Anleitung zur vZEV/LEG Verwaltung im PVshare Cockpit

Frau Solar Notebook Symbolbild

Ein virtueller ZEV (vZEV) oder eine LEG kann im PVshare Cockpit schnell und einfach konfiguriert werden. Damit eine möglichst intuitive und fehlerfreie Bedienung möglich ist, wurde bei der Entwicklung auf folgendes geachtet:

  • Logische Menüstruktur: Daten stets von oben nach unten einpflegen.
  • Hinweistexte: Das Wichtigste ist in Kürze am jeweiligen Ort vermerkt.
  • Feldbezeichnungen: Bedeutung bei jeder Eingabe beschrieben - wo nötig mit Tooltip (mit Maus über Symbole fahren) und eingabebedingten Informationstexten versehen.
  • Warnmeldungen, Verlinkungen und sich automatisch den Eingaben anpassende Formulare: Raffinierte Mechanismen unterstützen bei der Konfiguration mit Hinweisen und Plausibilisierungsprüfungen.
  • Einen Einblick in das PVshare Cockpit gibt es hier

Bisherige Benutzererfahrungen zeigen, dass die Konfiguration eines vZEV oder einer LEG auf dem Computer intuitiv erfolgt.

Schon gewusst: Sie können kostenlos in das PVshare Cockpit einsteigen

So hängen die Daten zusammen

Die nachfolgende Grafik gibt einen Überblick, wie die Daten der vZEV/LEG Konfiguration zusammenhängen und welche Möglichkeiten es gibt.

Überblick Grafik PVshare Cockpit vZEV/LEG Datenverwaltungsprinzip Anklicken, um PDF herunterzuladen

Die Grundelemente in obiger Grafik

  1. vZEV/LEG Einheiten: Repräsentieren Häuser. Eine vZEV/LEG Einheit kann jederzeit in den vZEV, bzw. die LEG ein- oder austreten.
  2. Stromzähler: Werden im PVshare Cockpit durch die Messpunktnummer und Messrichtung identifiziert. Einer oder mehrere werden an vZEV/LEG Einheit zugewiesen. Naturgemäss muss jeder vZEV/LEG Einheit mindestens ein Stromzähler zugewiesen sein. Ein Stromzähler kann jederzeit hinzukommen oder wegfallen.
  3. Bewohnungen/Nutzungen: Diese verknüpfen Bewohner/Nutzer mit vZEV/LEG Einheiten und haben eine Gültigkeit (Datum von/bis). Durch mehrere Bewohnungen/Nutzungen kann der gleiche Bewohner/Nutzer auch mehrere vZEV/LEG Einheiten bewohnen/nutzen. Existiert für eine gewisse Zeit keine Bewohnung/Nutzung für eine vZEV/LEG Einheit, so wird diese während dieser Zeit an den/die vZEV/LEG Verantwortliche/n verrechnet.
  4. Bewohner/Nutzer: Personen, die in Häusern/Wohnungen/Industriegebäuden wohnen oder diese nutzen.

Tipps zur Bedienung des PVshare Cockpits

  • Für die vZEV-/LEG-Konfiguration empfehlen wir die Nutzung eines Computers. *
    Das PVshare Cockpit ist auch auf Smartphones vollständig nutzbar. Für die erstmalige Einrichtung ist der grössere Bildschirm des Computers jedoch komfortabler, und alle Hinweise und Optionen können ohne zu scrollen auf einen Blick gesehen werden.
  • Beachten Sie stets die Tooltips, die weiterführende Informationen enthalten - mit Maus über Symbole fahren.
  • Rotes weist auf noch fehlende oder falsche Einträge hin.
  • Nutzen Sie den "Status-Check" im Cockpit. Wird ein Problem erkannt, bietet das Cockpit auch Hinweise zur Behebung.

* Eine Analyse mit Nutzern zeigt, dass eine initiale Konfiguration auf einem Computer (mit Full-HD Auflösung und 100 % Skalierung) bis zu 26 mal schneller erfolgt. Zudem tauchen bei der Nutzung auf einem Computer 12 mal weniger Fragen auf als bei der Nutzung eines Smartphones. Das ist darauf zurückzuführen, dass das Cockpit alle Fragen an Ort und Stelle klärt, wovon auf einem Computer vollumfänglich profitiert werden kann. Bei kleineren Änderungen oder Einblicken in Statistiken spricht nichts gegen die Nutzung eines Smartphones.

Kann ich einfach eine AI wie ChatGPT befragen?

Vorsicht bei der Nutzung von AI-Lösungen (z. B. ChatGPT):
Diese können im Umgang mit dem PVshare Cockpit teilweise sehr hilfreich sein, erzeugen jedoch in gewissen Fällen auch unzutreffende oder frei erfundene ("halluzinierte") Lösungen. ChatGPT basiert typischerweise auf einem zeitlich begrenzten Wissensstand (z.B. Stand 2025). Ohne aktiven Bezug auf pvshare.ch kann die AI daher keine verlässlichen aktuellen Informationen berücksichtigen.

Tipp für bessere Ergebnisse (ohne Gewähr):
Fordern Sie aktiv, dass sich die AI auf Inhalte von pvshare.ch stützt, und fragen Sie gezielt nach, ob die vorgeschlagene Lösung auf pvshare.ch tatsächlich dokumentiert ist.

Empfohlener Weg:
Die Hinweise und Statusmeldungen direkt im PVshare Cockpit sowie die untenstehenden offiziellen Anleitungen (oder auch die FAQ) sind in der Regel der schnellste und zuverlässigste Weg zur korrekten Lösung.


Wie können generell falsche von richtigen Antworten unterschieden werden?

Anzeichen für fehlerhafte Antworten und häufige Missverständnisse und -interpretationen von AI

  • Verwendung unspezifischer Begriffe wie „Einstellungen“ statt konkreter Menüpunkte oder Eingabefelder
  • Empfehlung, Messpunktnummern anzupassen, obwohl stattdessen die Zuweisung eines Stromzählers zu einer anderen vZEV-/LEG-Einheit korrekt wäre
  • Vorschläge für Tarifmodelle, die im PVshare Cockpit nicht unterstützt werden
  • Empfehlung, den Support zu kontaktieren, obwohl die Anpassung direkt im Cockpit vorgenommen werden kann
  • Verwendung von Begriffen oder Terminologie, die nicht den im PVshare Cockpit verwendeten Bezeichnungen entspricht


Was stattdessen zutrifft und korrekt ist

  • Der PVshare Software-Support nimmt keine inhaltlichen Anpassungen an Konfigurationen vor, die durch vZEV-/LEG-Verantwortliche selbst vorgenommen werden können
  • Es können nur die im Cockpit definierten Tariftypen verwendet werden
  • Stromzähler können jederzeit einer anderen Einheit zugewiesen werden; bestehende Daten bleiben dabei erhalten (Ausnahme: Virtuelle Messpunktnummern bei vZEV – diese werden bei Bedarf über die entsprechende Support-Kategorie entfernt)
  • Anpassungen erfolgen strukturiert im Cockpit; Freitext-Anfragen sind nicht erforderlich
  • Konfigurationen werden durch die Verantwortlichen selbst vorgenommen; PVshare greift nicht inhaltlich ein, sofern die Anpassung durch die Verantwortlichen selbst vorgenommen werden kann.
    Für spezifische Fälle von Anpassungen die aus Sicherheitsgründen nicht von den Verantwortlichen vorgenommen werden können, stehen im Support-Fenster direkt im Cockpit entsprechende Support-Kategorien zur Verfügung, abhängig vom aktuellen Status.
  • Die im PVshare Cockpit verwendeten Begriffe sind eindeutig definiert und werden konsistent verwendet
  • Massgebend sind ausschliesslich die Angaben und Funktionen im PVshare Cockpit sowie die offiziellen Inhalte auf pvshare.ch.


Anleitungen zu Anwendungsfällen

Einführende Informationen für die erstmalige Einrichtung von vZEV/LEG

Video: vZEV oder LEG einrichten im PVshare Cockpit

Hinweis: Hochdeutsche Untertitel können bei Bedarf aktiviert werden.

Video: vZEV oder LEG abrechnen und Statistiken im PVshare Cockpit

In der Fortsetzung zum Video "vZEV oder LEG einrichten" werden die automatisch erstellten Stromrechnungen und die Statistiken demonstriert.

Hinweis: Hochdeutsche Untertitel können bei Bedarf aktiviert werden.

Einrichtung eines (neuen) vZEV oder einer neuen LEG im PVshare Cockpit

Öffnen Sie im Menü "vZEV verwalten" (bzw. "LEG verwalten"). Sämtliche Menüpunkte für die nachfolgenden Schritte befinden sich unter diesem Menüpunkt. Die Eingabefelder, Konfigurationsmöglichkeiten und zwingend notwendigen Eingaben/optionalen Eingaben ergeben sich automatisch aus dem gewählten PVshare Modell. Auf fehlerhafte oder fehlende Eingaben werden Sie beim Speichern automatisch hingewiesen.

Gehen Sie nun wie folgt vor:

  1. Menüpunkt "vZEV Stammdaten" (bzw. "LEG Stammdaten): Angaben erfassen, dazu gehört die Adresse des vZEV/LEG-Verantwortlichen, wahlweise eine alternative Absenderadresse für Rechnungen, etc.
  2. "vZEV Einheiten" (bzw. "LEG Einheiten") erfassen (Nummer 1 im obigen Bild)
  3. "Stromzähler" erfassen (Nummer 2 im obigen Bild)
  4. "Bewohner/Nutzer" erfassen (Nummer 4 im obigen Bild)
  5. "Bewohnungen/Nutzungen" erfassen (Nummer 3 im obigen Bild). Hinweis: Dieser Schritt kann erst durchgeführt werden, wenn Bewohner/Nutzer und vZEV/LEG Einheiten erfasst wurden.
  6. "Tarife" erfassen

Mindestens Stammdaten, vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler müssen bis spätestens zum Start des vZEV/der LEG vollständig erfasst sein, damit die empfangenen Daten zugewiesen werden.
Haben Sie für Ihren vZEV/Ihre LEG nicht "swisseldex" (oder SDAT-CH-Hub) als Datahub gewählt, so muss natürlich zwingend noch die Datenübermittlung eingerichtet werden (und entsprechende Software-Abos sind nötig). Hinweise und eine Anleitung dazu sind im Status-Check zu finden.

Sie richten einen neuen vZEV oder eine neue LEG ein?

Beachten Sie bitte auch:

Einführende Informationen zu neuen vZEV

Wir freuen uns, dass Sie Ihr vZEV mit PVshare abrechnen. Beachten Sie bitte die folgenden Informationen für einen reibungslosen Start:

  1. Je vZEV Einheit wird eine Stromrechnung erstellt. Soll ein Stromzähler in einer separaten Stromrechnung abgerechnet werden, so muss dafür eine separate vZEV Einheit erfasst werden.
  2. Die Aufteilung von vZEV-Einheiten sollte sinnvoll gewählt werden. Beispiel: Bewohnt/nutzt ein Mieter zwei Einheiten, sollten nicht für beide eine einzelne vZEV Einheit erfasst werden. In diesem Falle gäbe es zwei vZEV-Einheiten, einen Bewohner/Nutzer und zwei Bewohnungen/Nutzungen. So kann auch ein Inhaber-/Mieterwechsel jederzeit problemlos erfolgen.
  3. Zusätzliche Zähler sind nur innerhalb einer vZEV Einheit (gleiches Gebäude/gleiche Wohnung, sowie gleiche Adresse) möglich. Zusätzliche Zähler oder Messrichtungen können das vergünstigte "AddMeter" Abo nutzen.
  4. Schenken Sie einer korrekten Tarifkonfiguration bitte besondere Beachtung. Das PVshare Cockpit prüft die Tarife soweit das möglich ist. Wir möchten aber darauf hinweisen, dass die Software die erfassten Tarife nicht abschliessend überprüfen kann. Dies unabhängig davon, ob Sie diese erfasst haben, oder ob Sie diese angeliefert haben und wir diese (durch einen Zusatz-Service) erfasst haben. Das PVshare Cockpit prüft Tarife per Plausibilisierung und warnt beispielsweise, wenn ein viel zu hoher oder tiefer Preis gesetzt wurde. Ebenfalls wird der jeweils aktuelle Rechnungslauf unter verschiedenen Aspekten geprüft, soweit das technisch möglich ist – beachten Sie daher die Hinweise bei der Tarifkonfiguration. Zudem stellt das PVshare Cockpit sicher, dass die bei jedem vZEV mindestens notwendigen Tarife lückenlos vorhanden sind. Das heisst aber nicht, dass wenn alle bei jedem Zusammenschluss mindestens zwingend notwendigen Tarife erfasst wurden, auch alle Tarife erfasst wurden, die der Netzbetreiber erhebt.
    Massgeblich sind die Tarife mit den Tarifbestandteilen (inkl. Angabe ob exkl. oder inkl. MwSt.) die gemäss Publikation vom Netzbetreiber für den jeweiligen Zeitraum gelten. Das PVshare Cockpit kann nicht erkennen, wenn ein Tarifbestandteil (z.B. monatlicher Tarif oder Leistungstarif) fälschlich nicht erfasst wurde, obwohl der Netzbetreiber diesen Tarif erhebt.
    Wenn hingegen ein technisch eindeutig erkennbarer Fehler vorliegt, wird spätestens der Rechnungslauf fehlschlagen und das PVshare Cockpit wird auf den Fehler hinweisen. Wenn Sie erst bei der Überprüfung der Rechnungen feststellen, dass ein Tarif falsch konfiguriert ist oder fehlt, so lehnen Sie den Rechnungslauf einfach ab, korrigieren den Tarif und bestätigen Sie die Änderung. Sobald ein Rechnungslauf akzeptiert wurde, kann er nur noch mit der Funktion zur rückwirkenden Ablehnung eines bereits freigegebenen Rechnungslaufs abgelehnt werden.
  5. Netzbetreiber liefern die Daten teils stark verspätet an. Insbesondere nach dem Aufschalten. Obwohl einige Netzbetreiber bereits am zweiten Tag nach Start des vZEV Daten anliefern, gibt es andere die erst nach mehr als 40 Tagen Daten anliefern. Nutzen Sie den Status-Check direkt im Cockpit und arbeiten Sie die dort angegebenen Punkte ab. Sind nach 50 Tagen noch gar keine Daten im Cockpit sichtbar, kontaktieren Sie den Netzbetreiber (nicht PVshare) und stellen die Punkte gemäss Status-Check sicher.
  6. Der Schweizerische Datenaustausch der Energiedaten sieht vor, dass Netzbetreiber die angelieferten Daten noch korrigieren können. Das PVshare Cockpit stellt sicher, dass keine Energieabrechnung oder gar Stromrechnungen/Gutschriften erstellt werden auf Basis von Daten, die noch nicht als definitiv betrachtet werden dürfen. Daher gibt es Verzögerungen in der Energiestatistik sowie bei den Abrechnungen, auch wenn provisorische Daten vom Netzbetreiber bereits vorhanden wären.
  7. Eine Abrechnung kann nur korrekt erfolgen, wenn das vZEV korrekt konfiguriert ist. Die Korrektheit der Messpunktnummern ist höchst wichtig, was durch die 33 Stellen eine Herausforderung ist. Wir empfehlen, sämtliche Messpunktnummern vor und nach der Erfassung nochmals zu kontrollieren.
  8. Auch beim Pro+ Abo können Sie die Rechnungen vor dem automatischen Versand prüfen und freigeben. Sofern in den Stammdaten die automatische Freigabe aktiviert ist, werden die Rechnungen nach der eingestellten Frist automatisch freigegeben und mit dem Pro+ Abo an die vZEV Teilnehmer per E-Mail versandt.
  9. Software-Abos und Rechnungsstellung: Die benötigten Software-Abos kaufen Sie bitte direkt im PVshare Cockpit unter «Abos & Services» → «Kaufen». Da bei diesem Kauf der Vertrag zwischen vZEV-Verantwortlichem und PVshare zustandekommt und dabei die Geschäftsbedingungen akzeptiert werden müssen, muss der Kauf explizit durch Sie im PVshare Cockpit erfolgen.
  10. Wenn der vZEV vollständig konfiguriert ist (und nur dann), wird das PVshare Cockpit beim Hinzufügen eines Software-Abos in den Warenkorb automatisch die benötigte Anzahl Software-Abos und das Startdatum setzen. Ausnahmen gibt es dann, wenn Netzbetreiber Daten zu zusätzlichen Stromzählern liefern und dadurch nachträglich Stromzähler hinzukommen. Wenn Sie also nur eine Messpunktnummer haben unter der der Netzbetreiber sowohl Lastgangdaten für den Energiebezug, als auch für die Energierücklieferung anliefert (wenn Solaranlage vorhanden), kaufen Sie ein AddMeter Abo mehr. Falls Sie das nicht tun oder nicht daran denken, ist ein Nachkauf problemlos möglich, was aber natürlich zu Verzögerungen in der ersten Abrechnung führen kann.
  11. Liefert der Netzbetreiber Daten für beide Messrichtungen unter der gleichen Messpunktnummer, erfasst das Cockpit den zusätzlichen Stromzähler automatisch. Bei den Stromzählern sehen Sie, falls das PVshare Cockpit einen Stromzähler in einer Messrichtung automatisch erstellt hat.
  12. Die Daten zu den Messpunkten und Messrichtungen werden je nach Netzbetreiber unterschiedlich angeliefert.
  13. Falls nach Eintreffen der Daten ein weiteres Abo (meist ein "AddMeter" Abo) benötigt wird, weil der Netzbetreiber Daten zu einem Messpunkt oder einer Messrichtung mehr liefert als Sie beim Kauf der Software-Abos angenommen haben, werden Sie beim nächsten Rechnungslauf automatisch vom Cockpit informiert und können fehlende Software-Abos nachkaufen.
  14. PVshare überwacht die vZEV automatisiert, als auch manuell. Das beinhaltet nur die Funktion der Software und das, was technisch geprüft und erkannt werden kann. Dies beinhaltet nicht die Richtigkeit der Konfigurationen der vZEV im Cockpit, für welche weiterhin die jeweiligen vZEV-Verantwortlichen verantwortlich sind. Dank raffinierten Kontrollmechanismen rechnet das Cockpit nicht, wenn die Stromzähler fehlerhaft oder unvollständig konfiguriert sind, sofern Fehler technisch erkannbar sind.
  15. Existiert ein Problem, wird dieses inkl. Hinweisen zur Lösung bequem im Status-Check direkt im Cockpit angezeigt. Supportanfragen mit Wartezeit können dadurch entfallen.
  16. Beachten Sie bitte auch die FAQ mit Antworten zu häufigen Fragen

Notwendige Konfiguration bevor Daten eintreffen

Wir bitten Sie höflichst, mindestens die Stammdaten, vZEV-Einheiten und Stromzähler so schnell wie möglich, spätestens bis zum Startdatum des vZEV vollständig im PVshare Cockpit zu erfassen, nachdem Sie den Gründungsprozess abgeschlossen haben.
Erfassen Sie bitte auch die virtuellen Messpunktnummern (in den Stammdaten). Fragen Sie beim Netzbetreiber nach, falls dieser Ihnen diese bei der Bekanntgabe des Aufschaltdatums nicht auch mitgeteilt hat.
Nur so kann das Cockpit die eintreffenden Daten zuweisen und seine Funktionen erfüllen.

Die restlichen Daten (Bewohner, Bewohnungen und Tarife) müssen Sie bis spätestens bis zur ersten Abrechnung erfassen. Falls Sie das vergessen, können Sie dies auch noch nachholen - das Cockpit wird Sie bei eindeutigen Fehlern informieren, bei falschen Abrechnungen können Sie diese ablehnen und die Korrekturen vornehmen.

Datahub, wenn nicht swisseldex genutzt wird

Haben Sie für Ihren vZEV/Ihre LEG nicht "swisseldex" (oder SDAT-CH-Hub) als Datahub gewählt, so muss zwingend noch die Datenübermittlung eingerichtet werden (und entsprechende Software-Abos sind nötig). Hinweise und eine Anleitung dazu sind im Status-Check zu finden.

Erfassung der Daten oder Tarife durch PVshare oder einen Partner

Alternativ können Sie die Konfiguration durch PVshare oder einen Partner vornehmen lassen. Siehe dazu den Abschnitt "Wie kann ein Service gekauft werden?"

Einführende Informationen zu neuen LEG

Wir freuen uns, dass Sie Ihre LEG mit PVshare abrechnen. Beachten Sie bitte die folgenden Informationen für einen reibungslosen Start:

  1. LEG sind seit 2026 möglich.
  2. Netzbetreiber müssen LEG innerhalb 3 Monate aufschalten.
  3. Der/die LEG-Verantwortliche ist für die vollständige und fehlerfreie Erfassung der Angaben im PVshare Cockpit verantwortlich. Eine Abrechnung kann nur korrekt erfolgen, wenn die LEG korrekt konfiguriert ist. Die Korrektheit der Messpunktnummern ist höchst wichtig, was durch die 33 Stellen eine Herausforderung ist. Wir empfehlen, sämtliche Messpunktnummern vor und nach der Erfassung nochmals zu kontrollieren.
  4. Netzbetreiber liefern die Daten teils stark verspätet an. Insbesondere nach der Aufschaltung. Obwohl einige Netzbetreiber bereits kurz nach dem Start Daten anliefern, gibt es andere die erst nach längerer Zeit (wir beobachten teilweise > 40 Tage) Daten anliefern. Nutzen Sie den Status-Check direkt im Cockpit und arbeiten Sie die dort angegebenen Punkte ab. Sind nach 50 Tagen noch gar keine Daten im Cockpit sichtbar, kontaktieren Sie den Netzbetreiber (nicht PVshare) und stellen die Punkte gemäss Status-Check sicher.
  5. Der Schweizerische Datenaustausch der Energiedaten sieht vor, dass Netzbetreiber die angelieferten Daten noch korrigieren können. Das PVshare Cockpit stellt sicher, dass keine Energieberechnungen oder gar Abrechnungen erstellt werden auf Basis von Daten, die noch nicht als definitiv betrachtet werden dürfen. Daher gibt es Verzögerungen in der Energiestatistik sowie bei den Abrechnungen, auch wenn provisorische Daten vom Netzbetreiber bereits vorhanden wären.
  6. Auch beim Pro+ Abo können Sie die Rechnungen vor dem automatischen Versand prüfen und freigeben. Sofern in den Stammdaten die automatische Freigabe aktiviert ist, werden die Rechnungen nach der eingestellten Frist automatisch freigegeben und mit dem Pro+ Abo an die LEG Teilnehmer per E-Mail versandt.
  7. Software-Abos und Rechnungsstellung: Die benötigten Software-Abos kaufen Sie bitte direkt im PVshare Cockpit unter «Abos & Services» → «Kaufen». Da bei diesem Kauf der Vertrag zwischen LEG Verantwortlicher/m und PVshare zustandekommt und dabei die Geschäftsbedingungen akzeptiert werden müssen, muss der Kauf explizit durch Sie im PVshare Cockpit erfolgen.
  8. Wenn die LEG vollständig konfiguriert ist (und nur dann), wird das PVshare Cockpit beim Hinzufügen eines Software-Abos in den Warenkorb automatisch die benötigte Anzahl Software-Abos und das Startdatum setzen. Ausnahmen gibt es dann, wenn Netzbetreiber Daten zu zusätzlichen Stromzählern liefern und dadurch nachträglich Stromzähler hinzukommen. Wenn Sie also nur eine Messpunktnummer haben unter der der Netzbetreiber sowohl Lastgangdaten für den Energiebezug, als auch für die Energierücklieferung anliefert (wenn Solaranlage vorhanden), kaufen Sie ein AddMeter Abo mehr. Falls Sie das nicht tun oder nicht daran denken, ist ein Nachkauf problemlos möglich, was aber natürlich zu Verzögerungen in der ersten Abrechnung führen kann.
  9. Liefert der Netzbetreiber Daten für beide Messrichtungen unter der gleichen Messpunktnummer, erfasst das Cockpit den zusätzlichen Stromzähler automatisch. Bei den Stromzählern sehen Sie, falls das PVshare Cockpit einen Stromzähler in einer Messrichtung automatisch erstellt hat.
  10. Die Daten zu den Messpunkten und Messrichtungen werden je nach Netzbetreiber unterschiedlich angeliefert.
  11. Falls nach Eintreffen der Daten ein weiteres Abo (meist ein "AddMeter" Abo) benötigt wird, weil der Netzbetreiber Daten zu einem Messpunkt oder einer Messrichtung mehr liefert als Sie beim Kauf der Software-Abos angenommen haben, werden Sie beim nächsten Rechnungslauf automatisch vom Cockpit informiert und können fehlende Software-Abos nachkaufen.
  12. PVshare überwacht die LEG automatisiert, als auch manuell. Das beinhaltet nur die Funktion der Software und das, was technisch geprüft und erkannt werden kann. Dies beinhaltet nicht die Richtigkeit der Konfigurationen der LEG im Cockpit, für welche weiterhin die LEG-Verantwortliche verantwortlich sind. Dank raffinierten Kontrollmechanismen rechnet das Cockpit nicht, wenn die Stromzähler fehlerhaft oder unvollständig konfiguriert sind, sofern Fehler technisch erkennbar sind.
  13. Existiert ein Problem, wird dieses inkl. Hinweisen zur Lösung bequem im Status-Check direkt im Cockpit angezeigt. Supportanfragen mit Wartezeit können dadurch entfallen.
  14. Schliessen Sie die LEG-Gründung keinesfalls mit der Angabe einer willkürlichen LEG Community ID ab. Eine nachträgliche Korrektur durch den Software-Support ist aufwändig und kostenpflichtig.
    Grund: Die Community ID wird in den Daten vom Netzbetreiber mitgeliefert, sie wird auch bei den Stromzählern hinterlegt. Durch die Community ID wird die Zuordnung sichergestellt, so auch für die aggregierten Daten die ohne eine Konfiguration vom Cockpit vollautomatisch zugewiesen werden. Haben Sie bereits Stromzähler erfasst und die Community ID muss geändert werden, muss der Software-Support diese daher vor der Korrektur der Community ID entfernen und aufwändig manuell sicherstellen, dass es durch die Änderung nicht zu Problemen kommt.
    Wir sind Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns solch kritische manuelle Eingriffe ersparen. Es ist zudem nicht in unserem Sinn, mit solchen manuellen Eingriffen Kosten zu verursachen.
    Auf die Wichtigkeit einer korrekten Community ID (und eines korrekten Startdatums) wird auch beim Gründungsprozess markant hingewiesen.
    Haben Sie eine falsche Community ID angegeben, so teilen Sie dem Software-Support bitte umgehend die korrekte Community ID mit (über den Link Software-Support direkt im Cockpit unten rechts, durch Erfassung eines Support-Tickets der entsprechenden Kategorie).
  15. Beachten Sie bitte auch die FAQ mit Antworten zu häufigen Fragen

Datahub, wenn nicht swisseldex genutzt wird

Haben Sie für Ihren vZEV/Ihre LEG nicht "swisseldex" (oder SDAT-CH-Hub) als Datahub gewählt, so muss zwingend noch die Datenübermittlung eingerichtet werden (und entsprechende Software-Abos sind nötig). Hinweise und eine Anleitung dazu sind im Status-Check zu finden.

Erfassung der Daten oder Tarife durch PVshare oder einen Partner

Alternativ können Sie die Konfiguration durch PVshare oder einen Partner vornehmen lassen. Siehe dazu den Abschnitt "Wie kann ein Service gekauft werden?"

Was kann bei der Einrichtung eines vZEV oder einer LEG zu Verwirrung führen?

Die Einrichtung im PVshare Cockpit ist Schritt für Schritt aufgebaut.
Verwirrung entsteht meist dann, wenn einzelne Schritte übersprungen oder Hinweise nur teilweise berücksichtigt werden.

Mögliche Ursachen:

  • Willkürliche Angaben gemacht.
    Gerade systemrelevante Angaben wie Start-/Gültigkeitsdatum führen bei willkürlichen Angaben an verschiedensten Stellen zu Meldungen, was sich bei mehrfach willkürlichen Angaben verstärkt.
  • Hinweise und Statusmeldungen übersehen.
    Das Cockpit zeigt direkt an, wenn Angaben fehlen oder weitere Schritte erforderlich sind.
  • Nicht von oben nach unten gearbeitet.
    Die Oberfläche ist so aufgebaut, dass die Einrichtung strukturiert erfolgen kann. Wer einzelne Bereiche vorzieht oder mehrfach springt, verliert leichter den Überblick.
  • Einrichtung auf dem Smartphone statt am Computer.
    Für die erstmalige Konfiguration wird die Nutzung eines Computers empfohlen. Auf kleineren Bildschirmen sind nicht alle Informationen gleichzeitig sichtbar.
  • Je nach Netzbetreiber werden Messdaten über längere Zeit gar nicht oder nur lückenhaft bzw. fehlerhaft bereitgestellt.
    Das PVshare Cockpit zeigt ausschliesslich die erfassten Angaben sowie die vom Netzbetreiber bereitgestellten Daten an.
    Stimmen die im Cockpit erfassten Messpunkte nicht mit den beim Netzbetreiber hinterlegten Gegebenheiten überein oder werden Daten unter einer anderen Konstellation geführt, spiegelt sich dies im Status entsprechend wider.
    Fragen zu den Angaben wie Messpunktnummern inkl. Zuordnung oder zur Datenlieferung werden direkt zwischen vZEV-/LEG-Verantwortlichen und Netzbetreibern geklärt.
    Sobald Daten an- oder nachgeliefert werden, verarbeitet das PVshare Cockpit diese automatisch und der Status aktualisiert sich.

Nutzen Sie die zur Verfügung stehenden Hilfestellungen

Wir empfehlen:

  1. Video "vZEV oder LEG einrichten im PVshare Cockpit" schauen.
    In diesem Video wird in weniger als 10 Minuten ein kompletter vZEV eingerichtet (LEG Einrichtung funktioniert sinngemäss) und die Themen Stromzähler/Messpunkte und Software-Abos werden erklärt.
  2. Vor der Einrichtung insbesondere obenstehende Abschnitte "Einführende Informationen zu neuen vZEV" (oder LEG) und die Anleitungen und Tipps auf dieser Seite durchlesen.
  3. Die Hinweise direkt im PVshare Cockpit beachten.

Nach Abschluss der Einrichtung zeigt der Status-Check den aktuellen Stand sowie allfällige erforderliche Schritte an.

Wichtig zu wissen

Das PVshare Cockpit verarbeitet ausschliesslich die erfassten Angaben sowie die vom Netzbetreiber gelieferten Daten.
Es kann technisch erkennbare Unstimmigkeiten anzeigen. Ob Angaben fachlich korrekt oder vollständig sind, liegt jedoch in der Verantwortung des/der vZEV-/LEG-Verantwortlichen.

Eine sorgfältige und vollständige Erfassung aller vZEV-/LEG-Einheiten, Stromzähler/Messpunkte und Zuordnungen reduziert den Gesamtaufwand deutlich.

Betrieb, Verwaltung und Abrechnung

Einem Bewohner/Nutzer Zugang zum PVshare Cockpit geben

Die Möglichkeit:
Jeder Bewohner/Nutzer kann mit bis zu zwei Accounts auf seine vZEV/LEG Einheit im PVshare Cockpit zugreifen, um Statistiken und Stromrechnungen einzusehen.
Damit kann das Verbraucherverhalten optimiert werden, um möglichst viel von der günstigeren Energie im vZEV, bzw. in der LEG profitieren zu können. Solaranlagenbetreiber profitieren gleichzeitig davon, möglichst viel PV-Energie gewinnbringender zu verkaufen.
Diese Funktion ist ein Paradebeispiel, wie die PVshare Lösung auf die Interessen der vZEV/LEG Teilnehmenden ausgerichtet ist und nicht auf den Profit des Netzbetreibers.

Die Einrichtung dazu erfordert nur drei Schritte:

Schritt 1: Eintragung der E-Mail Adresse durch den vZEV/LEG Verantwortlichen im PVshare Cockpit:
Unter "vZEV verwalten" (bzw. "LEG verwalten") → "Bewohner/Nutzer" beim entsprechenden Bewohner/Nutzer die E-Mail Adresse/n eintragen.

Schritt 2: Adresse zum Onboarden mitteilen:
Dem Bewohner/Nutzer die Adresse zum Onboarding mitteilen (siehe graue Hinweisbox unterhalb von Schritt 3).

Schritt 3: Onboarding durch den Bewohner/Nutzer - die Verknüpfung erfolgt dann automatisch:
Bewohner/Nutzer kann nun unter der vom vZEV/LEG Verantwortlichen erhaltenen Adresse onboarden (Account erstellen), nachdem vZEV/LEG Verantwortliche/r die E-Mail Adresse hinterlegt hat.

Die Adresse, unter der Bewohner/Nutzer onboarden können, ist direkt im PVshare Cockpit an mehreren Orten zu finden:

  • Auf der Startseite unterhalb der "Bewohner/Nutzer Übersicht" Tabelle
  • In der Verwaltung der Bewohner/Nutzer unterhalb der Tabelle, als auch im Tooltip in der Spalte "E-Mail" (mit Maus über Infosymbol fahren)
  • Direkt in der Bearbeitung eines Bewohners/Nutzers

Die Anweisungen, wie Zugriff zum PVshare Cockpit erfolgen kann, sind zudem auch in den Rechnungen an die vZEV/LEG Teilnehmenden enthalten. Sie können also auch einfach bis nach dem ersten Rechnungslauf warten.

Erstellen Sie bitte keinen neuen vZEV und keine neue LEG um als Bewohner/Nutzer zu onboarden!

Weiterführende Hinweise:

  • Bei vZEV/LEG im Pro+ Modell muss mindestens die erste E-Mail Adresse erfasst sein - damit das PVshare Cockpit die Rechnungen per E-Mail versenden kann.
  • Ist eine E-Mail Adresse bei mehr als einem vZEV/LEG als Bewohner/Nutzer gesetzt (entweder gleichzeitig oder nach einem Umzug), so kann nach dem Anmelden der vZEV/die LEG ausgewählt werden.
  • Innerhalb eines einzelnen vZEV, bzw. einer einzelnen LEG kann die gleiche E-Mail Adresse nur bei einem Bewohner/Nutzer gesetzt werden. Der gleiche Bewohner/Nutzer kann aber natürlich mehr als eine vZEV/LEG Einheit bewohnen/nutzen, auch mit verschiedenen Miet-/Besitz-/Nutzungsdauern (gemäss Nummer 6 in der obigen Grafik die darstellt wie die Daten zusammenhängen).

Etwas funktioniert nicht, was tun?

Prüfen Sie die erfassten Angaben (z.B. Stammdaten, vZEV-/LEG-Einheiten, Stromzähler/Messpunkte, Bewohner/Nutzer, Bewohnungen/Nutzungen, Tarife) sowie die Hinweise im PVshare Cockpit (inkl. Status-Check).

Lesen Sie die Inhalte in dieser Anleitung sorgfältig durch.

Beachten Sie:
Das PVshare Cockpit verarbeitet die erfassten Angaben und die vom Netzbetreiber gelieferten Daten automatisiert. Die inhaltliche Verantwortung für vollständige und korrekte Angaben liegt beim vZEV-/LEG-Verantwortlichen.

Der Status-Check kann nur technisch eindeutig erkennbare Fehler erkennen (z.B. wenn Energiedaten nicht zur Konfiguration passen). Die inhaltliche Richtigkeit von Konfigurationen kann das Cockpit nicht beurteilen.

Alle relevanten Angaben können im PVshare Cockpit eigenhändig angepasst werden.

Abrechnungsintervall einstellen

Das Abrechnungsintervall kann ganz einfach in den Stammdaten eingestellt werden - zur Auswahl stehen alle Möglichkeiten von monatlich bis jährlich.

Viele Kunden entscheiden sich dafür, im gleichen Intervall abzurechnen wie der Netzbetreiber Rechnung stellt. Andere rechnen häufiger oder seltener ab. Die Wahl liegt vollkommen beim vZEV-/LEG-Verantwortlichen, das PVshare Cockpit macht keine Vorgaben, ausser dass die Tarife bekannt sein müssen (und die Wahl zwischen monatlich und jährlich liegen muss).

Abrechnungsintervall kann jederzeit umgestellt werden

Das Abrechnungsintervall kann zudem jederzeit umgestellt werden.

Das neue Abrechnungsintervall gilt umgehend ab dem Zeitpunkt der Umstellung für alle Rechnungsläufe die ab diesem Zeitpunkt erstellt werden.
Das bedeutet:

  • An bereits erstellten Rechnungsläufen ändert sich nichts
  • Der nächste Rechnungslauf wird erst erstellt, wenn dieser fällig ist, gemäss dem eingestellten Abrechnungsintervall.
  • Wenn ein Rechnungslauf erstellt, aber noch nicht freigegeben wurde, kann er noch abgelehnt werden. Wird er abgelehnt, so wird er nach dem aktuell eingestellten Abrechnungsintervall erstellt. Wurde das Abrechnungsintervall umgestellt, so gilt das neue Abrechnungsintervall.
    Hinweis: Es ist auch möglich (aber nicht empfohlen), einen bereits freigegebenen Rechnungslauf rückwirkend abzulehnen. Auch dann wird der Rechnungslauf anhand des neuen Abrechnungsintervalls neu erstellt - identisch wie wenn er regulär abgelehnt worden wäre.
  • Wurde ein Rechnungslauf abgelehnt, ein darauffolgender jedoch nicht und das Abrechnungsintervall wurde umgestellt, so ist das PVshare Cockpit raffiniert genug, dies zu handhaben. Es füllt in diesem Fall die Lücke, sodass es zu keinen Kollisionen kommt mit bereits freigegebenen Rechnungsläufen.

Siehe auch unter "Wieso hat das PVshare Cockpit noch keine Rechnungen erstellt?", um zu erfahren, ab wann das PVshare Cockpit einen Rechnungslauf erstellen kann.

Mit vZEV einer LEG beitreten

Es ist möglich, dass ein virtueller Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (vZEV) einer lokalen Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) beitritt.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Mehrwertsteuern

Ob eine MwSt.-Pflicht besteht oder nicht, wird in den Stammdaten erfasst. Privatpersonen sind normalerweise nicht MwSt. pflichtig.

Müssen nun die Tarife mit/ohne MwSt. erfasst werden?
Es kommt auf den Tariftyp an. Wir machen es einfach: Das PVshare Cockpit teilt dies direkt bei der Erfassung der Tarife mit auf Basis der Konfiguration in den Stammdaten und dem gewählten Tariftyp.

Beachten Sie:
Sind Sie nicht MwSt. pflichtig, so wird auf den Stromrechnungen die das PVshare Cockpit erstellt auch keine MwSt. ausgewiesen - das ist gesetzlich vorgeschrieben:
Art. 27 Abs. 1 MWSTG (Mehrwertsteuergesetz) besagt:
"Wer nicht im Register der steuerpflichtigen Personen eingetragen ist oder wer das Meldeverfahren nach Artikel 38 anwendet, darf in Rechnungen nicht auf die Steuer hinweisen."

Hinweise bei MwSt.-Pflicht: Im PVshare Cockpit wird davon ausgegangen, dass der Netzbetreiber auf rückgespiesene PV-Energie auch MwSt. auszahlt. Das Cockpit rechnet in diesem Falle die Vergütung (aller) Solaranlagenbetriber im vZEV, bzw. der LEG so ab, dass MwSt. auf PV-Energie ausbezahlt und ausgewiesen wird.
In Einzelfällen kann es je nach Situation trotz MwSt.-Pflicht notwendig sein, keine MwSt.-Pflicht zu konfigurieren. Die Verantwortung für korrekte Abrechnungen - und die Einhaltung der geltenden Steuer- und Mehrwertsteuergesetze - trägt der/die Verantwortliche.

Hier finden Sie weitere Details zu vZEV/LEG und Steuerpflicht

Tarife erfassen und pflegen

Auch bei den Tarifen ist die Unterstützung direkt im PVshare Cockpit integriert. Unter anderem sind folgende Hilfestellungen integriert:

  1. Übersicht über die verfügbaren Tariftypen
  2. Prüfungen der erfassten Tarife
  3. FAQ zur Konfiguration von Tarifen
  4. Funktion "Tarifselektion prüfen": Zum Überprüfen ob zu einem Zeitpunkt der gewollte Tarif selektiert wird (insbes. bei vZEV und Hoch-/Niedertarif hilfreich)
  5. Angaben wann ein Tarif gilt
  6. Angaben zur MwSt.

Wissenswertes zur Erfassung und Pflege der Tarife:

  • Es gibt Tariftypen für die stets ein Tarif erfasst sein muss.
    Anmerkung vZEV: Das heisst nicht, dass der Netzbetreiber keine zusätzlichen Tarife erhebt, zusätzlich zu denjenigen Tariftypen, die das Cockpit mindestens zwingend verlangt. Massgeblich sind die vom Netzbetreiber veröffentlichten Tarife und Tarifbestandteile. Zusätzlich zu den im Cockpit zwingend nötigen Tarifen kommt meist ein monatlicher Grundtarif und ein monatlicher Messtarif, sowie je nach Netzbetreiber auch ein Leistungstarif.
  • Die mindestens nötigen Tariftypen sind sowohl im Überblick über die Tariftypen (siehe unten), als auch unter "Prüfung der konfigurierten Tarife" sichtbar. Zudem würde ein Rechnungslauf mit exakter Angabe des fehlenden Tariftyps fehlschlagen.
  • Die Eingabemaske richtet sich automatisch nach den Eingaben und gibt alle nötigen Hinweise an Ort und Stelle aus (wie Angabe ob der jeweilige Tarif mit oder ohne MwSt. erfasst werden muss).
  • Obwohl einige Tariftypen vom Cockpit nicht als notwendig erzwungen werden, da nicht in jedem vZEV, bzw. jeder LEG zwingend erforderlich (z.B. monatlicher Preis oder Leistungstarif), können diese Tarife je nach Netzbetreiber/Zusammenschluss dennoch notwendig sein, damit alle Kosten vollständig in den Rechnungen enthalten sind.
  • Tarife gleichen Typs dürfen sich nur überlappen, wenn der gewählte Tariftyp dies erlaubt. Siehe hierzu die Tabelle der Tariftypen direkt im Cockpit ("Hilfe zur Tarifkonfiguration" bei der Tarif Verwaltung, Spalte "Darf sich mit gleichem Tariftyp überlappen")
  • Nehmen Sie die Unterlagen vom Netzbetreiber zur Hand, um zu ermitteln, welche Tarife in Rechnung gestellt werden müssen. Fragen Sie gegebenenfalls beim Netzbetreiber nach, um keinen Tarif oder Tarifbestandteil zu vergessen. (!)
  • Achten Sie immer darauf, ob der Netzbetreiber die Tarife inkl. oder exkl. MwSt. angibt - je nachdem müssen Sie die MwSt. noch zum Tarif dazurechnen (wenn das Cockpit angibt, dass der Tarif inkl. MwSt. angegeben werden muss).
  • Beachten Sie, dass die Tarife korrekt und vollständig erfasst sein müssen, die Stromrechnungen und Gutschriften, die das Cockpit erstellt, basieren 1:1 darauf. (!)
  • Bei den Prüfungen der konfigurierten Tarife im Cockpit ist jeweils der Kontrollbetrachtungszeitraum angegeben; dieser richtet sich nach dem kommenden oder aktuellen Rechnungslauf (abhängig vom eingestellten Abrechnungsintervall, aktuellen Zeitpunkt und Status der Rechnungsläufe).
  • Benötigen Sie Unterstützung, greifen Sie auf einen unserer Partner zurück - diese können nach Bedarf auch Aufgaben übernehmen.

Eine Hilfe inkl. Überblick über die verfügbaren Tariftypen und -Regeln, sowie FAQs zu Tarif-Anwendungsfällen/Fragen, kann direkt bei der Tarifkonfiguration aufgerufen werden.
Button direkt im PVshare Cockpit: Hilfe zur Tarifkonfiguration
Abbildung: So sieht der Button im PVshare Cockpit aus, über welchen die Hilfe zur Tarifkonfiguration geöffnet werden kann.

Was, wenn Tarif noch unbekannt ist?

Hinweis: Dieser Fall betrifft naturgemäss meist nur vZEV, da mit LEG (Standard Typ "Basis LEG") nur der Tarif für die LEG-intern ausgetauschte Energie erfasst werden muss, der in den meisten Fällen im Voraus vereinbart und bekannt sein dürfte.

Wie erfassen?

Es empfiehlt sich so abzurechnen, dass die Trife jeweils bekannt sind.
Die Eingabe eines willkürlichen Tarifs oder eines Tarifs mit dem Betrag 0 empfiehlt hingegen sich nicht, da die Abrechnungen damit fehlerhaft ausfallen.

Solange ein Tarif unbekannt ist, sollte er im PVshare Cockpit auch nicht gesetzt werden.
Es empfiehlt sich, einen Tarif für den entsprechenden Zeitraum zu erfassen, aber den Preis leer zu lassen.

Was macht das PVshare Cockpit?

Das PVshare Cockpit stellt für Sie sicher, dass ohne einen Preis bei einem erfassten Tarif für einen entsprechenden Zeitraum auch kein Rechnungslauf erstellt wird:
Sobald ein Rechnungslauf aufgrund der Datenlage abgerechnet werden könnte, wird er mit fehlendem Tarifpreis sicherheitshalber fehlschlagen. Das Cockpit informiert per E-Mail und weist Ursache des Fehlschlags beim Rechnungslauf aus. Sobald der Tarif bekannt ist, kann er nachgetragen werden und die Korrektur kann bestätigt werden. Der Rechnungslauf wird damit ordnungsgemäss mit korrektem Tarif erstellt.
Dieser Mechanismus ist bequem, sicher und stellt Abrechnungen auf Basis von korrekten Daten sicher (vorausgesetzt, es wurden keine willkürlichen Eingaben gemacht, alle Angaben wurden vollständig und korrekt erfasst und der Netzbetreiber hat korrekte Daten geliefert).

Ein Beispiel: Netzbetreiber vergütet nach BFE-Referenzmarktpreis, der im Voraus unbekannt ist

Beispiel: Der Netzbetreiber vergütet die PV-Rücklieferung nach dem BFE Referenzmarktpreis. Der Tarif für die Einspeisevergütung ist damit im Voraus noch unbekannt.

Im vorliegenden Beispiel (PV-Rückliefervergütung nach BFE Referenzmarktpreis) empfiehlt sich vermutlich eine quartalsweise oder halbjährliche Abrechnung:

  • Solange der Tarif für die Rückspeisevergütung noch unbekannt ist, bleibt der Tarif für die Einspeisevergütung im PVshare Cockpit leer.
  • Sobald der Tarif vom BFE bekannt gegeben wurde (jeweils ca. ab dem 10. Tag im neuen Monat nach Quartalsende), kann er im PVshare Cockpit beim Tarif für die Einspeisevergütung eingetragen werden.
  • Vergisst der/die vZEV-Verantwortliche, den Tarif einzutragen, oder wird der Tarif vom BFE erst später bekannt gegeben, so ist sichergestellt, dass keine Abrechnung auf Basis von einem noch unbekannten Tarif erfolgt und dass der/die vZEV-Verantwortliche per E-Mail über die Situation informiert/erinnert wird.

Rechnungslauf fehlgeschlagen, was ist die Ursache? Wie beheben?

Das PVshare Cockpit ist quasi immer auf Autopilot. Es meldet sich per E-Mail, wenn ein Rechnungslauf geprüft werden muss, oder die Erstellung eines Rechnungslaufs fehlschlug.

Im PVshare Cockpit ist die Ursache beim entsprechenden Rechnungslauf mit exakter Angabe der Ursache sichtbar unter dem Menüpunkt "vZEV abrechnen" → "Rechnungsläufe" (bei LEG natürlich: "LEG abrechnen" → "Rechnungsläufe")

Erfordert ein Rechnungslauf Aufmerksamkeit, so wird auch direkt im Cockpit prominent darauf hingewiesen: Ein gelbes Symbol wird im Menü eingeblendet und auf der Startseite wird eine Info angezeigt. Auch der Status-Check weist darauf hin.

Eine Behebung erfordert immer zwei Schritte:

  1. Behebung des Problems, das beim fehlgeschlagenen Rechnungslauf angegeben ist
  2. Bestätigung, dass das Problem behoben wurde.
    Das erfordert lediglich einen Klick auf den grünen Button beim entsprechenden Rechnungslauf (Text auf Button: "Bestätige, Korrekturen vorgenommen")
    Diese Bestätigung darf natürlich erst erfolgen, nachdem das Problem behoben wurde, damit der Rechnungslauf nicht erneut fehlschlägt.

Beachten Sie:
Falls ein Rechnungslauf aufgrund fehlender Software-Abos fehlgeschlagen ist und Sie die fehlenden Software-Abos nachgekauft haben, bestätigen Sie die Korrektur erst, nachdem der Zahlungseingang der Rechnung verbucht wurde. Ansonsten würde der Rechnungslauf erneut aufgrund fehlender Software-Abos (da im Cockpit noch nicht als bezahlt erkannt) fehlschlagen.
Den Status der Rechnungen finden Sie direkt im Cockpit unter: "Abos & Services" → "Rechnungen".

Abrechnung ist falsch, was tun?

Situation: Das PVshare Cockpit hat die Abrechnungen erstellt auf Grundlage der Energiedaten und der Konfiguration, die Sie vorgenommen haben.
Nun ist in den Stromrechnungen des Rechnungslaufs sichtbar, dass etwas falsch ist.

Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Lehnen Sie den Rechnungslauf ab - nun haben Sie Zeit, den Fehler zu korrigieren (falls die automatische Freigabe aktiviert war, wird damit die automatische Freigabe unterbunden)
  2. Korrigieren Sie die Einstellungen (z.B. Tarif korrigieren/erfassen, neuen Bewohner/Nutzer und Bewohnung/Nutzung erfassen, Bewohnung/Nutzung korrigieren, etc.)
  3. Bestätigen Sie, dass Sie die Korrekturen vorgenommen haben (bei den Rechnungsläufen)

Das PVshare Cockpit erstellt nun vollautomatisch einen neuen Rechnungslauf (normalerweise innert 1 bis 2 Tagen). Diesen können Sie anschliessend erneut prüfen. Sie erhalten wiederum eine E-Mail vom Cockpit, wenn der neue Rechnungslauf zur Prüfung bereitsteht.

Wenn erneut etwas falsch ist, so wiederholen Sie den obigen Vorgang.

Tipp: Beachten Sie stets die Rechnungsläufe. Bei jedem Rechnungslauf der Aufmerksamkeit benötigt, teilt Ihnen das Cockpit konkret mit, was zu tun ist.

Was, wenn ich Rechnungslauf aus Versehen fälschlich freigegeben habe?

Warnung: Die Funktion zum rückwirkenden Ablehnen eines bereits freigegebenen und damit als definitiv geltenden Rechnungslaufs ist nicht für den regulären Betrieb vorgesehen. Sie steht für Ausnahmesituationen auf eigene Verantwortung zur Verfügung.

Situation: Sie stellen fest, dass ein Rechnungslauf fehlerhaft ist, obwohl Sie diesen schon akzeptiert haben.

Neu kann ein bereits freigegebener Rechnungslauf auch rückwirkend noch abgelehnt und neu erstellt werden.
Diese Funktion steht für Ausnahmesituationen zur Verfügung und sollte nicht regulär genutzt werden, denn akzeptierte Rechnungsläufe gelten grundsätzlich als definitiv. Die Stromrechnungen/Gutschriften wurden nach der Freigabe wahrscheinlich bereits zugestellt und womöglich beglichen. Desweiteren sind die Stromrechnungen/Gutschriften nach der Freigabe bei den Teilnehmern im PVshare Cockpit ersichtlich und downloadbar.
Die Funktion zum rückwirkenden Ablehnen löst die bisher kostenpflichtige Support-Ticket-Kategorie "Freigegebenen Rechnungslauf rückgängig machen" ab und steht damit neu allen Kunden kostenlos und jederzeit ohne Wartezeit direkt zur Verfügung.

Die Funktion befindet sich direkt beim Rechnungslauf.

Beachten Sie die Warnmeldung, die vor Ausführung einer rückwirkenden Ablehnung eines bereits freigegebenen Rechnungslaufs erscheint und auch nochmal auf die Konsequenzen hinweist.

Besitzer-/Mieterwechsel erfassen

Situation: Ein Mieter (oder auch Eigentümer) tritt aus. Die vZEV/LEG Einheit bleibt aber bestehen. Beispiel: Wohnungswechsel oder Hausverkauf.

Gehen Sie nach den folgenden drei Schritten vor:

  1. Setzen Sie ein Enddatum bei der Bewohnung/Nutzung
  2. Falls oder sobald der neue Bewohner/Nutzer bekannt ist, erfassen Sie diesen (sofern dieser nicht schon als Bewohner/Nutzer erfasst ist).
  3. Erfassen Sie eine neue Bewohnung/Nutzung und weisen diesen der vZEV/LEG Einheit zu.

Das ist schon alles. Zu beachten ist:

  • Eine vZEV/LEG Einheit, die während einem Zeitraum keinen Bewohner/Nutzer zugewiesen hat (wie z.B. eine leerstehende Wohnung), wird automatisch dem vZEV/LEG Verantwortlichen in Rechnung gestellt.
  • Nutzt der vZEV/LEG Verantwortliche selbst eine der vZEV/LEG Einheiten, so muss er sich daher nicht zwingend als Bewohner/Nutzer erfassen. Allerdings kann dann auch keinem weiteren Nutzer Zugang zum PVshare Cockpit gegeben werden.
  • Ein neuer Bewohner/Nutzer muss vor der nächsten Abrechnungsperiode erfasst und zugewiesen werden - ansonsten werden die Rechnungen auf Basis der Daten erstellt.

Ändern Sie bitte nicht einfach die Angaben des bestehenden Bewohners/Nutzers auf den neuen Mieter/Eigentümer. Grund: So hat der neue Mieter/Eigentümer keinen Zugriff auf die Daten seines Vorgängers.

Zeitweise leerstehendes Objekt (z.B. leerstehende Wohnung nach einem Auszug eines Mieters)

Beispielsituation: Ein Mieter zieht aus. Es existiert noch kein nachfolgender Mieter. Die Wohnung wird leerstehen.

Es braucht einen einzigen Schritt:

  1. Setzen Sie ein Enddatum bei der Bewohnung/Nutzung

Damit wird das leerstehende Objekt während dem Zeitraum des Leerstands an den vZEV/LEG Verantwortlichen verrechnet.

Soll das leerstehende Objekt an eine andere Adresse verrechnet werden, so erfassen Sie dafür einen Bewohner/Nutzer und weisen diesen mit einer neuen Bewohnung/Nutzung der leerstehenden vZEV/LEG Einheit ab (ab dem Folgetag) zu.

Das ist schon alles. Zu beachten ist:

  • Eine vZEV/LEG Einheit, die während einem Zeitraum keinen Bewohner/Nutzer zugewiesen hat (wie z.B. eine leerstehende Wohnung), wird automatisch dem vZEV/LEG Verantwortlichen in Rechnung gestellt.
  • Sobald der neue Bewohner/Nutzer bekannt ist, kann dieser zusammen mit einer Bewohnung/Nutzung erfasst werden.

Ändern Sie bitte nicht einfach die Angaben des bestehenden Bewohner/Nutzer. Grund: Das würde die gesamte History inkl. Rechnungen und Zugang zum Cockpit verändern.

Jemand bewohnt/nutzt zwei vZEV Einheiten

Beispielsituation: Ein Mieter mietet eine Wohnung und einen Hobbyraum. Im Cockpit wurden dazu zwei vZEV/LEG Einheiten erfasst und die entsprechenden Stromzähler wurden zugewiesen. (In diesem Fall hat der Hobbyraum also einen separaten Stromzähler.)

Voraussetzungen: Die vZEV/LEG Einheiten und der Bewohner/Nutzer wurde bereits erfasst.

Erfassen Sie nun für beide vZEV/LEG Einheiten eine Bewohnung/Nutzung:

  1. Für die Bewohnung/Nutzung der Wohnung
  2. Für die Bewohnung/Nutzung des Hobbyraums

Damit werden beide vZEV/LEG Einheiten dem gleichen Bewohner/Nutzer in Rechnung gestellt.

Selbstverständlich kann ein Bewohner Nutzer auch drei oder beliebig viele vZEV/LEG Einheiten bewohnen/mieten/nutzen.

Der Bewohner/Nutzer kann nun beispielsweise den Vertrag für den Hobbyraum künden - damit endet die entsprechende Bewohnung/Nutzung, während die andere weiter besteht. Das Cockpit erstellt dann entsprechend die Stromrechnungen

Beachten Sie:

  • Erfassen Sie keinesfalls nur eine vZEV/LEG Einheit, der Sie sowohl den Stromzähler der Wohnung als auch des Hobbyraums zuweisen. Das würde dazu führen, dass auch in Zukunft immer nur beides zusammen vermietet werden kann.
  • Erfassen Sie keinesfalls zwei Bewohner/Nutzer für den gleichen Bewohner/Nutzer. Viele Vorteile des Cockpits würden so verloren gehen, inkl. Zugriff für den Bewohner/Nutzer zum Cockpit auf beide vZEV/LEG Einheiten die er nutzt.

vZEV/LEG Einheit kommt hinzu

Situation: Ein vZEV/LEG Teilnehmer (vZEV/LEG Einheit) kommt hinzu oder fällt weg.
Beispiel: Neues Gebäude/neue Wohnung tritt in den vZEV, bzw. die LEG ein.

Vorgehen:

  1. Neue vZEV/LEG Einheit erfassen
  2. Neue/n Stromzähler erfassen (unbedingt alle Messpunktnummern, falls mehrere)
  3. Neuen Bewohner/Nutzer erfassen (sofern nicht ein bestehender Bewohner/Nutzer die vZEV/LEG Einheit bewohnt/nutzt)
  4. Neue Bewohnung/Nutzung erfassen
  5. Pro oder Pro+ Abo kaufen. Wenn Netzbetreiber in beide Messrichtungen Daten senden wird: Zusätzlich auch ein AddMeter Abo.


Beachten Sie: Die Situation, wie der vZEV, bzw. die LEG im PVshare Cockpit konfiguriert ist (vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler) muss zu jedem Zeitpunkt inkl. Start- und Enddatum 1:1 dem effektiven vZEV, bzw. der effektiven LEG (also genau so wie der Netzbetreiber den vZEV/die LEG auch abgebildet hat) entsprechen. Fragen Sie im Zweifel unbedingt beim Netzbetreiber nach. Der/die vZEV/LEG Verantwortliche ist in der Pflicht, fortwährend eine korrekte, vollständige und aktuelle Konfiguration sicherzustellen.

vZEV/LEG Einheit fällt weg

Situation: Ein vZEV/LEG Teilnehmer (vZEV/LEG Einheit) fällt weg.
Beispiel: Gebäude/Wohnung tritt aus dem vZEV oder aus der LEG aus - nicht zu verwechseln mit einem Besitzer-/Mieterwechsel!

Vorgehen:

  1. Enddatum der Bewohnung/Nutzung setzen
  2. Enddatum aller Stromzähler die der betroffenen vZEV/LEG Einheit zugewiesen sind setzen
  3. Enddatum der vZEV/LEG Einheit setzen


Beachten Sie: Die Situation, wie der vZEV, bzw. die LEG im PVshare Cockpit konfiguriert ist (vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler) muss zu jedem Zeitpunkt inkl. Start- und Enddatum 1:1 dem effektiven vZEV, bzw. der effektiven LEG (also genau so wie der Netzbetreiber den vZEV/die LEG auch abgebildet hat) entsprechen. Fragen Sie im Zweifel unbedingt beim Netzbetreiber nach. Der/die vZEV/LEG Verantwortliche ist in der Pflicht, fortwährend eine korrekte, vollständige und aktuelle Konfiguration sicherzustellen.

Stromzähler/Messpunkt kommt hinzu

Situation: Ein Stromzähler (Messpunkt) kommt zu bestehender vZEV/LEG Einheit hinzu.
Beispiele: Ein Teilnehmer hat neu eine PV-Anlage und der Netzbetreiber liefert neu unter unterschiedlicher Messpunktnummer auch Daten in umgekehrter Messrichtung. Oder ein Haus hat neue eine Wärmepumpe mit separatem Stromzähler.

Vorgehen:

  1. Neuen Stromzähler mit korrektem Startdatum erfassen und der entsprechenden vZEV/LEG Einheit zuweisen
  2. AddMeter Abo kaufen

Erfassen Sie unbedingt alle Messpunktnummern, falls mehrere hinzukommen (wenn z.B. Netzbetreiber in beide Messrichtungen Daten mit unterschiedlicher Messpunktnummer sendet).


Beachten Sie: Die Situation, wie der vZEV, bzw. die LEG im PVshare Cockpit konfiguriert ist (vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler) muss zu jedem Zeitpunkt inkl. Start- und Enddatum 1:1 dem effektiven vZEV, bzw. der effektiven LEG (also genau so wie der Netzbetreiber den vZEV/die LEG auch abgebildet hat) entsprechen. Fragen Sie im Zweifel unbedingt beim Netzbetreiber nach. Der/die vZEV/LEG Verantwortliche ist in der Pflicht, fortwährend eine korrekte, vollständige und aktuelle Konfiguration sicherzustellen.

Stromzähler/Messpunkt fällt weg

Situation: Ein Stromzähler (Messpunkt) fällt weg. Die vZEV/LEG Einheit existiert aber weiterhin mit mindestens einem Messpunkt/Stromzähler.
Beispiel: Der Netzbetreiber sendet keine Daten mehr unter einer Messpunktnummer, je nachdem werden die gleichen Daten unter neuer Messpunktnummer gesendet, wodurch ein neuer Stromzähler erfasst werden müsste.

Dieser Fall dürfte eher selten eintreffen.

Vorgehen:

  • Enddatum des entsprechenden Stromzählers setzen
  • Stellen Sie sicher, dass mindestens ein Stromzähler weiterhin der betroffenen vZEV/LEG Einheit zugewiesen ist (ansonsten würde die gesamte vZEV/LEG Einheit wegfallen und für die vZEV/LEG Einheit müsste demzufolge auch ein Enddatum gesetzt werden)


Beachten Sie: Die Situation, wie der vZEV, bzw. die LEG im PVshare Cockpit konfiguriert ist (vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler) muss zu jedem Zeitpunkt inkl. Start- und Enddatum 1:1 dem effektiven vZEV, bzw. der effektiven LEG (also genau so wie der Netzbetreiber den vZEV/die LEG auch abgebildet hat) entsprechen. Fragen Sie im Zweifel unbedingt beim Netzbetreiber nach. Der/die vZEV/LEG Verantwortliche ist in der Pflicht, fortwährend eine korrekte, vollständige und aktuelle Konfiguration sicherzustellen.

Stromzähler/Messpunkt vertauscht

Situation: Zwei Stromzähler/Messpunkte wurden vertauscht erfasst/zugewiesen. Die Messpunktnummern/Stromzähler wurden also der falschen vZEV- oder LEG-Einheit zugewiesen.

Die Lösung erfordert eine einzelne Anpassung pro betroffenen Stromzähler: Zugehörigkeit zu vZEV, bzw. LEG-Einheit anpassen.

Vorgehen für die betroffenen falsch zugewiesenen Stromzähler:

  1. Stromzähler bearbeiten
  2. Zuweisung zu vZEV-/LEG-Einheit ändern (Auswahl "Zähler gehört zu vZEV Einheit", bzw. bei LEG: "Zähler gehört zu LEG Einheit")
  3. Speichern

Das ist grundsätzlich das gleiche Vorgehen wie bei "Stromzähler/Messpunkt/Messrichtung einer anderen vZEV/LEG Einheit zuordnen".


Hinweis, falscher Ansatz:
Da die Stromzähler mit den Messpunkten schon existieren (je nach Situation enthalten diese auch bereits Daten), müssen die Messpunktnummern weder angepasst noch gelöscht, noch muss die Messrichtung (oder der Stromzähler Typ) eines bestehenden Stromzählers/Messpunkts manipuliert werden.
Das Cockpit verhindert die Manipulation dieser Angaben, da diese vom Netzbetreiber festgelegt werden und eine Änderung im Cockpit keine Auswirkung auf die Daten hätte.
Es müssen auch keinesfalls zusätzliche Stromzähler erfasst werden, wenn nur die Zuordnung vertauscht/fehlerhaft ist (wobei das Cockpit auch vor der Erfassung einer bereits erfassten Messpunktnummer schützt).

Stromzähler/Messpunkt/Messrichtung einer anderen vZEV/LEG Einheit zuordnen

Situation: Ein Stromzähler (Messpunkt) in einer Messrichtung soll einer anderen vZEV/LEG Einheit zugewiesen werden.
Beispiele:

  • Ein Messpunkt/eine Messrichtung wurde der falschen vZEV/LEG Einheit zugewiesen oder zwei Stromzähler/Messpunkte wurden vertauscht erfasst.
  • Oder: Sie haben für die Rücklieferung eine eigene vZEV/LEG Einheit erfasst, möchten nun aber anstatt eines Pro/Pro+ Software-Abos lediglich ein AddMeter Software-Abo verwenden und den Messpunkt in dieser Messrichtung über eine gemeinsame vZEV/LEG Einheit abrechnen.

Dieser Fall dürfte eher selten eintreffen – vermutlich ausschliesslich initial, wenn bei der Zuweisung des Stromzählers ein Fehler gemacht wurde oder umentschieden wurde, welche Messpunkte/Messrichtungen mit welcher vZEV/LEG Einheit abgerechnet werden sollen.

Die Lösung erfordert eine einzelne Anpassung pro betroffenen Stromzähler: Zugehörigkeit zu vZEV, bzw. LEG-Einheit anpassen.

Vorgehen:

  1. Stromzähler bearbeiten
  2. Ändern Sie die vZEV-/LEG-Einheit zu welcher der Stromzähler neu gehören soll (Auswahl "Zähler gehört zu vZEV Einheit", bzw. bei LEG: "Zähler gehört zu LEG Einheit")
  3. Speichern

Stellen Sie in jedem Fall sicher, dass die nun vorliegende Konfiguration fehlerfrei ist, dass z.B. keine Bewohnung/Nutzung auf eine vZEV/LEG Einheit verweist, die nun keinen einzigen Stromzähler mehr hat. Falls nötig, setzen Sie korrekte Enddaten.
Erfassen Sie keinesfalls einen zusätzlichen Stromzähler, wenn nur die Zuordnung vertauscht/fehlerhaft ist.
Handelt es sich um eine Korrektur, müssen allfällige bereits erstellte Rechnungsläufe auf Grundlage der korrigierten Situation neu erstellt werden.


Hinweis, falscher Ansatz:
Da die Stromzähler mit den Messpunkten schon existieren (je nach Situation enthalten diese auch bereits Daten), müssen die Messpunktnummern weder angepasst noch gelöscht, noch muss die Messrichtung (oder der Stromzähler Typ) eines bestehenden Stromzählers/Messpunkts manipuliert werden.
Das Cockpit verhindert die Manipulation dieser Angaben, da diese vom Netzbetreiber festgelegt werden und eine Änderung im Cockpit keine Auswirkung auf die Daten hätte.
Es müssen auch keinesfalls zusätzliche Stromzähler erfasst werden, wenn nur die Zuordnung vertauscht/fehlerhaft ist (wobei das Cockpit auch vor der Erfassung einer bereits erfassten Messpunktnummer schützt).

Stromzähler/Messpunkt oder virtueller Messpunkt löschen/ändern

Situation: Ein falscher Stromzähler (Messpunkt) soll entfernt werden.
Beispiele:

  • Sie haben einen Stromzähler mit falscher Messpunktnummer erfasst.
  • Sie haben (bei einem vZEV) falsche virtuelle Messpunktnummern gesetzt.

Fehlerhaft erfasste Stromzähler/Messpunkte, oder bei vZEV auch fehlerhaft erfasste virtuelle Messpunkte können aus Sicherheitsgründen nur vom Software-Support entfernt werden. Der Software-Support nimmt dabei keine weiteren Anpassungen/Korrekturen/Prüfungen vor. Sie müssen nach der Entfernung die korrekten Stromzähler/Messpunkte erfassen. Der Software-Support kann nur Stromzähler/Messpunkte/Messrichtungen entfernen, die effektiv nicht zum vZEV/nicht zur LEG gehören und zu denen der Netzbetreiber effektiv keine Daten gesendet hat oder senden wird. PVshare kann keine Anpassungen vornehmen hinsichtlich der Daten, die der Netzbetreiber anliefert.

Vorgehen:

  • Stellen Sie sicher, dass der Stromzähler noch keine Daten empfangen hat und wirklich nicht zu Ihrem vZEV/Ihrer LEG gehört - ein Stromzähler kann nur entfernt werden, wenn er wirklich fehlerhaft ist, der Netzbetreiber dafür noch keine Daten gesendet hat und auch keine Daten senden wird.
  • Haben Sie sichergestellt, dass der Stromzähler/Messpunkt effektiv entfernt werden kann, so teilen Sie die gewünschte Entfernung dem Software-Support direkt im PVshare Cockpit mit (Software-Support Link im Cockpit unten rechts) durch Eröffnung eines Tickets der entsprechenden Support-Ticketkategorie.


Beachten Sie: Die Situation, wie der vZEV, bzw. die LEG im PVshare Cockpit konfiguriert ist (vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler) muss zu jedem Zeitpunkt inkl. Start- und Enddatum 1:1 dem effektiven vZEV, bzw. der effektiven LEG (also genau so wie der Netzbetreiber den vZEV/die LEG auch abgebildet hat) entsprechen. Fragen Sie im Zweifel unbedingt beim Netzbetreiber nach. Der/die vZEV/LEG Verantwortliche ist in der Pflicht, fortwährend eine korrekte, vollständige und aktuelle Konfiguration sicherzustellen.

Datenempfang

Der Datenempfang für die vollautomatische Datenübertragung vom Netzbetreiber in das PVshare Cockpit wird beim Gründungsprozess eingerichtet. Dazu wird dem Netzbetreiber die EIC von PVshare (12X-00000020CH-P) mitgeteilt.
Die Informationen zur Datenübertragung stehen nach Abschluss des Gründungsprozess jederzeit im Status-Check direkt im PVshare Cockpit zur Verfügung.
Im Status-Check kann zudem jederzeit der aktuelle Status der empfangenen Daten geprüft werden, welcher sich nach einer Datenübermittlung vom Netzbetreiber jeweils innerhalb 1-3 Tage aktualisiert.

Netzbetreiber liefern erste Daten nach dem Start von vZEV/LEG erst später an. Oft dauert es 40 Tage bis erstmals Daten angeliefert werden, teils länger. Gleiches gilt, wenn ein neuer Messpunkt zum vZEV oder zur LEG hinzukommt.
Siehe hierzu auch die Hinweise unter "Einführende Informationen zu neuen vZEV, bzw. LEG".

Beachten Sie:

  • Der/die vZEV-/LEG-Verantwortliche muss sicherstellen, dass die Messpunkte im PVshare Cockpit jederzeit korrekt und vollständig im Voraus erfasst wurden.
  • Die Daten werden vom Netzbetreiber (oder einem von diesem beauftragen Dienstleister) in das PVshare Cockpit übermittelt.
  • PVshare hat keinen Einfluss darauf und kann nichts unternehmen, wenn Daten nicht, verspätet oder fehlerhaft übermittelt werden.
  • Der Status-Check bietet vZEV-/LEG-Verantwortlichen jederzeit Einblick (wenn es die Situation erfordert inkl. Bericht für den Netzbetreiber), um Situationen fehlender oder fehlerhafter Daten mit dem Netzbetreiber klären zu können.

Daten-Nachlieferungen vom Netzbetreiber

Daten-Nachlieferungen müssen normalerweise nicht angefordert werden beim Netzbetreiber, da die Daten vollautomatisch angeliefert werden.

Wird dennoch eine Daten-Nachlieferung beantragt beim Netzbetreiber, darf diese keinesfalls einen Zeitraum umfassen, zu dem bereits ein Rechnungslauf existiert (Ausnahme-Handhabung siehe weiter unten).
Das PVshare Cockpit schützt vor der Veränderung von Daten, die bereits als definitiv gelten und zur Erstellung von Rechnungen verwendet wurden. Sobald ein Rechnungslauf existiert und für diesen Zeitraum Daten eintreffen, weist das Cockpit diese daher zurück.

Das Cockpit akzeptiert solange Daten-Nachlieferungen, wie:

  1. Gemäss Schweizer Strommarkt-Standard Daten-Korrekturlieferungen möglich sind (solange sich die Daten ändern dürfen, erstellt das Cockpit daher auch noch keine Rechnungen)
  2. und noch keine Stromrechnungen existieren für den betroffenen Zeitraum


Ausnahme-Handhabung: Neue Daten müssen angeliefert werden für Zeitraum zu dem bereits Stromrechnungen existieren

Dieser Fall dürfte praktisch nie eintreffen, denn das Cockpit erkennt den in Ausnahmesituationen normalerweise eintreffenden Fall fehlerhafter Daten (wenn diese nicht zusammenpassen), erstellt daher keinen Rechnungslauf und erlaubt korrigierende Daten-Nachlieferungen. Auch bei zunächst fehlenden oder lückenhaften Daten sind Daten-Nachlieferungen jederzeit möglich.

Vorgehen, falls der Netzbetreiber dennoch Daten nachliefern muss für einen Zeitraum, in dem bereits ein Rechnungslauf (oder mehrere) existiert:

  1. Die bereits vorhandenen Rechnungsläufe müssen entfernt werden und es muss sichergestellt werden, dass diese nicht neu erstellt werden bis nach der Lieferung der Daten.
    Dazu muss der/die vZEV-/LEG-Verantwortliche zwingend ein Support-Ticket der Kategorie "Netzbetreiber wird neue Daten liefern für Zeitraum, zu dem bereits ein Rechnungslauf existiert" erstellen und die Entfernung beantragen, bevor neue Daten angeliefert werden. Sind mehrere Rechnungsläufe betroffen, müssen mehrere Tickets eröffnet werden.
    Hinweis: Eine einfache rückwirkende Ablehnung eines Rechnungslaufs ist nicht ausreichend, da der betroffene Rechnungslauf damit automatisch neu erstellt wird).
  2. Nun kann der Netzbetreiber Korrekturdaten nachliefern, da nun keine Rechnungsläufe mehr existieren im betroffenen Zeitraum

Dieser Spezialfall gehört nicht zum regulären Betrieb des PVshare Cockpit. Die Ticket-Kategorie existiert einzig, damit diese Ausnahmesituation abgewickelt werden kann. Die anfallenden Aufwände werden dem/der vZEV-/LEG-Verantwortlichen in Rechnung gestellt.

Etwas anpassen, das (aus Sicherheitsgründen) nur der Software-Support anpassen kann

Muss etwas angepasst werden, das Sie (aus Sicherheitsgründen) nicht selbst ändern können, wenden Sie sich an den Software-Support direkt im PVshare Cockpit (Software-Support Link im Cockpit unten rechts) durch Eröffnung eines Tickets der entsprechenden Support-Ticketkategorie.

Beachten Sie:

  1. Die Verantwortung über eine vollständige und korrekte Konfiguration liegt bei den vZEV-/LEG-Verantwortlichen.
  2. Müssen systemrelevante oder sicherheitskritische Fehleingaben korrigiert werden, können je nach Menge/Umfang/Aufwand Zusatzkosten anfallen, die bei der entsprechenden Software-Support-Kategorie transparent ausgewiesen werden und beim Erfassen eines Software-Support-Tickets akzeptiert werden müssen (alles transparent, schriftlich und reproduzierbar).
  3. Im Software-Support Fenster im Cockpit stehen automatisch nur die Support-Kategorien für Änderungen zur Auswahl, die wirklich nur der Software-Support ändern kann und die möglich sind hinsichtlich Zusammenschluss-Typ und aktuellem Status im Cockpit.
  4. Alle anderen Einträge und Mutationen (die Sie alle vollständig selbst vornehmen können) kann und darf der Software-Support nicht manipulieren.
  5. vZEV-/LEG-Verantwortliche haben jederzeit die volle Kontrolle und Verantwortung über ihren Zusammenschluss und die Angaben im Cockpit.

Zur Einordnung: PVshare greift als Softwareherstellerin des PVshare Cockpit nicht in vZEV oder LEG von Kunden ein und bestätigt keine Angaben als richtig oder falsch, ähnlich wie Buchhaltungssoftware-Hersteller keine Manipulationen an Buchungen ihrer Kunden vornehmen und erfasste Buchungen nicht als richtig oder falsch beurteilen.

Abweichungen Netzbetreiber Stromrechnung zu PVshare Cockpit vZEV Abrechnungen

Diese Hinweise betreffen nur vZEV (nicht LEG).

Situation: Was der Netzbetreiber für den vZEV in Rechnung stellt, stimmt nicht mit den Stromrechnungen vom PVshare Cockpit überein.

So können Sie die Energiesummen prüfen: Für eine bequeme Prüfung weist das PVshare Cockpit die Energiesummen bei jedem Rechnungslauf aus.

Mögliche Ursachen:
Fehlerhafte Abrechnungen können drei Ursachen haben:

  1. Fehlerhaft erfasste Tarife. Resultat: Falsche Kosten in den Stromrechnungen.
  2. In sich zusammenpassende, aber fehlerhafte Daten vom Netzbetreiber (da die Daten in sich zusammenpassen, kann das Cockpit die fehlerhaften Energiemengen nicht erkennen). Resultat: Fehlerhafte Energiemengen.
  3. Fehlerhafte Rechnung vom Netzbetreiber, während Energiemengen und erstellte Stromrechnungen im PVshare Cockpit korrekt sind.

Behebung, wenn Sie einen Fehler in der Konfiguration gemacht haben:
Lehnen Sie den Rechnungslauf ab, korrigieren die Angaben und bestätigen die Korrekturen anschliessend beim Rechnungslauf.

Sicherheitsmechanismen im PVshare Cockpit und der Status-Check

Die Daten vom Netzbetreiber durchlaufen im PVshare Cockpit zusammen mit der Konfiguration hunderte von Sicherheitsprüfungen.
Eine fehlerhafte Berechnung durch das PVshare Cockpit ist daher eher unwahrscheinlich.

Erkennt das Cockpit eine Abweichung, so rechnet es nicht und fehlerhafte Abrechnungen werden unterbunden. (Untenstehend wird erläutert, wie das PVshare Cockpit korrekte Abrechnungen sicherstellt.)
Der Status-Check im PVshare Cockpit ermittelt unter anderem auch ein allfälliges Problem fehlerhafter Daten/Konfiguration und gibt auf einen Klick Auskunft inkl. Vorgehen zur Behebung.

Was sind mögliche Ursachen die geprüft werden müssen?

Zunächst stellt sich die Frage, ob Energiemengen, die Aufteilung von Hochtarif / Niedertarif, oder monatliche Tarife nicht genau passen. Entsprechend kommen verschiedene mögliche Ursachen infrage.

Prüfen Sie Folgendes, was zu Abweichungen in Abrechnungen führen könnte:

  1. Gar keine Abweichung, aber häufiger Flüchtigkeitsfehler bei der Kontrolle: Wenn ein unterschiedlicher Zeitraum berücksichtigt wird. Beispiel: Sie betrachten einen Rechnungslauf der nur den Juni umfasst, der Netzbetreiber stellt jedoch Rechnung für ein ganzes Semester.
  2. Wenn der Netzbetreiber andere Daten anliefert, als er zur Erstellung der Rechnungen verwendet. Beispiel: Die Daten die der Netzbetreiber anlieferte zeigen in einer Rechnungsperiode einen gesamten Bezug von 5000 kWh, während der Netzbetreiber aber 6000 kWh in Rechnung stellt.
  3. Wenn für einen Tarif eine falsche Gültigkeit oder Regel erfasst wurde oder ein Tarif fehlt: Beispiele: Der Tarif für Hochtarif fehlt oder hat einen falschen Gültigkeitszeitraum. Oder der Hochtarif gilt bis 20:00, jedoch wurde er als gültig bis 22:00 erfasst. Oder ein Tarif wurde auf falsche Gültigkeit bezüglich Wochentagen erfasst.
  4. Wenn der Netzbetreiber an gewissen Tagen einen anderen Tarif anwendet, dieser Tarif oder die Tarifregel aber nicht oder falsch erfasst wurde. Beispiel: Der Netzbetreiber wendet an bestimmten Feiertagen Niedertarif an, kommunizierte dies jedoch nicht oder nicht vollständig in der Publikation der Tarife.
  5. Wenn der Netzbetreiber zusätzliche Kosten (z.B. monatliche Kosten) in Rechnung stellt, für die im Cockpit kein entsprechender Tarif erfasst wurde. Beispiel: Der Netzbetreiber erhebt einen monatlichen Tarif, der im PVshare Cockpit nicht erfasst wurde.
  6. Wenn bei einem Tarif ein falscher Preis erfasst wurde. So stimmen zwar die Energiemengen, aber die Kosten die verrechnet oder vergütet werden nicht. Beispiel: Für den totalen Strombezug erhebt der Netzbetreiber inkl. MwSt. 36.754 Rp/kWh, der Tarif wurde jedoch mit 34 Rp/kWh erfasst.
  7. Wenn für einen monatlichen Tarif der falsche Tariftyp ausgewählt wurde im PVshare Cockpit. Beispiel: Der Netzbetreiber erhebt Gebühren pro physikalischen Stromzähler, welcher für beide Messrichtungen Daten anliefert, im PVshare Cockpit wurde jedoch der monatliche Tariftyp verwendet, der für jede Messrichtung aufgerechnet wird.
  8. Sehr unwahrscheinlicher Spezialfall, monatlicher Tarif wird zu wenig aufgerechnet: Wenn der Netzbetreiber nur für Energierücklieferung eines physikalischen Stromzählers Daten anliefert (das dürfte nicht vorkommen, da Netzbetreiber selbst bei einem reinen Energieerzeuger den Energieverbrauch messen/verrechnen wollen), monatliche Kosten pro Stromzähler erhebt und im Cockpit ein monatlicher Tarif vom Typ "Monatlicher Preis pro Stromzähler" erfasst wurde. Das Cockpit rechnet diesen monatlichen Tarif nur in Bezugsrichtung auf. Mögliche Lösung: Monatlichen Tarif pro vZEV Teilnehmer verwenden. Diese Lösung funktioniert in den allermeisten Fällen. (Eine Abweichung entsteht nur dann, wenn einem einzelnen vZEV Teilnehmer zwei physikalische Stromzähler zugewiesen sind (dann wird der monatl. Tarif fälschlich nur einmal aufgerechnet).)

In allen oben aufgeführten Fällen liegt die Ursache beim Netzbetreiber oder einer fehlerhaften Konfiguration des vZEV im Cockpit. Stellen Sie eine korrekte Konfiguration im PVshare Cockpit sicher und klären Sie mögliche Abweichungen mit dem Netzbetreiber anhand der oben aufgeführten möglichen Ursachen.
PVshare hat keinen Einfluss darauf.

So stellt das PVshare Cockpit korrekte Abrechnungen sicher

Das PVshare Cockpit verarbeitet die Daten vom Netzbetreiber und erstellt nur Abrechnungen, wenn diese Daten als in sich zusammenpassend erkannt werden. Je nach Netzbetreiber werden Daten mit Rundungsfehlern angeliefert - das Cockpit erlaubt diese nur, solange sie sich im möglichen Rahmen bewegen. Ansonsten stellen unzählige Sicherheitsmechanismen sicher, dass Berechnungen und Abrechnungen auf Basis von als fehlerhaft erkannten Daten unterbunden bleiben.
Das Cockpit berechnet allfällige Rundungsdifferenzen sogar und weist sie in den Rechnungsläufen transparent aus.
Zudem stellt das Cockpit sicher, dass nur Stromrechnungen erstellt werden, wenn die Daten als definitiv betrachtet werden können. Am Schweizer Strommarkt gibt es klare Regeln, bis wann Netzbetreiber Korrekturdaten nachliefern dürfen.
Mit anderen Worten: Solange sich der Netzbetreiber an die Regeln hält und korrekte Daten anliefert, sowie korrekte Rechnungen stellt, und Sie den vZEV im Cockpit vollständig und korrekt konfiguriert haben, stimmen auch die Energiemengen die im PVshare Cockpit angezeigt und in Stromrechnungen verrechnet werden mit den Energiemengen die der Netzbetreiber dem vZEV-Verantwortlichen in Rechnung stellt überein. Da die Energiemengen in den einzelnen Stromrechnungen auf ganze kWh (Kilowattstunden) gerundet werden, können minime Rundungsdifferenzen entstehen.

Unwahrscheinliche Ursachen dank Sicherheitsmechanismen

Folgende Fehler sind dank den Sicherheitsmechanismen unwahrscheinlich *:

  1. Wenn eine vZEV-Einheit oder ein Stromzähler einen falschen Gültigkeitsbereich konfiguriert hat oder fehlt. Beispiel: Ein neuer vZEV Teilnehmer tritt per 1. Juli ein, im Cockpit wurde der Stromzähler jedoch mit Gültigkeit ab 1. August erfasst. Würde das zu fehlerhaften Abrechnungen führen, würde das Cockpit ein Problem mit der Datenintegrität erkennen und nicht rechnen. Der Status-Check würde über das Problem informieren.
  2. Wenn Sie den Gültigkeitsbereich (Datum von/bis) eines bereits korrekt konfigurierten Stromzählers nachträglich verfälschen und zwar genau, nachdem das Cockpit die Energiedaten berechnet, aber die Stromrechnungen noch nicht erstellt hat. Eine solche Fehlmanipulation zu genau diesem Zeitpunkt ist sehr unwahrscheinlich. Als Ergebnis bestünde effektiv das Risiko, dass für diesen Stromzähler nicht die gesamte Energie in den Rechnungen berücksichtigt werden würde, sondern nur der Teil während dem (fehlerhaften) Gültigkeitsbereich des Stromzählers. Das Cockpit arbeitet in diesem Fall also mit den von Ihnen gemachten Angaben und könnte Sie in exakt dieser Spezialsituation mit seinen technischen Schutzmechanismen nicht vor einem Fehler schützen.
  3. Wenn ein notwendiger Tarif fehlt oder nicht den gesamten Zeitraum abdeckt. Dadurch würde nicht die gesamte Energie in Rechnung gestellt werden. Das Cockpit würde bei der Erstellung des Rechnungslaufs fehlschlagen und melden, wann genau ein Tarif fehlt oder nicht den gesamten Zeitraum abdeckt. Eine E-Mail würde über den fehlgeschlagenen Rechnungslauf informieren. Aber Achtung: Das betrifft nur die notwendigen Tarife, die in jedem vZEV zwingend nötig sind. Je nach Netzbetreiber/Zusammenschluss können weitere Tarife nötig ein (z.B. Leistungstarif).
  4. Der Netzbetreiber hat den Zusammenschluss anders konfiguriert als er im PVshare Cockpit konfiguriert ist. Das Cockpit würde wahrscheinlich ein Datenintegritäts-Problem erkennen und nicht rechnen. Rechnungen würden nicht erstellt. Der Status-Check würde über das Problem informieren.

* Ausnahme, wenn das Cockpit nicht alle diese Probleme erkennen könnte: Wenn der Netzbetreiber keine entsprechenden Daten anliefern würde, die das Cockpit als Gegenkontrolle verwenden kann. Wäre dies der Fall, würde der Status-Check darauf hinweisen. (Bisher gibt es diesen Fall noch bei keinem Zusammenschluss, Stand März 2026.)

Wieso hat das PVshare Cockpit noch keine Rechnungen erstellt?

Situation: Sie erwarten, dass das PVshare Cockpit die Stromrechnungen erstellt. Jedoch ist das noch nicht geschehen. Woran liegt das?

Das PVshare Cockpit erstellt die Stromrechnungen vollautomatisch im eingestellten Abrechnungsintervall (Stammdaten). Sie können zwischen monatlich bis jährlich auswählen.

Was sind die Voraussetzungen, damit das PVshare Cockpit Stromrechnungen erstellen kann?

Um Stromrechnungen erstellen zu können, muss das PVshare Cockpit zuerst:

  1. Abwarten, bis alle Daten empfangen wurden - evtl. hat Ihr Netzbetreiber noch gar nicht alle Daten geliefert.
  2. Und warten bis die empfangenen Daten als definitiv betrachtet werden können - der Schweizer Strommarkt gibt Regeln vor, wie lange Netzbetreiber gemäss Vorgaben Korrekturdaten nachliefern können, die das PVshare Cockpit beachten muss.
  3. Und die Daten berechnen können. Passen Daten nicht zusammen - z.B. weil ein Messpunkt fehlt - so wird das PVshare Cockpit aus Sicherheitsgründen keine Rechnungen erstellen. Sobald Daten technisch als zusammenpassend erkannt werden, erstellt das PVshare Cockpit den Rechnungslauf automatisch.
  4. Und sicherstellen, dass genügend Software-Abos vorhanden sind zu jedem Zeitpunkt der Abrechnungsperiode.
  5. Und sicherstellen, dass die Konfiguration dahingehend vollständig ist, dass überhaupt Rechnungen erstellt werden können.
  6. Und alle PVshare Cockpit-internen Sicherheitsprüfungen erfolgreich durchlaufen.

Sie werden per E-Mail benachrichtigt, sobald ein Rechnungslauf bereitsteht (oder falls er fehlschlug).

Wann wird Rechnungslauf erstellt?
Wenn Sie z.B. monatlich eingestellt haben, wird das PVshare Cockpit daher den Rechnungslauf nicht am 1. Tag im Folgemonat, sondern in der Regel erst in der zweiten Hälfte des Folgemonats (oft ca. am 15. bis 18. Tag) erstellen. In Ausnahmefällen, oder wenn zusätzliche oben aufgeführte Bedingungen nicht erfüllt sind, auch später.

Wie lange dauert es nach Ablehnung eines Rechnungslaufs?
Das PVshare Cockpit erstellt die Rechnungen periodisch. Wenn ein Rechnungslauf abgelehnt wurde oder fehlschlug, dauert es nach der Bestätigung 1–2 Tage, bis der neue Rechnungslauf verfügbar ist. Sie werden per E-Mail benachrichtigt, sobald der neue Rechnungslauf bereitsteht (oder falls er fehlschlug).

Was geschieht, wenn Abrechnungsintervall umgestellt wurde?
Wenn Sie das Abrechnungsintervall umgestellt haben, wird ein abgelehnter Rechnungslauf natürlich erst neu erstellt, sobald dieser gemäss neuem Intervall fällig ist.
Das PVshare Cockpit bietet die volle Flexibilität, das Abrechnungsintervall jederzeit umstellen zu können. Dabei berücksichtigt es natürlich auch Spezialfälle und füllt z.B. allfällige Lücken, wenn diese nicht zum neuen Abrechnungsintervall passen.

Wie kann erkannt werden, ob ein Problem vorliegt?

Sie haben jederzeit die Kontrolle. Zwei Werkzeuge machen die Angelegenheit sehr einfach:

  1. Wenn ein Rechnungslauf fehlschlägt wird das Cockpit Ihnen dies mitteilen (an Korrespondenz E-Mail Adresse). Den exakten Grund gibt das Cockpit bei den Rechnungsläufen an: Im Menü: "vZEV abrechnen" (bzw. "LEG abrechnen") → "Rechnungsläufe"
  2. Sie können jederzeit prüfen, ob ein Problem vorliegt und wie ein allfälliges Problem gelöst werden kann. Klicken Sie einfach auf "Status-Check" im Menü.
    Im Status-Check ist auch ersichtlich, bis dann die Energiedaten berechnet wurden.


Unterstützung / Aufgaben abgeben

Unterstützung bei der Inbetriebnahme / Konfiguration oder persönliche Beratung / Betreuung

Egal ob kleinster vZEV, bzw. kleinste LEG mit nur zwei Teilnehmenden oder komplexe vZEV/LEG-Konstellation mit hunderten Teilnehmern und sich ändernden Verhältnissen: Das PVshare Cockpit ist vollkommen auf einen wirtschaftlichen Betrieb mit einfachster Bedienung ausgelegt. Dazu gehören nicht nur fördernde Funktionen wie eine Energiestatistik und Zugang für jeden Teilnehmer, sondern auch eine intuitive Bedienung. So kann mit geringem Aufwand und ohne Kenntnisse ein vZEV oder eine LEG erstellt, betrieben und abgerechnet werden.
Die Software ist bis ins letzte Detail ausgeklügelt, so dass sämtliche Fragen direkt im Cockpit an Ort und Stelle ohne Wartezeit beantwortet werden. Dank unserem Ziel, dass die Software höchsten Ansprüchen genügen muss, liefert die Software zu technisch erkennbaren fehlenden oder fehlerhaften Angaben Hinweise direkt an Ort und Stelle oder im Status-Check. So entfällt die Notwendigkeit von manuellen Interpretationen oder Rückfragen komplett, wodurch die Software-Abos kostengünstig angeboten werden können.
Wünschen Sie dennoch individuelle Unterstützung, stehen Ihnen unabhängige Fachpartner zur Verfügung.

Beratung oder individuelle persönliche Unterstützung

Wünschen Sie persönliche Unterstützung, können Sie sich an einen unserer unabhängigen Partner wenden.

Bitte beachten Sie: Diese Partner arbeiten eigenständig und nicht im Auftrag von PVshare. Wir empfehlen, vorab die Konditionen zu klären.

Wie kann einem Partner Zugriff auf den vZEV oder die LEG erteilt werden?

Das PVshare Cockpit bietet Partnern die Möglichkeit, auf betreute vZEV oder LEG zuzugreifen. Dazu muss der/die vZEV-/LEG-Verantwortliche dem Partner aktiv Zugriff gewähren.

Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Vereinbaren des Vertragsbesumfangs und -Bedingungen mit einem unabhängigen Partners von PVshare.
  2. Im PVshare Cockpit unten rechts per Software-Support-Link ein Support-Ticket der entsprechenden Kategorie erstellen und den Partner auswählen, der Zugriff erhalten soll.
  3. Der Zugriff für den Partner wird innert weniger Arbeitstage eingerichtet.

Hinweise: Erteilen Sie nur Partnern Zugriff, mit denen der Umfang einer Zusammenarbeit klar vereinbart wurde und sowohl Sie, als auch der Partner mit den Bedingungen einverstanden ist. Partner haben keine Verpflichtungen, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen und sind nicht verpflichtet Aufträge anzunehmen. PVshare ist in das Vertragsverhältnis zwischen vZEV-/LEG-Verantwortlichen und Partnern nicht involviert. Partner haben Zugriff auf alle Funktionen mit Ausnahme der Abrechnungen, worauf nur Abrechnungsdienstleistungspartner Zugriff haben, wenn zusätzlich ein "BillingPartner" Software-Abo vorhanden ist.

Wie kann ein Service gekauft werden?

Egal ob kleinster vZEV, bzw. kleinste LEG mit nur zwei Teilnehmenden oder komplexe vZEV/LEG-Konstellation mit hunderten Teilnehmern und sich ändernden Verhältnissen: Das PVshare Cockpit ist vollkommen auf einen wirtschaftlichen Betrieb mit einfachster Bedienung ausgelegt. Dazu gehören nicht nur fördernde Funktionen wie eine Energiestatistik und Zugang für jeden Teilnehmer, sondern auch eine intuitive Bedienung. So kann mit geringem Aufwand und ohne Kenntnisse ein vZEV oder eine LEG erstellt, betrieben und abgerechnet werden.
Die Software ist bis ins letzte Detail ausgeklügelt, so dass sämtliche Fragen direkt im Cockpit an Ort und Stelle ohne Wartezeit beantwortet werden. Dank unseres Ziels, dass die Software höchsten Ansprüchen genügen muss, liefert die Software zu technisch erkennbaren fehlenden oder fehlerhaften Angaben Hinweise direkt an Ort und Stelle oder im Status-Check. So entfällt die Notwendigkeit von manuellen Interpretationen oder Rückfragen komplett, wodurch die Software-Abos kostengünstig angeboten werden können.
Möchten Sie dennoch einzelne Aufgaben zur Konfiguration abgeben, stehen Ihnen optionale Zusatz-Services zur Verfügung.

Konfigurationen vornehmen lassen

Auf Wunsch können Sie Konfigurationen auch als Service beziehen: Dazu stehen Ihnen unsere Servicepakete "InitConf" und/oder "TariffConf" zur Verfügung. Hier finden Sie die Preise und Details dazu.

Beachten Sie: Weitere Services bietet PVshare als Softwareherstellerin selbst nicht an. Bei Bedarf stehen unabhängige Partner zur Verfügung.

Service kaufen und nutzen

Wenn Sie einen Service nutzen möchten, halten Sie sich bitte an folgenden Ablauf:

  1. Falls noch nicht erfolgt: Gründen Sie Ihren vZEV/Ihre LEG mit dem regulären vZEV Gründungsprozess oder LEG Gründungsprozess
  2. Schliessen Sie den vZEV/LEG Gründungsprozess im Cockpit ordnungsgemäss ab
  3. Erfassen Sie die Stammdaten
  4. Kaufen Sie die entsprechenden Services bequem direkt im PVshare Cockpit in der notwendigen Menge: Unter "Abos & Services" "Kaufen"
    Achten Sie bitte darauf, dass Sie den gewünschten Service in der richtigen Menge kaufen - wie im Cockpit angegeben. Beispiel: Sie benötigen von "InitConf" so viele Stk. wie der vZEV/die LEG Stromzähler und Messrichtungen hat. Berechnungspeispiel: Ein Solaranlagenbetreiber (2 Messrichtungen) und 3 reine Verbraucher = 4 Stk. "InitConf" nötig.
  5. Bezahlen Sie die gekauften Services
  6. Liefern Sie uns die Daten zur Konfiguration bitte unaufgefordert nach der Bezahlung an. Nutzen Sie dazu aus Datenschutzgründen zwingend den Software-Support Link direkt im PVshare Cockpit (im Cockpit unten rechts) durch Eröffnung eines Tickets der entsprechenden Support-Ticketkategorie.
  7. PVshare oder ein Partner wird die Konfigurationen gemäss erworbenem Service nun 1:1 anhand der von Ihnen angelieferten Informationen für Sie vornehmen

Hinweis: Diese Zusatzservices sind kostenpflichtige Einzelleistungen, die ausschliesslich das einmalige 1:1-Erfassen der vollständig und korrekt gelieferten Kundendaten beinhalten – ohne fachliche Prüfung, Bewertung, Interpretation oder Verantwortung für die Richtigkeit der Angaben und stellen keine fachliche Beratung oder inhaltliche Prüfung dar.
Wünschen Sie eine individuelle persönliche Beratung/Begleitung, kontaktieren Sie einen unserer unabhängigen Partner.

Abrechnung nicht selbst vornehmen - Abrechnungsdienstleistungen

Das PVshare Cockpit funktioniert in seinem Grundumfang vollkommen automatisiert: Die Daten gelangen automatisch ins PVshare Cockpit und die Rechnungen werden vollautomatisch im voreingestellten Abrechnungsintervall erstellt.
Das Pro+ Modell versendet die Stromrechnungen/Gutschriften nach der Freigabe sogar vollautomatisch per E-Mail.
Die Aufgaben nach der initialen Konfiguration beschränken sich auf die Erfassung von neu geltenden Tarifen, sowie allfällige Mutationen (z.B. Mieterwechsel). Zudem sollten Sie die Rechnungen vor der Freigabe und dem Versand prüfen, so dass Sie allfällige Fehler (wie einen falsch erfassten Tarif) bemerken und korrigieren können.

Möchten Sie diese Aufgaben nicht selbst übernehmen, so stehen Ihnen unsere Abrechnungsdienstleister zur Verfügung. Diese können Aufgaben ganz nach Ihrem Bedarf für Sie übernehmen.


Weitere Fragen?

Finden Sie oben keine Antwort auf Ihre Frage, so finden Sie diese bestimmt in unserer Sammlung häufiger Fragen - FAQ.

Weitere Erläuterungen und Antworten zu allgemeinen Fragestellungen finden Sie zudem auf der Startseite oder auf einer entsprechenden Unterseite, in denen die verschiedensten Themen rund um vZEV und LEG erläutert werden.

Für persönliche Betreuung können Sie sich an unsere unabhängigen Partner wenden.
Bitte beachten Sie: Diese Partner arbeiten eigenständig und nicht im Auftrag von PVshare. Wir empfehlen, vorab die Konditionen zu klären.

Wenn Sie noch gar keinen vZEV oder keine LEG im Cockpit aufgesetzt haben:

  • Hier oder hier gibt es weitere Einblicke in das PVshare Cockpit
  • Oder erhalten Sie einen direkten Einblick, indem Sie einfach kostenlos mit einem vZEV oder einer LEG starten


Noch kein vZEV und keine LEG?

Starten Sie hier die Gründung/Abrechnung:

Sie entscheiden im PVshare Cockpit, ob und wann Sie Software-Abos erwerben.

Oder erfahren Sie mehr über die Unterschiede von vZEV zu LEG.

Weiter zu

Andere Unterseiten von Know-How zu vZEV und LEG: