsmechanismen im PVshare Cockpit führen sie jedoch weder zu fehlerhaften Abrechnungen noch bleiben sie unbemerkt.
Durch die Anweisungen im Status-Check ist das erforderliche Vorgehen klar beschrieben und erfordert in der Regel keinen grossen Aufwand für den/die vZEV-Verantwortliche/n.

Der Status-Check im PVshare Cockpit erkennt diese Situationen zuverlässig und zeigt jeweils direkt an, welche Schritte durch den/die vZEV-Verantwortliche/n zur Klärung erforderlich sind.

Zusammengefasst:
Das PVshare Cockpit ist bewusst so ausgelegt, dass auch ungewöhnliche oder unerwartete Situationen – einschliesslich fehlerhafter oder verzögerter Datenlieferungen von den Netzbetreibern – transparent erkannt werden und durch den/die vZEV-Verantwortliche/n zielgerichtet geklärt werden können.

Auffallend starten vZEV der grösseren Netzbetreiber (wie BKW, CKW, ewb, Repower) praktisch immer problemlos, während hauptsächlich vZEV kleinerer Netzbetreiber von obigen Herausforderungen betroffen sind.

Das PVshare Cockpit erkennt und weist solche Situationen zuverlässig aus; sämtliche bislang aufgetretenen Schwierigkeiten betrafen ausschliesslich fehlerhafte Datenlieferungen von Netzbetreibern oder unvollständige Konfigurationen durch vZEV-Verantwortliche.

Im PVshare Cockpit selbst kam es bislang zu keinem einzigen technischen Vorfall (Stand: Februar 2026).
Das PVshare Cockpit läuft stabil und ordnungsgemäss und fehlerhafte Abrechnungen wurden in allen genannten Konstellationen verhindert.

Gibt es eine Möglichkeit, die Art der Aufteilung von PV-Energie im vZEV zu wählen?

Die Frage, die in diesem Zusammenhang gestellt wird, betrifft Abrechnungsarten wie zum Beispiel:

  • Die PV-Energie wird gleichmässig aufgeteilt.
  • Ein vZEV-Teilnehmer erhält als Erster PV-Überschuss. Nur wenn darüber hinaus noch Energie übrig bleibt, wird diese auf weitere Teilnehmer aufgeteilt.

Bisher haben wir uns aus mehreren Gründen gegen solche Modelle entschieden - darunter rechtliche Gründe, mögliche Entstehung von Verwirrung durch die Resultate, Kunden, die aufgrund einseitiger Aufteilung plötzlich Verluste machen mit vZEV, sowie die zunehmende Komplexität durch einen Wildwuchs an Varianten als auch damit einhergehenden zusätzlich nötigen Konfigurationen.
Zudem sind wir bei PVshare der Überzeugung, dass eine stets faire und verbrauchergerechte Aufteilung zu weniger "roten Köpfen" innerhalb von vZEV führt.
Wenn die Option, jemanden zu bevorzugen, gar nicht erst existiert, wird das Risiko von vornherein ausgeschlossen, dass sich jemand benachteiligt oder gar betrogen fühlen könnte.
Die Aufteilung entspricht so auch dem Standard im Schweizer Strommarkt.

Wir stellen fest, dass der Frage oft eine falsche Vorstellung zugrundeliegt, wie die Energie aufgeteilt wird.
Die effektive faire Aufteilung wird dem eigentlichen Bedürfniss oft sogar noch besser gerecht. Siehe heirzu "Wie wird die Energie im vZEV aufgeteilt?"
Zum ähnlichen Thema gehört auch eine allfällige Aufteilung der eingespiesenen PV-Energie, siehe unter "Wie wird die PV-Energierücklieferung von den PV-Anlagenbetreibern im vZEV aufgeteilt, wenn mehr als ein PV-Anlagenbetreiber im vZEV ist?"

Wie wird die Energie im vZEV aufgeteilt?

Die Energie wird anteilmässig aufgeteilt. Natürlich nur die Energie, die ohne vZEV vollständig an den Netzbetreiber verkauft werden würde.
In anderen Worten: Für jedes kWh das zu einem Zeitpunkt (bei vZEV entspricht "Zeitpunkt" normalerweise einem Viertelstundeninkrement) bezogen wird, erhält jeder vZEV-Teilnehmer den genau gleichen Anteil an vergünstiger PV-Energie, wenn weniger PV-Energie zur Verfügung steht, als Energie im vZEV verbraucht wird.

Beispiel - Energiemengen während einer Viertelstunde:

  • PV-Produktion: 1 kWh
  • Teilnehmer A: Verbrauch 2 kWh
  • Teilnehmer B: Verbrauch 1 kWh
  • Gesamtverbrauch: 3 kWh

Die PV-Energie wird in dieser Viertelstunde anteilsmässig am Verbrauch verteilt:

  • Teilnehmer A erhält: 2/3 × 1 kWh = 0.667 kWh
  • Teilnehmer B erhält: 1/3 × 1 kWh = 0.333 kWh

Aus diesem Aufteilungsalgorithmus resultieren folgende Vorteile:

  1. Der Verteilschlüssel ist immer fair.
  2. Es ist die genauste Abrechnungsart, die mit den Daten möglich ist.
  3. Diese Aufteilung bietet naturgemäss für jeden vZEV-Teilnehmer Anreiz, möglichst dann Energie zu beziehen, wenn auch lokal produzierte PV-Energie verfügbar ist.
  4. Durch den Anreiz, dass Verbraucher das Verbraucherverhalten wo möglich anzupassen, profitieren schlussendlich auch PV-Anlagenbetreiber davon, dass mehr PV-Energie im vZEV verkauft werden kann.
  5. Die Rücklieferung in das Stromnetz wird geringer - dadurch wird auch das globale Stromnetz entlastet.

Bemerkungen

Diese Aufteilung erfolgt nur zu Zeitpunkten, zu denen weniger PV-Energie im vZEV verfügbar ist, als Energie im vZEV verbraucht wird.

Die beschriebene Energieverteilung bezieht sich ausschliesslich auf die Energie, die in den vZEV eingespeist wird.
Das ist jene Energie, die ohne vZEV vollständig an den Netzbetreiber geliefert würde.
Diese Energie wird in jeder Viertelstunde rechnerisch unter allen Verbrauchern im vZEV aufgeteilt.

Wie wird die PV-Energierücklieferung im vZEV aufgeteilt, wenn mehr als ein PV-Anlagenbetreiber im vZEV ist?

Die Energie wird anteilmässig aufgeteilt. Betrachtet wird bei allen PV-Anlagenbetreibern natürlich nur die Energie, die ohne vZEV vollständig an den Netzbetreiber verkauft werden würde.
In anderen Worten: Für jedes kWh das zu einem Zeitpunkt (bei vZEV entspricht "Zeitpunkt" normalerweise einem Viertelstundeninkrement) eingespiesen wird, erhält jeder PV-Anlagenbetreiber im vZEV den genau gleichen Anteil an höherer PV-Vergütung, wenn mehr PV-Energie produziert wird, als Energie im vZEV verbraucht wird.

Beispiel - Energiemengen während einer Viertelstunde:

  • PV-Anlagenbetreiber 1, PV-Produktion: 1 kWh
  • PV-Anlagenbetreiber 2, PV-Produktion: 3 kWh
  • Verbrauch von Energie im vZEV: Verbrauch 1 kWh

Der Verkauf von PV-Energie innerhalb des vZEV wird in dieser Viertelstunde anteilsmässig an der Produktion verteilt:

  • PV-Anlagenbetreiber 1 verkauft: 1/4 × 1 kWh = 0.25 kWh im vZEV und den Rest an den Netzbetreiber
  • PV-Anlagenbetreiber 2 erhält: 3/4 × 1 kWh = 0.75 kWh im vZEV und den Rest an den Netzbetreiber

Bemerkungen

Diese Aufteilung erfolgt nur zu Zeitpunkten, zu denen mehr PV-Energie im vZEV verfügbar ist, als Energie im vZEV verbraucht wird.

Die beschriebene Energieverteilung bezieht sich ausschliesslich auf die Energie, die in den vZEV eingespeist wird.
Das ist jene Energie, die ohne vZEV vollständig an den Netzbetreiber geliefert würde.
Diese Energie wird in jeder Viertelstunde rechnerisch unter allen Verbrauchern im vZEV aufgeteilt.

Wie wird Energie in einer LEG aufgeteilt?

Der Netzbetreiber nimmt die Aufteilung vor. Diese erfolgt anteilmässig, sowohl für Energieverbraucher, als auch Energieerzeuger für jede Viertelstunde.

Die Energieaufteilung bezieht sich ausschliesslich auf die Energie, die in die LEG eingespeist wird.
Das ist jene Energie, die ohne LEG vollständig an den Netzbetreiber geliefert würde.
Diese Energie wird in jeder Viertelstunde rechnerisch unter allen Verbrauchern in der LEG aufgeteilt.

Die anteilmässige Aufteilung der Energie entspricht der Art, wie das PVshare Cockpit die Aufteilung auch bei vZEV vornimmt. Siehe hierzu auch FAQ Artikel "Wie wird die Energie im vZEV aufgeteilt?".

Wieso kann es je nach Netzbetreiber sein, dass bei einem vZEV eine geringe Menge PV-Energie an den Solaranlagenbetreiber selbst zurückverteilt wird?

Situation

Bei vZEV kann es je nach Netzbetreiber und Situation vorkommen, dass an die eigene vZEV-Einheit eines Solaranlagenbetreibers PV-Energie "zurückverteilt" wird. Die Menge ist in der Regel vernachlässigbar gering.

Ursache

Daten werden je nach Netzbetreibern so angeliefert, dass in der gleichen Viertelstunde ein einzelner Stromzähler in beide Messrichtungen Energie gemessen hat. Das ist in der Schweiz zulässig, auch wenn das nicht bei allen Netzbetreibern beobachtet wird.
Das PVshare Cockpit behandelt jeden Messpunkt/jede Messrichtung separat und teilt die Energie immer anteilmässig auf.
Wenn bei einem Solaranlagenbetreiber in einer Viertelstunde von Energierücklieferung zu Energiebezug gewechselt wird (oder umgekehrt), kann die Energie daher an die eigene Bezugs-Messrichtung verteilt werden.
Die "an sich selbst verteilte Energie" ist aber naturgemäss immer relativ gering und kommt nur vor, wenn während 15 Min. von Bezug zu Rücklieferung gewechselt wurde - während dieser Zeit ist die Einspeisung naturgemäss ohnehin sehr gering.

Folgendes verstärkt den Effekt:
Wenn ein Solaranlagenbetreiber eine (schlecht ausgeregelte) Solar-Batterie betreibt, welche in der Nacht ständig zwischen geringer Rückspeisung und geringem Energiebezug hin- und -her wechselt. Beziehen die anderen vZEV-Teilnehmenden während dieser Zeit auch noch wenig oder gar keine Energie, so kann die Energie gemäss Viertelstunden-Berechnung in vZEV naturgemäss nur an den eigenen Stromzähler zurückverteilt werden.

Energieverteilung einsehen

Energiebezug, Energierücklieferung und Anteil der Energie, die aus dem vZEV bezogen wurde, kann jederzeit direkt im PVshare Cockpit in der Energiestatistik eingesehen werden.
Auch im Export der Energiedaten kann die Aufteilung der Energie eingesehen werden; welche unter dem Menüpunkt "Energiedaten Export" exportiert werden können (benötigt Software-Abo DataExport für diese Software-Zusatzfunktion).

Für technisch Interessierte: Daher findet kein Ausgleich statt

Bei der Entwicklung des PVshare Cockpit haben wir aus folgenden Gründen bewusst darauf verzichtet, eine Funktion zum Ausgleich zu implementieren:

  • Dies würde zusätzliche Konfigurationen im Cockpit erfordern (welche Stromzähler gehören zusammen)
  • Das würde die Software komplizierter in der Bedienung machen
  • Einige Anwendungsfälle, die mit diesem Lösungsansatz "einfach funktionieren", wären erheblich komplizierter und würden nicht mehr ohne Weiteres einfach funktionieren
  • In einigen Situationen kann gar kein Ausgleich stattfinden:
    Wenn die restlichen Teilnehmer in einer Viertelstunde gar nicht genügend Energie verbrauchen. Diese Situation entsteht naturgemäss bei vZEV, da die Energiebilanz jede Viertelstunde gebildet wird.
    Ein "Ausgleich" könnte nur durch Umverteilen von Energie zu anderen Zeiten erfolgen; das wäre einerseits faktisch falsch.
    Es liesse sich zudem kaum mehr nachvollziehen, wieso zu einigen Zeiten mehr Energie aus dem vZEV bezogen wurde, als überhaupt zur Verfügung stand (da Energie aus anderen Viertelstunden umverteilt werden würde).

Welche Software-Abos benötige ich?

Das ist abhängig vom Modell (z.B. Pro oder Pro+), der Anzahl vZEV/LEG Einheiten, Stromzähler/Messrichtungen/Energiedatentypen, sowie welche Services genutzt werden.

Das PVshare Cockpit ermittelt die Anzahl benötigter Software-Abos vollständig aus der Konfiguration, die der/die vZEV-/LEG-Verantwortliche vorgenommen hat und den vom Netzbetreiber gelieferten Daten.

Tipp: Auf der Seite der Preise befindet sich ein Kostenrechner zur Berechnung der Kosten für die Pro/Pro+ und AddMeter Software-Abos. Zudem wird die Logik zu den Pro/Pro+ und AddMeter Software-Abos im Video "vZEV oder LEG einrichten" erklärt.


Zusammengefasst für Pro/Pro+/AddMeter Software-Abos

Zusammengefasste Abo-Logik für Pro/Pro+/AddMeter Software-Abos:

  1. Pro vZEV-/LEG-Einheit benötigt das PVshare Cockpit ein Pro oder Pro+ Software-Abo (Pro/Pro+ je nach gewähltem Modell).
  2. Ein Pro/Pro+ Software-Abo enthält einen Stromzähler in einer Messrichtung (und einem Messdatentyp).
  3. Je zusätzlichen Messpunkt/Messrichtung/Messdatentyp, der einer vZEV-/LEG-Einheit zugewiesen ist, ist zusätzlich je ein AddMeter Software-Abo nötig.

Im Cockpit werden nur die passenden Abos aufgeführt: Wenn für einen Zusammenschluss bei der Gründung der Modelltyp Pro gewählt wurde, können Pro+ Software-Abos gar nicht erst gekauft werden und umgekehrt.


Verbrauchergerechte, kundenfreundliche und faire Software-Abo-Logik

Es ist uns ein Anleigen, dass unsere Kunden genau das kaufen, was sie brauchen. Zudem sollen unsere Software-Abos erst gekauft werden, wenn diese auch wirklich benötigt werden.
Unsere Abo-Logik soll vollkommen transparent, Verbrauchergerecht und fair sein. Sie soll zudem sich verändernden Bedingungen gerecht werden - wenn z.B. eine vZEV-/LEG-Einheit hinzukommt, muss nur genau dafür ein zusätzliches Software-Abo erworben werden.


Hilfestellungen direkt im PVshare Cockpit

Um den Umgang mit den Software-Abos so einfach und bequem wie möglich zu gestalten, sind verschiedenste Hilfestellungen direkt im PVshare Cockpit eingebaut:

  • Software-Abos können direkt im PVshare Cockpit auf Rechnung gekauft werden: "Abos & Services" "Kaufen"
  • Unter "Abos & Services" "Kaufen" ist direkt angegeben, welches Software-Abo in welcher Menge benötigt wird (z.B. 1 Stk. pro vZEV/LEG Einheit, oder 1 Stk. pro Stromzähler oder Messrichtung/Lastgangdatentyp).
  • Wenn alle Angaben des vZEV oder der LEG vollständig erfasst wurden, wird Start-Datum und Menge der ersten Software-Abos die in den Warenkorb gesetzt werden automatisch ermittelt und gesetzt.
  • Im Status-Check wird direkt angegeben, ab welchem Datum welches Software-Abo in welcher Menge benötigt wird (Das Cockpit berücksichtigt die Software-Abos Pro/Pro+/AddMeter/OtherDatahub/PVshare Datahub). So bleibt auch ein Überblick über die nötigen und vorhandenen Software-Abos wenn vZEV-/LEG-Einheiten oder Stromzähler hinzukommen oder wegfallen. (Korrekte Anzeige setzt voraus, dass alle vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler/Messrichtungen vollständig und korrekt erfasst wurden.)
  • Übersicht vorhandene Software-Abos: "Abos & Services" "Übersicht"
  • Fehlt ein Software-Abo, kann dieses problemlos nachgekauft werden: "Abos & Services" "Kaufen"
  • Alle Angaben eines vZEV oder einer LEG können vollständig erfasst werden, noch bevor Software-Abos gekauft wurden. So kann die Software getestet werden und der Funktionsumfang ist direkt sichtbar.
  • Software-Abos sind nicht an einzelne Einheiten/Stromzähler gebunden. Es müssen lediglich zu jeder Zeit genügend Software-Abos vorhanden sein. Wenn z.B. eine vZEV/LEG Einheit austritt und anschliessend eine andere eintritt, kann das bestehende Software-Abo weiterverwendet werden.

Weiterführende Informationen zur Abo-Logik

  • Die Preise aller Software-Abos sind auf der Seite der Preise zu finden. Auf dieser Seite sind auch die Details zu den Software-Abos beschrieben (unter "Hinweise und Bedingungen").
  • Auf der Preise Seite:
    • unter "Hinweise und Bedingungen"
    • unter "Kostenbeispiele" sind konkrete Beispiele aufgeführt
  • Zusätzlich sind weitere Informationen direkt im PVshare Cockpit zu finden:
    • in der Übersicht der vZEV/LEG Einheiten
    • in der Übersicht der Stromzähler; siehe insbesondere auch Beschreibung unter "Weitere Infos"
    • als auch unter "Abos & Services" "Kaufen"

Wieso ist die Anzahl benötigter Software-Abos abhängig von der Zuweisung der Stromzähler/Messpunkte?

Das PVshare Cockpit bietet vollkommene Freiheit bezüglich Zuweisung der Stromzähler/Messrichtungen zu vZEV-/LEG-Einheiten. Je nach gewählter Aufteilung - ob mehrere Stromzähler/Messrichtungen in einer oder mehrere Stromrechnungen aufgeteilt werden sollen - sind mehr oder weniger Pro/Pro+ oder AddMeter Software-Abos nötig.

Aufteilung vZEV/LEG Einheiten und Zuweisung Stromzähler

Wie vZEV/LEG Einheiten aufgeteilt werden, bzw. ob mehrere Stromzähler einer Einheit zugewiesen oder für jeden Stromzähler oder jede Messrichtung einzeln eine vZEV/LEG Einheit erfasst wird, ist vollkommen dem/der vZEV/LEG-Verantwortlichen überlassen.
Die notwendigen Software-Abos ermittelt das Cockpit aus der Anzahl vZEV-/LEG-Einheiten und Stromzähler/Messpunkte/Messrichtungen.

Das Cockpit erstellt pro vZEV-/LEG-Einheit eine Stromrechnung/Gutschrift.

Beispiele bezüglich Aufteilung und Stromzähler-Zuweisung:

  • Einige Kunden wollen für den Energiebezug und die Energierücklieferung eine separate Stromrechnung/Gutschrift. Diese erstellen daher zwei vZEV-/LEG-Einheiten, eine für die PV-Anlage und eine für den Strombezug. Dadurch benötigen sie für diese zwei vZEV-/LEG-Einheiten zwei Pro/Pro+ Software-Abos.
  • Andere Kunden weisen beide Stromzähler/Messrichtungen einer einzelnen vZEV-/LEG-Einheit zu, wodurch dafür ein Stk. Pro/Pro+ Software-Abo nötig ist, aber zusätzlich 1 Stk. AddMeter.

Da auch vZEV/LEG Einheiten oder Stromzähler hinzukommen oder wegfallen können, ändert sich bei einer solchen Änderung natürlich auch die Anzahl notwendiger Abos.
Damit Sie jederzeit den Überblick behalten, welche Abos ab wann nötig sind und wieso (Anzahl vZEV-/LEG-Einheiten und Stromzähler), finden Sie im Cockpit beim Status-Check unter "Software-Abos" eine Auflistung, wieso welche Abos ab wann in welcher Menge nötig sind und wie viele vorhanden sind, bzw. fehlen.
Egal wie viele vZEV/LEG Einheiten Sie erfassen und wie Sie die Stromzähler den vZEV/LEG Einheiten zuweisen: Für alle zum Zusammenschluss gehörenden Messpunktnummern und Messrichtungen muss schlussendlich im PVshare Cockpit ein Stromzähler erfasst sein (die virtuellen Messpunkte bei vZEV werden in den Stammdaten erfasst).

Wieso benötigen Prosumer oder Producer zwei Stromzähler/Messrichtungen?

Im PVshare Cockpit repräsentiert ein "Stromzähler" immer eine Messrichtung.
Dies ist eine technische Vorkehrung, um allen Varianten wie Netzbetreiber die Daten anliefern können gerecht zu werden - das Ergebnis für zwei Messrichtungen ist im Cockpit immer gleich: Es existieren zwei Stromzähler/Messrichtungen; egal ob der Netzbetreiber die beiden Messrichtungen unter unterschiedlichen oder einer einzigen Messpunktnummer anliefert.

Prosumer (Energieerzeuger und Energiebezüger, z.B. Solaranlagenbetreiber)

Naturgemäss haben Prosumer zwei Messrichtungen (Bezug und Rücklieferung) - auch wenn der Netzbetreiber die Daten unter gleicher Messpunktnummer anliefert oder anliefern wird.

Producer (reine Energieerzeuger)

Bei Producer existieren normalerweise ebenfalls zwei Messrichtungen, da der Netzbetreiber den Energiebezug auch messen/verrechnen will (auch wenn Energiebezug nur Standby-Stromverbrauch des Wechselrichters während Nacht ist).

Wieso ist für jede zusätzliche Messrichtung in der Daten gesendet werden ein AddMeter Software-Abo nötig?

Ausgangslage

In jedem Pro/Pro+ Software-Abo ist ein Stromzähler/Messpunkt in einer Messrichtung enthalten.
Sendet der Netzbetreiber Daten für beide Messrichtungen so ist für diese zusätzliche Messrichtung ein AddMeter Software-Abo nötig. Dies ist normalerweise bei Solaranlagenbetreibern der Fall. Es gibt aber auch Netzbetreiber (das sind Einzelfälle und nicht die Regel) die bei reinen Verbrauchern Daten in beide Messrichtungen übermitteln - dann sind die Werte in Rücklieferrichtung stets 0.

Mit den AddMeter Software-Abos werden ausschliesslich die Kosten für die Datenverarbeitung abgedeckt, daher ist dieses Software-Abo im Verhältnis zu den Pro/Pro+ Software-Abos so stark vergünstigt. Kunden bezahlen bei PVshare nur die Software-Abos, die sie wirklich brauchen, bzw. entschädigen die Kosten die durch ihre Nutzung effektiv entstehen.

AddMeter Software-Abos können aber nur für zusätzliche Stromzähler/Messrichtungen verwendet werden, wenn mehrere einer einzelnen vZEV/LEG Einheit zugewiesen werden und damit in der gleichen Rechnung/Gutschrift der vZEV/LEG Einheit abgerechnet werden.

Wieso ist für jede zusätzliche Messrichtung ein zusätzliches AddMeter oder Pro/Pro+ Software-Abo nötig?

Gemäss dem Datenübermittlungsstandard auf dem Schweizer Strommarkt (SDAT-CH) werden die Lastgangdaten immer in beide Richtungen separat geliefert.
Das kann unter verschiedenen oder der gleichen Messpunktnummer erfolgen, das kommt auf den Netzbetreiber an. Das PVshare Cockpit kann natürlich beides handhaben.
Das gilt für den virtuellen Bilanzzähler, als auch jene Stromzähler/Messrichtungen die im Cockpit unter "Stromzähler" erfasst werden.
Daher werden im PVshare Cockpit auch zwei identische Messpunktnummern mit unterschiedlicher Messrichtung als "zwei Stromzähler" betrachtet.

Einige Netzbetreiber senden in beide Richtungen Daten, auch wenn bei einem Stromzähler gar keine PV-Anlage vorhanden ist und daher gar keine Rücklieferung gemessen wird. Die Messwerte in dieser Messrichtung sind dann immer 0 (null).
In diesem Fall ist dennoch zusätzlich ein AddMeter (oder Pro/Pro+) Software-Abo nötig für diesen Messpunkt in dieser Messrichtung.
Das hat folgenden Grund: Wenn der Netzbetreiber diese Daten übermittelt, müssen diese auch zwangsläufig vom PVshare Cockpit verarbeitet werden. Denn aufgrund der Art von SDAT-CH ist vor der Verarbeitung gar nicht bekannt, was in den Daten enthalten ist. Diese Daten können daher nicht einfach ausgeschlossen werden, um die aufwändige Datenverarbeitung zu umgehen. Die Datenverarbeitung findet daher im PVshare Cockpit statt, wenn immer Netzbetreiber Daten anliefern - unabhängig vom Inhalt dieser Daten.

Ob oder dass der Netzbetreiber diese Daten anliefert liegt vollkommen ausserhalb der Kontrolle von PVshare.

Beachten Sie, dass für den Bilanzmesspunkt (für beide Messrichtungen) keine zusätzlichen Software-Abos nötig sind. Für zusätzliche Energiedaten (z.B. Reaktive Energie) wird ebenfalls je ein AddMeter Software-Abo benötigt (identisches Prinzip wie oben beschrieben).

Können Stromzähler gelöscht oder Daten ignoriert werden, damit keine AddMeter Software-Abos nötig sind?

Wenn der Netzbetreiber Daten übermittelt hat oder noch übermittelt:
Nein, diese Stromzähler können nicht mehr entfernt werden. Denn die Daten müssen/mussten wie oben beschrieben zwangsläufig empfangen und verarbeitet werden.
Ein Ignorieren/Löschen von empfangenen Daten wäre zudem nicht zu verantworten (Nachvollziehbarkeit, Konsistenz, Prüfbarkeit, Datenverlust). Empfangene Daten löschen oder Stromzähler löschen ist also nicht möglich, sobald Daten empfangen wurden.
Damit die Datenverarbeitung weiterhin ordnungsgemäss möglich ist, wären manuelle Eingriffe und Beurteilungen zur Entfernung nötig. Diese Kosten würden diejenigen der AddMeter Software-Abos bei Weitem übersteigen.
Zudem müssten die dadurch entstandenen Kosten letztlich von anderen Kunden getragen werden. Eine solche Abwälzung, welche langfristig zu Preiserhöhungen führen würde, ist nicht vorgesehen.

Wurde hingegen ein fälschlicher Stromzähler erfasst - z.B. zu viel oder mit falscher Messpunktnummer und es wurden keine Daten unter dieser Messpunktnummer übermittelt und es werden auch in Zukunft keine Daten an diese Messpunktnummer in dieser Messrichtung mit entsprechendem Lastgangdatentyp übermittelt:
Ja, dann muss dieser sogar zwingend entfernt werden. Das kann aus Sicherheitsgründen nur durch ein entsprechend dafür vorgesehenes Ticket erfolgen (Link im Cockpit unten rechts).

Beachten Sie hierzu auch den Eintrag "Wieso sind Software-Abos nötig, auch wenn eine Datenlieferung vom Netzbetreiber meines Erachtens unnötig war?"

Wenn Netzbetreiber die Datenlieferung eingestellt hat

Hat der Netzbetreiber Daten geliefert zu einem Messpunkt in einer Messrichtung (und Lastgangdatentyp), hat jedoch die Datenlieferung eingestellt, bzw. liefert keine Daten mehr zu diesem Stromzähler:
Das ist ein regulärer Austritt des Stromzählers (in entsprechender Messrichtung und Lastgangdatentyp). Daher muss das Enddatum beim entsprechenden Stromzähler gesetzt werden.
Für den vorherigen Zeitraum, zu dem Daten empfangen wurden/existieren sind entsprechende Software-Abos nötig, da wie oben beschrieben eine Datenverarbeitung zwangsläufig stattfand.

Der Software-Support kann keine bereits empfangenen Daten löschen, damit keine Software-Abos nötig sind. Hat der Netzbetreiber Daten zu einem Zusammenschluss gesendet (das ist ausserhalb der Kontrolle von PVshare), so fiel auch die Datenverarbeitung im PVshare Cockpit an (nur diese werden mit den AddMeter Software-Abos entschädigt), weshalb der verursachende Zusammenschluss die Software-Abos dazu bereitstellen muss.

Wieso kann es sein, dass nach dem Datenempfang zusätzliche Software-Abos nötig sind?

Wie oben ausgeführt, liegt es ausserhalb der Kontrolle von PVshare, welche Daten ein Netzbetreiber in welcher Form wann und wie anliefert. Das PVshare Cockpit kann einzig aus der vorgenommenen Konfiguration ermitteln, wie viele Software-Abos zu einem Zeitpunkt nötig sind. Es kann nicht ermitteln, ob der Netzbetreiber zusätzliche Daten anliefern wird, oder ob der Kunde einen Stromzähler vergessen hat zu erfassen. Auch nicht, ob ein Netzbetreiber unter gleicher Messpunktnummer Daten in beide Messrichtungen (oder zusätzliche Lastgangdatentypen) anliefern wird.

Daraus folgt: Es kann sein, dass mehr vZEV/LEG Einheiten oder Stromzähler/Messrichtungen/Lastgangdatentypen hinzukommen. Entweder weil das Cockpit Daten empfängt und die Stromzähler/Messrichtungen/Lastgangdatentypen erstellt, oder weil ein Kunde zuvor fehlende vZEV/LEG Einheiten/Stromzähler nacherfasst hat. Dadurch kann es sein, dass zuvor eine ungenügende Anzahl Software-Abos gekauft wurde.

Seien Sie aber unbesorgt, das PVshare Cockpit ist auf Grundlage dieser Tatsachen gebaut:

  • Das Cockpit meldet einen Mangel an Software-Abos ausdrücklich, sobald diese benötigt würden - es würde nicht einfach stillschweigend "nichts tun".
  • Fehlende Software-Abos können nachgekauft werden.

Weitere Möglichkeiten

Alternativ zum AddMeter Software-Abo kann auch ein zusätzliches Software-Abo Pro/Pro+ verwendet werden. Das macht dann Sinn, wenn für diese Messrichtung eine separate Rechnung/Gutschrift erstellt werden soll. Diese Entscheidung liegt vollständig beim Kunden. Der Kunde entscheidet also selbst und erfasst die Situaton wunschgemäss im PVshare Cockpit: Ob für einen Messpunkt in einer Messrichtung eine zusätzliche vZEV/LEG Einheit erfasst wird oder ob mehrere Messpunkte/Messrichtungen einer einzelnen vZEV/LEG Einheit zugewiesen werden. Entscheidend ist, was für den jeweiligen Kunden Sinn macht.
Beispiele:

  1. Ein PV-Anlagenbetreiber hat einen einzelnen Stromzähler, welcher seinen Stromverbrauch in Bezugsrichtung und seine PV-Rückspeisung in Rücklieferrichtung misst. Er möchte vom vergünstigten AddMeter Software-Abo profitieren, da es für ihn Sinn macht, dass beide Messrichtungen in einer einzelnen Stromrechnung/Gutschrift aufgeführt werden. Der Kunde erfasst daher eine einzelne vZEV/LEG Einheit und weist dieser beide Messrichtungen zu. Er benötigt daher zusätzlich ein AddMeter Software-Abo, aber für diese einzelne vZEV/LEG Einheit nur ein Pro oder Pro+ Abo (zusätzlich zu den Pro/Pro+ Abos für die restlichen vZEV Einheiten).
  2. Eine Stockwerkeigentümerschaft hat einen Zweiwegzähler, welcher den Bezug des "Allgemeinstroms", als auch der PV-Rücklieferung misst. Diese möchten eine separate Gutschrift für die PV-Anlage, getrennt von der Rechnung für den Allgemeinstrom. In diesem Falle erfasst der Kunde zwei vZEV/LEG Einheiten und weist jeweils nur den Stromzähler in der entsprechenden Messrichtung zu. Er kauft daher für diese zwei vZEV/LEG Einheiten zwei Stk. Pro oder Pro+ Software-Abos. Da keiner vZEV/LEG Einheit zwei Stromzähler/Messrichtungen zugewiesen sind, wird kein zusätzliches AddMeter Software-Abo benötigt.

Wieso sind Software-Abos nötig, auch wenn eine Datenlieferung vom Netzbetreiber meines Erachtens unnötig war?

Die Verarbeitungskosten entstehen im PVshare Cockpit bereits in dem Moment, in dem die Daten angeliefert und verarbeitet werden. Dies ist unabhängig davon, weshalb diese Daten geliefert wurden, was der Inhalt der Daten ist, oder wer die Ursache dafür trägt.

Vergleichbar ist dies beispielsweise mit einer Autofahrt:
Wenn wegen eines Fehlers eines Dritten eine eigentlich unnötige Fahrt notwendig wurde, entsteht der Benzinverbrauch trotzdem. Dies gilt unabhängig davon, ob der Fahrer selbst eine Schuld trägt. Der Umstand, dass die Ursache nicht beim Fahrer lag, ändert nichts daran, dass der Benzinverbrauch bereits stattgefunden hat.

Gleiches gilt für die Datenverarbeitung im PVshare Cockpit:
Sobald Daten angeliefert und verarbeitet wurden, entstand der entsprechende Verarbeitungsaufwand bereits.
Bereits empfangene und verarbeitete Daten können nicht nachträglich wieder entfernt werden, um dadurch entstandene Kosten bzw. erforderliche Software-Abos zu umgehen.

Mit den AddMeter Software-Abos werden ausschliesslich die reinen Kosten für die Datenverarbeitung abgedeckt, weshalb diese kostengünstig angeboten werden können. Sobald entsprechende Daten geliefert werden, sind die jeweiligen Software-Abos nötig.

Die notwendigen Software-Abos ergeben sich ausschliesslich und verursachergerecht aus den vom/von der vZEV-/LEG-Verantwortlichen erfassten Angaben im PVshare Cockpit und den vom Netzbetreiber gelieferten Daten.
Das PVshare Cockpit wendet die dokumentierte Abo-Logik für alle Zusammenschlüsse identisch und gemäss AGB an. Eine Sonderbehandlung einzelner Zusammenschlüsse erfolgt nicht.
Die Software-Abos stehen allen Kunden zu den gleichen Konditionen und Regeln zur Verfügung.

Wieso die bereits erfolgte Datenverarbeitung und die Daten nicht einfach entfernt werden können

Wenn nachträglich bereits erfolgte Datenverarbeitungen entfernt werden würden, so entstünden die im Eintrag "Wieso ist für jede zusätzliche Messrichtung in der Daten gesendet werden ein AddMeter Software-Abo nötig?" beschriebenen Risiken.
Manuelle Eingriffe wären nötig; deren Kosten würden diejenigen der AddMeter Software-Abos bei Weitem übersteigen.
Zudem müssten die dadurch entstandenen Kosten letztlich von anderen Kunden getragen werden. Eine solche Abwälzung, welche langfristig zu Preiserhöhungen führen würde, ist nicht vorgesehen.

Lesen Sie bitte auch den FAQ-Eintrag "Wieso ist für jede zusätzliche Messrichtung in der Daten gesendet werden ein AddMeter Software-Abo nötig?" zu diesem Thema und die Bedingungen auf der Seite der Preise.

Erstellt das PVshare Cockpit für mich als vZEV- oder LEG-Verantwortliche/n auch eine Abrechnung?

Ja, für jeden vZEV-, bzw. LEG-Teilnehmer wird eine Stromrechnung oder Gutschrift erstellt. Damit hat auch der/die vZEV-/LEG-Verantwortliche eine übersichtliche Abrechnung, in der Strombezüge/Verkäufe transparent aufgeführt sind.

Beispiel-Stromrechnungen/-Gutschriften, die mit dem PVshare Cockpit erstellt wurden, finden Sie hier.

Werden dynamische Stromtarife unterstützt?

Bei LEG (lokalen Elektrizitätsgemeinschaften)

Ja, bei "Basis LEG" (Typ im PVshare Cockpit, welcher dem Standard entspricht), da der Netzbezug weiterhin direkt vom Netzbetreiber in Rechnung gestellt wird und der LEG-Überschusses zum Netzbetreiber (oder einem dritten Abnehmer) weiterhin vom Netzbetreiber (oder dem dritten Abnehmer) vergütet wird.

Anmerkung zur Vollständigkeit: Der Tarif für Energie, die innerhalb der LEG ausgetauscht wird, ist einheitlich und gilt gemäss dem erfassten Tarif während der frei definierten Gültigkeit Tag-weise (von Datum / bis Datum). Eine Abhängigkeit von dynamischen Stromtarifen ist nicht möglich.


Bei vZEV (virtuellen Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch)

Nein.

Dynamische Stromtarife für Energiebezug sind in vZEV normalerweise wirtschaftlich kaum sinnvoll:
Damit ein dynamischer Energiebezugs-Stromtarif in einem vZEV wirtschaftlich ist (und nicht sogar nachteilig), müssten sämtliche vZEV-Teilnehmer Energiemanagementsysteme (EMS) installieren. Zum aktuellen Zeitpunkt dürften solche Installationen bei allen Teilnehmern nur in sehr seltenen Fällen wirtschaftlich sein.

Anmerkung zur Vollständigkeit: Auch dynamische Stromtarife für Überschuss-Rücklieferungen werden bei vZEV aktuell nicht unterstützt. Der Überschuss des vZEV wird in den Abrechnungen mit dem von der vZEV-verantwortlichen Person erfassten einheitlichen Tarif ausgewiesen.

Was, wenn ein Messpunkt im PVshare Cockpit in anderer Messrichtung angegeben wird als erwartet?

Das PVshare Cockpit zeigt die Messrichtungen der Messpunkte exakt so an, wie in den vom Netzbetreiber gelieferten Daten.
Da Messpunktnummern und Messrichtungen vom Netzbetreiber vorgegeben sind, können diese im PVshare Cockpit nicht geändert werden.

Werden die Messpunktnummern im PVshare Cockpit anders angezeigt, als Sie erwarten, klären Sie mit dem Netzbetreiber, wieso dieser die Daten so anliefert. Möglicherweise gab es bei der Mitteilung der Zugehörigkeit der Messpunktnummern ein Missverständnis zwischen Ihnen (als vZEV-/LEG-Verantwortliche/n) und dem Netzbetreiber.

Stellen Sie unbedingt auch sicher, dass die Zuordnung der Stromzähler/Messpunktnummern zu den vZEV-/LEG-Einheiten korrekt erfasst ist. Die Zuordnung eines Stromzählers/Messpunkts zur vZEV-/LEG-Einheit kann durch Bearbeiten des entsprechenden Stromzählers/Messpunkts jederzeit direkt im Cockpit geändert werden.

Etwas funktioniert nicht, reagiert PVshare nun?

Der Auftrag von PVshare:
PVshare stellt die Software PVshare Cockpit bereit und kümmert sich um den technischen Betrieb, damit bei vollständiger und korrekter Konfiguration von vZEV/LEG und vollständigen fehlerfreien Messdaten vom Netzbetreiber Abrechnungen im eingestellten Intervall möglich sind. Diesen Auftrag nimmt PVshare sehr ernst und setzt alles daran, fortwährend eine exzellente und intuitive bedienbare Software bereitzustellen, mit der vZEV und LEG möglichst gewinnbringend betrieben werden können.
Es ist uns ein Anliegen, dass Kunden sich auf unsere Software verlassen können und nicht bei jedem Klick denken müssen "ist das jetzt ein Softwarefehler oder habe ich etwas falsch gemacht". Unsere sorgfältige Arbeitsweise zahlt sich aus: Bis dato (Mai 2026) kam es zu keinen bekannten technischen Zwischenfällen im PVshare Cockpit, welche den vorgesehenen Betrieb bei korrekter Konfiguration beeinträchtigt hätten. Auf die Systeme der Netzbetreiber und die Dateneingaben von Kunden haben wir aber keinen Einfluss. Das PVshare Cockpit ist selbstverständlich so gebaut, dass Fehler von Kunden oder Netzbetreibern so weit, wie es technisch möglich ist, nicht zu irreversiblen Problemen im PVshare Cockpit führen – das Cockpit hat bisher die extremsten Fälle mit Bravour erfolgreich abgedeckt.
Die Einrichtung von vZEV oder LEG im PVshare Cockpit erfolgt durch vZEV- oder LEG-Verantwortliche, oder bei Bedarf durch von diesen beauftragten Dritten.

Bei technischem Softwarefehler:
Selbstverständlich sind auch technische Softwarefehler im PVshare Cockpit möglich, auch wenn alles daran gesetzt wird die Risiken zu minimieren.
Wenn ein technischer Softwarefehler eintritt, teilen Sie dies bitte umgehend dem PVshare Software-Support mit, durch Eröffnen eines Support-Tickets vom Typ "Softwarefehler melden". Selbstverständlich wird sich PVshare dem Problem annehmen, sofern es sich bei vollständig korrekter Konfiguration um einen technischen Fehler in der Software (PVshare Cockpit) handelt, bzw. die Software nicht wie dokumentiert funktioniert.

Bei fehlerhaften Konfigurationen oder fehlenden/fehlerhaften Daten vom Netzbetreiber:
PVshare hat weder Einfluss noch Kenntnisse davon, wie ein vZEV oder eine LEG beim Netzbetreiber angemeldet wurde, wie der Netzbetreiber diese in seinen Systemen konfiguriert und welche Messpunktnummern und Zuordnungen vorgenommen wurden. Auch auf die Datenlieferungen vom Netzbetreiber hat PVshare keinen Einfluss - ähnlich wie ein Briefkastenhersteller nichts unternehmen kann, wenn Briefe nicht eintreffen. Diesbezüglich liegt Verantwortung und Koordination bei den vZEV/LEG-Verantwortlichen. Bei Bedarf können Aufgaben an Dritte, wie z.B. unabhängige Partner, abgegeben werden.

So können vZEV/LEG-Verantwortliche Probleme erkennen und beheben:
Direkt im PVshare Cockpit steht allen Kunden ohne Zusatzkosten ein Status-Check zur Verfügung, welcher Probleme erkennt und inkl. Vorgehen zur Behebung bereitstellt.
Bitte folgen Sie den im PVshare Cockpit ersichtlichen Hinweisen und Anweisungen vollständig und exakt. Diese Hinweise und Anweisungen wurden mit grosser Sorgfalt entwickelt und entsprechen dem effektiv sinnvollen Vorgehen beim jeweiligen Status des vZEV oder der LEG.

Eine zusätzliche Interpretation der im Cockpit angezeigten Hinweise durch PVshare ist daher nicht erforderlich und würde keinen Mehrwert schaffen. Die angezeigten Informationen, Statusmeldungen und Anweisungen entsprechen jeweils dem aktuell relevanten technischen Stand. Individuelle Rückmeldungen oder manuelle Einordnungen würden dabei keinen zusätzlichen technischen Informationsgewinn schaffen, sondern lediglich bereits im Cockpit ersichtliche Informationen erneut 1:1 formulieren. Um das PVshare Cockpit als verlässliche und wirtschaftliche Self-Service-Lösung zu den aktuellen Preisen anbieten zu können, erfolgen deshalb keine individuellen Interpretationen oder Einordnungen ausserhalb der direkt im Cockpit angezeigten Informationen.

Der Status im Cockpit aktualisiert sich automatisch, wenn z.B. der Netzbetreiber neue Daten übermittelt hat.

Wie wird Support während des Betriebs gewährleistet?

Für den Betrieb von vZEV und LEG stellt PVshare umfangreiche Informationen bereit – sowohl auf der Website pvshare.ch, als auch direkt im PVshare Cockpit. Hinweise, Erläuterungen und Kontextinformationen sind dort jeweils genau an den Stellen integriert, an denen sie benötigt werden.

In den Anleitungen sind Schritt-für-Schritt-Anleitungen für jegliche Anwendungsfälle enthalten.

Das PVshare Cockpit verfügt über automatische Mechanismen zur Erkennung technisch relevanter Situationen, etwa unvollständiger Konfigurationen oder inkonsistenter Datenlieferungen. Ein zentrales Element ist der Status-Check, der den aktuellen Zustand übersichtlich darstellt und – falls erforderlich – Hinweise zum weiteren Vorgehen gibt.

Diese Funktionen sorgen für Transparenz und Betriebssicherheit. Die Verantwortung für Konfiguration, Betrieb und die Abstimmung mit dem Netzbetreiber liegt jedoch beim/bei der vZEV- bzw. LEG-Verantwortlichen.

Sollte ein technischer Fehler der Software (PVshare Cockpit) auftreten, kann dieser über den Software-Support direkt im Cockpit gemeldet werden.

Das PVshare Cockpit wird technisch betrieben und überwacht, um einen stabilen und zuverlässigen Betrieb sicherzustellen. Individuelle Betreuung oder operative Begleitung einzelner vZEV oder LEG ist nicht Bestandteil der Software.

Für weitergehende Unterstützung, Beratung oder operative Begleitung stehen unabhängige Partner zur Verfügung.

Hinweis: PVshare stellt die Software und technische Hinweise bereit, kann jedoch keine inhaltlichen Beurteilungen oder Prüfungen zu Konfigurationen, Messpunkten, Tarifen oder Strukturen vornehmen. Entsprechende Entscheidungen liegen beim/bei der vZEV- bzw. LEG-Verantwortlichen.

Wieso wurde das Basic Software-Abo vom Markt genommen?

Es hat sich nicht bewährt und es lässt sich damit nicht das Erfolgserlebnis erzielen, welches wir für unsere Kunden anstreben. Die bereits laufenden vZEV mit diesem Software-Abo haben wir gemäss unseren AGB kostenlos auf das nächsthöhere Software-Abo migriert.

Hintergrund:
Das Basic Software-Abo ermöglichte einen manuellen Datenupload - die Daten wurden dabei dem/der vZEV Verantwortlichen vom Netzbetreiber als einzelne Dateien zur Verfügung gestellt.
Aufwand und Fehlerquellen sind bei manuellem Handling der Daten enorm. Die Praxis hat in der Zwischenzeit (Anfang 2025 bis Juli 2025) gezeigt, dass eine durch unsere Kunden durchgeführte manuelle Handhabung der Daten unpraktikabel ist. Das kann nicht zu der Kundenzufriedenheit führen, die wir anstreben.
Grund ist, dass Netzbetreiber teilweise täglich eine oder gar mehrere Dateien per E-Mail senden. Das sind also teilweise tausende (!) einzelne Dateien pro Jahr. Diese müssten dann von Hand strukturiert, geordnet und dem richtigen Messpunkt zugeordnet hochgeladen werden, damit die Abrechnungen möglich und korrekt sind. Sehr viel kann dabei schief laufen.
Bedauerlicherweise sind weder Datenlieferung noch Format gesetzlich vorgeschrieben. Wir hatten erwartet, dass Netzbetreiber evtl. eine Datei pro Monat versenden und sich ein eindeutiger Standard entwickelt. In aktueller Situation müssten wir täglich damit rechnen, unsere Software auf Einzelfälle anpassen zu müssen oder dass Kunden jährlich unzählige Male Datenverarbeitungsprobleme hätten. Nichts davon passt zu unserer Strategie - eine vZEV-/LEG-Lösung die begeistert aber kostengünstig ist für viele, damit vZEV/LEG für unsere Kunden möglichst profitabel sind. Es würde mittelfristig dazu führen, dass wir die Preise massiv erhöhen müssten.

Mit den Pro und Pro+ Modellen läuft der Import vollautomatisch nach dem Branchenstandard (SDAT-CH im Format ebIX) und die Daten werden automatisch auf Korrektheit geprüft - absolut sorgen- und fehlerfrei.
Die bei unseren Abos ohnehin unschlagbar günstigen Preise rechtfertigten den Aufwand, die Fehlerquellen und die Belastung unserer Kunden in keiner Weise. Insbesondere nicht im Verhältnis zu den eingesparten CHF 11/Jahr/vZEV Teilnehmer, um die das Basic Abo günstiger war als das nächsthöhere Abo mit vollautomatischer Datenverarbeitung (Pro).
Wir sind überzeugt, dass dies ein wichtiger und notwendiger Schritt war, um als Marktführer für vZEV Abrechnungen weiterhin eine Lösung bieten zu können, die begeistert.

Wir danken für Ihr Verständnis.

Anwendungsfälle zur Bedienung des PVshare Cockpit sind in den Anleitungen beschrieben.


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