Anleitungen zum PVshare Cockpit

Frau Solar Notebook Symbolbild

Diese Anleitungen gelten als das offizielle Handbuch zur vZEV- und LEG-Abrechnungssoftware PVshare Cockpit. Sie enthalten Grundlagen der Funktionsweise und Grundsätze zur Bedienung, über die nötigen Informationen für neue vZEV/LEG, bis hin zur Handhabung spezifischer Anwendungsfälle wie neue, wegfallende oder wechselnde Teilnehmer, Mieter oder Messpunktnummern.
Für eine einfache und effiziente Bedienung stellt das PVshare Cockpit jeweils auch direkt in der Software Hinweise zur Verfügung, welche sich nach dem aktuellen Stand der Daten richten - berücksichtigen Sie diese unbedingt auch. Für spezifische Fragestellungen sind zudem Antworten in den FAQ zu finden.

Generelles zur vZEV-/LEG-Software
Ein virtueller ZEV (vZEV) oder eine LEG kann im PVshare Cockpit schnell und einfach eingerichtet werden. Damit eine möglichst intuitive und fehlerfreie Bedienung möglich ist, wurde bei der Entwicklung auf folgendes geachtet:

  • Logische Menüstruktur: Daten stets von oben nach unten einpflegen.
  • Hinweistexte: Das Wichtigste ist in Kürze am jeweiligen Ort vermerkt.
  • Feldbezeichnungen: Bedeutung bei jeder Eingabe beschrieben - wo nötig mit Tooltip (mit Maus über Symbole fahren) und eingabebedingten Informationstexten versehen.
  • Warnmeldungen, Verlinkungen und sich automatisch den Eingaben anpassende Formulare: Raffinierte Mechanismen unterstützen bei der Einrichtung und Verwaltung mit Hinweisen und Plausibilisierungsprüfungen.
  • Einen Einblick in das PVshare Cockpit gibt es hier

Bisherige Benutzererfahrungen zeigen, dass die Einrichtung eines vZEV oder einer LEG auf dem Computer intuitiv erfolgt.

Schon gewusst: Sie können kostenlos in das PVshare Cockpit einsteigen

So hängen die Daten zusammen

Die nachfolgende Grafik gibt einen Überblick, wie die Daten von vZEV/LEG zusammenhängen und welche Möglichkeiten es gibt:

Überblick Grafik PVshare Cockpit vZEV/LEG Datenverwaltungsprinzip Anklicken, um PDF herunterzuladen

Die Grundelemente in obiger Grafik

  1. vZEV/LEG Einheiten: Repräsentieren Häuser. Eine vZEV/LEG Einheit kann jederzeit in den vZEV, bzw. die LEG ein- oder austreten.
  2. Stromzähler: Werden im PVshare Cockpit durch die Messpunktnummer und Messrichtung identifiziert. Einer oder mehrere werden an vZEV/LEG Einheit zugewiesen. Naturgemäss muss jeder vZEV/LEG Einheit mindestens ein Stromzähler zugewiesen sein. Ein Stromzähler kann jederzeit hinzukommen oder wegfallen.
  3. Bewohnungen/Nutzungen: Diese verknüpfen Bewohner/Nutzer mit vZEV/LEG Einheiten und haben eine Gültigkeit (Datum von/bis). Durch mehrere Bewohnungen/Nutzungen kann der gleiche Bewohner/Nutzer auch mehrere vZEV/LEG Einheiten bewohnen/nutzen. Existiert für eine gewisse Zeit keine Bewohnung/Nutzung für eine vZEV/LEG Einheit, so wird diese während dieser Zeit an den/die vZEV/LEG Verantwortliche/n verrechnet.
  4. Bewohner/Nutzer: Personen, die in Häusern/Wohnungen/Industriegebäuden wohnen oder diese nutzen.

Tipps zur Bedienung des PVshare Cockpit

  • Für die vZEV-/LEG-Einrichtung und Verwaltung empfehlen wir die Nutzung eines Computers. *
    Das PVshare Cockpit ist auch auf Smartphones vollständig nutzbar. Für die erstmalige Einrichtung ist der grössere Bildschirm des Computers jedoch komfortabler, und alle Hinweise und Optionen können ohne zu scrollen auf einen Blick gesehen werden.
  • Beachten Sie stets die Tooltips, die weiterführende Informationen enthalten - mit Maus über Symbole fahren.
  • Rotes weist auf noch fehlende oder falsche Einträge hin.
  • Nutzen Sie den "Status-Check" im Cockpit. Wird ein Problem erkannt, bietet das Cockpit auch Hinweise zur Behebung.

* Eine Analyse mit Nutzern zeigt, dass eine initiale Einrichtung auf einem Computer (mit Full-HD Auflösung und 100 % Skalierung) bis zu 26 mal schneller erfolgt. Zudem tauchen bei der Nutzung auf einem Computer 12 mal weniger Fragen auf als bei der Nutzung eines Smartphones. Das ist darauf zurückzuführen, dass das Cockpit alle Fragen an Ort und Stelle klärt, wovon auf einem Computer vollumfänglich profitiert werden kann. Bei kleineren Änderungen oder Einblicken in Statistiken spricht nichts gegen die Nutzung eines Smartphones.

Kann ich einfach eine AI wie ChatGPT befragen?

Vorsicht bei der Nutzung von AI-Lösungen (z.B. ChatGPT):
Diese können im Umgang mit dem PVshare Cockpit teilweise sehr hilfreich sein, erzeugen jedoch in gewissen Fällen auch unzutreffende oder frei erfundene ("halluzinierte") Lösungen. ChatGPT basiert typischerweise auf einem zeitlich begrenzten Wissensstand (z.B. Stand 2025). Ohne aktiven Bezug auf pvshare.ch kann die AI daher keine verlässlichen aktuellen Informationen berücksichtigen.
Wenn einer AI (einem LLM) eine Lösung nicht zu 100% bekannt ist, versucht diese möglichst Antworten zu geben, die aufgrund allgemeinem Wissen zutreffen könnten. Genauso wie ein Mensch Annahmen treffen kann und aufgrund Kenntnisse anderer Themen versuchen kann allgemeingültige Antworten zu geben. Solche Antworten können zufällig zutreffen oder komplett in eine andere Richtung gehen als die Wirklichkeit.

Tipp für bessere Ergebnisse (ohne Gewähr):
Fordern Sie aktiv, dass sich die AI auf Inhalte von pvshare.ch stützt, und fragen Sie gezielt nach, ob die vorgeschlagene Lösung auf pvshare.ch tatsächlich dokumentiert ist.

Empfohlener Weg:
Die Hinweise und Statusmeldungen direkt im PVshare Cockpit sowie die untenstehenden offiziellen Anleitungen (oder auch die FAQ) sind in der Regel der schnellste und zuverlässigste Weg, inkl. Gewissheit, dass die Lösung korrekt ist.


Wie können generell falsche von richtigen Antworten unterschieden werden?

Anzeichen für falsche Antworten von künstlicher Intelligenz und häufige Missverständnisse / Fehlinterpretationen von AI:

  • Verwendung unspezifischer Begriffe wie "Einstellungen" - anstatt konkreter Menüpunkte oder Eingabefelder zu benennen, die 1:1 den effektiven Benennungen im PVshare Cockpit entsprechen.
  • Empfehlung, Messpunktnummern anzupassen - obwohl stattdessen die Zuweisung eines Stromzählers zu einer anderen vZEV-/LEG-Einheit korrekt wäre.
  • Vorschläge für Tarifmodelle, die im PVshare Cockpit nicht verfügbar sind oder nicht unterstützt werden.
  • Empfehlung, den Support zu kontaktieren - obwohl die Anpassung direkt im Cockpit vorgenommen werden kann.
  • Verwendung von Begriffen oder Terminologie, die nicht den im PVshare Cockpit verwendeten Bezeichnungen entspricht.


Was stattdessen zutrifft und korrekt ist:

  • Der PVshare Software-Support nimmt keine inhaltlichen Anpassungen an Konfigurationen vor, die durch vZEV-/LEG-Verantwortliche selbst vorgenommen werden können.
  • Es können nur die im Cockpit definierten Tariftypen verwendet werden.
  • Stromzähler können jederzeit einer anderen Einheit zugewiesen werden; bestehende Daten bleiben dabei erhalten (Ausnahme: Virtuelle Messpunktnummern bei vZEV – diese werden bei Bedarf über die entsprechende Support-Kategorie entfernt).
  • Anpassungen erfolgen strukturiert im Cockpit; Freitext-Anfragen sind nicht erforderlich.
  • Einrichtungen werden durch die Verantwortlichen selbst vorgenommen; PVshare greift nicht inhaltlich ein, sofern die Software eine Anpassung durch die Verantwortlichen selbst erlaubt.
    Für spezifische Fälle von Anpassungen, die aus Sicherheitsgründen nicht von den Verantwortlichen vorgenommen werden können, stehen im Support-Fenster direkt im Cockpit entsprechende Support-Kategorien zur Erfassung eines Tickets zur Verfügung, abhängig vom aktuellen Status.
    Nicht verfügbare Ticket-Kategorie bedeutet, dass kein Ticket nötig ist und die Anpassung selbst vorgenommen werden kann, oder es sich um eine Vorgabe in den Daten vom Netzbetreiber handelt. Ein Ticket ist in diesem Fall nicht nötig und daher auch nicht möglich.
  • Die im PVshare Cockpit verwendeten Begriffe sind eindeutig definiert und werden konsistent verwendet.
  • Das PVshare Cockpit zeigt in seinen Meldungen den Status an. Je nach Situation zeigt es automatisch an, ab wann welche Handlungen empfohlen sind. Diese Angaben wurden sorgfältig eingebaut und gelten in jedem Fall als führend. Der Status kann sich im Cockpit jederzeit ändern, wodurch sich die Angaben im Cockpit vollautomatisch aktualisieren (wenn der Netzbetreiber beispielsweise neue Daten übermittelt hat). Eine Re-Interpretation der Meldungen im Cockpit durch PVshare wäre demzufolge nie aktuell, ist nicht nötig und erfolgt daher auch nicht.
  • Massgebend sind ausschliesslich die Angaben und Funktionen im PVshare Cockpit sowie die offiziellen Inhalte auf pvshare.ch.


Anleitungen zu Anwendungsfällen

Klicken Sie auf einen Anwendungsfall, um den entsprechenden Handbuch-Eintrag zu öffnen.

Einführende Informationen für die erstmalige Einrichtung von vZEV/LEG

Video: vZEV oder LEG einrichten im PVshare Cockpit

Hinweis: Hochdeutsche Untertitel können bei Bedarf aktiviert werden.

Video: vZEV oder LEG abrechnen und Statistiken im PVshare Cockpit

In der Fortsetzung zum Video "vZEV oder LEG einrichten" werden die automatisch erstellten Stromrechnungen und die Statistiken demonstriert.

Hinweis: Hochdeutsche Untertitel können bei Bedarf aktiviert werden.

Einrichtung eines neuen vZEV oder einer neuen LEG im PVshare Cockpit

Schliessen Sie zunächst den Gründungsprozess ab und befolgen Sie die darin enthaltenen Anweisungen. Achten Sie insbesondere auf ein korrektes Startdatum und dass Sie dem Netzbetreiber mitteilen, wohin und in welchem Format die Daten übermittelt werden sollen (Anweisungen im Schritt 3 des Gründungsprozesses).

Öffnen Sie im Menü "vZEV verwalten" (bzw. "LEG verwalten"). Sämtliche Menüpunkte für die nachfolgenden Schritte befinden sich unter diesem Menüpunkt. Die Eingabefelder, Konfigurationsmöglichkeiten und zwingend notwendigen Eingaben/optionalen Eingaben ergeben sich automatisch aus dem gewählten PVshare Modell. Auf fehlerhafte oder fehlende Eingaben werden Sie beim Speichern automatisch hingewiesen.

Gehen Sie nun wie folgt vor:

  1. Menüpunkt "vZEV Stammdaten" (bzw. "LEG Stammdaten): Angaben erfassen, dazu gehört die Adresse des vZEV/LEG-Verantwortlichen, wahlweise eine alternative Absenderadresse für Rechnungen, etc.
  2. "vZEV Einheiten" (bzw. "LEG Einheiten") erfassen (Nummer 1 im obigen Bild)
  3. "Stromzähler" erfassen (Nummer 2 im obigen Bild)
  4. "Bewohner/Nutzer" erfassen (Nummer 4 im obigen Bild)
  5. "Bewohnungen/Nutzungen" erfassen (Nummer 3 im obigen Bild). Hinweis: Dieser Schritt kann erst durchgeführt werden, wenn Bewohner/Nutzer und vZEV/LEG Einheiten erfasst wurden.
  6. "Tarife" erfassen

Mindestens Stammdaten, vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler müssen bis spätestens zum Start des vZEV/der LEG vollständig erfasst sein, damit die empfangenen Daten zugewiesen werden.
Haben Sie für Ihren vZEV/Ihre LEG nicht "swisseldex" (oder SDAT-CH-Hub) als Datahub gewählt, so muss natürlich zwingend noch die Datenübermittlung eingerichtet werden (und entsprechende Software-Abos sind nötig). Hinweise und eine Anleitung dazu sind im Status-Check zu finden.

Sie richten einen neuen vZEV oder eine neue LEG ein?

Beachten Sie bitte auch:

Einführende Informationen zu neuen vZEV

Wir freuen uns, dass Sie Ihr vZEV mit dem PVshare Cockpit abrechnen.

Beachten Sie bitte die folgenden Informationen für einen reibungslosen Start:

  1. Je vZEV Einheit wird eine Stromrechnung erstellt.
    Soll ein Stromzähler in separater Stromrechnung abgerechnet werden, so kann dafür eine separate vZEV-Einheit erfasst werden.
  2. Die Aufteilung von vZEV-Einheiten sollte sinnvoll gewählt werden.
    Beispiel: Bewohnt/nutzt ein Mieter zwei Einheiten, sollten nicht für beide eine einzelne vZEV-Einheit erfasst werden. In diesem Falle gäbe es zwei vZEV-Einheiten, einen Bewohner/Nutzer und zwei Bewohnungen/Nutzungen. So kann auch ein Inhaber-/Mieterwechsel jederzeit problemlos erfolgen.
  3. Zusätzliche Stromzähler/Messrichtungen können das vergünstigte "AddMeter" Software-Abo nutzen.
  4. Schenken Sie einer korrekten Tarifkonfiguration bitte besondere Beachtung.
    Das PVshare Cockpit prüft die Tarife, soweit das technisch möglich ist. Die Software kann die erfassten Tarife aber nicht abschliessend überprüfen. Dies unabhängig davon, ob Sie diese erfasst haben, oder ob Sie diese angeliefert haben und wir diese (durch einen Zusatz-Service) erfasst haben. Das PVshare Cockpit prüft Tarife per Plausibilisierung und warnt beispielsweise, wenn ein viel zu hoher oder tiefer Preis gesetzt wurde. Ebenfalls wird der jeweils aktuelle Rechnungslauf unter verschiedenen Aspekten geprüft, soweit das technisch möglich ist – beachten Sie daher die Hinweise bei der Tarifkonfiguration. Zudem stellt das PVshare Cockpit sicher, dass die bei jedem vZEV mindestens notwendigen Tarife lückenlos vorhanden sind. Das heisst aber nicht, dass wenn alle bei jedem Zusammenschluss mindestens zwingend notwendigen Tarife erfasst wurden, auch alle Tarife erfasst wurden, die der Netzbetreiber erhebt.
    Massgeblich sind die Tarife mit den Tarifbestandteilen (inkl. Angabe ob exkl. oder inkl. MwSt.) die gemäss Publikation vom Netzbetreiber für den jeweiligen Zeitraum gelten. Das PVshare Cockpit kann nicht erkennen, wenn ein Tarifbestandteil (z.B. monatlicher Tarif oder Leistungstarif) fälschlich nicht erfasst wurde, obwohl der Netzbetreiber diesen Tarif erhebt.
    Wenn hingegen ein technisch eindeutig erkennbarer Fehler vorliegt, wird spätestens der Rechnungslauf fehlschlagen und das PVshare Cockpit wird auf den Fehler hinweisen. Wenn Sie erst bei der Überprüfung der Rechnungen feststellen, dass ein Tarif falsch erfasst ist oder fehlt, so lehnen Sie den Rechnungslauf einfach ab, korrigieren den Tarif und bestätigen Sie die Änderung. Sobald ein Rechnungslauf akzeptiert wurde, kann er nur noch mit der Funktion zur rückwirkenden Ablehnung eines bereits freigegebenen Rechnungslaufs abgelehnt werden.
  5. Netzbetreiber liefern Daten teils verspätet an.
    Beachten Sie dazu die Hinweise im Status-Check. Dieser gibt an, ab wann ein Status als kritisch betrachtet wird und gibt Instruktionen aus. Die Angaben im Status-Check sind massgeblich zur Behebung, befolgen Sie allfällige Anweisungen.
  6. Der Schweizerische Datenaustausch der Energiedaten sieht vor, dass Netzbetreiber die angelieferten Daten noch korrigieren können.
    Das PVshare Cockpit stellt sicher, dass keine Energieabrechnung oder gar Stromrechnungen/Gutschriften erstellt werden auf Basis von Daten, die noch nicht als definitiv betrachtet werden dürfen. Daher gibt es Verzögerungen in der Energiestatistik sowie bei den Abrechnungen, auch wenn provisorische Daten vom Netzbetreiber bereits vorhanden wären.
  7. Eine Abrechnung kann nur korrekt erfolgen, wenn der vZEV korrekt eingerichtet ist.
    Korrekte Messpunktnummern sind Voraussetzung, damit die eintreffenden Daten richtig zugeordnet werden.
  8. Auch beim Pro+ Modell können Sie die Rechnungen vor dem automatischen Versand zuerst prüfen und freigeben.
    Sofern in den Stammdaten die automatische Freigabe aktiviert ist, werden die Rechnungen nach der eingestellten Frist automatisch freigegeben und mit dem Pro+ Modell an die vZEV-Teilnehmer per E-Mail versandt.
  9. Software-Abos können direkt im PVshare Cockpit gekauft werden, unter: «Abos & Services» → «Kaufen»
  10. Wenn der vZEV vollständig eingerichtet ist, wird das PVshare Cockpit beim erstmaligen Hinzufügen eines Software-Abos in den Warenkorb automatisch die benötigte Anzahl Software-Abos und das Startdatum setzen.
    Ausnahmen gibt es dann, wenn Netzbetreiber Daten zu zusätzlichen Stromzählern liefern und dadurch nachträglich Stromzähler hinzukommen. Wenn Sie also nur eine Messpunktnummer haben unter der der Netzbetreiber sowohl Lastgangdaten für den Energiebezug, als auch für die Energierücklieferung anliefert (wenn Solaranlage vorhanden), kaufen Sie ein AddMeter Software-Abo mehr. Falls Sie das nicht tun oder nicht daran denken, ist ein Nachkauf problemlos möglich, was aber natürlich zu Verzögerungen in der ersten Abrechnung führen kann.
  11. Liefert der Netzbetreiber Daten für beide Messrichtungen unter der gleichen Messpunktnummer, erfasst das Cockpit den zusätzlichen Stromzähler automatisch.
    In der Stromzähler-Übersicht wird angezeigt, welche Stromzähler das PVshare Cockpit aufgrund von Daten vom Netzbetreiber erstellt hat.
  12. Falls nach Eintreffen der Daten ein weiteres Software-Abo (meist ein "AddMeter" Abo) benötigt wird, weil der Netzbetreiber Daten zu einem Messpunkt oder einer Messrichtung mehr liefert, als Sie beim Kauf der Software-Abos angenommen haben, werden Sie beim nächsten Rechnungslauf automatisch vom Cockpit informiert und können fehlende Software-Abos nachkaufen.
    Im Status-Check ist zudem jederzeit sichtbar, wie viele Software-Abos ab wann nötig sind.
  13. Das PVshare Cockpit wird technisch von PVshare betrieben und überwacht, um einen stabilen und zuverlässigen Betrieb sicherzustellen. Die Verantwortung über eine korrekte und vollständige Einrichtung im PVshare Cockpit, Betreuung und allfällige Korrespondenzen mit dem Netzbetreiber zum Betrieb und zur Abrechnung von vZEV liegt ausschliesslich bei Ihnen als vZEV-Verantwortliche/r. PVshare implementiert die zur Nutzung notwendigen Hinweise direkt im PVshare Cockpit und stellt Dokumentationen zur Nutzung auf pvshare.ch bereit.
  14. Dank raffinierten Kontrollmechanismen rechnet das Cockpit nicht, wenn die Stromzähler fehlerhaft oder unvollständig konfiguriert sind, sofern Fehler technisch erkannbar sind.
  15. Existiert ein Problem, wird dieses inkl. Hinweisen zur Lösung bequem im Status-Check direkt im Cockpit angezeigt. Supportanfragen mit Wartezeiten können dadurch komplett entfallen.
  16. Beachten Sie bitte auch die FAQ mit Antworten zu häufigen Fragen

Notwendige Einrichtungen bevor Daten eintreffen

Wir bitten Sie höflichst, mindestens die Stammdaten, vZEV-Einheiten und Stromzähler so schnell wie möglich, spätestens bis zum Startdatum des vZEV vollständig im PVshare Cockpit zu erfassen, nachdem Sie den Gründungsprozess abgeschlossen haben.
Erfassen Sie bitte auch die virtuellen Messpunktnummern (in den Stammdaten). Fragen Sie beim Netzbetreiber nach, falls dieser Ihnen diese bei der Bekanntgabe des Aufschaltdatums nicht auch mitgeteilt hat.
Nur so kann das Cockpit die eintreffenden Daten zuweisen und seine Funktionen erfüllen.

Die restlichen Daten (Bewohner, Bewohnungen und Tarife) müssen Sie bis spätestens bis zur ersten Abrechnung erfassen. Falls Sie das vergessen, können Sie dies auch noch nachholen - das Cockpit wird Sie bei eindeutigen Fehlern informieren, bei falschen Abrechnungen können Sie diese ablehnen und die Korrekturen vornehmen.

Datahub, wenn nicht swisseldex genutzt wird

Haben Sie für Ihren vZEV nicht "swisseldex" (oder SDAT-CH-Hub) als Datahub gewählt, so muss zwingend noch die Datenübermittlung eingerichtet werden (und entsprechende Software-Abos sind nötig). Hinweise und eine Anleitung dazu sind im Status-Check zu finden.
Bei der Nutzung des Datahubs "swisseldex" (oder SDAT-CH-Hub) reicht die Anmeldung, welche beim Abschluss des Gründungsprozesses an den Netzbetreiber erfolgte, so dass dem Netzbetreiber bekannt ist, wohin und in welchem Format die Daten übermittelt werden müssen.

Erfassung der Daten oder Tarife durch PVshare oder einen Partner

Alternativ können Sie die Einrichtung durch PVshare oder einen Partner vornehmen lassen. Siehe dazu den Abschnitt "Wie kann ein optionaler Zusatzservice gekauft werden?"

Einführende Informationen zu neuen LEG

Wir freuen uns, dass Sie Ihre LEG mit dem PVshare Cockpit abrechnen.

Beachten Sie bitte die folgenden Informationen für einen reibungslosen Start:

  1. Der/die LEG-Verantwortliche ist für die vollständige und fehlerfreie Erfassung der Angaben im PVshare Cockpit verantwortlich. Eine Abrechnung kann nur korrekt erfolgen, wenn die LEG korrekt eingerichtet ist. Korrekte Messpunktnummern sind Voraussetzung, damit die eintreffenden Daten richtig zugeordnet werden.
  2. Netzbetreiber liefern Daten teils verspätet an.
    Beachten Sie dazu die Hinweise im Status-Check. Dieser gibt an, ab wann ein Status als kritisch betrachtet wird und gibt Instruktionen aus. Die Angaben im Status-Check sind massgeblich zur Behebung, befolgen Sie allfällige Anweisungen.
  3. Der Schweizerische Datenaustausch der Energiedaten sieht vor, dass Netzbetreiber die angelieferten Daten noch korrigieren können.
    Das PVshare Cockpit stellt sicher, dass keine Energieberechnungen oder gar Abrechnungen erstellt werden auf Basis von Daten, die noch nicht als definitiv betrachtet werden dürfen. Daher gibt es Verzögerungen in der Energiestatistik sowie bei den Abrechnungen, auch wenn provisorische Daten vom Netzbetreiber bereits vorhanden wären.
  4. Auch beim Pro+ Modell können Sie die Rechnungen vor dem automatischen Versand zuerst prüfen und freigeben.
    Sofern in den Stammdaten die automatische Freigabe aktiviert ist, werden die Rechnungen nach der eingestellten Frist automatisch freigegeben und mit dem Pro+ Modell an die LEG-Teilnehmer per E-Mail versandt.
  5. Software-Abos können direkt im PVshare Cockpit gekauft werden, unter: «Abos & Services» → «Kaufen»
  6. Wenn die LEG vollständig eingerichtet ist, wird das PVshare Cockpit beim erstmaligen Hinzufügen eines Software-Abos in den Warenkorb automatisch die benötigte Anzahl Software-Abos und das Startdatum setzen.
    Ausnahmen gibt es dann, wenn Netzbetreiber Daten zu zusätzlichen Stromzählern liefern und dadurch nachträglich Stromzähler hinzukommen. Wenn Sie also nur eine Messpunktnummer haben unter der der Netzbetreiber sowohl Lastgangdaten für den Energiebezug, als auch für die Energierücklieferung anliefert (wenn Solaranlage vorhanden), kaufen Sie ein AddMeter Software-Abo mehr. Falls Sie das nicht tun oder nicht daran denken, ist ein Nachkauf problemlos möglich, was aber natürlich zu Verzögerungen in der ersten Abrechnung führen kann.
  7. Liefert der Netzbetreiber Daten für beide Messrichtungen unter der gleichen Messpunktnummer, erfasst das Cockpit den zusätzlichen Stromzähler automatisch.
    In der Stromzähler-Übersicht wird angezeigt, welche Stromzähler das PVshare Cockpit aufgrund von Daten vom Netzbetreiber erstellt hat.
  8. Falls nach Eintreffen der Daten ein weiteres Software-Abo (meist ein "AddMeter" Abo) benötigt wird, weil der Netzbetreiber Daten zu einem Messpunkt oder einer Messrichtung mehr liefert, als Sie beim Kauf der Software-Abos angenommen haben, werden Sie beim nächsten Rechnungslauf automatisch vom Cockpit informiert und können fehlende Software-Abos nachkaufen.
    Im Status-Check ist zudem jederzeit sichtbar, wie viele Software-Abos ab wann nötig sind.
  9. Das PVshare Cockpit wird technisch von PVshare betrieben und überwacht, um einen stabilen und zuverlässigen Betrieb sicherzustellen. Die Verantwortung über eine korrekte und vollständige Einrichtung im PVshare Cockpit, Betreuung und allfällige Korrespondenzen mit dem Netzbetreiber zum Betrieb und zur Abrechnung von LEG liegt ausschliesslich bei Ihnen als LEG-Verantwortliche/r. PVshare implementiert die zur Nutzung notwendigen Hinweise direkt im PVshare Cockpit und stellt Dokumentationen zur Nutzung auf pvshare.ch bereit.
  10. Dank raffinierten Kontrollmechanismen rechnet das Cockpit nicht, wenn die Stromzähler fehlerhaft oder unvollständig konfiguriert sind, sofern ein solcher Fehler technisch erkennbar ist.
  11. Existiert ein Problem, wird dieses inkl. Hinweisen zur Lösung bequem im Status-Check direkt im Cockpit angezeigt. Supportanfragen mit Wartezeit können dadurch entfallen.
  12. Schliessen Sie die LEG-Gründung keinesfalls mit der Angabe einer willkürlichen LEG Community ID ab. Eine nachträgliche Korrektur durch den Software-Support ist aufwändig und kostenpflichtig.
    Grund: Die Community ID wird in den Daten vom Netzbetreiber mitgeliefert, sie wird auch bei den Stromzählern hinterlegt. Durch die Community ID wird die Zuordnung sichergestellt, so auch für die aggregierten Daten die ohne eine Konfiguration vom Cockpit vollautomatisch zugewiesen werden. Haben Sie bereits Stromzähler erfasst und die Community ID muss geändert werden, muss der Software-Support diese daher vor der Korrektur der Community ID entfernen und aufwändig manuell sicherstellen, dass es durch die Änderung nicht zu Problemen kommt.
    Wir sind Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns solch kritische manuelle Eingriffe ersparen. Es ist zudem nicht in unserem Sinn, mit solchen manuellen Eingriffen Kosten zu verursachen.
    Auf die Wichtigkeit einer korrekten Community ID (und eines korrekten Startdatums) wird auch beim Gründungsprozess markant hingewiesen.
    Haben Sie eine falsche Community ID angegeben, so teilen Sie dem Software-Support bitte umgehend die korrekte Community ID mit (über den Link Software-Support direkt im Cockpit unten rechts, durch Erfassung eines Support-Tickets der entsprechenden Kategorie).
  13. Beachten Sie bitte auch die FAQ mit Antworten zu häufigen Fragen

Datahub, wenn nicht swisseldex genutzt wird

Haben Sie für Ihre LEG nicht "swisseldex" (oder SDAT-CH-Hub) als Datahub gewählt, so muss zwingend noch die Datenübermittlung eingerichtet werden (und entsprechende Software-Abos sind nötig). Hinweise und eine Anleitung dazu sind im Status-Check zu finden.
Bei der Nutzung des Datahubs "swisseldex" (oder SDAT-CH-Hub) reicht die Anmeldung, welche beim Abschluss des Gründungsprozesses an den Netzbetreiber erfolgte, so dass dem Netzbetreiber bekannt ist, wohin und in welchem Format die Daten übermittelt werden müssen.

Erfassung der Daten oder Tarife durch PVshare oder einen Partner

Alternativ können Sie die Einrichtung durch PVshare oder einen Partner vornehmen lassen. Siehe dazu den Abschnitt "Wie kann ein optionaler Zusatzservice gekauft werden?"

Typ von vZEV zu LEG oder von LEG zu vZEV ändern

Wurde versehentlich eine LEG-Gründung, anstatt eine vZEV-Gründung gestartet oder umgekehrt, so kann eine Änderung des Typs durch ein Ticket direkt im PVshare Cockpit beantragt werden.

Beachten Sie:

  • Die Änderung sollte möglichst früh erfolgen, da bereits erfasste Stromzähler und Tarife entfernt werden müssen (da diese Typ-Abhängig sind).
  • Je nach Status des vZEV oder der LEG können für die Umwandlung Gebühren anfallen. Diese werden selbstverständlich bei der Eröffnung des Tickets transparent und vollständig angezeigt und müssen aktiv akzeptiert werden.

Wenn vZEV und LEG kombiniert werden sollen

Wie ein vZEV einer LEG beitreten kann und eine solche Kombination aus vZEV und LEG mit dem PVshare Cockpit eingerichtet und abgerechnet werden kann, ist auf der Seite mit vZEV einer LEG beitreten beschrieben.

Was kann bei der Einrichtung eines vZEV oder einer LEG zu Verwirrung führen?

Die Einrichtung im PVshare Cockpit ist Schritt für Schritt aufgebaut.
Verwirrung entsteht meist dann, wenn einzelne Schritte übersprungen oder Hinweise nur teilweise berücksichtigt werden.

Mögliche Ursachen:

  • Willkürliche Angaben gemacht.
    Gerade systemrelevante Angaben wie Start-/Gültigkeitsdatum führen bei willkürlichen Angaben an verschiedensten Stellen zu Meldungen, was sich bei mehrfach willkürlichen Angaben verstärkt.
    Je nach Eingaben erzeugen nachträgliche Korrekturen Zusatzaufwand.
    Das PVshare Cockpit weist bei kritischen Eingaben an Ort und Stelle ausdrücklich darauf hin, von willkürlichen Angaben abzusehen. PVshare empfiehlt, niemals willkürliche Eingaben zu machen.
  • Hinweise und Statusmeldungen übersehen.
    Das Cockpit zeigt direkt an, wenn Angaben fehlen oder weitere Schritte erforderlich sind.
  • Nicht von oben nach unten gearbeitet.
    Die Oberfläche ist so aufgebaut, dass die Einrichtung strukturiert erfolgen kann. Wer einzelne Bereiche vorzieht oder mehrfach springt, verliert leichter den Überblick.
  • Einrichtung auf dem Smartphone statt am Computer.
    Für die erstmalige Einrichtung wird die Nutzung eines Computers empfohlen. Auf kleineren Bildschirmen sind nicht alle Informationen gleichzeitig sichtbar (vgl. auch Tipps weiter oben).
  • Fälschliche Annahme, dass PVshare Einfluss auf die Daten vom Netzbetreiber hat.
    Das PVshare Cockpit zeigt ausschliesslich die erfassten Angaben sowie die vom Netzbetreiber bereitgestellten Daten an.
    Die Daten werden vom Netzbetreiber bereitgestellt, PVshare hat keinen Einfluss darauf, wann welche Daten geliefert werden.
    Je nach Netzbetreiber werden Messdaten über längere Zeit gar nicht oder nur lückenhaft bzw. fehlerhaft bereitgestellt.
    Stimmen die im Cockpit erfassten Messpunkte nicht mit den beim Netzbetreiber hinterlegten Gegebenheiten überein oder werden Daten unter einer anderen Konstellation geführt, spiegelt sich dies im Status entsprechend wider.
    Fragen zu den Angaben wie Messpunktnummern inkl. Zuordnung oder zur Datenlieferung werden direkt zwischen vZEV-/LEG-Verantwortlichen und Netzbetreibern geklärt.
    Sobald Daten an- oder nachgeliefert werden, verarbeitet das PVshare Cockpit diese automatisch und der Status aktualisiert sich.

Nutzen Sie die zur Verfügung stehenden Hilfestellungen

Wir empfehlen:

  1. Video "vZEV oder LEG einrichten im PVshare Cockpit" schauen.
    In diesem Video wird in weniger als 10 Minuten ein kompletter vZEV eingerichtet (LEG Einrichtung funktioniert sinngemäss) und die Themen Stromzähler/Messpunkte und Software-Abos werden erklärt.
  2. Vor der Einrichtung insbesondere obenstehende Abschnitte "Einführende Informationen zu neuen vZEV" (oder LEG) und die Anleitungen und Tipps auf dieser Seite durchlesen.
  3. Die Hinweise direkt im PVshare Cockpit beachten.

Nach Abschluss der Einrichtung zeigt der Status-Check den aktuellen Stand sowie allfällige erforderliche Schritte an.

Wichtig zu wissen

Das PVshare Cockpit verarbeitet ausschliesslich die erfassten Angaben sowie die vom Netzbetreiber gelieferten Daten.
Es kann technisch erkennbare Unstimmigkeiten anzeigen. Ob Angaben fachlich korrekt oder vollständig sind, liegt jedoch in der Verantwortung des/der vZEV-/LEG-Verantwortlichen.

Eine sorgfältige und vollständige Erfassung aller vZEV-/LEG-Einheiten, Stromzähler/Messpunkte und Zuordnungen reduziert den Gesamtaufwand deutlich.

Betrieb, Verwaltung und Abrechnung

Einem Bewohner/Nutzer Zugang zum PVshare Cockpit geben

Die Möglichkeit:
Jeder Bewohner/Nutzer kann mit bis zu zwei Accounts auf seine vZEV/LEG Einheit im PVshare Cockpit zugreifen, um Statistiken und Stromrechnungen einzusehen.
Damit kann das Verbraucherverhalten optimiert werden, um möglichst viel von der günstigeren Energie im vZEV, bzw. in der LEG profitieren zu können. Solaranlagenbetreiber profitieren gleichzeitig davon, möglichst viel PV-Energie gewinnbringender zu verkaufen.
Diese Funktion ist ein Paradebeispiel, wie die PVshare Lösung auf die Interessen der vZEV/LEG Teilnehmenden ausgerichtet ist und nicht auf den Profit des Netzbetreibers.

Die Einrichtung dazu erfordert nur drei Schritte:

Schritt 1: Eintragung der E-Mail Adresse durch den vZEV/LEG Verantwortlichen im PVshare Cockpit:
Unter "vZEV verwalten" (bzw. "LEG verwalten") → "Bewohner/Nutzer" beim entsprechenden Bewohner/Nutzer die E-Mail Adresse/n eintragen.

Schritt 2: Adresse zum Onboarden mitteilen:
Dem Bewohner/Nutzer die Adresse zum Onboarding mitteilen (siehe graue Hinweisbox unterhalb von Schritt 3).

Schritt 3: Onboarding durch den Bewohner/Nutzer - die Verknüpfung erfolgt dann automatisch:
Bewohner/Nutzer kann nun unter der vom vZEV/LEG Verantwortlichen erhaltenen Adresse onboarden (Account erstellen), nachdem vZEV/LEG Verantwortliche/r die E-Mail Adresse hinterlegt hat.

Die Adresse, unter der Bewohner/Nutzer onboarden können, ist direkt im PVshare Cockpit an mehreren Orten zu finden:

  • Auf der Startseite unterhalb der "Bewohner/Nutzer Übersicht" Tabelle
  • In der Verwaltung der Bewohner/Nutzer unterhalb der Tabelle, als auch im Tooltip in der Spalte "E-Mail" (mit Maus über Infosymbol fahren)
  • Direkt in der Bearbeitung eines Bewohners/Nutzers

Die Anweisungen, wie Zugriff zum PVshare Cockpit erfolgen kann, sind zudem auch in den Rechnungen an die vZEV/LEG Teilnehmenden enthalten. Sie können also auch einfach bis nach dem ersten Rechnungslauf warten.

Erstellen Sie bitte keinen neuen vZEV und keine neue LEG um als Bewohner/Nutzer zu onboarden!

Weiterführende Hinweise:

  • Bei vZEV/LEG im Pro+ Modell muss mindestens die erste E-Mail Adresse erfasst sein - damit das PVshare Cockpit die Rechnungen per E-Mail versenden kann.
  • Ist eine E-Mail Adresse bei mehr als einem vZEV/LEG als Bewohner/Nutzer gesetzt (entweder gleichzeitig oder nach einem Umzug), so kann nach dem Anmelden der vZEV/die LEG ausgewählt werden.
  • Innerhalb eines einzelnen vZEV, bzw. einer einzelnen LEG kann die gleiche E-Mail Adresse nur bei einem Bewohner/Nutzer gesetzt werden.
    Folgendes ist aber möglich - sofern in Spezialfällen nötig:
    • Der gleiche Bewohner/Nutzer kann mehr als eine vZEV/LEG Einheit bewohnen/nutzen, auch mit verschiedenen Miet-/Besitz-/Nutzungsdauern (gemäss Nummer 6 in der obigen Grafik die darstellt wie die Daten zusammenhängen). Dazu werden für den gleichen Bewohner/Nutzer mehrere Bewohnungen/Nutzungen angelegt.
    • Die Nutzung der gleichen E-Mail Adresse mit Plus-Addressing/Subaddressing für mehrere Bewohner/Nutzer, sofern der E-Mail-Provider dies unterstützt. Dazu wird vor dem @ mit einem Pluszeichen (+) ein Alias gesetzt. Beispiel: meineregulaere.email+zweiterbewohner@pvshare.ch. Ob der E-Mail-Provider das unterstützt kann durch Senden einer E-Mail getestet werden.

Best Practices

Im Umgang mit dem PVshare Cockpit empfiehlt es sich, ein paar wenige Best Practices zu befolgen:

1. History korrekt beibehalten durch Nutzung der Gültigkeitsbereiche, insbes. bei Tarifen
Das PVshare Cockpit bietet bei nahezu allen Einträgen die Möglichkeit, ein Start/Eintrittsdatum ("Gültig ab") und ein Enddatum ("Gültig bis") zu setzen.
Während diese Gültigkeitsbereiche für vZEV-/LEG-Einheiten und Messpunktnummern zwingend korrekt erfasst sein müssen, damit der Zusammenschluss so eingerichtet ist, wie ihn auch der Netzbetreiber eingerichtet hat, besteht beispielsweise bei den Tarifen die Möglichkeit, Tarife anzupassen, anstatt neue zu erfassen.
Bestehende Tarife fortwährend anzupassen bietet einzig den vermeintlichen Vorteil besserer Übersichtlichkeit.
Best Practice: Tarife immer mit entsprechender Gültigkeit erfassen. Wird ein Tarif durch einen anderen abgelöst, gilt der neue nachdem der abzulösende endet. Die Tarife sollen dabei der Wirklichkeit entsprechen - sie müssen nicht auf das eingestellte Abrechnungsintervall angepasst werden. Gilt ein Tarif beispielsweise für ein ganzes Jahr, so ist die Gültigkeit ein ganzes Jahr.
Vorteile: Die History wird korrekt beibehalten und es spielt nie eine Rolle, wie das Abrechnungsintervall eingestellt ist. Zudem stellen sich Nachforschungen stellen sich erheblich einfacher und offensichtlicher dar. Und: Kommt es einmal zu einer Neuerstellung eines Rechnungslaufs, so müssen die Tarife nicht erneut komplett angepasst werden - wodurch weniger Fehler entstehen.

2. Effektive Gegebenheiten abbilden mit vZEV-/LEG-Einheiten, Bewohner/Nutzer und Bewohnungen/Nutzungen
Es ist möglich, jedoch wenig sinnvoll, alle Rechnungen an die vZEV- oder LEG-verantwortliche Person zu adressieren. Das ist der Fall, wenn keine einzige Bewohnung/Nutzung (und auch kein Bewohner/Nutzer) erfasst ist.
Sinnvoller ist jedoch, die Wohn- und Eigentümersituation exakt so abzubilden wie die Realität, jeweils mit korrektem Eintritts-/Austrittsdatum. Auch die Bezeichnungen sollten sinnvoll gewählt werden. Gerade bei Eigentümern scheint es teilweise "kein Problem", eine vZEV-/LEG-Einheit oder einen Messpunkt nach einer Person zu benennen, obwohl das Cockpit direkt beim Eingabefeld davon abrät.
Best Practice: Für die Bewohner/Nutzer sollten die entsprechenden Einträge erfasst werden. Wird eine Einheit separat vermietet, wird eine separate vZEV-/LEG-Einheit erfasst. Gibt das Cockpit an, es sollen bei einem Eintrag keine Personennamen erfasst werden, empfiehlt es sich, dies zu berücksichtigen. Mietet oder besitzt ein Bewohner/Nutzer mehr als eine vZEV-/LEG-Einheit, so sollte er nicht doppelt erfasst werden; stattdessen sind zwei Bewohnungen/Nutzungen zu erfassen. Die erfassten Angaben sollten immer der Wirklichkeit entsprechen.
Vorteile: Eigentümer-/Mieterwechsel, sind innert Sekunden erfasst. Die History bleibt korrekt bestehen. Die Zugänge sind geregelt. Das Cockpit erstellt die Rechnungen automatisch korrekt und an die richtigen Bewohner/Nutzer adressiert. Und: Wenn den Anleitungen gefolgt wird, entspricht das Resultat den Erwartungen, ohne dass noch irgendwo fremde Personenangaben auftauchen, was nicht zuletzt auch datenschutzrechtlich problematisch sein kann.

3. Angaben rechtzeitig erfassen
Kommt beispielsweise ein Messpunkt hinzu oder ändert ein Messpunkt, sollte dies vor dem Hinzukommen/Wechsel im PVshare Cockpit ordnungsgemäss erfasst werden.
Das PVshare Cockpit ist erstaunlich resilient und verzeihend gegenüber einer Vielzahl an fehlerhaften oder fehlenden Angaben. Gehen jedoch beispielsweise auch die Messdaten die der Netzbetreiber anliefert über den effektiven Zeitraum hinaus, können Gültigkeiten nachträglich nicht mehr in jedem Fall berücksichtigt werden in der Software. Paradoxerweise führt die angestrebte Zeitersparnis des nicht rechtzeitigen Erfassens der Angaben später zu einem erheblichen Mehraufwand.
Best Practice: Die Rolle der vZEV-/LEG-verantwortlichen Person kommt mit der Verantwortung, die Angaben im PVshare Cockpit im Voraus vollständig und aktuell zu halten. Diese Verantwortung nimmt zwar normalerweise kaum Zeit in Anspruch, sollte jedoch ernst genommen werden.
Vorteile: Es kommt zu keinen Situationen, die zur Behebung erheblich aufwändiger sind, als wenn die Angaben zuvor korrekt erfasst worden wären.

4. Kommentarfelder für sich selbst nutzen
Das PVshare Cockpit bietet bei fast allen Einträgen die Möglichkeit, eigene Kommentare zu erfassen. Diese haben keinen Einfluss auf die Software und gehen niemanden ausser Sie etwas an.
Anmerkungen: Kommentare nicht mit anderen Eingabefeldern wie Namen oder Beschreibungen verwechseln (Kommentarfelder sind als solche bezeichnet). Ein allfällig verlinkter Partner kann die Kommentare auch sehen.
Best Practice: Eintragen von Kommentaren, die zum Eintrag geführt haben. Beispielsweise Tarifbestandteile die in einem Tarif zusammengezählt wurden.
Vorteile: Alles bleibt vollkommen nachvollziehbar für Sie - auch noch in einigen Jahren. Insbesondere, wenn auch Best Practice #1 (oben) umgesetzt wird.
Wussten Sie zudem: Das PVshare Cockpit zeigt bei erfassten Kommentaren in den Übersichten eine Sprechblase an; durch Überfahren mit der Maus wird der Kommentar angezeigt, ohne dass der Eintrag geöffnet werden muss.

5. Hinweise im PVshare Cockpit beachten
Mit Abstand der grösste Entwicklungsaufwand für das PVshare Cockpit wurde bisher (Stand Juli 2026) in die Entwicklung von Hinweismeldungen investiert. In die Wahl einzelner Wörter der Meldungen wurden teilweise mehrere Tage investiert, um sicherzustellen, dass die Meldung klar und für jede mögliche Situation unmissverständlich ist. Diese Meldungen sind kein Zufall, keine Willkür und auch kein Softwarefehler, sondern weisen exakt gemäss dem aktuellen Status auf zu Berücksichtigendes hin.
Best Practice: Hinweismeldungen beachten und diesen Folge leisten. Wo ergänzend nötig oder sinnvoll können die Anleitungen oder FAQs berücksichtigen. Für einen schnellen Einstieg und Überblick empfehlen sich immer auch die Videos zur Einrichtung oder Abrechnung (ebenfalls hier in den Anleitungen zu finden)
Vorteile: Der Betreuungs- und Verwaltungsaufwand sinkt auf ein Minimum. Ein Suchen nach einer Lösung oder einem "Ausweg" entfällt komplett. Verwirrungen werden umgehend an Ort und Stelle ausgeschlossen.

6. PVshare Cockpit wie vorgesehen nutzen
Zusammenschlüsse wie vZEV und LEG lassen teilweise viele Ideen für spezielle Handhabungen aufkommen. Im Grundsatz liegt der grosse Vorteil von vZEV und LEG aber gerade in der sehr einfachen Gründung, Handhabung und Abrechnung. Das PVshare Cockpit ist bewusst ebenfalls sehr einfach gehalten. Es soll mit geringstmöglichem Aufwand bedienbar sein und eine faire und gesetzeskonforme Energieaufteilung für alle Beteiligten ermöglichen.
Best Practice: Anstelle komplexer Verträge oder Vereinbarungen die zu Vorgehen führen, welche ausserhalb des PVshare Cockpit durchgeführt werden müssen, empfiehlt sich die Nutzung des PVshare Cockpit exakt wie vorgesehen und in den Anleitungen beschrieben.
Vorteile: Geringstmöglicher Aufwand. Keine Spezialfälle. Fehlerrisiken werden soweit möglich minimiert. Anleitungen haben Ihre Gültigkeit durch die vorgesehene Nutzung. Von den weitreichenden Unterstützungen direkt im PVshare Cockpit wird vollumfänglich profitiert.

Abrechnungsintervall einstellen

Das Abrechnungsintervall kann ganz einfach in den Stammdaten eingestellt werden - zur Auswahl stehen alle Möglichkeiten von monatlich bis jährlich.

Viele Kunden entscheiden sich dafür, im gleichen Intervall abzurechnen wie der Netzbetreiber Rechnung stellt. Andere rechnen häufiger oder seltener ab. Die Wahl liegt vollkommen beim vZEV-/LEG-Verantwortlichen, das PVshare Cockpit macht keine Vorgaben, ausser dass die Tarife bekannt sein müssen (und die Wahl zwischen monatlich und jährlich liegen muss).

Abrechnungsintervall umstellen

Das Abrechnungsintervall kann jederzeit umgestellt werden.

Das neue Abrechnungsintervall gilt umgehend ab dem Zeitpunkt der Umstellung für alle Rechnungsläufe die ab diesem Zeitpunkt erstellt werden.
Das bedeutet:

  1. An bereits erstellten Rechnungsläufen ändert sich nichts
  2. Der nächste Rechnungslauf wird erst erstellt, wenn dieser fällig ist, gemäss dem eingestellten Abrechnungsintervall.
  3. Wenn ein Rechnungslauf erstellt, aber noch nicht freigegeben wurde, kann er noch abgelehnt werden. Wird er abgelehnt, so wird er nach dem aktuell eingestellten Abrechnungsintervall erstellt. Wurde das Abrechnungsintervall umgestellt, so gilt das neue Abrechnungsintervall.
    Hinweis: Es ist auch möglich (aber nicht empfohlen), einen bereits freigegebenen Rechnungslauf rückwirkend abzulehnen. Auch dann wird der Rechnungslauf anhand des neuen Abrechnungsintervalls neu erstellt - identisch wie wenn er regulär abgelehnt worden wäre.
  4. Wurde ein Rechnungslauf abgelehnt, ein darauffolgender jedoch nicht und das Abrechnungsintervall wurde umgestellt, so ist das PVshare Cockpit raffiniert genug, dies zu handhaben. Es füllt in diesem Fall die Lücke, sodass es zu keinen Kollisionen kommt mit bereits freigegebenen Rechnungsläufen.
  5. Wird ein Rechnungslauf abgelehnt, damit der nächste Rechnungslauf nach einem neu eingestellten Abrechnungsintervall erfolgt, muss beachtet werden:
    Der bestehende Rechnungslauf gilt als existent, solange die Korrekturen noch nicht bestätigt wurden (grüner Button). Erfolgt dies nicht, füllt das PVshare Cockpit je nach vorhandenen Rechnungsläufen und neu eingestelltem Abrechnungsintervall Lücken (gemäss Punkt 4).
    Diese Situation kann nachträglich gelöst werden, indem die betroffenen Rechnungsläufe abgelehnt werden und die Korrekturen bestätigt werden (grüner Button), so dass der neue Rechnungslauf gemäss dem neu eingestellten Abrechnungsintervall "Platz hat".

Siehe auch unter "Wieso hat das PVshare Cockpit noch keine Rechnungen erstellt?", um zu erfahren, ab wann das PVshare Cockpit einen Rechnungslauf erstellen kann.

Mit vZEV einer LEG beitreten

Es ist möglich, dass ein virtueller Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (vZEV) einer lokalen Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) beitritt.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Mehrwertsteuern

Ob eine MwSt.-Pflicht besteht oder nicht, wird in den Stammdaten erfasst. Privatpersonen sind normalerweise nicht MwSt. pflichtig.

Müssen nun die Tarife mit/ohne MwSt. erfasst werden?
Es kommt auf den Tariftyp an. Wir machen es einfach: Das PVshare Cockpit teilt dies direkt bei der Erfassung der Tarife mit auf Basis der erfassten Angaben in den Stammdaten und dem gewählten Tariftyp.

Beachten Sie:
Sind Sie nicht MwSt. pflichtig, so wird auf den Stromrechnungen die das PVshare Cockpit erstellt auch keine MwSt. ausgewiesen - das ist gesetzlich vorgeschrieben:
Art. 27 Abs. 1 MWSTG (Mehrwertsteuergesetz) besagt:
"Wer nicht im Register der steuerpflichtigen Personen eingetragen ist oder wer das Meldeverfahren nach Artikel 38 anwendet, darf in Rechnungen nicht auf die Steuer hinweisen."

Hinweise bei MwSt.-Pflicht: Im PVshare Cockpit wird davon ausgegangen, dass der Netzbetreiber auf rückgespiesene PV-Energie auch MwSt. auszahlt. Das Cockpit rechnet in diesem Falle die Vergütung (aller) Solaranlagenbetriber im vZEV, bzw. der LEG so ab, dass MwSt. auf PV-Energie ausbezahlt und ausgewiesen wird.
In Einzelfällen kann es je nach Situation trotz MwSt.-Pflicht notwendig sein, keine MwSt.-Pflicht zu konfigurieren. Die Verantwortung für korrekte Abrechnungen - und die Einhaltung der geltenden Steuer- und Mehrwertsteuergesetze - trägt der/die Verantwortliche.

Hier finden Sie weitere Details zu vZEV/LEG und Steuerpflicht

Tarife erfassen und pflegen

Auch bei den Tarifen ist die Unterstützung direkt im PVshare Cockpit integriert. Unter anderem sind folgende Hilfestellungen integriert:

  1. Übersicht über die verfügbaren Tariftypen: Unter "Hilfe zur Tarifkonfiguration")
  2. FAQ zur Konfiguration von Tarifen: Ebenfalls unter "Hilfe zur Tarifkonfiguration")
  3. Prüfungen der erfassten Tarife: In der Übersicht der Tarifverwaltung)
  4. Funktion "Tarifselektion prüfen": Zum Überprüfen, ob zu einem Zeitpunkt der gewollte Tarif selektiert wird (insbes. bei vZEV und Hoch-/Niedertarif hilfreich)
  5. Angabe, wann ein Tarif gilt: Sowohl bei der Erfassung/Bearbeitung, als auch in der Übersicht der Tarifverwaltung
  6. Angaben zur MwSt.: Direkt bei der Erfassung oder Bearbeitung eines Tarifs

Hinweise zu vZEV-Tarifen:

  • Es gibt Tariftypen, für die systembedingt stets ein Tarif erfasst sein muss.
    Anmerkung: Das heisst nicht, dass der Netzbetreiber keine zusätzlichen Tarife erhebt, zusätzlich zu denjenigen Tariftypen, die das Cockpit systembedingt mindestens zwingend verlangt. Massgeblich sind die vom Netzbetreiber veröffentlichten Tarife und Tarifbestandteile. Zu den im Cockpit systembedingt zwingend nötigen Tarifen kommt meist ein monatlicher Grundtarif und ein monatlicher Messtarif, sowie je nach Netzbetreiber auch ein Leistungstarif hinzu.
  • Wenn mit den Teilnehmern vereinbart wurde, dass diese die Kosten der Software-Abos übernehmen und mit den Stromrechnungen abgerechnet werden, so können diese über (monatliche) Tarife abgerechnet werden.
  • Die systembedingt mindestens nötigen Tariftypen sind sowohl im Überblick über die Tariftypen (siehe unter "Hilfe zur Tarifkonfiguration"), als auch unter "Prüfung der konfigurierten Tarife" sichtbar. Zudem würde ein Rechnungslauf mit exakter Angabe des fehlenden Tariftyps fehlschlagen.
  • Die Eingabemaske richtet sich automatisch nach den Eingaben und gibt alle nötigen Hinweise an Ort und Stelle aus (wie Angabe, ob der jeweilige Tarif mit oder ohne MwSt. erfasst werden muss).
  • Obwohl einige Tariftypen vom Cockpit nicht als notwendig erzwungen werden, da nicht in jedem vZEV zwingend erforderlich (z.B. monatlicher Preis oder Leistungstarif), können diese Tarife je nach Netzbetreiber/Zusammenschluss dennoch notwendig sein, damit alle Kosten vollständig in den Rechnungen enthalten sind.
  • Tarife gleichen Typs dürfen sich nur überlappen, wenn der gewählte Tariftyp dies erlaubt. Siehe hierzu die Tabelle der Tariftypen direkt im Cockpit ("Hilfe zur Tarifkonfiguration" bei der Tarifverwaltung, Spalte "Darf sich mit gleichem Tariftyp überlappen")
  • Nehmen Sie die Unterlagen vom Netzbetreiber zur Hand, um zu ermitteln, welche Tarife in Rechnung gestellt werden müssen. Fragen Sie gegebenenfalls beim Netzbetreiber nach, um keinen Tarif oder Tarifbestandteil zu vergessen. (!)
  • Achten Sie immer darauf, ob der Netzbetreiber die Tarife inkl. oder exkl. MwSt. angibt - je nachdem müssen Sie die MwSt. noch zum Tarif dazurechnen (wenn das Cockpit angibt, dass der Tarif inkl. MwSt. angegeben werden muss).
  • Beachten Sie, dass die Tarife korrekt und vollständig erfasst sein müssen, die Stromrechnungen und Gutschriften, die das Cockpit erstellt, basieren 1:1 darauf. (!)
  • Bei den Prüfungen der konfigurierten Tarife im Cockpit ist jeweils der Kontrollbetrachtungszeitraum angegeben; dieser richtet sich nach dem kommenden oder aktuellen Rechnungslauf (abhängig vom eingestellten Abrechnungsintervall, aktuellen Zeitpunkt und Status der Rechnungsläufe).
  • Der Tarif für vZEV intern ausgetauschte Energie gilt für alle Teilnehmenden. Es gibt also keine unterschiedlichen Tarife (oder Ausnahmen) für einzelne Teilnehmer.
  • Tarife haben eine Gültigkeit, mit der festgelegt wird von wann (Datum), bis wann (Datum) der Tarif zur Anwendung kommt.

Hinweise zu LEG-Tarifen:

  • Bei LEG gestaltet sich die Erfassung der nötigen Tarife einfacher als bei vZEV, da nur die LEG-interne Energie abgerechnet wird. Das ist auch der einzige Tariftyp der systembedingt erforderlich ist. Dieser gilt für alle Teilnehmenden (keine unterschiedlichen Tarife für einzelne Teilnehmer).
  • Je nachdem können auch monatliche Tarife hinzukommen (z.B. zur Weiterverrechnung der Software-Abos).
  • Tarife haben eine Gültigkeit, mit der festgelegt wird von wann (Datum), bis wann (Datum) der Tarif zur Anwendung kommt.


Eine Hilfe inkl. Überblick über die verfügbaren Tariftypen und -Regeln, sowie FAQs zu Tarif-Anwendungsfällen/Fragen, kann direkt bei der Tarifkonfiguration aufgerufen werden.
Button direkt im PVshare Cockpit: Hilfe zur Tarifkonfiguration
Abbildung: So sieht der Button im PVshare Cockpit aus, über welchen die Hilfe zur Tarifkonfiguration geöffnet werden kann.


Benötigen Sie persönliche Unterstützung, greifen Sie auf einen unserer unabhängigen Partner zurück.

Was, wenn Tarif noch unbekannt ist?

Hinweis: Dieser Fall betrifft naturgemäss meist nur vZEV, da mit LEG (Standard Typ "Basis LEG") nur der Tarif für die LEG-intern ausgetauschte Energie erfasst werden muss, der in den meisten Fällen im Voraus vereinbart und bekannt sein dürfte.

Wie erfassen?

Es empfiehlt sich so abzurechnen, dass die Trife jeweils bekannt sind.
Die Eingabe eines willkürlichen Tarifs oder eines Tarifs mit dem Betrag 0 empfiehlt hingegen sich nicht, da die Abrechnungen damit fehlerhaft ausfallen.

Solange ein Tarif unbekannt ist, sollte er im PVshare Cockpit auch nicht gesetzt werden.
Es empfiehlt sich, einen Tarif für den entsprechenden Zeitraum zu erfassen, aber den Preis leer zu lassen.

Was macht das PVshare Cockpit?

Das PVshare Cockpit stellt für Sie sicher, dass ohne einen Preis bei einem erfassten Tarif für einen entsprechenden Zeitraum auch kein Rechnungslauf erstellt wird:
Sobald ein Rechnungslauf aufgrund der Datenlage abgerechnet werden könnte, wird er mit fehlendem Tarifpreis sicherheitshalber fehlschlagen. Das Cockpit informiert per E-Mail und weist Ursache des Fehlschlags beim Rechnungslauf aus. Sobald der Tarif bekannt ist, kann er nachgetragen werden und die Korrektur kann bestätigt werden. Der Rechnungslauf wird damit ordnungsgemäss mit korrektem Tarif erstellt.
Dieser Mechanismus ist bequem, sicher und stellt Abrechnungen auf Basis von korrekten Daten sicher (vorausgesetzt, es wurden keine willkürlichen Eingaben gemacht, alle Angaben wurden vollständig und korrekt erfasst und der Netzbetreiber hat korrekte Daten geliefert).

Ein Beispiel: Netzbetreiber vergütet nach BFE-Referenzmarktpreis, der im Voraus unbekannt ist

Beispiel: Der Netzbetreiber vergütet die PV-Rücklieferung nach dem BFE Referenzmarktpreis. Der Tarif für die Einspeisevergütung ist damit im Voraus noch unbekannt.

Im vorliegenden Beispiel (PV-Rückliefervergütung nach BFE Referenzmarktpreis) empfiehlt sich vermutlich eine quartalsweise oder halbjährliche Abrechnung:

  • Solange der Tarif für die Rückspeisevergütung noch unbekannt ist, bleibt der Tarif für die Einspeisevergütung im PVshare Cockpit leer.
  • Sobald der Tarif vom BFE bekannt gegeben wurde (jeweils ca. ab dem 10. Tag im neuen Monat nach Quartalsende), kann er im PVshare Cockpit beim Tarif für die Einspeisevergütung eingetragen werden.
  • Vergisst der/die vZEV-Verantwortliche, den Tarif einzutragen, oder wird der Tarif vom BFE erst später bekannt gegeben, so ist sichergestellt, dass keine Abrechnung auf Basis von einem noch unbekannten Tarif erfolgt und dass der/die vZEV-Verantwortliche per E-Mail über die Situation informiert/erinnert wird.

Besitzer-/Mieterwechsel erfassen

Situation: Ein Mieter (oder auch Eigentümer) tritt aus. Die vZEV/LEG Einheit bleibt aber bestehen. Beispiel: Wohnungswechsel oder Hausverkauf.

Gehen Sie nach den folgenden drei Schritten vor:

  1. Setzen Sie ein Enddatum bei der Bewohnung/Nutzung (nicht bei der vZEV/LEG Einheit oder Stromzähler)
  2. Falls oder sobald der neue Bewohner/Nutzer bekannt ist:
    1. Erfassen Sie den neuen Bewohner/Nutzer (sofern dieser nicht schon als Bewohner/Nutzer erfasst ist)
    2. Erfassen Sie eine neue Bewohnung/Nutzung und weisen dieser die vZEV/LEG Einheit und den Bewohner/Nutzer zu

Das ist schon alles.

Zu beachten:

  • Eine vZEV/LEG Einheit, die während einem Zeitraum keinen Bewohner/Nutzer zugewiesen hat (wie z.B. eine leerstehende Wohnung), wird automatisch dem vZEV/LEG Verantwortlichen in Rechnung gestellt.
  • Nutzt der vZEV/LEG Verantwortliche selbst eine der vZEV/LEG Einheiten, so muss er sich daher nicht zwingend als Bewohner/Nutzer erfassen. Allerdings kann dann auch keinem weiteren Nutzer Zugang zum PVshare Cockpit gegeben werden.
  • Ein neuer Bewohner/Nutzer muss vor der nächsten Abrechnungsperiode erfasst und zugewiesen werden - ansonsten werden die Rechnungen auf Basis der erfassten Angaben erstellt.

Ändern Sie bitte nicht einfach die Angaben des bestehenden Bewohners/Nutzers auf den neuen Mieter/Eigentümer. Grund: So hat der neue Mieter/Eigentümer keinen Zugriff auf die Daten seines Vorgängers.

Zeitweise leerstehendes Objekt (z.B. leerstehende Wohnung nach einem Auszug eines Mieters)

Beispielsituation: Ein Mieter zieht aus. Es existiert noch kein nachfolgender Mieter. Die Wohnung wird leerstehen.

Es braucht einen einzigen Schritt:

  1. Setzen Sie ein Enddatum bei der Bewohnung/Nutzung

Damit wird das leerstehende Objekt während dem Zeitraum des Leerstands an den vZEV/LEG Verantwortlichen verrechnet.

Soll das leerstehende Objekt an eine andere Adresse verrechnet werden, so erfassen Sie dafür einen Bewohner/Nutzer und weisen diesen mit einer neuen Bewohnung/Nutzung der leerstehenden vZEV/LEG Einheit ab (ab dem Folgetag) zu.

Das ist schon alles. Zu beachten ist:

  • Eine vZEV/LEG Einheit, die während einem Zeitraum keinen Bewohner/Nutzer zugewiesen hat (wie z.B. eine leerstehende Wohnung), wird automatisch dem vZEV/LEG Verantwortlichen in Rechnung gestellt.
  • Sobald der neue Bewohner/Nutzer bekannt ist, kann dieser zusammen mit einer Bewohnung/Nutzung erfasst werden.

Ändern Sie bitte nicht einfach die Angaben des bestehenden Bewohner/Nutzer. Grund: Das würde die gesamte History inkl. Rechnungen und Zugang zum Cockpit verändern.

Jemand bewohnt/nutzt zwei vZEV Einheiten

Beispielsituation: Ein Mieter mietet eine Wohnung und einen Hobbyraum. Im Cockpit wurden dazu zwei vZEV/LEG Einheiten erfasst und die entsprechenden Stromzähler wurden zugewiesen. (In diesem Fall hat der Hobbyraum also einen separaten Stromzähler.)

Voraussetzungen: Die vZEV/LEG Einheiten und der Bewohner/Nutzer wurde bereits erfasst.

Erfassen Sie nun für beide vZEV/LEG Einheiten eine Bewohnung/Nutzung:

  1. Für die Bewohnung/Nutzung der Wohnung
  2. Für die Bewohnung/Nutzung des Hobbyraums

Damit werden beide vZEV/LEG Einheiten dem gleichen Bewohner/Nutzer in Rechnung gestellt.

Selbstverständlich kann ein Bewohner Nutzer auch drei oder beliebig viele vZEV/LEG Einheiten bewohnen/mieten/nutzen.

Der Bewohner/Nutzer kann nun beispielsweise den Vertrag für den Hobbyraum künden - damit endet die entsprechende Bewohnung/Nutzung, während die andere weiter besteht. Das Cockpit erstellt dann entsprechend die Stromrechnungen

Beachten Sie:

  • Erfassen Sie keinesfalls nur eine vZEV/LEG Einheit, der Sie sowohl den Stromzähler der Wohnung als auch des Hobbyraums zuweisen. Das würde dazu führen, dass auch in Zukunft immer nur beides zusammen vermietet werden kann.
  • Erfassen Sie keinesfalls zwei Bewohner/Nutzer für den gleichen Bewohner/Nutzer. Viele Vorteile des Cockpits würden so verloren gehen, inkl. Zugriff für den Bewohner/Nutzer zum Cockpit auf beide vZEV/LEG Einheiten die er nutzt.

vZEV/LEG Einheit kommt hinzu

Situation: Ein vZEV/LEG Teilnehmer (vZEV/LEG Einheit) kommt hinzu oder fällt weg.
Beispiel: Neues Gebäude/neue Wohnung tritt in den vZEV, bzw. die LEG ein.

Vorgehen:

  1. Neue vZEV/LEG Einheit erfassen
  2. Neue/n Stromzähler erfassen (unbedingt alle Messpunktnummern, falls mehrere)
  3. Neuen Bewohner/Nutzer erfassen (sofern nicht ein bestehender Bewohner/Nutzer die vZEV/LEG Einheit bewohnt/nutzt)
  4. Neue Bewohnung/Nutzung erfassen
  5. Pro oder Pro+ Abo kaufen. Wenn Netzbetreiber in beide Messrichtungen Daten senden wird: Zusätzlich auch ein AddMeter Abo.


Beachten Sie: Es kann je nach Netzbetreiber länger dauern, bis erstmals Daten angeliefert werden für neu hinzugekommene Messpunkte (oft treffen Daten erst ca. 40 Tage oder noch später erstmals ein). Die Situation, wie der vZEV, bzw. die LEG im PVshare Cockpit eingerichtet ist (vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler) muss zu jedem Zeitpunkt inkl. Start- und Enddatum 1:1 dem effektiven vZEV, bzw. der effektiven LEG (also genau so wie der Netzbetreiber den vZEV/die LEG auch abgebildet hat) entsprechen. Fragen Sie im Zweifel unbedingt beim Netzbetreiber nach. Der/die vZEV/LEG Verantwortliche ist in der Pflicht, fortwährend eine korrekte, vollständige und aktuelle Konfiguration sicherzustellen.

vZEV/LEG Einheit fällt weg

Situation: Ein vZEV/LEG Teilnehmer (vZEV/LEG Einheit) fällt weg.
Beispiel: Gebäude/Wohnung tritt aus dem vZEV oder aus der LEG aus - nicht zu verwechseln mit einem Besitzer-/Mieterwechsel.

Vorgehen (Reihenfolge einhalten, damit Schutzmechanismen für Enddaten den Vorgang nicht blockieren):

  1. Enddatum der Bewohnung/Nutzung setzen
  2. Enddatum aller Stromzähler die der betroffenen vZEV/LEG Einheit zugewiesen sind setzen
  3. Enddatum der vZEV/LEG Einheit setzen


Beachten Sie: Die Situation, wie der vZEV, bzw. die LEG im PVshare Cockpit konfiguriert ist (vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler) muss zu jedem Zeitpunkt inkl. Start- und Enddatum 1:1 dem effektiven vZEV, bzw. der effektiven LEG (also genau so wie der Netzbetreiber den vZEV/die LEG auch abgebildet hat) entsprechen. Fragen Sie im Zweifel unbedingt beim Netzbetreiber nach. Der/die vZEV/LEG Verantwortliche ist in der Pflicht, fortwährend eine korrekte, vollständige und aktuelle Konfiguration sicherzustellen.

Spezialfall ignorierter Stromzähler gehört zu ausscheidender vZEV/LEG Einheit und Netzbetreiber sendet weiterhin Daten:
Sind der ausscheidenden vZEV-/LEG Einheit Stromzähler zugeordnet, die ignoriert werden müssen und der Netzbetreiber sendet zu diesen trotz ausscheidender vZEV-/LEG-Einheit weiterhin Daten, so muss für den/die ignorierten Stromzähler (im obigen Schritt Nr. 2) kein Enddatum gesetzt werden. Ab dem Ende der vZEV-/LEG-Einheit ist je ignorierten Stromzähler ein AddMeter Software-Abo nötig.
Dass ein Stromzähler/Messpunkt ignoriert werden muss, ist ein Ausnahmefall. Weitere Infos im entsprechenden Eintrag "Stromzähler/Messpunkt ignorieren".

Stromzähler/Messpunkt kommt hinzu

Situation: Ein neuer Stromzähler (Messpunkt) kommt zu bestehender vZEV/LEG Einheit hinzu.
Beispiele:

  • Ein Teilnehmer hat neu eine PV-Anlage und der Netzbetreiber liefert neu unter unterschiedlicher Messpunktnummer auch Daten in umgekehrter Messrichtung.
  • Oder ein Haus hat neu eine Wärmepumpe mit separatem Stromzähler.
  • Oder ein Teilnehmer hat neu eine PV-Anlage, wodurch der Netzbetreiber neu Messdaten in beide Messrichtungen (unter unterschiedlichen Messpunktnummern) übermittelt.
  • Oder der Netzbetreiber sendet neu unter anderer/anderen Messpunktnummern Daten (dieser Fall dürfte eher selten eintreten und erfordert natürlich auch ein Enddatum bei dem/den Stromzähler/n die abgelöst werden, gemäss Anleitung "Stromzähler/Messpunkt fällt weg").

Vorgehen:

  1. Neuen Stromzähler mit korrektem Startdatum erfassen und der entsprechenden vZEV/LEG Einheit zuweisen
  2. AddMeter Software-Abo kaufen
    Dies ist nur erforderlich, wenn der Stromzähler/Messpunkt neu ist und nicht einen anderen ablöst, zu dem bereits ein AddMeter Software-Abo besteht. (Zur Erinnerung: Software-Abos sind innerhalb eines vZEV/LEG nicht an vZEV/LEG Einheiten oder Stromzähler gebunden. Dadurch müssen lediglich jederzeit ausreichend Software-Abos vorhanden sein.)

Erfassen Sie unbedingt alle Messpunktnummern, falls mehrere hinzukommen (wenn z.B. Netzbetreiber in beide Messrichtungen Daten mit unterschiedlicher Messpunktnummer sendet).


Beachten Sie: Es kann je nach Netzbetreiber länger dauern, bis erstmals Daten angeliefert werden für neu hinzugekommene Messpunkte (oft treffen Daten erst ca. 40 Tage oder noch später erstmals ein). Die Situation, wie der vZEV, bzw. die LEG im PVshare Cockpit eingerichtet ist (vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler) muss zu jedem Zeitpunkt inkl. Start- und Enddatum 1:1 dem effektiven vZEV, bzw. der effektiven LEG (also genau so wie der Netzbetreiber den vZEV/die LEG auch abgebildet hat) entsprechen. Fragen Sie im Zweifel unbedingt beim Netzbetreiber nach. Der/die vZEV/LEG Verantwortliche ist in der Pflicht, fortwährend eine korrekte, vollständige und aktuelle Konfiguration sicherzustellen.

Stromzähler/Messpunkt fällt weg

Situation: Ein Stromzähler (Messpunkt) fällt weg. Die vZEV/LEG Einheit existiert aber weiterhin mit mindestens einem Messpunkt/Stromzähler.
Beispiel: Der Netzbetreiber sendet keine Daten mehr unter einer Messpunktnummer, je nachdem werden die gleichen Daten unter neuer Messpunktnummer gesendet, wodurch ein neuer Stromzähler erfasst werden müsste.

Dieser Fall dürfte eher selten eintreffen.

Vorgehen:

  1. Enddatum des entsprechenden Stromzählers setzen
  2. Stellen Sie sicher, dass mindestens ein Stromzähler weiterhin der betroffenen vZEV/LEG Einheit zugewiesen ist (ansonsten würde die gesamte vZEV/LEG Einheit wegfallen und für die vZEV/LEG Einheit müsste demzufolge auch ein Enddatum gesetzt werden)


Beachten Sie: Die Situation, wie der vZEV, bzw. die LEG im PVshare Cockpit eingerichtet ist (vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler) muss zu jedem Zeitpunkt inkl. Start- und Enddatum 1:1 dem effektiven vZEV, bzw. der effektiven LEG (also genau so wie der Netzbetreiber den vZEV/die LEG auch abgebildet hat) entsprechen. Fragen Sie im Zweifel unbedingt beim Netzbetreiber nach. Der/die vZEV/LEG Verantwortliche ist in der Pflicht, fortwährend eine korrekte, vollständige und aktuelle Konfiguration sicherzustellen.

Situation: Ein bestehender Messpunkt ändert zu einem bestimmten Datum.

Beispiel: Der Netzbetreiber sendet ab einem bestimmten Datum Messdaten unter einer anderen Messpunktnummer. Das kann eine oder beide Messrichtungen betreffen.

Das Vorgehen besteht grundsätzlich aus den Fällen "Stromzähler/Messpunkt fällt weg" und "Stromzähler/Messpunkt kommt hinzu", die in separaten Anleitungen beschrieben sind:

  1. Enddatum setzen bei dem/den betroffenen Stromzähler/Messpunktnummer/n, bzw. Messrichtung/en, die abgelöst werden soll
    Hinweis: Falls Netzbetreiber unter gleicher Messpunktnummer Daten in beide Messrichtungen übermittelt, aber nur eine ändert: Darauf achten, dass beim korrekten Stromzähler im Cockpit das Enddatum gesetzt wird.
  2. Für neue Messpunktnummer/n Stromzähler erfassen mit entsprechendem Startdatum (normalerweise 1 Tag nach dem Enddatum der Messpunktnummer die abgelöst wird).

Das Verhalten des/der neu erfassten Stromzähler/s ist exakt gleich wie bei der Ersteinrichtung: Die Messrichtung wird beim ersten Datenempfang gesetzt. Wenn der Netzbetreiber in beide Messrichtungen Daten unter gleicher Messpunktnummer sendet, so wird der zweite Stromzähler vom Cockpit beim ersten Datenempfang automatisch gesetzt.


Spezialfall, wenn Sie die rechtzeitige Erfassung der neuen Messpunktnummer verpasst haben:
Hat der Netzbetreiber zusätzlich unter der alten Messpunktnummer über das Enddatum hinaus Daten übermittelt, kann aufgrund der Verkettung dieser beiden Sachverhalte Folgendes eintreten:
Es kann sein, dass das Cockpit die Daten unter der abzulösenden Messpunktnummer bereits bis zu einem bestimmten Tag weiter berechnet hat. Dies, weil kein Enddatum gesetzt war und Daten vorhanden waren, die zusammenpassten und daher weiterhin als korrekt erkannt wurden.
In diesem Fall wird das Cockpit bei der abzulösenden Messpunktnummer kein Enddatum akzeptieren, das vor dem Datum der berechneten Daten liegt. Das Enddatum der abzulösenden Messpunktnummer muss in diesem Fall zwangsläufig auf das Datum gesetzt werden, welches das Cockpit akzeptiert. Die nachfolgende Messpunktnummer kann in diesem Fall erst 1 Tag danach Gültigkeit haben.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Abrechnungen aufgrund dieser Tatsache fehlerhaft ausfallen ist dank den Sicherheitsmechanismen des PVshare Cockpit nahezu ausgeschlossen. Diese Möglichkeit besteht nur, wenn die vom Netzbetreiber gelieferten Daten zwar falsch, aber in sich eindeutig zusammenpassend übermittelt wurden.
Durch frühzeitige Erfassung korrekter Angaben kann diese Situation zum Vornherein komplett vermieden werden.


Beachten Sie: Die Situation, wie der vZEV, bzw. die LEG im PVshare Cockpit eingerichtet ist (vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler) muss zu jedem Zeitpunkt inkl. Start- und Enddatum 1:1 dem effektiven vZEV, bzw. der effektiven LEG (also genau so wie der Netzbetreiber den vZEV/die LEG auch abgebildet hat) entsprechen. Fragen Sie im Zweifel unbedingt beim Netzbetreiber nach. Der/die vZEV/LEG Verantwortliche ist in der Pflicht, fortwährend eine korrekte, vollständige und aktuelle Konfiguration sicherzustellen.

Stromzähler/Messpunkt vertauscht

Situation: Zwei Stromzähler/Messpunkte wurden vertauscht erfasst/zugewiesen. Die Messpunktnummern/Stromzähler wurden also der falschen vZEV- oder LEG-Einheit zugewiesen.

Die Lösung erfordert eine einzelne Anpassung pro betroffenen Stromzähler: Zugehörigkeit zu vZEV, bzw. LEG-Einheit anpassen.

Vorgehen für die betroffenen falsch zugewiesenen Stromzähler:

  1. Stromzähler bearbeiten
  2. Zuweisung zu vZEV-/LEG-Einheit ändern (Auswahl "Zähler gehört zu vZEV Einheit", bzw. bei LEG: "Zähler gehört zu LEG Einheit")
  3. Speichern

Das ist grundsätzlich das gleiche Vorgehen wie bei "Stromzähler/Messpunkt/Messrichtung einer anderen vZEV/LEG Einheit zuordnen".


Hinweis, falscher Ansatz:
Da die Stromzähler mit den Messpunkten schon existieren (je nach Situation enthalten diese auch bereits Daten), müssen die Messpunktnummern weder angepasst noch gelöscht, noch muss die Messrichtung (oder der Stromzähler Typ) eines bestehenden Stromzählers/Messpunkts manipuliert werden.
Das Cockpit verhindert die Manipulation dieser Angaben, da diese vom Netzbetreiber festgelegt werden und eine Änderung im Cockpit keine Auswirkung auf die Daten hätte.
Es müssen auch keinesfalls zusätzliche Stromzähler erfasst werden, wenn nur die Zuordnung vertauscht/fehlerhaft ist (wobei das Cockpit auch vor der Erfassung einer bereits erfassten Messpunktnummer schützt).

Stromzähler/Messpunkt/Messrichtung einer anderen vZEV/LEG Einheit zuordnen

Situation: Ein Stromzähler (Messpunkt) in einer Messrichtung soll einer anderen vZEV/LEG Einheit zugewiesen werden.
Beispiele:

  • Ein Messpunkt/eine Messrichtung wurde der falschen vZEV/LEG Einheit zugewiesen oder zwei Stromzähler/Messpunkte wurden vertauscht erfasst.
  • Oder: Sie haben für die Rücklieferung eine eigene vZEV/LEG Einheit erfasst, möchten nun aber anstatt eines Pro/Pro+ Software-Abos lediglich ein AddMeter Software-Abo verwenden und den Messpunkt in dieser Messrichtung über eine gemeinsame vZEV/LEG Einheit abrechnen.

Dieser Fall dürfte eher selten eintreffen – vermutlich ausschliesslich initial, wenn bei der Zuweisung des Stromzählers ein Fehler gemacht wurde oder umentschieden wurde, welche Messpunkte/Messrichtungen mit welcher vZEV/LEG Einheit abgerechnet werden sollen.

Die Lösung erfordert eine einzelne Anpassung pro betroffenen Stromzähler: Zugehörigkeit zu vZEV, bzw. LEG-Einheit anpassen.

Vorgehen:

  1. Stromzähler bearbeiten
  2. Ändern Sie die vZEV-/LEG-Einheit zu welcher der Stromzähler neu gehören soll (Auswahl "Zähler gehört zu vZEV Einheit", bzw. bei LEG: "Zähler gehört zu LEG Einheit")
  3. Speichern

Stellen Sie in jedem Fall sicher, dass die nun vorliegende Konfiguration fehlerfrei ist, dass z.B. keine Bewohnung/Nutzung auf eine vZEV/LEG Einheit verweist, die nun keinen einzigen Stromzähler mehr hat. Falls nötig, setzen Sie korrekte Enddaten.
Erfassen Sie keinesfalls einen zusätzlichen Stromzähler, wenn nur die Zuordnung vertauscht/fehlerhaft ist.
Handelt es sich um eine Korrektur, müssen allfällige bereits erstellte Rechnungsläufe auf Grundlage der korrigierten Situation neu erstellt werden.


Hinweis, falscher Ansatz:
Da die Stromzähler mit den Messpunkten schon existieren (je nach Situation enthalten diese auch bereits Daten), müssen die Messpunktnummern weder angepasst noch gelöscht, noch muss die Messrichtung (oder der Stromzähler Typ) eines bestehenden Stromzählers/Messpunkts manipuliert werden.
Das Cockpit verhindert die Manipulation dieser Angaben, da diese vom Netzbetreiber festgelegt werden und eine Änderung im Cockpit keine Auswirkung auf die Daten hätte.
Es müssen auch keinesfalls zusätzliche Stromzähler erfasst werden, wenn nur die Zuordnung vertauscht/fehlerhaft ist (wobei das Cockpit auch vor der Erfassung einer bereits erfassten Messpunktnummer schützt).

Stromzähler/Messpunkt oder virtuellen Messpunkt löschen/ändern

Situation: Sie haben einen falschen Stromzähler (Messpunkt) erfasst, der entfernt werden soll. Das ist nur möglich, wenn keine Daten empfangen wurden (Details weiter unten).
Beispiele:

  • Sie haben einen Stromzähler mit falscher Messpunktnummer erfasst.
  • Sie haben (bei einem vZEV) falsche virtuelle Messpunktnummern gesetzt.

Fehlerhaft erfasste Stromzähler/Messpunkte, oder bei vZEV auch fehlerhaft erfasste virtuelle Messpunkte können aus Sicherheitsgründen nur durch ein Ticket entfernt werden. Der Software-Support nimmt dabei keine weiteren Anpassungen/Korrekturen/Prüfungen vor. Sie müssen nach der Entfernung die korrekten Stromzähler/Messpunkte erfassen. Für die Entfernung fehlerhaft erfasster Stromzähler/Messpunkte können Kosten anfallen, welche in der entsprechenden Ticket-Kategorie explizit ausgewiesen werden.

Ist ein Stromzähler/Messpunkt nur einer falschen vZEV-/LEG-Einheit zugewiesen, so beantragen Sie bitte keine Löschung, sondern ändern nur die Zuordnung. Dies erfolgt durch Bearbeiten des betroffenen Stromzählers/Messpunkts. Siehe unter "Stromzähler/Messpunkt vertauscht" oder "Stromzähler/Messpunkt/Messrichtung einer anderen vZEV/LEG Einheit zuordnen".

Vorgehen zum Löschen eines fälschlich/fehlerhaft erfassten Stromzählers/Messpunkts:

  • Stellen Sie sicher, dass der Stromzähler noch keine Daten empfangen hat und wirklich nicht zu Ihrem vZEV/Ihrer LEG gehört. Ein Stromzähler kann nur entfernt werden, wenn er effektiv fehlerhaft erfasst wurde, der Netzbetreiber dafür noch keine Daten gesendet hat und auch künftig keine Daten senden wird. Sobald Daten empfangen und verarbeitet wurden, ist eine nachträgliche Entfernung nicht mehr möglich.
  • Haben Sie sichergestellt, dass der Stromzähler/Messpunkt effektiv entfernt werden kann, so erfassen Sie ein entsprechendes Ticket zur Beantragung der Entfernung direkt im PVshare Cockpit (Software-Support Link im Cockpit unten rechts).


Wichtig: Die Situation, wie der vZEV, bzw. die LEG im PVshare Cockpit eingerichtet ist (vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler) muss zu jedem Zeitpunkt inkl. Start- und Enddatum 1:1 dem effektiven vZEV, bzw. der effektiven LEG (also genau so wie der Netzbetreiber den vZEV/die LEG auch abgebildet hat) entsprechen. Fragen Sie im Zweifel unbedingt beim Netzbetreiber nach. Der/die vZEV-/LEG-Verantwortliche ist verpflichtet, fortwährend eine korrekte, vollständige und aktuelle Konfiguration sicherzustellen. Fehlerhafte oder unvollständige Angaben können zu Folgeproblemen, eingeschränkter Verarbeitung oder zusätzlichen erforderlichen Software-Abos führen.

Wenn bereits Daten empfangen wurden

Wenn bereits Daten empfangen wurden, ist eine nachträgliche Entfernung von Stromzählern/Messpunkten/Messrichtungen im PVshare Cockpit nicht möglich.

Beachten Sie:
Per Ticket können nur Stromzähler/Messpunkte/Messrichtungen entfernt werden, die effektiv nicht zum vZEV/nicht zur LEG gehören und zu denen der Netzbetreiber effektiv keine Daten gesendet hat oder je senden wird.
Welche Daten der Netzbetreiber anliefert, ist ausserhalb der Kontrolle von PVshare.

Hat der Netzbetreiber Daten übermittelt, die ignoriert werden müssen, beachten Sie die entsprechende Anleitung "Stromzähler/Messpunkt ignorieren".

Weitere Details zum Thema Stromzähler oder Daten löschen, um Software-Abos zu umgehen, sind auch in den FAQ beschrieben, in den FAQ-Einträgen:

  • "Wieso sind Software-Abos nötig, auch wenn eine Datenlieferung vom Netzbetreiber meines Erachtens unnötig war?"
  • "Wieso ist für jede zusätzliche Messrichtung in der Daten gesendet werden ein AddMeter Software-Abo nötig?"

Stromzähler/Messpunkt ignorieren

Wichtig: Ein Stromzähler/Messpunkt muss normalerweise nicht ignoriert werden.

Situation: Der Netzbetreiber liefert/e Daten zu einem Messpunkt in einer Messrichtung, die er selbst zu keiner Zeit zur Berechnung der Daten des vZEV/der LEG nutzt. Diese sollen daher auch im PVshare Cockpit komplett und zu jeder Zeit ignoriert werden.

Beispiele solcher Ausnahmefälle (nicht abschliessende Liste):

  1. Der Netzbetreiber sendet/e die Daten eines Stromzählers in einer Messrichtung fälschlich unter mehreren Messpunktnummern (doppelt).
    Stellen Sie mit dem Netzbetreiber unbedingt sicher, welcher der beiden Messpunkte ignoriert werden soll, damit der Netzbetreiber die Daten des Zusammenschluss auf gleicher Grundlage berechnet.
  2. Der Netzbetreiber sendet Daten, die grundsätzlich nicht zur Berechnung/Abrechnung des Zusammenschlusses relevant sind.
    Das können beispielsweise sein: Aggregierte/Summierte Daten oder Daten eines zusätzlichen Stromzählers hinter dem eigentlichen Stromzähler der für die Abrechnung verwendet wird (z.B. Stromzähler welcher Bruttoproduktion einer Solaranlage misst, wenn der Netzbetreiber einen solchen betreibt).

Stromzähler müssen insbesondere in folgenden Situationen nicht ignoriert werden:

  1. Ein Stromzähler kommt erst später hinzu.
    Der Stromzähler wird stattdessen mit entsprechendem Startdatum ("Gültig von") erfasst.
  2. Ein Stromzähler scheidet aus.
    Der Stromzähler wird stattdessen mit entsprechendem Enddatum ("Gültig bis") erfasst.
  3. Ein Stromzähler wird abgelöst.
    Der Stromzähler endet stattdessen mit entsprechendem Enddatum ("Gültig bis") und der Stromzähler und der neue Stromzähler/Messpunkt wird mit nachfolgendem Startdatum ("Gültig von") erfasst.
  4. Der Netzbetreiber sendet zu einem Stromzähler Daten in Rücklieferung, die (aktuell) stets 0 sind.
    Der Stromzähler wird stattdessen regulär erfasst.
    Grund: So erfolgt stets eine korrekte Berechnung der Daten des Zusammenschlusses und die Daten werden damit exakt identisch gehandhabt und berechnet wie der Netzbetreiber diese auch ha handhabt und berechnet. Ein fälschliches Ignorieren kann auch erst verspätet zu Problemen führen. Wenn (später) doch etwas gemessen wird (z.B. neue Solaranlage), so würde der Zusammenschluss durch fälschliches Ignorieren in einem Fehlerstatus enden.
    Ein fälschliches Ignorieren bringt ausschliesslich Nachteile und Probleme mit sich. Auf die Anzahl notwendiger Software-Abos hat ein Ignorieren keine Auswirkungen.


Vorgehen, wenn ein Messpunkt effektiv ignoriert werden muss:

  1. Betroffenen Stromzähler bearbeiten
  2. Den Stromzähler als "zu ignorieren" setzen
    Ist das Ignorieren noch nicht möglich, muss abgewartet werden (Details unter "Beachten Sie").


Beachten Sie:

  1. Aus Sicherheitsgründen müssen Daten empfangen worden sein und der Start muss eine bestimmte Anzahl Tage her sein, bevor ein Stromzähler als "zu ignorieren" markiert werden kann. Weitere Schutzmechanismen verhindern zudem ein fälschliches oder zu auch zu frühes Ignorieren. Das Cockpit verhindert ein fälschliches Ignorieren soweit technisch möglich. Dazu wartet es initial ab, bis die Datenlage eine möglichst gute Erkennung erlaubt - ein fälschliches Ignorieren kann jedoch nicht komplett verhindert werden. Auch bei der Entfernung der ignorieren-Markierung schützt das Cockpit vor eindeutig fehlerhaften Vorgängen. So schützt es beispielsweise davor, dass ein zuvor ignorierter Messpunkt nachträglich fälschlich im Zeitraum bereits berechneter/abgerechneter Daten als gültig erfasst wird.
  2. Wird ein Stromzähler ignoriert, ist für den Empfang der Daten ein entsprechendes Software-Abo notwendig, da die Software-Abos den Datenempfang abdecken, der zwangsläufig notwendig ist, sobald ein Netzbetreiber Daten übermittelt/e. PVshare hat keinen Einfluss darauf, wann der Netzbetreiber welche Daten übermittelt.
    Trifft der Spezialfall ein, dass die vZEV-/LEG-Einheit endet, der Netzbetreiber für den ignorierten Stromzähler jedoch weiterhin Daten übermittelt, so ist für diesen ein AddMeter Software-Abo nötig (Stromzähler/Messpunkt endet nicht, solange vom Netzbetreiber Daten übermittelt werden).
  3. Ignorierte Stromzähler erscheinen weiterhin (eindeutig als ignoriert gekennzeichnet) in der Energiestatistik. Auch im Export der Energiedaten erscheinen ignorierte Stromzähler/Messpunkte mit entsprechender Kennzeichnung, sofern diese Software-Zusatzfunktion genutzt wird. Entsprechende Software-Abos in ausreichender Menge sind jederzeit Voraussetzung.
  4. Damit später keine Software-Abos mehr nötig sind, können Sie als vZEV-/LEG-verantwortliche Person den Netzbetreiber darum bitten, nicht notwendige Datenlieferungen einzustellen. Ob der Netzbetreiber dem Wunsch nachkommt, liegt in seinem Ermessen und ist ausserhalb der Kontrolle von PVshare. Sobald der Netzbetreiber keine Daten mehr sendet zu einem Messpunkt, kann beim entsprechenden Stromzähler im Cockpit ein Enddatum gesetzt werden, so dass künftig kein Software-Abo mehr nötig ist für diesen Messpunkt (Anmerkung: Denken Sie an rechtzeitige Kündigung des/der entsprechenden Software-Abos, direkt im PVshare Cockpit). Für den Zeitraum, zu dem bereits Daten empfangen wurden, sind jedoch immer entsprechende Software-Abos nötig - es gibt keine Möglichkeiten, diese Notwendigkeit zu umgehen, da die Kosten für den Empfang bereits angefallen sind, welche mit den Software-Abos abgedeckt werden.
  5. Ein fälschliches Ignorieren führt mit grosser Wahrscheinlichkeit zu einer Erkennung eines Datenintegritätsproblems im Status-Check. Identisches gilt, wenn ein Stromzähler/Messpunkt fälschlich nicht ignoriert wird, den der Netzbetreiber in seinen Systemen jedoch nicht zur Berechnung des vZEV/der LEG verwendet.
    Dieser Mechanismus schützt mit sehr hoher Präzision vor fehlerhaften Abrechnungen auf Basis einer fehlerhaften Konfiguration. (Ausnahme, welche der Integritäts-Check nicht erkennen kann: Stromzähler, bei dem Energiedaten stets 0 sind, womit aber auch die Abrechnung nicht fehlerhaft ausfiele.)
  6. Vom Netzbetreiber bereits übermittelte Daten zu Messpunkten verschwinden im PVshare Cockpit nicht einfach durch eine erneute Datenlieferung, ohne Daten des entsprechenden Messpunkts.
  7. Ignorierte Stromzähler erscheinen nicht in den erstellten Stromrechnungen/Gutschriften. Entsprechend werden auch keine Tarife aufgerechnet, das gilt insbesondere auch für die monatlichen Tarife. Sollen Kosten für Software-Abos an Teilnehmende weiter verrechnet werden, müssen jene für ignorierte Stromzähler daher je nach Situation alternativ, z.B. über einen monatlichen Tarif pro vZEV-/LEG-Einheit, in Rechnung gestellt werden.
  8. Weitere Informationen sind direkt bei der Bearbeitung eines Stromzählers zu finden. Details werden dort angezeigt, sobald eine Ignorierung möglich ist.

Der vZEV/die LEG muss im PVshare Cockpit gleich erfasst werden, wie der Netzbetreiber diesen in seinen Systemen erfasst hat. Nur so kann das PVshare Cockpit die Daten auf exakt gleicher Grundlage berechnen, wie der Netzbetreiber die Daten berechnet für den vZEV/die LEG. Ein Stromzähler/Messpunkt muss im Cockpit nur ignoriert werden, wenn der Netzbetreiber die Daten dauerhaft ohne diesen berechnet, jedoch Daten dazu sendet/e.

Datenempfang

Der Datenempfang für die vollautomatische Datenübertragung vom Netzbetreiber in das PVshare Cockpit wird beim Gründungsprozess eingerichtet. Dazu wird/wurde dem Netzbetreiber von Ihnen (vZEV-/LEG-Verantwortliche/r) bei der Anmeldung die EIC von PVshare (12X-00000020CH-P) und das Format (ebIX) mitgeteilt.
Die Informationen zur Datenübertragung stehen nach Abschluss des Gründungsprozess jederzeit im Status-Check direkt im PVshare Cockpit zur Verfügung.
Im Status-Check kann zudem jederzeit der aktuelle Status der empfangenen Daten geprüft werden, welcher sich nach einer Datenübermittlung vom Netzbetreiber jeweils innerhalb 1-3 Tage aktualisiert.

Netzbetreiber liefern erste Daten nach dem Start von vZEV/LEG erst später an. Oft dauert es 40 Tage bis erstmals Daten angeliefert werden, teils länger. Gleiches gilt, wenn ein neuer Messpunkt zum vZEV oder zur LEG hinzukommt.
Siehe hierzu auch die Hinweise unter "Einführende Informationen zu neuen vZEV, bzw. LEG".

Beachten Sie:

  1. Der/die vZEV-/LEG-Verantwortliche muss sicherstellen, dass die Messpunkte im PVshare Cockpit jederzeit korrekt und vollständig im Voraus erfasst wurden.
  2. Der/die vZEV-/LEG-Verantwortliche muss sicherstellen, dass dem Netzbetreiber bekannt ist, wohin und in welchem Format die Daten übermittelt werden müssen (erfolgt/e beim Gründungsprozess).
  3. Die Daten werden vom Netzbetreiber (oder einem von diesem beauftragen Dienstleister) automatisch in das PVshare Cockpit übermittelt. Eine entsprechende Mitteilung bei der Anmeldung, gemäss vorangehendem Punkt #2, ist dazu Voraussetzung.
  4. PVshare hat keinen Einfluss darauf und kann nichts unternehmen, wenn Daten nicht, verspätet oder fehlerhaft vom Netzbetreiber übermittelt werden.
  5. Der Status-Check bietet vZEV-/LEG-Verantwortlichen jederzeit Einblick (wenn es die Situation erfordert inkl. Bericht für den Netzbetreiber), um Situationen fehlender oder fehlerhafter Daten mit dem Netzbetreiber klären zu können.

Daten-Nachlieferungen vom Netzbetreiber

Daten-Nachlieferungen müssen normalerweise nicht angefordert werden beim Netzbetreiber, da die Daten vollautomatisch angeliefert werden.
Wenn neue Stromzähler/Messpunkte zum vZEV/zur LEG hinzukamen, dauert es üblicherweise bis in den Folgemonat, bis der Netzbetreiber dazu erstmals Daten anliefert oder die Daten dazu erstmals lückenlos sind. Eine vorzeitige Datenlieferungs-Anfrage beim Netzbetreiber empfiehlt sich in diesem Fall nicht, da diese zu Problemen führen kann (weil Netzbetreiber daraufhin teils auch bereits als definitiv geltende Daten erneut anliefern, die das Cockpit folgerichtig ablehnt).

Bei neuen vZEV/LEG dauert es normalerweise ebenfalls, bis erstmals Daten eintreffen. Weitere Informationen hierzu unter "Einführende Informationen zu neuen vZEV, bzw. LEG" und "Datenempfang".

Wird dennoch eine Daten-Nachlieferung beantragt beim Netzbetreiber, darf diese keinesfalls einen Zeitraum umfassen, zu dem bereits ein Rechnungslauf existiert (Ausnahme-Handhabung siehe weiter unten).
Das PVshare Cockpit schützt vor der Veränderung von Daten, die bereits als definitiv gelten und zur Erstellung von Rechnungen verwendet wurden. Sobald ein Rechnungslauf existiert und für diesen Zeitraum Daten eintreffen, weist das Cockpit diese daher zurück.

Das Cockpit akzeptiert solange Daten-Nachlieferungen, wie:

  1. Gemäss Schweizer Strommarkt-Standard Daten-Korrekturlieferungen möglich sind (solange sich die Daten ändern dürfen, erstellt das Cockpit daher auch noch keine Rechnungen)
  2. und noch keine Stromrechnungen existieren für den betroffenen Zeitraum

Wenn manuelle Daten-Nachlieferungen beim Netzbetreiber bestellt werden, erfolgen diese teilweise ausserhalb der Regeln des Schweizer Strommarkt-Standards. Durch Berücksichtigung der oben erwähnten Regeln wird sichergestellt, dass es auch bei solch ausserordentlichen Daten-Nachlieferungen nicht zu Problemen kommt. Es sei nochmals darauf hingewiesen, dass ausserordentliche manuelle Daten-Nachlieferungen normalerweise nicht nötig sind.


Ausnahme-Handhabung: Neue Daten müssen angeliefert werden für Zeitraum zu dem bereits Stromrechnungen existieren

Dieser Fall dürfte praktisch nie eintreffen, denn das Cockpit erkennt den in Ausnahmesituationen normalerweise eintreffenden Fall fehlerhafter Daten (wenn diese nicht zusammenpassen), erstellt daher keinen Rechnungslauf und erlaubt korrigierende Daten-Nachlieferungen. Auch bei zunächst fehlenden oder lückenhaften Daten sind Daten-Nachlieferungen jederzeit möglich. Zudem wartet das PVshare Cockpit immer den Zeitraum ab, in dem Netzbetreiber Korrekturdaten nachliefern können, bevor ein Rechnungslauf erstellt wird.
Existiert jedoch für einen bestimmten Zeitraum bereits ein Rechnungslauf, so weist das PVshare Cockpit neue Daten für diesen Zeitraum zurück. Es schützt damit vor nachträglichen Änderungen an Daten, die bereits in Rechnungen verwendet wurden.

Falls der unwahrscheinliche Fall dennoch eintrifft und der Netzbetreiber Daten nachliefern muss für einen Zeitraum, in dem bereits ein Rechnungslauf (oder mehrere) existiert:
Die betroffenen Rechnungsläufe müssen entfernt werden und es muss sichergestellt werden, dass diese nicht neu erstellt werden bis nach der Lieferung der Daten.
Dazu muss der/die vZEV-/LEG-Verantwortliche - zwingend bevor neue Daten angeliefert werden - alle betroffenen Rechnungsläufe ablehnen. Alle betroffenen Rechnungsläufe müssen im Status "Abgelehnt" sein (falls ein betroffener Rechnungslauf fehlgeschlagen ist, sind neue Daten ebenfalls erlaubt).
Wichtig: Bestätigen Sie bei den betroffenen Rechnungsläufen nicht, dass Anpassungen/Korrekturen vorgenommen wurden, bis mindestens 3 Tage vergangen sind, nachdem der Netzbetreiber Ihnen bestätigt hat, dass die ausserordentlichen Korrekturdaten übermittelt wurden.
Sind bereits freigegebene Rechnungsläufe betroffen, so müssen diese rückwirkend abgelehnt werden. Damit werden diese auch in den Status "Abgelehnt" versetzt. Nun kann der Netzbetreiber Korrekturdaten nachliefern, da nun keine Rechnungsläufe mehr existieren im betroffenen Zeitraum.

Zusammengefasstes Vorgehen:

  1. Betroffene Rechnungsläufe ablehnen
  2. Netzbetreiber liefert Korrekturdaten nach
  3. Mindestens 3 Tage abwarten
  4. Bei den Rechnungsläufen bestätigen, dass Korrekturen/Anpassungen vorgenommen wurden
  5. Die Rechnungsläufe werden damit neu erstellt

Hinweis: Neu stellt das PVshare Cockpit alle zur Abwicklung dieser Ausnahmesituation notwendigen Funktionen im Grundumfang bereit. Früher musste für diesen irregulären Ausnahmefall bei bereits freigegebenen Rechnungsläufen ein kostenpflichtiges Ticket der Kategorie "Netzbetreiber wird neue Daten liefern für Zeitraum, zu dem bereits ein Rechnungslauf existiert" eröffnet werden. Diese Ticket-Kategorie konnte mit den neuen Funktionen vollständig abgelöst werden.

Dieser Spezialfall gehört nicht zum regulären Betrieb des PVshare Cockpit. Die Lösung existiert, damit diese Ausnahmesituation abgewickelt werden kann.

Gelten die Angaben im Status-Check auf jeden Fall?

Ja.

Der Status-Check wurde bis ins letzte Detail ausgeklügelt entwickelt, um den Status von vZEV/LEG jederzeit aktuell anzuzeigen. Bei erkannten Anomalien werden Hinweise angezeigt. Bei erkannten Fehlern wird das erforderliche Vorgehen zur Behebung angezeigt.
Der Status-Check zeigt jederzeit den aktuellen Status an und gilt als führend.

Massgeblich sind ausschliesslich die Angaben im aktuellen Status-Check, nicht frühere Anzeigen, frühere Datenstände oder individuelle Einschätzungen Dritter.

Der Status-Check wurde dafür entwickelt, fortlaufend automatisiert zu beurteilen, ob und ab wann Handlungsbedarf besteht. Sobald Handlungsbedarf besteht, werden die erforderlichen Schritte direkt im Status-Check ausgegeben. Zusätzliche individuelle Einschätzungen, Interpretationen oder manuelle Beurteilungen durch PVshare sind nicht erforderlich und würden deshalb keinen zusätzlichen technischen Informationsgewinn schaffen. Diese wären gegenüber dem direkt im Cockpit angezeigten aktuellen Systemstatus sogar stets veraltet und könnten nie derartig vollständig sein, wie es die Angaben im Status-Check sind.

Details zum aktuellen technischen Zustand, zum Datenempfang sowie zu allfälligem Handlungsbedarf sind jederzeit direkt im Status-Check ersichtlich. Ergänzende Informationen, Voraussetzungen und Hinweise zu verschiedenen Anwendungsfällen sind in diesen Anleitungen, den FAQ sowie direkt im PVshare Cockpit zu finden.

Die im Status-Check angezeigten Angaben gelten und müssen zur Behebung allfällig erkannter Probleme (z.B. in den Daten vom Netzbetreiber) verwendet werden. Eindeutig erkannte Fehler werden als solche angezeigt. Der Status-Check befreit aber nicht von der Pflicht korrekter und vollständiger Angaben wie Stammdaten, Messpunktnummern, vZEV-/LEG-Einheiten oder Tarife. Der Status-Check erkennt zahlreiche technische, logische und datenbezogene Probleme automatisiert. Er kann jedoch nicht sicherstellen, dass sämtliche erfassten Angaben vollständig und korrekt sind. Die Verantwortung hierfür verbleibt jederzeit beim vZEV-/LEG-Verantwortlichen.


Beispiel: Im Status-Check wird ein Problem angezeigt, in der Energiestatistik lässt sich aber zum angegebenen Zeitpunkt kein Fehler erkennen

Die Anzeige im Status-Check ist führend. Sobald Ursache und Vorgehen (ggf. mit Fehlerbericht für Netzbetreiber) zur Behebung angezeigt werden, muss entsprechend diesen Angaben im PVshare Cockpit vorgegangen werden.


Häufigste Ursache
Wenn die Daten in der Energiestatistik zum angegebenen Zeitpunkt passend aussehen, obwohl im Status-Check ein Fehler in den Daten gemeldet wird, hat dies meist folgende Ursache:
Der Netzbetreiber hat nachträglich neue Daten übermittelt. (Datennachlieferungen werden während der Frist gemäss Schweizer Strommarkt-Standard akzeptiert und darüber hinaus solange wie noch keine Rechnungsläufe existieren im betroffenen Zeitraum.)
Wenn die neuen Daten der Datennachlieferung Fehler enthalten, obwohl die zuvor gelieferten Daten fehlerfrei waren, lässt sich in der Energiestatistik teilweise kein Problem erkennen. Das ist normal. Die Angaben im Status-Check sind und bleiben führend.
Der Status-Check weist in diesem Falle das Problem inkl. Angaben zur Lösung aus. Diesen Angaben muss gefolgt werden.

Wieso Netzbetreiber teilweise nachträglich fehlerhafte Daten übermitteln, kann nur von diesen selbst beantwortet und behoben werden.

Das PVshare Cockpit erkennt in diesem Beispiel die Problematik durch die integrierten Sicherheits- und Plausibilitätsmechanismen und schützt vor Abrechnungen auf Basis von eindeutig als fehlerhaft erkennbaren Daten. Zusätzlich liefert es alle notwendigen Informationen zur Behebung.

Etwas anpassen, das (aus Sicherheitsgründen) nur der Software-Support anpassen kann

Muss etwas angepasst werden, das Sie (aus Sicherheitsgründen) nicht selbst ändern können, wenden Sie sich an den Software-Support direkt im PVshare Cockpit (Software-Support Link im Cockpit unten rechts) durch Eröffnung eines Tickets der entsprechenden Support-Ticketkategorie.
Existiert keine Ticket-Kategorie, so besteht kein Supportfall und es muss und kann kein Ticket eröffnet werden. Nutzen Sie stattdessen die Funktionen im PVshare Cockpit zusammen mit den direkt im Cockpit eingebauten Hinweisen und Hilfestellungen sowie die Anleitungen/FAQ auf pvshare.ch.

Beachten Sie:

  1. Die Verantwortung über eine vollständige und korrekte Einrichtung liegt bei den vZEV-/LEG-Verantwortlichen. Die Verantwortung und Pflicht zur Lieferung der Daten liegt beim Netzbetreiber.
  2. Müssen systemrelevante oder sicherheitskritische Fehleingaben korrigiert werden, können je nach Menge/Umfang/Aufwand Zusatzkosten anfallen, die bei der entsprechenden Software-Support-Kategorie transparent ausgewiesen werden und beim Erfassen eines Software-Support-Tickets akzeptiert werden müssen (alles transparent, schriftlich und reproduzierbar).
  3. Im Software-Support Fenster im Cockpit stehen automatisch nur die Support-Kategorien für Änderungen zur Auswahl, die wirklich nur der Software-Support ändern kann und die möglich sind hinsichtlich Zusammenschluss-Typ und aktuellem Status im Cockpit.
  4. Alle anderen Einträge und Mutationen oder Aufgaben (bei denen die Software eine direkte Anpassung ermöglicht) kann und darf der Software-Support nicht manipulieren oder übernehmen.
  5. vZEV-/LEG-Verantwortliche haben jederzeit die volle Kontrolle und Verantwortung über ihren Zusammenschluss und die Angaben im Cockpit.

Zur Einordnung: PVshare greift als Softwareherstellerin des PVshare Cockpit nicht in vZEV oder LEG von Kunden ein und bestätigt keine Angaben als richtig oder falsch, ähnlich wie Buchhaltungssoftware-Hersteller keine Manipulationen an Buchungen ihrer Kunden vornehmen und erfasste Buchungen nicht als richtig oder falsch beurteilen.

Pro/Pro+ Upgrade/Downgrade

Upgrade von Pro auf Pro+

Vom Pro Modell kann auf das Pro+ Modell gewechselt (upgraded) werden.

Ausgangslage:
Einige Kunden starten mit dem Pro Software-Abo und möchten später aufgrund der geringen Preisdifferenz und der erheblichen Aufwandsminimierung durch den automatischen E-Mail-Versand der Rechnungen auf das Pro+ Modell wechseln.

Upgrade auf Pro+ durchführen:
Für das Upgrade muss direkt im Cockpit ein entsprechendes Ticket erstellt werden.
Der genaue Prozess, die Bedingungen und die dazu anfallenden Bearbeitungsgebühren werden direkt bei der Ticket-Kategorie vor der Ticketeröffnung transparent angezeigt und müssen aktiv akzeptiert werden.

Downgrade von Pro+ auf Pro nicht möglich

Ein Downgrade von Pro+ zu Pro ist nicht möglich.
Vom Pro+ Modell kann also nicht auf das Pro Modell (zurück)gewechselt werden.

Wieso hat das PVshare Cockpit noch keine Rechnungen erstellt?

Situation: Sie erwarten, dass das PVshare Cockpit die Stromrechnungen erstellt. Jedoch ist das noch nicht geschehen. Woran liegt das?

Das PVshare Cockpit erstellt die Stromrechnungen vollautomatisch im eingestellten Abrechnungsintervall (Stammdaten). Sie können zwischen monatlich bis jährlich auswählen.

Was sind die Voraussetzungen, damit das PVshare Cockpit Stromrechnungen erstellen kann?

Um Stromrechnungen erstellen zu können, muss das PVshare Cockpit zuerst:

  1. Abwarten, bis alle Daten empfangen wurden - evtl. hat Ihr Netzbetreiber noch gar nicht alle Daten geliefert.
  2. Und warten bis die empfangenen Daten als definitiv betrachtet werden können - der Schweizer Strommarkt gibt Regeln vor, wie lange Netzbetreiber gemäss Vorgaben Korrekturdaten nachliefern können, die das PVshare Cockpit beachten muss.
  3. Und die Daten berechnen können. Passen Daten nicht zusammen - z.B. weil ein Messpunkt fehlt - so wird das PVshare Cockpit aus Sicherheitsgründen keine Rechnungen erstellen. Sobald Daten technisch als zusammenpassend erkannt werden, erstellt das PVshare Cockpit den Rechnungslauf automatisch.
  4. Und sicherstellen, dass genügend Software-Abos vorhanden sind (zu jedem Zeitpunkt der Abrechnungsperiode).
  5. Und sicherstellen, dass die Konfiguration dahingehend vollständig ist, dass überhaupt Rechnungen erstellt werden können.
  6. Und alle PVshare Cockpit-internen Sicherheitsprüfungen erfolgreich durchlaufen.

Sie werden per E-Mail benachrichtigt, sobald ein Rechnungslauf bereitsteht (oder falls er fehlschlug).

Wann wird Rechnungslauf erstellt?
Wenn Sie z.B. monatlich eingestellt haben, wird das PVshare Cockpit daher den Rechnungslauf nicht am 1. Tag im Folgemonat, sondern in der Regel erst in der zweiten Hälfte des Folgemonats (oft ca. am 15. bis 18. Tag) erstellen. In Ausnahmefällen, oder wenn zusätzliche oben aufgeführte Bedingungen nicht erfüllt sind, auch später.

Wie lange dauert es nach Ablehnung eines Rechnungslaufs?
Das PVshare Cockpit erstellt die Rechnungen periodisch. Wenn ein Rechnungslauf abgelehnt wurde oder fehlschlug, dauert es nach der Bestätigung 1–2 Tage, bis der neue Rechnungslauf verfügbar ist. Sie werden per E-Mail benachrichtigt, sobald der neue Rechnungslauf bereitsteht (oder falls er fehlschlug).

Was geschieht, wenn Abrechnungsintervall umgestellt wurde?
Wenn Sie das Abrechnungsintervall umgestellt haben, wird ein abgelehnter Rechnungslauf natürlich erst neu erstellt, sobald dieser gemäss neuem Intervall fällig ist.
Das PVshare Cockpit bietet die volle Flexibilität, das Abrechnungsintervall jederzeit umstellen zu können. Dabei berücksichtigt es natürlich auch Spezialfälle und füllt z.B. allfällige Lücken, wenn diese nicht zum neuen Abrechnungsintervall passen.

Wie kann erkannt werden, ob ein Problem vorliegt?

Sie haben jederzeit die Kontrolle. Zwei Werkzeuge machen die Angelegenheit sehr einfach:

  1. Wenn ein Rechnungslauf fehlschlägt wird das Cockpit Ihnen dies mitteilen (an Korrespondenz E-Mail Adresse). Den exakten Grund gibt das Cockpit bei den Rechnungsläufen an: Im Menü: "vZEV abrechnen" (bzw. "LEG abrechnen") → "Rechnungsläufe"
  2. Sie können jederzeit prüfen, ob ein Problem vorliegt und wie ein allfälliges Problem gelöst werden kann. Klicken Sie einfach auf "Status-Check" im Menü.
    Im Status-Check ist auch ersichtlich, bis dann die Energiedaten berechnet wurden.

Rechnungslauf fehlgeschlagen, was ist die Ursache? Wie beheben?

Das PVshare Cockpit ist quasi immer auf Autopilot. Es meldet sich per E-Mail, wenn ein Rechnungslauf geprüft werden muss, oder die Erstellung eines Rechnungslaufs fehlschlug.

Im PVshare Cockpit ist die Ursache beim entsprechenden Rechnungslauf mit exakter Angabe der Ursache sichtbar unter dem Menüpunkt "vZEV abrechnen" → "Rechnungsläufe" (bei LEG natürlich: "LEG abrechnen" → "Rechnungsläufe")

Erfordert ein Rechnungslauf Aufmerksamkeit, so wird auch direkt im Cockpit prominent darauf hingewiesen: Ein gelbes Symbol wird im Menü eingeblendet und auf der Startseite wird eine Info angezeigt. Auch der Status-Check weist darauf hin.

Eine Behebung erfordert immer zwei Schritte:

  1. Behebung des Problems, das beim fehlgeschlagenen Rechnungslauf angegeben ist
  2. Bestätigung, dass das Problem behoben wurde.
    Das erfordert lediglich einen Klick auf den grünen Button beim entsprechenden Rechnungslauf zur Bestätigung, dass die Anpassungen/Korrekturen vorgenommen wurden
    Diese Bestätigung darf natürlich erst erfolgen, nachdem das Problem behoben wurde, damit der Rechnungslauf nicht erneut fehlschlägt.

Beachten Sie:
Falls ein Rechnungslauf aufgrund fehlender Software-Abos fehlgeschlagen ist und Sie die fehlenden Software-Abos nachgekauft haben, bestätigen Sie die Korrektur erst, nachdem der Zahlungseingang der Rechnung verbucht wurde. Ansonsten würde der Rechnungslauf erneut aufgrund fehlender Software-Abos (da im Cockpit noch nicht als bezahlt erkannt) fehlschlagen.
Den Status der Rechnungen finden Sie direkt im Cockpit unter: "Abos & Services" → "Rechnungen".

Abrechnung ist falsch, was tun?

Situation: Das PVshare Cockpit hat die Abrechnungen erstellt auf Grundlage der Energiedaten und der Angaben, die Sie erfasst haben.
Nun ist in den Stromrechnungen des Rechnungslaufs sichtbar, dass etwas falsch ist.

Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Lehnen Sie den Rechnungslauf ab - nun haben Sie Zeit, den Fehler zu korrigieren (falls die automatische Freigabe aktiviert war, wird damit die automatische Freigabe unterbunden)
  2. Korrigieren Sie die Einstellungen (z.B. Tarif korrigieren/erfassen, neuen Bewohner/Nutzer und Bewohnung/Nutzung erfassen, Bewohnung/Nutzung korrigieren, etc.)
  3. Bestätigen Sie, dass Sie die Korrekturen/Anpassungen vorgenommen haben (bei den Rechnungsläufen)

Das PVshare Cockpit erstellt nun vollautomatisch einen neuen Rechnungslauf (normalerweise innert 1 bis 2 Tagen). Diesen können Sie anschliessend erneut prüfen. Sie erhalten wiederum eine E-Mail vom Cockpit, wenn der neue Rechnungslauf zur Prüfung bereitsteht.

Wenn erneut etwas falsch ist, so wiederholen Sie den obigen Vorgang.

Tipp: Beachten Sie stets die Rechnungsläufe. Bei jedem Rechnungslauf der Aufmerksamkeit benötigt, teilt Ihnen das Cockpit konkret mit, was zu tun ist.

Abweichungen Netzbetreiber Stromrechnung zu PVshare Cockpit vZEV Abrechnungen

Diese Hinweise betreffen nur vZEV (nicht LEG).

Situation: Was der Netzbetreiber für den vZEV in Rechnung stellt, stimmt nicht mit den Stromrechnungen vom PVshare Cockpit überein.

So können Sie die Energiesummen prüfen: Für eine bequeme Prüfung weist das PVshare Cockpit die Energiesummen bei jedem Rechnungslauf aus.

Mögliche Ursachen:
Fehlerhafte Abrechnungen können drei Ursachen haben:

  1. Fehlerhaft erfasste Tarife. Resultat: Falsche Kosten in den Stromrechnungen.
  2. In sich zusammenpassende, aber fehlerhafte Daten vom Netzbetreiber (da die Daten in sich zusammenpassen, kann das Cockpit die fehlerhaften Energiemengen nicht erkennen). Resultat: Fehlerhafte Energiemengen.
  3. Fehlerhafte Rechnung vom Netzbetreiber, während Energiemengen und erstellte Stromrechnungen im PVshare Cockpit korrekt sind.

Behebung, wenn Sie einen Fehler bei den erfassten Angaben gemacht haben:
Lehnen Sie den Rechnungslauf ab, korrigieren die Angaben und bestätigen die Korrekturen anschliessend beim Rechnungslauf.
Auch bereits freigegebene Rechnungsläufe können rückwirkend abgelehnt werden (nur in Ausnahmesituation nutzen, siehe hierzu auch unter "Was, wenn ich Rechnungslauf aus Versehen fälschlich freigegeben habe?").

Sicherheitsmechanismen im PVshare Cockpit und der Status-Check

Die Daten vom Netzbetreiber durchlaufen im PVshare Cockpit zusammen mit der Konfiguration hunderte von Sicherheitsprüfungen.
Eine fehlerhafte Berechnung durch das PVshare Cockpit ist daher eher unwahrscheinlich.

Erkennt das Cockpit eine Abweichung, so rechnet es nicht und fehlerhafte Abrechnungen werden unterbunden. (Untenstehend wird erläutert, wie das PVshare Cockpit korrekte Abrechnungen sicherstellt.)
Der Status-Check im PVshare Cockpit ermittelt unter anderem auch ein allfälliges Problem fehlerhafter Daten/Angaben und gibt auf einen Klick Auskunft inkl. Vorgehen zur Behebung.

Was sind mögliche Ursachen die geprüft werden müssen?

Zunächst stellt sich die Frage, ob Energiemengen, die Aufteilung von Hochtarif / Niedertarif, oder monatliche Tarife nicht genau passen. Entsprechend kommen verschiedene mögliche Ursachen infrage.

Prüfen Sie Folgendes, was zu Abweichungen in Abrechnungen führen könnte:

  1. Gar keine Abweichung, aber häufiger Flüchtigkeitsfehler bei der Kontrolle: Wenn ein unterschiedlicher Zeitraum berücksichtigt wird. Beispiel: Sie betrachten einen Rechnungslauf der nur den Juni umfasst, der Netzbetreiber stellt jedoch Rechnung für ein ganzes Semester.
  2. Wenn der Netzbetreiber andere Daten anliefert, als er zur Erstellung der Rechnungen verwendet. Beispiel: Die Daten die der Netzbetreiber anlieferte zeigen in einer Rechnungsperiode einen gesamten Bezug von 5000 kWh, während der Netzbetreiber aber 6000 kWh in Rechnung stellt.
  3. Wenn für einen Tarif eine falsche Gültigkeit oder Regel erfasst wurde oder ein Tarif fehlt: Beispiele: Der Tarif für Hochtarif fehlt oder hat einen falschen Gültigkeitszeitraum. Oder der Hochtarif gilt bis 20:00, jedoch wurde er als gültig bis 22:00 erfasst. Oder ein Tarif wurde auf falsche Gültigkeit bezüglich Wochentagen erfasst.
  4. Wenn der Netzbetreiber an gewissen Tagen einen anderen Tarif anwendet, dieser Tarif oder die Tarifregel aber nicht oder falsch erfasst wurde. Beispiel: Der Netzbetreiber wendet an bestimmten Feiertagen Niedertarif an, kommunizierte dies jedoch nicht oder nicht vollständig in der Publikation der Tarife.
  5. Wenn der Netzbetreiber zusätzliche Kosten (z.B. monatliche Kosten) in Rechnung stellt, für die im Cockpit kein entsprechender Tarif erfasst wurde. Beispiel: Der Netzbetreiber erhebt einen monatlichen Tarif, der im PVshare Cockpit nicht erfasst wurde.
  6. Wenn bei einem Tarif ein falscher Preis erfasst wurde. So stimmen zwar die Energiemengen, aber die Kosten die verrechnet oder vergütet werden nicht. Beispiel: Für den totalen Strombezug erhebt der Netzbetreiber inkl. MwSt. 36.754 Rp/kWh, der Tarif wurde jedoch mit 34 Rp/kWh erfasst.
  7. Wenn für einen monatlichen Tarif der falsche Tariftyp ausgewählt wurde im PVshare Cockpit. Beispiel: Der Netzbetreiber erhebt Gebühren pro physikalischen Stromzähler, welcher für beide Messrichtungen Daten anliefert, im PVshare Cockpit wurde jedoch der monatliche Tariftyp verwendet, der für jede Messrichtung aufgerechnet wird.
  8. Sehr unwahrscheinlicher Spezialfall, monatlicher Tarif wird zu wenig aufgerechnet: Wenn der Netzbetreiber nur für Energierücklieferung eines physikalischen Stromzählers Daten anliefert (das dürfte nicht vorkommen, da Netzbetreiber selbst bei einem reinen Energieerzeuger den Energieverbrauch messen/verrechnen wollen), monatliche Kosten pro Stromzähler erhebt und im Cockpit ein monatlicher Tarif vom Typ "Monatlicher Preis pro Stromzähler" erfasst wurde. Das Cockpit rechnet diesen monatlichen Tarif nur in Bezugsrichtung auf. Mögliche Lösung: Monatlichen Tarif pro vZEV Teilnehmer verwenden. Diese Lösung funktioniert in den allermeisten Fällen. (Eine Abweichung entsteht nur dann, wenn einem einzelnen vZEV Teilnehmer zwei physikalische Stromzähler zugewiesen sind (dann wird der monatl. Tarif fälschlich nur einmal aufgerechnet).)

In allen oben aufgeführten Fällen liegt die Ursache beim Netzbetreiber oder einer fehlerhaften Einrichtung des vZEV im Cockpit. Stellen Sie eine korrekte Einrichtung im PVshare Cockpit sicher und klären Sie mögliche Abweichungen mit dem Netzbetreiber anhand der oben aufgeführten möglichen Ursachen.
PVshare hat keinen Einfluss darauf.

So stellt das PVshare Cockpit korrekte Abrechnungen sicher

Das PVshare Cockpit verarbeitet die Daten vom Netzbetreiber und erstellt nur Abrechnungen, wenn diese Daten als in sich zusammenpassend erkannt werden. Je nach Netzbetreiber werden Daten mit Rundungsfehlern angeliefert - das Cockpit erlaubt diese nur, solange sie sich im möglichen Rahmen bewegen. Ansonsten stellen unzählige Sicherheitsmechanismen sicher, dass Berechnungen und Abrechnungen auf Basis von als fehlerhaft erkannten Daten unterbunden bleiben.
Das Cockpit berechnet allfällige Rundungsdifferenzen sogar und weist sie in den Rechnungsläufen transparent aus.
Zudem stellt das Cockpit sicher, dass nur Stromrechnungen erstellt werden, wenn die Daten als definitiv betrachtet werden können. Am Schweizer Strommarkt gibt es klare Regeln, bis wann Netzbetreiber Korrekturdaten nachliefern dürfen.
Mit anderen Worten: Solange sich der Netzbetreiber an die Regeln hält und korrekte Daten anliefert, sowie korrekte Rechnungen stellt, und Sie den vZEV im Cockpit vollständig und korrekt eingerichtet haben, stimmen auch die Energiemengen die im PVshare Cockpit angezeigt und in Stromrechnungen verrechnet werden mit den Energiemengen die der Netzbetreiber dem vZEV-Verantwortlichen in Rechnung stellt überein. Da die Energiemengen in den einzelnen Stromrechnungen auf ganze kWh (Kilowattstunden) gerundet werden, können minime Rundungsdifferenzen entstehen.

Unwahrscheinliche Ursachen dank Sicherheitsmechanismen

Folgende Fehler sind dank den Sicherheitsmechanismen unwahrscheinlich *:

  1. Wenn eine vZEV-Einheit oder ein Stromzähler einen falschen Gültigkeitsbereich gesetzt hat oder fehlt. Beispiel: Ein neuer vZEV Teilnehmer tritt per 1. Juli ein, im Cockpit wurde der Stromzähler jedoch mit Gültigkeit ab 1. August erfasst. Würde das zu fehlerhaften Abrechnungen führen, würde das Cockpit ein Problem mit der Datenintegrität erkennen und nicht rechnen. Der Status-Check würde über das Problem informieren.
  2. Wenn Sie den Gültigkeitsbereich (Datum von/bis) eines bereits korrekt erfassten Stromzählers nachträglich verfälschen und zwar genau, nachdem das Cockpit die Energiedaten berechnet, aber die Stromrechnungen noch nicht erstellt hat. Eine solche Fehlmanipulation zu genau diesem Zeitpunkt ist sehr unwahrscheinlich. Als Ergebnis bestünde effektiv das Risiko, dass für diesen Stromzähler nicht die gesamte Energie in den Rechnungen berücksichtigt werden würde, sondern nur der Teil während dem (fehlerhaften) Gültigkeitsbereich des Stromzählers. Das Cockpit arbeitet in diesem Fall also mit den von Ihnen gemachten Angaben und könnte Sie in exakt dieser Spezialsituation mit seinen technischen Schutzmechanismen nicht vor einem Fehler schützen.
  3. Wenn ein notwendiger Tarif fehlt oder nicht den gesamten Zeitraum abdeckt. Dadurch würde nicht die gesamte Energie in Rechnung gestellt werden. Das Cockpit würde bei der Erstellung des Rechnungslaufs fehlschlagen und melden, wann genau ein Tarif fehlt oder nicht den gesamten Zeitraum abdeckt. Eine E-Mail würde über den fehlgeschlagenen Rechnungslauf informieren. Aber Achtung: Das betrifft nur die notwendigen Tarife, die in jedem vZEV zwingend nötig sind. Je nach Netzbetreiber/Zusammenschluss können weitere Tarife nötig ein (z.B. Leistungstarif).
  4. Der Netzbetreiber hat den Zusammenschluss anders konfiguriert, als er im PVshare Cockpit konfiguriert ist. Das Cockpit würde wahrscheinlich ein Datenintegritäts-Problem erkennen und nicht rechnen. Rechnungen würden nicht erstellt. Der Status-Check würde über das Problem informieren.

* Ausnahme, wenn das Cockpit nicht alle diese Probleme erkennen könnte: Wenn der Netzbetreiber keine entsprechenden Daten anliefern würde, die das Cockpit als Gegenkontrolle verwenden kann. Wäre dies der Fall, würde der Status-Check darauf hinweisen. (Bisher gibt es diesen Fall noch bei keinem Zusammenschluss, Stand März 2026.)

Was, wenn ich Rechnungslauf aus Versehen fälschlich freigegeben habe?

Warnung: Die Funktion zum rückwirkenden Ablehnen eines bereits freigegebenen und damit als definitiv geltenden Rechnungslaufs ist nicht für den regulären Betrieb vorgesehen. Sie steht für Ausnahmesituationen auf eigene Verantwortung zur Verfügung.

Situation: Sie stellen fest, dass ein Rechnungslauf fehlerhaft ist, obwohl Sie diesen schon akzeptiert haben.

Neu kann ein bereits freigegebener Rechnungslauf auch rückwirkend noch abgelehnt und neu erstellt werden.
Diese Funktion steht für Ausnahmesituationen zur Verfügung und sollte nicht regulär genutzt werden, denn akzeptierte Rechnungsläufe gelten grundsätzlich als definitiv. Die Stromrechnungen/Gutschriften wurden nach der Freigabe wahrscheinlich bereits zugestellt und womöglich beglichen. Desweiteren sind die Stromrechnungen/Gutschriften nach der Freigabe bei den Teilnehmern im PVshare Cockpit ersichtlich und downloadbar.
Die Funktion zum rückwirkenden Ablehnen löst die bisher kostenpflichtige Support-Ticket-Kategorie "Freigegebenen Rechnungslauf rückgängig machen" ab und steht damit neu allen Kunden kostenlos und jederzeit ohne Wartezeit direkt zur Verfügung.

Die Funktion befindet sich direkt beim Rechnungslauf.

Beachten Sie die Warnmeldung, die vor Ausführung einer rückwirkenden Ablehnung eines bereits freigegebenen Rechnungslaufs erscheint und auch nochmal auf die Konsequenzen hinweist.

Rechnungen/Gutschriften als beglichen markieren

Rechnungen oder Gutschriften können im PVshare Cockpit mit einem Klick als beglichen/bezahlt (auch ausgeglichen oder vergütet genannt) markiert werden.

Nur Rechnungen die zu einem freigegebenen Rechnungslauf gehören, können als bezahlt markiert werden unter dem Menüpunkt: vZEV abrechnen (bzw. LEG abrechnen) → Rechnungen

Sobald eine Rechnung/Gutschrift explizit als beglichen oder unbeglichen gesetzt ist, wird dieser Status auch dem vZEV-/LEG-Teilnehmer im Cockpit angezeigt.

Ein Klick genügt:
Mit dieser Funktion kann auf einfachste Weise und mit dem geringstmöglichen Aufwand ein Überblick über die Rechnungen/Gutschriften behalten werden.
Ein einzelner Klick auf eine Rechnung/Gutschrift genügt, um diese als beglichen zu setzen.
Bei Bedarf können auch alle Rechnungen/Gutschriften eines Rechnungslaufs auf einmal als beglichen markiert werden (Button "Alle als beglichen markieren").

Keine Buchhaltung:
Das PVshare Cockpit ersetzt mit dieser Funktion keine Buchhaltung. Es erfolgt keine Buchführung über Zahlungsein- oder Ausgänge, Zahlungsdatum oder teilweise bezahlte Beträge. Lediglich ob eine Rechnung/Gutschrift ausgeglichen ist oder nicht.

Nutzung dieser Funktion ist optional:
Rechnungen/Gutschriften die nicht explizit als beglichen gesetzt wurden, werden ohne Status angezeigt. Wurde eine Rechnung/Gutschrift jedoch einmalig als beglichen markiert und der Status wird wieder entfernt, so wird für diese der Status "Noch nicht beglichen" angezeigt. Es empfiehlt sich, die Funktion entweder durchgängig oder gar nicht zu nutzen.

Die Funktion kam per 13.07.2026 neu hinzu. Sie kann per sofort im Grundumfang von allen Kunden genutzt werden. Auch für bereits existierende Rechnungen/Gutschriften.

Etwas funktioniert nicht wie erwartet, wie vorgehen?

Probleme können in folgenden Situationen entstehen:

  • Wenn fehlerhafte Angaben oder nicht alle notwendigen Angaben erfasst wurden.
  • Wenn der Netzbetreiber noch keine Daten, lückenhafte Daten oder fehlerhafte Daten geliefert hat.
  • Wenn eine fälschliche Erwartung nicht zur effektiven Funktionsweise oder zum Status passt.
    In diesem Fall liegt ein Missverständnis und kein Problem vor. Solche Missverständnisse werden durch Beachten der Anleitungen, FAQs und Hinweise im Cockpit geklärt.

Ein sorgfältiges und systematisches Vorgehen ist zentral, um Probleme identifizieren und lösen zu können.
Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Prüfen Sie alle erfassten Angaben im PVshare Cockpit systematisch von oben nach unten (Stammdaten, vZEV-/LEG-Einheiten, Stromzähler/Messpunkte, Bewohner/Nutzer, Bewohnungen/Nutzungen, Tarife).
  2. Prüfen Sie alle Hinweise im PVshare Cockpit.
  3. Beachten Sie alle Angaben im Status-Check (ebenfalls im PVshare Cockpit).
  4. Lesen Sie die Inhalte in dieser Anleitung sorgfältig durch.
    Tipp: Die folgenden Videos wurden speziell dafür erstellt, um innerhalb kürzester Zeit alle relevanten Informationen und die Funktionsweise zu erläutern und zu demonstrieren:
  5. Lesen Sie die Inhalte in den FAQ sorgfältig durch.
  6. Nehmen Sie wo nötig Korrekturen vor.

Damit Hinweise und der Status-Check im PVshare Cockpit mit grösstmöglicher Präzision auf mögliche Anomalien oder Fehler hinweisen, wurde alleine in diesen Teil mehr als ein Jahr Entwicklungsarbeit investiert. Diese Angaben sind daher nicht "zufällig" und es sind keine Softwarefehler. Es sind massgeschneiderte Unterstützungen für Sie. Diese erscheinen exakt in der Situation, in der Sie diese benötigen. Sie zeigen auf Ihre Situation zugeschnittene Informationen an zur Erkennung allfälliger fehlerhafter Angaben (oder Daten vom Netzbetreiber). Die Informationen enthalten stets auch direkt Angaben, die eine Erkennung ermöglichen, ob, ab wann und wie Sie ein Problem beheben müssen.

Beachten Sie:
Das PVshare Cockpit verarbeitet die erfassten Angaben und die vom Netzbetreiber gelieferten Daten automatisiert. Die inhaltliche Verantwortung für vollständige und korrekte Angaben liegt beim vZEV-/LEG-Verantwortlichen.
Der Status-Check kann nur technisch eindeutig erkennbare Fehler erkennen (z.B. wenn Energiedaten nicht zur Konfiguration passen). Die inhaltliche Richtigkeit von Konfigurationen kann das Cockpit nicht beurteilen.
Alle relevanten Angaben können im PVshare Cockpit eigenhändig angepasst werden. Angaben, die aus Sicherheitsgründen nur durch ein Ticket geändert werden, sind exakt als solche klassifiziert. Tickets sind nur nötig/möglich, wenn es der aktuelle Status und der Eintrag-Typ erfordern.
Kommt es zu einem technischen Softwarefehler gemäss AGB Ziff. 5.6 – wenn die Software nachweislich nicht gemäss dokumentierter Funktion arbeitet und weder das PVshare Cockpit noch die Inhalte auf pvshare.ch Hinweise zum Problem bieten – kann dies über die entsprechende Ticket-Kategorie gemeldet werden. Da Meldungen technischer Softwarefehler mit hoher Priorität untersucht werden, bitten wir um sorgfältige Prüfung, ob effektiv ein technischer Softwarefehler gemäss AGB Ziff. 5.6 vorliegt. Diese Ticket-Kategorie dient ausschliesslich der Meldung technischer Softwarefehler gemäss AGB Ziff. 5.6. Sie dient insbesondere nicht der Einholung individueller Unterstützung, fachlicher Beurteilungen, Interpretationen, Konfigurationsprüfungen oder sonstiger Leistungen, die nicht Bestandteil der Software-Abos sind. Bei Bedarf nach individueller Betreuung stehen beispielsweise unabhängige Partner zur Verfügung. Es gelten die AGB.

LEG veröffentlichen, um zusätzliche Teilnehmer zu finden

Die nachfolgende Beschreibung betrifft nur LEG (nicht vZEV).

LEG können direkt im PVshare Cockpit veröffentlicht werden unter dem Menüpunkt "LEG veröffentlichen". Eine Veröffentlichung ist kostenlos.

Die Veröffentlichung einer LEG ist sowohl während der Gründung, als auch während des Betriebs möglich. So können zusätzliche potenzielle Teilnehmer die LEG finden.

Eine Veröffentlichung kann durch die LEG-verantwortliche Person jederzeit deaktiviert werden. Dies erfolgt ebenfalls direkt im PVshare Cockput unter dem Menüpunkt "LEG veröffentlichen".

Die veröffentlichten LEG werden unter leg-finden.pvshare.ch publiziert. Weitere Informationen sind auf der Seite LEG-Mitglieder oder existierende LEG finden zu finden.

Die Funktion zur Veröffentlichung von LEG ist als Zusatz gedacht. Die ersten Teilnehmer sollten stets aktiv selbst akquiriert werden. Das PVshare Cockpit unterstützt während des Gründungsprozesses mit entsprechenden Dokumentvorlagen.

Die Möglichkeit, LEG zu veröffentlichen, ist eine kostenlose und freiwillige Zusatzleistung von PVshare. Die Funktion kann jederzeit eingestellt werden.


Daher gibt es die Möglichkeit zur Veröffentlichung nur für LEG und nicht für vZEV:
vZEV sind auf den gemeinsamen Netzanschlusspunkt beschränkt, während LEG normalerweise innerhalb einer Gemeinde möglich sind. Die Veröffentlichung von vZEV ergibt daher in den allermeisten Fällen keinen Sinn. Die vZEV-Teilnehmer werden üblicherweise ohnehin alle während des vZEV-Gründungsprozesses aktiv angefragt (auch hier unterstützt das PVshare Cockpit während des Gründungsprozesses).


Unterstützung / Aufgaben abgeben

Unterstützung bei der Inbetriebnahme / Konfiguration oder persönliche Beratung / Betreuung

Egal ob kleinster vZEV, bzw. kleinste LEG mit nur zwei Teilnehmenden oder komplexe vZEV/LEG-Konstellation mit hunderten Teilnehmern und sich ändernden Verhältnissen: Das PVshare Cockpit ist vollkommen auf einen wirtschaftlichen Betrieb mit einfachster Bedienung ausgelegt. Dazu gehören nicht nur fördernde Funktionen wie eine Energiestatistik und Zugang für jeden Teilnehmer, sondern auch eine intuitive Bedienung. So kann mit geringem Aufwand und ohne Kenntnisse ein vZEV oder eine LEG erstellt, betrieben und abgerechnet werden.
Die Software ist bis ins letzte Detail ausgeklügelt, so dass sämtliche Fragen direkt im Cockpit an Ort und Stelle ohne Wartezeit beantwortet werden. Dank unserem Ziel, dass die Software höchsten Ansprüchen genügen muss, liefert die Software zu technisch erkennbaren fehlenden oder fehlerhaften Angaben Hinweise direkt an Ort und Stelle oder im Status-Check. So entfällt die Notwendigkeit von manuellen Interpretationen oder Rückfragen komplett, wodurch die Software-Abos kostengünstig angeboten werden können.
Wünschen Sie dennoch individuelle Unterstützung, stehen Ihnen unabhängige Fachpartner zur Verfügung.

Beratung oder individuelle persönliche Unterstützung

Wünschen Sie persönliche Unterstützung, können Sie sich an einen unserer unabhängigen Partner wenden.

Bitte beachten Sie: Diese Partner arbeiten eigenständig und nicht im Auftrag von PVshare. Wir empfehlen, vorab die Konditionen zu klären.

Einem Partner Zugriff auf den vZEV oder die LEG erteilen

Das PVshare Cockpit bietet Partnern (z.B. Fachpartnern oder Abrechnungsdienstleistern) die Möglichkeit, auf betreute vZEV oder LEG zuzugreifen. Dazu muss der/die vZEV-/LEG-Verantwortliche dem Partner aktiv Zugriff gewähren.

Um einem Partner Berechtigung zum Zugriff auf den vZEV oder die LEG zu erteilen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Vereinbaren des Vertragsumfangs und der Bedingungen mit einem unabhängigen Partner von PVshare.
  2. Direkt im PVshare Cockpit unten rechts unten per Software-Support-Link ein Ticket der entsprechenden Kategorie erstellen und den Partner auswählen, der Zugriff erhalten soll.
  3. Der Zugriff für den Partner wird innert weniger Arbeitstage eingerichtet.

Mit der Zugriffsberechtigung kann der Partner direkt in seinem Partneraccount auf den vZEV, bzw. die LEG zugreifen.

Hinweise: Erteilen Sie nur Partnern Zugriff, mit denen der Umfang einer Zusammenarbeit klar vereinbart wurde und sowohl Sie, als auch der Partner mit den Bedingungen einverstanden ist. Partner haben keine Verpflichtungen, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen. Sie sind auch nicht verpflichtet, Aufträge anzunehmen. PVshare ist in das Vertragsverhältnis zwischen vZEV-/LEG-Verantwortlichen und Partnern nicht involviert. Partner haben Zugriff auf alle Funktionen mit Ausnahme der Abrechnungen, worauf nur Abrechnungsdienstleistungspartner Zugriff haben, wenn zusätzlich ein "BillingPartner" Software-Abo vorhanden ist.

Einem Partner den Zugriff entziehen

Die Verknüpfung mit einem Partner im PVshare Cockpit kann durch die vZEV- oder LEG-verantwortliche Person jederzeit mit einem Klick entfernt werden:
Dien direkt auf der Startseite bei der Anzeige des/der Partner ("Verknüpft mit Partner"), auf das Abfall-Symbol klicken neben dem Namen des Partners.

Damit wird dem Partner der Zugriff umgehend und dauerhaft entzogen. Nur durch eine erneute Verknüpfung mit einem Antrag per Ticket kann dem Partner wieder Zugriff erteilt werden (der Partner hat selbst keine Möglichkeit, sich selbst erneut Zugriff zu erteilen).

Partner können die Verknüpfung mit einem vZEV oder einer LEG ebenfalls jederzeit entfernen. Dies erfolgt in der Übersicht der verlinkten vZEV/LEG.

Wichtig: Die nachfolgende Beschreibung erläutert das Vorgehen für optionale Zusatzservices. Die allerwenigsten Kunden benötigen solche Zusatzservices. Die Software-Abos zur regulären Nutzung des PVshare Cockpit können direkt im Cockpit erworben werden. Das PVshare Cockpit wird zur Gründung und Abrechnung von vZEV und LEG normalerweise vollkommen ohne zusätzliche Services genutzt.

Wie kann ein optionaler Zusatzservice gekauft werden?

Egal ob komplexe vZEV/LEG-Konstellation mit hunderten Teilnehmern und sich ändernden Verhältnissen oder kleinster vZEV, bzw. kleinste LEG mit nur zwei Teilnehmenden:
Das PVshare Cockpit ist vollkommen auf einen wirtschaftlichen Betrieb mit einfachster Bedienung ausgelegt. Dazu gehören nicht nur fördernde Funktionen wie eine Energiestatistik und Zugang für jeden Teilnehmer, sondern auch eine intuitive Bedienung. So kann mit geringem Aufwand und ohne Kenntnisse ein vZEV oder eine LEG erstellt, betrieben und abgerechnet werden.
Die Software ist bis ins letzte Detail ausgeklügelt, so dass sämtliche Fragen direkt im Cockpit an Ort und Stelle ohne Wartezeit beantwortet werden. Dank unseres Ziels, dass die Software höchsten Ansprüchen genügen muss, liefert die Software zu technisch erkennbaren fehlenden oder fehlerhaften Angaben Hinweise direkt an Ort und Stelle oder im Status-Check. So entfällt die Notwendigkeit von manuellen Interpretationen oder Rückfragen komplett, wodurch die Software-Abos kostengünstig angeboten werden können.
Möchten Sie dennoch einzelne Aufgaben zur Konfiguration abgeben, stehen Ihnen optionale Zusatz-Services zur Verfügung.

Einrichtung optional vornehmen lassen

Auf Wunsch können Sie die Einrichtung oder Pflege der Tarife auch als optionalen Service beziehen: Dazu stehen Ihnen unsere Servicepakete "InitConf" und/oder "TariffConf" zur Verfügung. Hier finden Sie die Preise und Details dazu.

Beachten Sie: Weitere Services bietet PVshare als Softwareherstellerin selbst nicht an, weder kostenlos noch kostenpflichtig. Bei Bedarf nach individueller Betreuung stehen unabhängige Partner zur Verfügung.

Optionalen Zusatzservice kaufen und nutzen

Wenn Sie einen optionalen Zusatzservice nutzen möchten, gilt ausschliesslich folgender Ablauf:

  1. Falls noch nicht erfolgt: Gründen Sie Ihren vZEV/Ihre LEG mit dem regulären vZEV Gründungsprozess oder LEG Gründungsprozess
  2. Schliessen Sie den vZEV/LEG Gründungsprozess im Cockpit ordnungsgemäss ab
  3. Erfassen Sie die Stammdaten
  4. Kaufen Sie die entsprechenden Services bequem direkt im PVshare Cockpit in der notwendigen Menge: Unter "Abos & Services" "Kaufen"
    Achten Sie bitte darauf, dass Sie den gewünschten Service in der richtigen Menge kaufen - wie im Cockpit angegeben. Beispiel: Sie benötigen von "InitConf" so viele Stk. wie der vZEV/die LEG Stromzähler und Messrichtungen hat. Berechnungspeispiel: Ein Solaranlagenbetreiber (2 Messrichtungen) und 3 reine Verbraucher = 4 Stk. "InitConf" nötig.
  5. Bezahlen Sie die gekauften Services
  6. Liefern Sie uns die Daten zur Konfiguration unaufgefordert nach der Bezahlung an. Eröffnen Sie dazu ein entsprechendes Ticket der dazu passenden Ticket-Kategorie per Software-Support (Link direkt im PVshare Cockpit unten rechts).
  7. Die Konfigurationen werden gemäss erworbenem Service ausschliesslich anhand der von Ihnen angelieferten Informationen 1:1 sowie ohne Interpretationen oder Rückfragen vorgenommen.

Hinweis: Diese Zusatzservices sind kostenpflichtige Einzelleistungen, die ausschliesslich das einmalige 1:1-Erfassen der vollständig und korrekt gelieferten Kundendaten beinhalten – ohne fachliche Prüfung, Bewertung, Interpretation oder Verantwortung für die Richtigkeit der Angaben und stellen keine fachliche Beratung oder inhaltliche Prüfung dar.
Wünschen Sie eine individuelle persönliche Beratung/Begleitung, kontaktieren Sie einen unserer unabhängigen Partner.

Abrechnung nicht selbst vornehmen - Abrechnungsdienstleistungen

Das PVshare Cockpit funktioniert in seinem Grundumfang vollkommen automatisiert: Die Daten gelangen automatisch ins PVshare Cockpit und die Rechnungen werden vollautomatisch im voreingestellten Abrechnungsintervall erstellt.
Das Pro+ Modell versendet die Stromrechnungen/Gutschriften nach der Freigabe sogar vollautomatisch per E-Mail.
Die Aufgaben nach der initialen Konfiguration beschränken sich auf die Erfassung von neu geltenden Tarifen, sowie allfällige Mutationen (z.B. Mieterwechsel). Zudem sollten Sie die Rechnungen vor der Freigabe und dem Versand prüfen, so dass Sie allfällige Fehler (wie einen falsch erfassten Tarif) bemerken und korrigieren können.

Möchten Sie diese Aufgaben nicht selbst übernehmen, können Sie auf einen unabhängigen Abrechnungsdienstleister zurückgreifen. Diese können Aufgaben ganz nach Ihrem Bedarf für Sie übernehmen.

Bitte beachten Sie: Diese Partner arbeiten eigenständig und nicht im Auftrag von PVshare. Wir empfehlen, vorab die Konditionen zu klären.


Weitere Fragen?

Finden Sie oben keine Antwort auf Ihre Frage, so finden Sie diese bestimmt in unserer Sammlung häufiger Fragen - FAQ.

Weitere Erläuterungen und Antworten zu allgemeinen Fragestellungen finden Sie zudem auf der Startseite oder auf einer entsprechenden Unterseite, in denen die verschiedensten Themen rund um vZEV und LEG erläutert werden.

Für persönliche Betreuung können Sie sich an unsere unabhängigen Partner wenden.
Bitte beachten Sie: Diese Partner arbeiten eigenständig und nicht im Auftrag von PVshare. Wir empfehlen, vorab die Konditionen zu klären.

Wenn Sie noch gar keinen vZEV oder keine LEG im Cockpit aufgesetzt haben:

  • Hier oder hier gibt es weitere Einblicke in das PVshare Cockpit
  • Oder erhalten Sie einen direkten Einblick, indem Sie einfach kostenlos mit einem vZEV oder einer LEG starten


Noch kein vZEV und keine LEG?

Starten Sie hier die Gründung/Abrechnung:

Sie entscheiden im PVshare Cockpit, ob und wann Sie Software-Abos erwerben.

Oder erfahren Sie mehr über die Unterschiede von vZEV zu LEG.

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