vZEV/LEG Verwaltung im PVshare Cockpit

"Frau Solar Notebook Symbolbild

Ein virtueller ZEV (vZEV) oder eine LEG kann im PVshare Cockpit schnell und einfach konfiguriert werden. Damit eine möglichst intuitive und fehlerfreie Bedienung möglich ist, wurde bei der Entwicklung auf folgendes geachtet:

  • Logische Menüstruktur: Daten stets von oben nach unten einpflegen.
  • Hinweistexte: Das Wichtigste ist in Kürze am jeweiligen Ort vermerkt.
  • Feldbezeichnungen: Bedeutung bei jeder Eingabe beschrieben - wo nötig mit Tooltip (mit Maus über Symbole fahren) und eingabebedingten Informationstexten versehen.
  • Warnmeldungen, Verlinkungen und sich automatisch den Eingaben anpassende Formulare: Raffinierte Mechanismen unterstützen bei der Konfiguration mit Hinweisen und Plausibilisierungsprüfungen.
  • Einen Einblick in das PVshare Cockpit gibt es hier

Bisherige Benutzererfahrungen zeigen, dass die Konfiguration eines vZEV oder einer LEG auf dem Computer intuitiv erfolgt.

Schon gewusst: Sie können kostenlos in das PVshare Cockpit einsteigen

So hängen die Daten zusammen

Die nachfolgende Grafik gibt einen Überblick, wie die Daten der vZEV/LEG Konfiguration zusammenhängen und welche Möglichkeiten es gibt.

Überblick Grafik PVshare Cockpit vZEV/LEG Datenverwaltungsprinzip Anklicken, um PDF herunterzuladen

Die Grundelemente in obiger Grafik

  1. vZEV/LEG Einheiten: Repräsentieren Häuser. Eine vZEV/LEG Einheit kann jederzeit in den vZEV, bzw. die LEG ein- oder austreten.
  2. Stromzähler: Werden im PVshare Cockpit durch die Messpunktnummer und Messrichtung identifiziert. Einer oder mehrere werden an vZEV/LEG Einheit zugewiesen. Naturgemäss muss jeder vZEV/LEG Einheit mindestens ein Stromzähler zugewiesen sein. Ein Stromzähler kann jederzeit hinzukommen oder wegfallen.
  3. Bewohnungen/Nutzungen: Diese verknüpfen Bewohner/Nutzer mit vZEV/LEG Einheiten und haben eine Gültigkeit (Datum von/bis). Durch mehrere Bewohnungen/Nutzungen kann der gleiche Bewohner/Nutzer auch mehrere vZEV/LEG Einheiten bewohnen/nutzen. Existiert für eine gewisse Zeit keine Bewohnung/Nutzung für eine vZEV/LEG Einheit, so wird diese während dieser Zeit an den/die vZEV/LEG Verantwortliche/n verrechnet.
  4. Bewohner/Nutzer: Personen, die in Häusern/Wohnungen/Industriegebäuden wohnen oder diese nutzen.

Tipps zur Bedienung des PVshare Cockpits

  • Für die vZEV-Konfiguration empfehlen wir die Nutzung eines Computers. *
    Das PVshare Cockpit ist auch auf Smartphones vollständig nutzbar. Für die erstmalige Einrichtung ist der grössere Bildschirm des Computers jedoch komfortabler, und alle Hinweise und Optionen können ohne zu scrollen auf einen Blick gesehen werden.
  • Beachten Sie stets die Tooltips, die weiterführende Informationen enthalten - mit Maus über Symbole fahren.
  • Rotes weist auf noch fehlende oder falsche Einträge hin.
  • Nutzen Sie den "Status-Check" im Cockpit. Wird ein Problem erkannt, bietet das Cockpit auch gleich Infos zur Lösung.

* Eine Analyse mit Nutzern zeigt, dass eine initiale Konfiguration auf einem Computer (mit Full-HD Auflösung und 100 % Skalierung) bis zu 26 mal schneller erfolgt. Zudem tauchen bei der Nutzung auf einem Computer 12 mal weniger Fragen auf als bei der Nutzung eines Smartphones. Das ist darauf zurückzuführen, dass das Cockpit alle Fragen an Ort und Stelle klärt, wovon auf einem Computer vollumfänglich profitiert werden kann. Bei kleineren Änderungen oder Einblicken in Statistiken spricht nichts gegen die Nutzung eines Smartphones.

Anleitungen zu allen Anwendungsfällen

Einem Bewohner/Nutzer Zugang zum PVshare Cockpit geben

Die Möglichkeit:
Jeder Bewohner/Nutzer kann mit bis zu zwei Accounts auf seine vZEV/LEG Einheit im PVshare Cockpit zugreifen, um Statistiken und Stromrechnungen einzusehen.
Damit kann das Verbraucherverhalten optimiert werden, um möglichst viel von der günstigeren Energie im vZEV, bzw. in der LEG profitieren zu können. Solaranlagenbetreiber profitieren gleichzeitig davon, möglichst viel PV-Energie gewinnbringender zu verkaufen.
Diese Funktion ist ein Paradebeispiel, wie die PVshare Lösung auf die Interessen der vZEV/LEG Teilnehmenden ausgerichtet ist und nicht auf den Profit des Netzbetreibers.

Die Einrichtung dazu erfordert nur drei Schritte:

Schritt 1: Eintragung der E-Mail Adresse durch den vZEV/LEG Verantwortlichen im PVshare Cockpit:
Unter "vZEV verwalten" (bzw. "LEG verwalten") → "Bewohner/Nutzer" beim entsprechenden Bewohner/Nutzer die E-Mail Adresse/n eintragen.

Schritt 2: Adresse zum Onboarden mitteilen:
Dem Bewohner/Nutzer die Adresse zum Onboarding mitteilen (siehe graue Hinweisbox unterhalb von Schritt 3).

Schritt 3: Onboarding durch den Bewohner/Nutzer - die Verknüpfung erfolgt dann automatisch:
Bewohner/Nutzer kann nun unter der vom vZEV/LEG Verantwortlichen erhaltenen Adresse onboarden (Account erstellen), nachdem vZEV/LEG Verantwortliche/r die E-Mail Adresse hinterlegt hat.

Die Adresse, unter der Bewohner/Nutzer onboarden können, ist direkt im PVshare Cockpit an mehreren Orten zu finden:

  • Auf der Startseite unterhalb der "Bewohner/Nutzer Übersicht" Tabelle
  • In der Verwaltung der Bewohner/Nutzer unterhalb der Tabelle, als auch im Tooltip in der Spalte "E-Mail" (mit Maus über Infosymbol fahren)
  • Direkt in der Bearbeitung eines Bewohners/Nutzers

Die Anweisungen, wie Zugriff zum PVshare Cockpit erfolgen kann, sind zudem auch in den Rechnungen an die vZEV/LEG Teilnehmenden enthalten. Sie können also auch einfach bis nach dem ersten Rechnungslauf warten.

Erstellen Sie bitte keinen neuen vZEV und keine neue LEG um als Bewohner/Nutzer zu onboarden!

Weiterführende Hinweise:

  • Bei vZEV/LEG im Pro+ Modell muss mindestens die erste E-Mail Adresse erfasst sein - damit das PVshare Cockpit die Rechnungen per E-Mail versenden kann.
  • Ist eine E-Mail Adresse bei mehr als einem vZEV/LEG als Bewohner/Nutzer gesetzt (entweder gleichzeitig oder nach einem Umzug), so kann nach dem Anmelden der vZEV/die LEG ausgewählt werden.
  • Innerhalb eines einzelnen vZEV, bzw. einer einzelnen LEG kann die gleiche E-Mail Adresse nur bei einem Bewohner/Nutzer gesetzt werden. Der gleiche Bewohner/Nutzer kann aber natürlich mehr als eine vZEV/LEG Einheit bewohnen/nutzen, auch mit verschiedenen Miet-/Besitz-/Nutzungsdauern (gemäss Nummer 6 in der obigen Grafik die darstellt wie die Daten zusammenhängen).

Etwas funktioniert nicht, was tun?

Klicken Sie auf "Status-Check" direkt im PVshare Cockpit - es wird eine Analyse durchgeführt und zu technisch erkennbaren Situationen wird eine Lösung ermittelt und präsentiert.

Beachten Sie: Sie müssen nach wie vor alle Daten (vZEV/LEG Einheiten, Stromzähler/Messpunkte, Tarife, ...) korrekt erfassen - der Status-Check kann nur eindeutige Fehler erkennen, wie wenn die Energiedaten vom Netzbetreiber nicht zur vorgenommenen Konfiguration passen.

Tritt ein unlösbarer technischer Softwarefehler ein, so melden Sie diesen bitte ausschliesslich direkt im PVshare Cockpit dem Support.

Konfiguration eines (neuen) vZEV oder einer neuen LEG im PVshare Cockpit

Öffnen Sie im Menü "vZEV verwalten" (bzw. "LEG verwalten"). Sämtliche Menüpunkte für die nachfolgenden Schritte befinden sich unter diesem Menüpunkt. Die Eingabefelder, Konfigurationsmöglichkeiten und zwingend notwendigen Eingaben/optionalen Eingaben ergeben sich automatisch aus dem gewählten PVshare Modell. Auf fehlerhafte oder fehlende Eingaben werden Sie beim Speichern automatisch hingewiesen.

Gehen Sie nun wie folgt vor:

  1. Menüpunkt "vZEV Stammdaten" (bzw. "LEG Stammdaten): Angaben erfassen, dazu gehört die Adresse des vZEV/LEG-Verantwortlichen, wahlweise eine alternative Absenderadresse für Rechnungen, etc.
  2. "vZEV Einheiten" (bzw. "LEG Einheiten") erfassen (Nummer 1 im obigen Bild)
  3. "Stromzähler" erfassen (Nummer 2 im obigen Bild)
  4. "Bewohner/Nutzer" erfassen (Nummer 4 im obigen Bild)
  5. "Bewohnungen/Nutzungen" erfassen (Nummer 3 im obigen Bild). Hinweis: Dieser Schritt kann erst durchgeführt werden, wenn Bewohner/Nutzer und vZEV/LEG Einheiten erfasst wurden.
  6. "Tarife" erfassen

Mindestens Stammdaten, vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler müssen bis spätestens zum Start des vZEV/der LEG vollständig erfasst sein, damit die empfangenen Daten zugewiesen werden.
Haben Sie für Ihren vZEV/Ihre LEG nicht "swisseldex" als Datahub gewählt, so muss natürlich zwingend noch die Datenübermittlung eingerichtet werden (und entsprechende Software-Abos sind nötig). Hinweise und eine Anleitung dazu sind im Status-Check zu finden.

Sie konfigurieren einen neuen vZEV oder eine neue LEG?

Beachten Sie bitte auch:

Einführende Informationen zu neuen vZEV

Wir freuen uns, dass Sie Ihr vZEV mit PVshare abrechnen. Beachten Sie bitte die folgenden Informationen für einen reibungslosen Start:

  1. Je vZEV Einheit wird eine Stromrechnung erstellt. Soll ein Stromzähler in einer separaten Stromrechnung abgerechnet werden, so muss dafür eine separate vZEV Einheit erfasst werden.
  2. Die Aufteilung von vZEV-Einheiten sollte sinnvoll gewählt werden. Beispiel: Bewohnt/nutzt ein Mieter zwei Einheiten, sollten nicht für beide eine einzelne vZEV Einheit erfasst werden. In diesem Falle gäbe es zwei vZEV-Einheiten, einen Bewohner/Nutzer und zwei Bewohnungen/Nutzungen. So kann auch ein Inhaber-/Mieterwechsel jederzeit problemlos erfolgen.
  3. Zusätzliche Zähler sind nur innerhalb einer vZEV Einheit (gleiches Gebäude/gleiche Wohnung, sowie gleiche Adresse) möglich. Zusätzliche Zähler oder Messrichtungen können das vergünstigte "AddMeter" Abo nutzen.
  4. Schenken Sie einer korrekten Tarifkonfiguration bitte besondere Beachtung. Das PVshare Cockpit prüft die Tarife soweit es mögich ist. Wir möchten aber darauf hinweisen, dass weder die Software noch wir die konfigurierten Tarife abschliessend überprüfen können. Dies unabhängig davon, ob Sie diese konfiguriert haben, oder ob Sie uns diese angeliefert haben und wir diese konfiguriert haben. Das PVshare Cockpit prüft Tarife per Plausibilisierung und warnt beispielsweise, wenn ein viel zu hoher oder tiefer Preis konfiguriert wurde. Ebenfalls wird der jeweils aktuelle Rechnungslauf unter verschiedenen Aspekten geprüft soweit das möglich ist – beachten Sie daher die Hinweise bei der Tarifkonfiguration. Zudem stellt das PVshare Cockpit sicher, dass die bei jedem vZEV notwendigen Tarife lückenlos vorhanden sind, so dass sämtliche Energie auch abgerechnet wird. Wenn ein eindeutiger Fehler vorliegt, wird spätestens der Rechnungslauf fehlschlagen und das PVshare Cockpit wird auf den Fehler hinweisen. Ob die Tarife und Preise korrekt konfiguriert sind und ob allenfalls zusätzliche Tarife nötig sind (Beispiel: Monatliche Tarife, oder Leistungstarif), kann die Software aber nicht feststellen. Wenn Sie erst bei der Überprüfung der Rechnungen feststellen, dass ein Tarif falsch konfiguriert ist oder fehlt, so lehnen Sie den Rechnungslauf einfach ab, korrigieren den Tarif und bestätigen Sie die Änderung. Erst wenn ein Rechnungslauf akzeptiert wurde, können Sie die Rechnungen nicht mehr verändern.
  5. Netzbetreiber liefern die Daten teils stark verspätet an. Insbesondere nach dem Aufschalten. Obwohl einige Netzbetreiber bereits am zweiten Tag nach Start des vZEV Daten anliefern, gibt es andere die erst nach mehr als 40 Tagen Daten anliefern. Nutzen Sie den Status-Check direkt im Cockpit und arbeiten Sie die dort angegebenen Punkte ab. Sind nach 50 Tagen noch gar keine Daten im Cockpit sichtbar, kontaktieren Sie den Netzbetreiber (nicht PVshare) und stellen die Punkte gemäss Status-Check sicher.
  6. Der Schweizerische Datenaustausch der Energiedaten sieht vor, dass Netzbetreiber die angelieferten Daten noch korrigieren können. Das PVshare Cockpit stellt sicher, dass keine Energieabrechnung oder gar Stromrechnungen/Gutschriften erstellt werden auf Basis von Daten, die noch nicht als definitiv betrachtet werden dürfen. Daher gibt es Verzögerungen in der Energiestatistk, sowie bei den Abrechnungen, auch wenn provisorische Daten vom Netzbetreiber bereits vorhanden wären.
  7. Eine Abrechnung kann nur korrekt erfolgen, wenn das vZEV korrekt konfiguriert ist. Die Korrektheit der Messpunktnummern ist höchst wichtig, was durch die 33 Stellen eine Herausforderung ist. Wir empfehlen, sämtliche Messpunktnummern vor und nach der Erfassung nochmals zu kontrollieren.
  8. Auch beim Pro+ Abo können Sie die Rechnungen vor dem automatischen Versand prüfen und freigeben. Nach einer Frist (Standard 5 Tage, einstellbar im PVshare Cockpit in den Stammdaten), werden die Rechnungen automatisch freigegeben und mit dem Pro+ Abo an die vZEV Teilnehmer per E-Mail versandt.
  9. Software-Abos und Rechnungsstellung: Die benötigten Software-Abos kaufen Sie bitte direkt im PVshare Cockpit unter «Abos & Services» → «Kaufen». Da bei diesem Kauf der Vertrag zwischen vZEV-Verantwortlichem und PVshare zustandekommt und dabei die Geschäftsbedingungen akzeptiert werden müssen, muss der Kauf explizit durch Sie im PVshare Cockpit erfolgen.
  10. Wenn der vZEV vollständig konfiguriert ist (und nur dann), wird das PVshare Cockpit beim Hinzufügen eines Software-Abos in den Warenkorb automatisch die benötigte Anzahl Software-Abos und das Startdatum setzen. Ausnahmen gibt es dann, wenn Netzbetreiber Daten zu zusätzlichen Stromzählern liefern und dadurch nachträglich Stromzähler hinzukommen. Wenn Sie also nur eine Messpunktnummer haben unter der der Netzbetreiber sowohl Lastgangdaten für den Energiebezug, als auch für die Energierücklieferung anliefert (wenn Solaranlage vorhanden), kaufen Sie ein AddMeter Abo mehr. Falls Sie das nicht tun oder nicht daran denken, ist ein Nachkauf problemlos möglich, was aber natürlich zu Verzögerungen in der ersten Abrechnung führen kann.
  11. Liefert der Netzbetreiber Daten für beide Messrichtungen unter der gleichen Messpunktnummer, erfasst das Cockpit den zusätzlichen Stromzähler automatisch. Bei den Stromzählern sehen Sie, falls das PVshare Cockpit einen Stromzähler in einer Messrichtung automatisch erstellt hat.
  12. Die Daten zu den Messpunkten und Messrichtungen werden je nach Netzbetreiber unterschiedlich angeliefert.
  13. Falls nach Eintreffen der Daten ein weiteres Abo (meist ein "AddMeter" Abo) benötigt wird, weil der Netzbetreiber Daten zu einem Messpunkt oder einer Messrichtung mehr liefert als Sie beim Kauf der Software-Abos angenommen haben, werden Sie beim nächsten Rechnungslauf automatisch vom Cockpit informiert und können fehlende Software-Abos nachkaufen.
  14. PVshare überwacht die vZEV automatisiert, als auch manuell. Das beinhaltet nur die Funktion der Software und das, was technisch geprüft und erkannt werden kann. Dies beinhaltet nicht die Richtigkeit der Konfigurationen der vZEV im Cockpit, für welche weiterhin der/die vZEV-Verantwortliche verantwortlich ist. Dank raffinierten Kontrollmechanismen rechnet das Cockpit nicht, wenn die Stromzähler fehlerhaft oder unvollständig konfiguriert sind, sofern Fehler technisch erkannbar sind.
  15. Existiert ein Problem, wird dieses inkl. Hinweisen zur Lösung bequem im Status-Check direkt im Cockpit angezeigt. Eine Supportanfrage mit Wartezeit kann dadurch entfallen.
  16. Beachten Sie bitte auch die FAQ mit Antworten zu häufigen Fragen

Notwendige Konfiguration bevor Daten eintreffen

Wir bitten Sie höflichst, mindestens die Stammdaten, vZEV-Einheiten und Stromzähler so schnell wie möglich, spätestens bis zum Startdatum des vZEV vollständig im PVshare Cockpit zu erfassen, nachdem Sie den Gründungsprozess abgeschlossen haben.
Erfassen Sie bitte auch die virtuellen Messpunktnummern (in den Stammdaten). Fragen Sie beim Netzbetreiber nach, falls dieser Ihnen diese bei der Bekanntgabe des Aufschaltdatums nicht auch mitgeteilt hat.
Nur so kann das Cockpit die eintreffenden Daten zuweisen und seine Funktionen erfüllen.

Die restlichen Daten (Bewohner, Bewohnungen und Tarife) müssen Sie bis spätestens bis zur ersten Abrechnung erfassen. Falls Sie das vergessen, können Sie dies auch noch nachholen - das Cockpit wird Sie bei eindeutigen Fehlern informieren, bei falschen Abrechnungen können Sie diese ablehnen und die Korrekturen vornehmen.

Datahub, wenn nicht swisseldex genutzt wird

Haben Sie für Ihren vZEV/Ihre LEG nicht "swisseldex" als Datahub gewählt, so muss zwingend noch die Datenübermittlung eingerichtet werden (und entsprechende Software-Abos sind nötig). Hinweise und eine Anleitung dazu sind im Status-Check zu finden.

Erfassung der Daten oder Tarife durch PVshare oder einen Partner

Alternativ können Sie die Konfiguration durch PVshare oder einen Partner vornehmen lassen. Siehe dazu den Abschnitt "Konfiguration nicht selbst vornehmen"

Einführende Informationen zu neuen LEG

Wir freuen uns, dass Sie Ihre LEG mit PVshare abrechnen. Beachten Sie bitte die folgenden Informationen für einen reibungslosen Start:

  1. LEG sind ab 2026 möglich.
  2. Netzbetreiber müssen Anmeldungen ab 01.01.2026 akzeptieren.
  3. Netzbetreiber müssen LEG innerhalb 3 Monate aufschalten.
  4. Technisch können die Daten zu einer LEG erstmals frühestens ab 24.03.2026 übermittelt werden. Grund: Der neue Standard für die Datenübermittlung im Schweizer Strommarkt (SDAT-CH) tritt erst dann in Kraft.
  5. LEG Verantwortliche/r ist für die vollständige und fehlerfreie Erfassung der Angaben im PVshare Cockpit verantwortlich. Eine Abrechnung kann nur korrekt erfolgen, wenn die LEG korrekt konfiguriert ist. Die Korrektheit der Messpunktnummern ist höchst wichtig, was durch die 33 Stellen eine Herausforderung ist. Wir empfehlen, sämtliche Messpunktnummern vor und nach der Erfassung nochmals zu kontrollieren.
  6. Netzbetreiber liefern die Daten teils stark verspätet an. Insbesondere nach der Aufschaltung. Obwohl einige Netzbetreiber bereits kurz nach dem Start Daten anliefern, gibt es andere die erst nach längerer Zeit (bei vZEV haben wir > 40 Tage beobachtet) Daten anliefern. Nutzen Sie den Status-Check direkt im Cockpit und arbeiten Sie die dort angegebenen Punkte ab. Sind nach 50 Tagen noch gar keine Daten im Cockpit sichtbar (nach 24.03.2026, siehe obiger Punkt # 4), kontaktieren Sie den Netzbetreiber (nicht PVshare) und stellen die Punkte gemäss Status-Check sicher.
  7. Der Schweizerische Datenaustausch der Energiedaten sieht vor, dass Netzbetreiber die angelieferten Daten noch korrigieren können. Das PVshare Cockpit stellt sicher, dass keine Energiebrechnungen oder gar Abrechnungen erstellt werden auf Basis von Daten, die noch nicht als definitiv betrachtet werden dürfen. Daher gibt es Verzögerungen in der Energiestatistk, sowie bei den Abrechnungen, auch wenn provisorische Daten vom Netzbetreiber bereits vorhanden wären.
  8. Auch beim Pro+ Abo können Sie die Rechnungen vor dem automatischen Versand prüfen und freigeben. Nach einer Frist (Standard 5 Tage, einstellbar in den Stammdaten im PVshare Cockpit), werden die Rechnungen automatisch freigegeben und mit dem Pro+ Abo an die LEG Teilnehmer per E-Mail versandt.
  9. Software-Abos und Rechnungsstellung: Die benötigten Software-Abos kaufen Sie bitte direkt im PVshare Cockpit unter «Abos & Services» → «Kaufen». Da bei diesem Kauf der Vertrag zwischen LEG Verantwortlicher/m und PVshare zustandekommt und dabei die Geschäftsbedingungen akzeptiert werden müssen, muss der Kauf explizit durch Sie im PVshare Cockpit erfolgen.
  10. Wenn die LEG vollständig konfiguriert ist (und nur dann), wird das PVshare Cockpit beim Hinzufügen eines Software-Abos in den Warenkorb automatisch die benötigte Anzahl Software-Abos und das Startdatum setzen. Ausnahmen gibt es dann, wenn Netzbetreiber Daten zu zusätzlichen Stromzählern liefern und dadurch nachträglich Stromzähler hinzukommen. Wenn Sie also nur eine Messpunktnummer haben unter der der Netzbetreiber sowohl Lastgangdaten für den Energiebezug, als auch für die Energierücklieferung anliefert (wenn Solaranlage vorhanden), kaufen Sie ein AddMeter Abo mehr. Falls Sie das nicht tun oder nicht daran denken, ist ein Nachkauf problemlos möglich, was aber natürlich zu Verzögerungen in der ersten Abrechnung führen kann.
  11. Liefert der Netzbetreiber Daten für beide Messrichtungen unter der gleichen Messpunktnummer, erfasst das Cockpit den zusätzlichen Stromzähler automatisch. Bei den Stromzählern sehen Sie, falls das PVshare Cockpit einen Stromzähler in einer Messrichtung automatisch erstellt hat.
  12. Die Daten zu den Messpunkten und Messrichtungen werden je nach Netzbetreiber unterschiedlich angeliefert.
  13. Falls nach Eintreffen der Daten ein weiteres Abo (meist ein "AddMeter" Abo) benötigt wird, weil der Netzbetreiber Daten zu einem Messpunkt oder einer Messrichtung mehr liefert als Sie beim Kauf der Software-Abos angenommen haben, werden Sie beim nächsten Rechnungslauf automatisch vom Cockpit informiert und können fehlende Software-Abos nachkaufen.
  14. PVshare überwacht die LEG automatisiert, als auch manuell. Das beinhaltet nur die Funktion der Software und das, was technisch geprüft und erkannt werden kann. Dies beinhaltet nicht die Richtigkeit der Konfigurationen der LEG im Cockpit, für welche weiterhin der/die LEG Verantwortliche verantwortlich ist. Dank raffinierten Kontrollmechanismen rechnet das Cockpit nicht, wenn die Stromzähler fehlerhaft oder unvollständig konfiguriert sind, sofern Fehler technisch erkannbar sind.
  15. Existiert ein Problem, wird dieses inkl. Hinweisen zur Lösung bequem im Status-Check direkt im Cockpit angezeigt. Eine Supportanfrage mit Wartezeit kann dadurch entfallen.
  16. Beachten Sie bitte auch die FAQ mit Antworten zu häufigen Fragen

Datahub, wenn nicht swisseldex genutzt wird

Haben Sie für Ihren vZEV/Ihre LEG nicht "swisseldex" als Datahub gewählt, so muss zwingend noch die Datenübermittlung eingerichtet werden (und entsprechende Software-Abos sind nötig). Hinweise und eine Anleitung dazu sind im Status-Check zu finden.

Erfassung der Daten oder Tarife durch PVshare oder einen Partner

Alternativ können Sie die Konfiguration durch PVshare oder einen Partner vornehmen lassen. Siehe dazu den Abschnitt "Konfiguration nicht selbst vornehmen"

Unterstützung bei der Inbetriebnahme / Konfiguration, Wie kann ein Service gekauft werden?

Egal ob kleinster vZEV, bzw. kleinste LEG mit nur zwei Teilnehmenden oder komplexe vZEV/LEG-Konstellation mit hunderten Teilnehmern und sich ändernden Verhältnissen: Das PVshare Cockpit ist vollkommen auf einen wirtschaftlichen Betrieb mit einfachster Bedienung ausgelegt. Dazu gehören nicht nur fördernde Funktionen wie eine Energiestatistik und Zugang für jeden Teilnehmer, sondern auch eine intuitive Bedienung. So kann mit geringem Aufwand und ohne Kenntnisse ein vZEV oder eine LEG erstellt, betrieben und abgerechnet werden.
Die Software ist bis ins letzte Detail ausgeklügelt, so dass sämtliche Fragen direkt im Cockpit an Ort und Stelle ohne Wartezeit beantwortet werden. Dank unserem Anspruch, dass die Software höchsten Ansprüchen genügen muss und durch Laien bedient werden können muss, können wir unsere Software-Abos zu sehr günstigen Konditionen anbieten.
Wünschen Sie dennoch Unterstützung, stehen Ihnen Services und Fachpartner zur Verfügung.

Kunden können bei Bedarf jederzeit auf Services zurückgreifen, um Konfigurationen nicht selbst vornehmen zu müssen. Zudem kann durch unsere Partner persönliche Unterstützung hinzugezogen werden.

Konfigurationen vornehmen lassen

Auf Wunsch können Sie Konfigurationen auch als Service beziehen: Dazu stehen Ihnen unsere Servicepakete "InitConf" und/oder "TariffConf" zur Verfügung. Hier finden Sie die Preise und Details dazu.

Service kaufen und nutzen

Wenn Sie einen Service nutzen möchten, halten Sie sich bitte an folgenden Ablauf:

  1. Falls noch nicht erfolgt: Gründen Sie Ihren vZEV/Ihre LEG mit dem regulären vZEV Gründungsprozess oder LEG Gründungsprozess
  2. Schliessen Sie den vZEV/LEG Gründungsprozess im Cockpit ordnungsgemäss ab
  3. Erfassen Sie die Stammdaten
  4. Kaufen Sie die entsprechenden Services bequem direkt im PVshare Cockpit in der notwendigen Menge: Unter "Abos & Services" "Kaufen"
    Achten Sie bitte darauf, dass Sie den gewünschten Service in der richtigen Menge kaufen - wie im Cockpit angegeben. Beispiel: Sie benötigen von "InitConf" so viele Stk. wie der vZEV/die LEG Stromzähler und Messrichtungen hat. Berechnungspeispiel: Ein Solaranlagenbetreiber (2 Messrichtungen) und 3 reine Verbraucher = 4 Stk. "InitConf" nötig.
  5. Bezahlen Sie die gekauften Services
  6. Liefern Sie uns die Daten zur Konfiguration bitte unaufgefordert nach der Bezahlung an. Nutzen Sie dazu aus Datenschutzgründen zwingend den Software-Support Link direkt im PVshare Cockpit (im unten rechts).
  7. PVshare oder ein Partner wird die Konfigurationen gemäss erworbenem Service nun 1:1 anhand der von Ihnen angelieferten Informationen für Sie vornehmen

Hinweis: Diese Zusatzservices sind kostenpflichtige Einzelleistungen, die ausschliesslich das einmalige 1:1-Erfassen der vollständig und korrekt gelieferten Kundendaten beinhalten – ohne fachliche Prüfung, Bewertung, Interpretation oder Verantwortung für die Richtigkeit der Angaben und stellen keine fachliche Beratung oder inhaltliche Prüfung dar.

Beratung oder individuelle persönliche Unterstützung

Sie können bei Bedarf jederzeit persönliche Beratung oder Unterstützung hinzuziehen: Wenden Sie sich an einen unserer unabhängigen Partner.

Bitte beachten Sie: Diese Partner arbeiten eigenständig und nicht im Auftrag von PVshare. Wir empfehlen, vorab die Konditionen zu klären.

Abrechnung nicht selbst vornehmen

Das PVshare Cockpit funktioniert in seinem Grundumfang vollkommen automatisiert: Die Daten gelangen automatisch ins PVshare Cockpit und die Rechnungen werden vollautomatisch im voreingestellten Abrechnungsintervall erstellt.
Ihre Aufgabe bleibt nach der initialen Konfiguration die Erfassung von neu geltenden Tarifen, sowie allfällige Mutationen (z.B. Mieterwechsel). Zudem sollten Sie die Rechnungen einsehen, bevor diese versendet werden, so dass Sie allfällige Fehler (wie einen falsch erfassten Tarif) bemerken und korrigieren können.

Möchten Sie diese Aufgaben nicht selbst übernehmen, so stehen Ihnen unsere Abrechnungsdienstleister zur Verfügung. Diese können Aufgaben ganz nach Ihrem Bedarf für Sie übernehmen.

Mit vZEV einer LEG beitreten

Es ist möglich, dass ein virtueller Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (vZEV) einer lokalen Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) beitritt.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Mehrwertsteuern

Ob eine MwSt.-Pflicht besteht oder nicht, wird in den Stammdaten erfasst. Privatpersonen sind normalerweise nicht MwSt. pflichtig.

Müssen nun die Tarife mit/ohne MwSt. erfasst werden?
Es kommt auf den Tariftyp an. Wir machen es einfach: Das PVshare Cockpit teilt dies direkt bei der Erfassung der Tarife mit auf Basis der Konfiguration in den Stammdaten und dem gewählten Tariftyp.

Beachten Sie:
Sind Sie nicht MwSt. pflichtig, so wird auf den Stromrechnungen die das PVshare Cockpit erstellt auch keine MwSt. ausgewiesen - das ist gesetzlich vorgeschrieben:
Art. 27 Abs. 1 MWSTG (Mehrwertsteuergesetz) besagt:
"Wer nicht im Register der steuerpflichtigen Personen eingetragen ist oder wer das Meldeverfahren nach Artikel 38 anwendet, darf in Rechnungen nicht auf die Steuer hinweisen."

Hinweise bei MwSt.-Pflicht: Im PVshare Cockpit wird davon ausgegangen, dass der Netzbetreiber auf rückgespiesene PV-Energie auch MwSt. auszahlt. Das Cockpit rechnet in diesem Falle die Vergütung (aller) Solaranlagenbetriber im vZEV, bzw. der LEG so ab, dass MwSt. auf PV-Energie ausbezahlt und ausgewiesen wird.
In Einzelfällen kann es je nach Situation trotz MwSt.-Pflicht notwendig sein, keine MwSt.-Pflicht zu konfigurieren. Die Verantwortung für korrekte Abrechnungen - und die Einhaltung der geltenden Steuer- und Mehrwertsteuergesetze - trägt der/die Verantwortliche.

Hier finden Sie weitere Details zu vZEV/LEG und Steuerpflicht

Tarife erfassen und pflegen

Auch bei den Tarifen ist die Unterstützung direkt im PVshare Cockpit integriert. Unter anderem sind folgende Hilfestellungen integriert:

  1. Übersicht über die verfügbaren Tariftypen
  2. Prüfungen der erfassten Tarife
  3. FAQ zur Konfiguration von Tarifen
  4. Funktion "Tarifselektion prüfen": Zum Überprüfen ob zu einem Zeitpunkt der gewollte Tarif selektiert wird (insbes. bei vZEV und Hoch-/Niedertarif hilfreich)
  5. Angaben wann ein Tarif gilt
  6. Angaben zur MwSt.

Wissenswertes zur Erfassung und Pflege der Tarife:

  • Es gibt Tariftypen für die stets ein Tarif erfasst sein muss.
  • Die mindestens nötigen Tariftypen sind sowohl im Überblick über die Tariftypen (siehe unten), als auch unter "Prüfung der konfigurierten Tarife" sichtbar. Zudem würde ein Rechnungslauf mit exakter Angabe des fehlenden Tariftyps fehlschlagen.
  • Die Eingabemaske richtet sich automatisch nach den Eingaben und gibt alle nötigen Hinweise an Ort und Stelle aus (wie Angabe ob der jeweilige Tarif mit oder ohne MwSt. erfasst werden muss).
  • Obwohl einige Tariftypen vom Cockpit nicht als notwendig erzwungen werden, da nicht in jedem vZEV, bzw. jeder LEG zwingend erforderlich (z.B. monatlicher Preis oder Leistungstarif), können diese Tarife je nach Netzbetreiber/Zusammenschluss dennoch notwendig sein, damit alle Kosten vollständig in den Rechnungen enthalten sind.
  • Tarife gleichen Typs dürfen sich nur überlappen, wenn der gewählte Tariftyp dies erlaubt. Siehe hierzu die Tabelle der Tariftypen direkt im Cockpit ("Hilfe zur Tarifkonfiguration" bei der Tarif Verwaltung, Spalte "Darf sich mit gleichem Tariftyp überlappen")
  • Nehmen Sie die Unterlagen vom Netzbetreiber zur Hand, um zu ermitteln welche Tarife in Rechnung gestellt werden müssen. Fragen Sie gegebenfalls beim Netzbetreiber nach, um keinen Tarif oder Tarifbestandteil zu vergessen.
  • Achten Sie immer darauf, ob der Netzbetreiber die Tarife inkl. oder exkl. MwSt. angibt - je nachdem müssen Sie die MwSt. noch auf die Summe aller Tarifbestandteile dazurechnen (wenn das Cockpit angibt, dass der Tarif inkl. MwSt. angegeben werden muss).
  • Beachten Sie, dass die Tarife korrekt und vollständig erfasst sein müssen, die Stromrechnungen und Gutschriften die das Cockpit erstellt basieren darauf.
  • Bei den Prüfungen der konfigurierten Tarife im Cockpit ist jeweils der Kontrollbetrachtungszeitraum angegeben; dieser richtet sich nach dem kommenden oder aktuellen Rechnungslauf (abhängig vom eingestellten Abrechnungsintervall, aktuellen Zeitpunkt und Status der Rechnungsläufe).
  • Benötigen Sie Unterstützung, greifen Sie auf einen unserer Partner zurück - diese können nach Bedarf auch Aufgaben übernehmen.

Eine Hilfe inkl. Überblick über die verfügbaren Tariftypen und -Regeln, sowie FAQs zu Tarif-Anwendungsfällen/Fragen, kann direkt bei der Tarifkonfiguration aufgerufen werden.
Button direkt im PVshare Cockpit: Hilfe zur Tarifkonfiguration
Abbildung: So sieht der Button im PVshare Cockpit aus, über welchen die Hilfe zur Tarifkonfiguration geöffnet werden kann.

Rechnungslauf fehlgeschlagen, was ist die Ursache? Wie beheben?

Das PVshare Cockpit ist quasi immer auf Autopilot. Es meldet sich per E-Mail, wenn ein Rechnungslauf geprüft werden muss, oder die Erstellung eines Rechnungslaufs fehlschlug.

Im PVshare Cockpit ist die Ursache beim entsprechenden Rechnungslauf mit exakter Angabe der Ursache sichtbar unter dem Menüpunkt "vZEV abrechnen" → "Rechnungsläufe" (bei LEG natürlich: "LEG abrechnen" → "Rechnungsläufe")

Erfordert ein Rechnungslauf Aufmerksamkeit, so wird auch direkt im Cockpit prominent darauf hingewiesen: Ein gelbes Symbol wird im Menü eingeblendet und auf der Startseite wird eine Info angezeigt. Auch der Status-Check weist darauf hin.

Eine Behebung erfordert immer zwei Schritte:

  1. Behebung des Problems, das beim fehlgeschlagenen Rechnungslauf angegeben ist
  2. Bestätigung, dass das Problem behoben wurde.
    Das erfordert lediglich einen Klick auf den grünen Button beim entsprechenden Rechnungslauf (Text auf Button: "Bestätige, Korrekturen vorgenommen")
    Diese Bestätigung darf natürlich erst erfolgen, nachdem das Problem behoben wurde, damit der Rechnungslauf nicht erneut fehlschlägt.

Beachten Sie:
Falls ein Rechnungslauf aufgrund fehlender Software-Abos fehlgeschlagen ist und Sie die fehlenden Software-Abos nachgekauft haben, bestätigen Sie die Korrektur erst, nachdem der Zahlungseingang der Rechnung verbucht wurde. Ansonsten würde der Rechnungslauf erneut aufgrund fehlender Software-Abos (da im Cockpit noch nicht als bezahlt erkannt) fehlschlagen.
Den Status der Rechnungen finden Sie direkt im Cockpit unter: "Abos & Services" → "Rechnungen".

Abrechnung ist falsch, was tun?

Situation: Das PVshare Cockpit hat die Abrechnungen erstellt auf Grundlage der Energiedaten und der Konfiguration die Sie vorgenommen haben.
Nun ist in den Stromrechnungen des Rechnungslaufs sichtbar, dass etwas falsch ist.

Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Lehnen Sie den Rechnungslauf ab - nun haben Sie Zeit, den Fehler zu korrigieren (die automatische Freigabe nach in den Stammdaten eingestellter Zeit ist damit unterbunden)
  2. Korrigieren Sie die Einstellungen (z.B. Tarif korrigieren/erfassen, neuen Bewohner/Nutzer und Bewohnung/Nutzung erfassen, Bewohnung/Nutzung korrigieren, etc.)
  3. Bestätigen Sie, dass Sie die Korrekturen vorgenommen haben (bei den Rechnungsläufen)

Das PVshare Cockpit erstellt nun vollautomatisch einen neuen Rechnungslauf (normalerweise innert 1 bis 2 Tagen). Diesen können Sie anschleissend erneut prüfen. Sie erhalten wiederum eine E-Mail vom Cockpit, wenn der neue Rechnungslauf zur Prüfung bereitsteht.

Wenn erneut etwas falsch ist, so wiederholen Sie den obigen Vorgang.

Tipp: Beachten Sie stets die Rechnungsläufe. Bei jedem Rechnungslauf der Aufmerkasmkeit benötigt, teilt Ihnen das Cockpit konkret mit, was zu tun ist.

Besitzer-/Mieterwechsel erfassen

Situation: Ein Mieter (oder auch Eigentümer) tritt aus. Die vZEV/LEG Einheit bleibt aber bestehen. Beispiel: Wohnungswechsel oder Hausverkauf.

Gehen Sie nach den folgenden drei Schritten vor:

  1. Setzen Sie ein Enddatum bei der Bewohnung/Nutzung
  2. Falls oder sobald der neue Bewohner/Nutzer bekannt ist, erfassen Sie diesen (sofern dieser nicht schon als Bewohner/Nutzer erfasst ist).
  3. Erfassen Sie eine neue Bewohnung/Nutzung und weisen diesen der vZEV/LEG Einheit zu.

Das ist schon alles. Zu beachten ist:

  • Eine vZEV/LEG Einheit, die während einem Zeitraum keinen Bewohner/Nutzer zugewiesen hat (wie z.B. eine leerstehende Wohnung), wird automatisch dem vZEV/LEG Verantwortlichen in Rechnung gestellt.
  • Nutzt der vZEV/LEG Verantwortliche selbst eine der vZEV/LEG Einheiten, so muss er sich daher nicht zwingend als Bewohner/Nutzer erfassen. Allerdings kann dann auch keinem weiteren Nutzer Zugang zum PVshare Cockpit gegeben werden.
  • Ein neuer Bewohner/Nutzer muss vor der nächsten Abrechnugnsperiode erfasst und zugewiesen werden - ansonsten werden die Rechnungen auf Basis der Daten erstellt.

Ändern Sie bitte nicht einfach die Angaben des bestehenden Bewohners/Nutzers auf den neuen Mieter/Eigentümer. Grund: So hat der neue Mieter/Eigentümer keinen Zugriff auf die Daten seines Vorgängers.

Zeitweise leerstehendes Objekt (z.B. leerstehende Wohnung nach einem Auszug eines Mieters)

Beispielsituation: Ein Mieter zieht aus. Es existiert noch kein nachfolgender Mieter. Die Wohnung wird leerstehen.

Es braucht einen einzigen Schritt:

  1. Setzen Sie ein Enddatum bei der Bewohnung/Nutzung

Damit wird das leerstehende Objekt während dem Zeitraum des Leerstands an den vZEV/LEG Verantwortlichen verrechnet.

Soll das leerstehende Objekt an eine andere Adresse verrechnet werden, so erfassen Sie dafür einen Bewohner/Nutzer und weisen diesen mit einer neuen Bewohnung/Nutzung der leerstehenden vZEV/LEG Einheit ab (ab dem Folgetag) zu.

Das ist schon alles. Zu beachten ist:

  • Eine vZEV/LEG Einheit, die während einem Zeitraum keinen Bewohner/Nutzer zugewiesen hat (wie z.B. eine leerstehende Wohnung), wird automatisch dem vZEV/LEG Verantwortlichen in Rechnung gestellt.
  • Sobald der neue Bewohner/Nutzer bekannt ist, kann dieser zusammen mit einer Bewohnung/Nutzung erfasst werden.

Ändern Sie bitte nicht einfach die Angaben des bestehenden Bewohner/Nutzer. Grund: Das würde die gesamte History inkl. Rechnungen und Zugang zum Cockpit verändern.

Jemand bewohnt/nutzt zwei vZEV Einheiten

Beispielsituation: Ein Mieter mietet eine Wohnung und einen Hobbyraum. Im Cockpit wurden dazu zwei vZEV/LEG Einheiten erfasst und die entsprechenden Stromzähler wurden zugewiesen. (In diesem Fall hat der Hobbyraum also einen separaten Stromzähler.)

Voraussetzungen: Die vZEV/LEG Einheiten und der Bewohner/Nutzer wurde bereits erfasst.

Erfassen Sie nun für beide vZEV/LEG Einheiten eine Bewohnung/Nutzung:

  1. Für die Bewohnung/Nutzung der Wohnung
  2. Für die Bewohnung/Nutzung des Hobbyraums

Damit werden beide vZEV/LEG Einheiten dem gleichen Bewohner/Nutzer in Rechnung gestellt.

Selbstverständlich kann ein Bewohner Nutzer auch drei oder beliebig viele vZEV/LEG Einheiten bewohnen/mieten/nutzen.

Der Bewohner/Nutzer kann nun beispielsweise den Vertrag für den Hobbyraum künden - damit endet die entsprechende Bewohnung/Nutzung, während die andere weiter besteht. Das Cockpit erstellt dann entsprechend die Stromrechnungen

Beachten Sie:

  • Erfassen Sie keinesfalls nur eine vZEV/LEG Einheit, der Sie sowohl den Stromzähler der Wohnung als auch des Hobbyraums zuweisen. Das würde dazu führen, dass auch in Zukunft immer nur beides zusammen vermietet werden kann.
  • Erfassen Sie keinesfalls zwei Bewohner/Nutzer für den gleichen Bewohner/Nutzer. Viele Vorteile des Cockpits würden so verloren gehen, inkl. Zugriff für den Bewohner/Nutzer zum Cockpit auf beide vZEV/LEG Einheiten die er nutzt.

vZEV/LEG Einheit kommt hinzu

Situation: Ein vZEV/LEG Teilnehmer (vZEV/LEG Einheit) kommt hinzu oder fällt weg.
Beispiel: Neues Gebäude/neue Wohnung tritt in den vZEV, bzw. die LEG ein.

Vorgehen:

  1. Neue vZEV/LEG Einheit erfassen
  2. Neue/n Stromzähler erfassen (unbedingt alle Messpunktnummern, falls mehrere)
  3. Neuen Bewohner/Nutzer erfassen (sofern nicht ein bestehender Bewohner/Nutzer die vZEV/LEG Einheit bewohnt/nutzt)
  4. Neue Bewohnung/Nutzung erfassen
  5. Pro oder Pro+ Abo kaufen. Wenn Netzbetreiber in beide Messrichtungen Daten senden wird: Zusätzlich auch ein AddMeter Abo.


Beachten Sie: Die Situation, wie der vZEV, bzw. die LEG im PVshare Cockpit konfiguriert ist (vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler) muss zu jedem Zeitpunkt inkl. Start- und Enddatum 1:1 dem effektiven vZEV, bzw. der effektiven LEG (also genau so wie der Netzbetreiber den vZEV/die LEG auch abgebildet hat) entsprechen. Fragen Sie im Zweifel unbedingt beim Netzbetreiber nach. Der/die vZEV/LEG Verantwortliche ist in der Pflicht, fortwährend eine korrekte, vollständige und aktuelle Konfiguration sicherzustellen.

vZEV/LEG Einheit fällt weg

Situation: Ein vZEV/LEG Teilnehmer (vZEV/LEG Einheit) fällt weg.
Beispiel: Gebäude/Wohnung tritt aus dem vZEV oder aus der LEG aus - nicht zu verwechseln mit einem Besitzer-/Mieterwechsel!

Vorgehen:

  1. Enddatum der Bewohnung/Nutzung setzen
  2. Enddatum aller Stromzähler die der betroffenen vZEV/LEG Einheit zugewiesen sind setzen
  3. Enddatum der vZEV/LEG Einheit setzen


Beachten Sie: Die Situation, wie der vZEV, bzw. die LEG im PVshare Cockpit konfiguriert ist (vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler) muss zu jedem Zeitpunkt inkl. Start- und Enddatum 1:1 dem effektiven vZEV, bzw. der effektiven LEG (also genau so wie der Netzbetreiber den vZEV/die LEG auch abgebildet hat) entsprechen. Fragen Sie im Zweifel unbedingt beim Netzbetreiber nach. Der/die vZEV/LEG Verantwortliche ist in der Pflicht, fortwährend eine korrekte, vollständige und aktuelle Konfiguration sicherzustellen.

Stromzähler/Messpunkt kommt hinzu

Situation: Ein Stromzähler (Messpunkt) kommt zu bestehender vZEV/LEG Einheit hinzu.
Beispiele: Ein Teilnehmer hat neu eine PV-Anlage und der Netzbetreiber liefert neu unter unterschiedlicher Messpunktnummer auch Daten in umgekehrter Messrichtung. Oder ein Haus hat neue eine Wärmepumpe mit separatem Stromzähler.

Vorgehen:

  1. Neuen Stromzähler mit korrektem Startdatum erfassen und der entsprechenden vZEV/LEG Einheit zuweisen
  2. AddMeter Abo kaufen

Erfassen Sie unbedingt alle Messpunktnummern, falls mehrere hinzukommen (wenn z.B. Netzbetreiber in beide Messrichtungen Daten mit unterschiedlicher Messpunktnummer sendet).


Beachten Sie: Die Situation, wie der vZEV, bzw. die LEG im PVshare Cockpit konfiguriert ist (vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler) muss zu jedem Zeitpunkt inkl. Start- und Enddatum 1:1 dem effektiven vZEV, bzw. der effektiven LEG (also genau so wie der Netzbetreiber den vZEV/die LEG auch abgebildet hat) entsprechen. Fragen Sie im Zweifel unbedingt beim Netzbetreiber nach. Der/die vZEV/LEG Verantwortliche ist in der Pflicht, fortwährend eine korrekte, vollständige und aktuelle Konfiguration sicherzustellen.

Stromzähler/Messpunkt fällt weg

Situation: Ein Stromzähler (Messpunkt) fällt weg. Die vZEV/LEG Einheit existiert aber weiterhin mit mindestens einem Messpunkt/Stromzähler.
Beispiel: Der Netzbetreiber sendet keine Daten mehr unter einer Messpunktnummer, je nachdem werden die gleichen Daten unter neuer Messpunktnummer gesendet, wodurch ein neuer Stromzähler erfasst werden müsste.

Dieser Fall dürfte eher selten eintreffen.

Vorgehen:

  • Enddatum des entsprechenden Stromzählers setzen
  • Stellen Sie sicher, dass mindestens ein Stromzähler weiterhin der betroffenen vZEV/LEG Einheit zugewiesen ist (ansonsten würde die gesamte vZEV/LEG Einheit wegfallen und für die vZEV/LEG Einheit müsste demzufolge auch ein Enddatum gesetzt werden)


Beachten Sie: Die Situation, wie der vZEV, bzw. die LEG im PVshare Cockpit konfiguriert ist (vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler) muss zu jedem Zeitpunkt inkl. Start- und Enddatum 1:1 dem effektiven vZEV, bzw. der effektiven LEG (also genau so wie der Netzbetreiber den vZEV/die LEG auch abgebildet hat) entsprechen. Fragen Sie im Zweifel unbedingt beim Netzbetreiber nach. Der/die vZEV/LEG Verantwortliche ist in der Pflicht, fortwährend eine korrekte, vollständige und aktuelle Konfiguration sicherzustellen.

Stromzähler/Messpunkt/Messrichtung einer anderen vZEV/LEG Einheit zuordnen

Situation: Ein Stromzähler (Messpunkt) in einer Messrichtung soll einer anderen vZEV/LEG Einheit zugewiesen werden.
Beispiele:

  • Sie haben für die Rücklieferung eine eigene vZEV/LEG Einheit erfasst, möchten nun aber anstatt eines Pro/Pro+ Software-Abos lediglich ein AddMeter Software-Abo verwenden und den Messpunkt in dieser Messrichtung über eine gemeinsame vZEV/LEG Einheit abrechnen.
  • Oder: Ein Messpunkt/eine Messrichtung wurde der falschen vZEV/LEG Einheit zugewiesen.

Dieser Fall dürfte eher selten eintreffen - vermutlich ausschliesslich initial, wenn bei der Konfiguration ein Fehler gemacht wurde oder umentschieden wurde, welche Messpunkte/Messrichtungen mit welcher vZEV/LEG Einheit abgerechnet werden sollen.

Vorgehen:

  • Stromzähler bearbeiten
  • Ändern Sie die vZEV/LEG Einheit

Sofern nun eine vZEV/LEG Einheit keinen einzigen Stromzähler mehr zugewiesen hat: Setzen Sie das Enddatum oder - falls noch nie Abrechnungen erfolgt sind und keine weiteren Objekte darauf verweisen - löschen Sie die vZEV/LEG Einheit. Stellen Sie in jedem Fall sicher, dass die nun vorliegende Konfiguration fehlerfrei ist, so dass z.B. keine Bewohnung/Nutzung auf eine vZEV/LEG Einheit verweist, die nun keinen einzigen Stromzähler mehr hat, sowie dass korrekte Enddaten gesetzt sind falls nötig.

Stromzähler/Messpunkt oder virtueller Messpunkt löschen/ändern

Situation: Ein falscher Stromzähler (Messpunkt) soll entfernt werden.
Beispiele:

  • Sie haben einen Stromzähler mit falscher Messpunktnummer erfasst.
  • Sie haben (bei einem vZEV) falsche virtuelle Messpunktnummern gesetzt.

Fehlerhaft erfasste Stromzähler/Messpunkte, oder bei vZEV auch fehlerhaft erfasste virtuelle Messpunkte können aus Sicherheitsgründen nur vom Support entfernt werden. Der Support nimmt aber keine weiteren Anpassungen/Korrekturen/Prüfungen vor. Sie müssen nach der Entfernung die korrekten Stromzähler/Messpunkte erfassen. Der Support kann nur Stromzähler/Messpunkte/Messrichtungen entfernen, die effektiv nicht zum vZEV/nicht zur LEG gehören und zu denen der Netzbetreiber effektiv keine Daten gesendet hat oder senden wird. PVshare kann keine Anpassungen vornehmen hinsichtlich der Daten, die der Netzbetreiber anliefert.

Vorgehen:

  • Stellen Sie sicher, dass der Stromzähler noch keine Daten empfangen hat und wirklich nicht zu Ihrem vZEV/Ihrer LEG gehört - ein Stromzähler kann nur entfernt werden, wenn er wirklich fehlerhaft ist, der Netzbetreiber dafür noch keine Daten gesendet hat und auch keine Daten senden wird.
  • Haben Sie sichergestellt, dass der Stromzähler/Messpunkt effektiv entfernt werden kann, so teilen Sie die gewünschte Entfernung dem Support direkt im PVshare Cockpit mit (Software-Support Link im Cockpit unten rechts)


Beachten Sie: Die Situation, wie der vZEV, bzw. die LEG im PVshare Cockpit konfiguriert ist (vZEV/LEG Einheiten und Stromzähler) muss zu jedem Zeitpunkt inkl. Start- und Enddatum 1:1 dem effektiven vZEV, bzw. der effektiven LEG (also genau so wie der Netzbetreiber den vZEV/die LEG auch abgebildet hat) entsprechen. Fragen Sie im Zweifel unbedingt beim Netzbetreiber nach. Der/die vZEV/LEG Verantwortliche ist in der Pflicht, fortwährend eine korrekte, vollständige und aktuelle Konfiguration sicherzustellen.

Wieso hat das PVshare Cockpit noch keine Rechnungen erstellt?

Situation: Sie erwarten, dass das PVshare Cockpit die Stromrechnungen erstellt. Jedoch ist das noch nicht geschehen. Woran liegt das?

Das PVshare Cockpit erstellt die Stromrechnungen vollautomatisch im eingestellten Abrechnungsintervall (Stammdaten). Sie können zwischen monatlich bis jährlich auswählen.

Was sind die Voraussetzungen, damit das PVshare Cockpit Stromrechnungen erstellen kann?

Um Stromrechnungen erstellen zu können, muss das PVshare Cockpit zuerst:

  1. Abwarten, bis alle Daten empfangen wurden - Je nachdem hat Ihr Netzbetreiber noch gar nicht alle Daten geliefert.
  2. Warten bis die empfangenen Daten als definitiv betrachtet werden können - der Schweizer Strommarkt gibt Regeln vor, die das Cockpit beachten muss.
  3. Die Daten berechnen können. Passen Daten nicht zusammen - z.B. weil ein Messpunkt fehlt - so wird das Cockpit keine Rechnungen erstellen.
  4. Sicherstellen, dass genügend Abos vorhanden sind zu jedem Zeitpunkt der Abrechnungsperiode.
  5. Sicherstellen, dass die Konfiguration dahingehend vollständig ist, dass überhaupt Rechnungen erstellt werden können.

Wenn Sie z.B. monatlich eingestellt haben, wird das Cockpit also nicht am 1. Tag im Folgemonat Stromrechnungen erstellen können.

Wie kann erkannt werden, ob ein Problem vorliegt?

Sie haben jederzeit die Kontrolle. Zwei Werkzeuge machen die Angelegenheit sehr einfach:

  1. Wenn ein Rechnungslauf fehlschlägt wird das Cockpit Ihnen dies mitteilen (an Korrespondenz E-Mail Adresse). Den exakten Grund gibt das Cockpit bei den Rechnungsläufen an: Im Menü: "vZEV abrechnen" (bzw. "LEG abrechnen") → "Rechnungsläufe"
  2. Sie können jederzeit prüfen, ob ein Problem vorliegt und wie ein allfälliges Problem gelöst werden kann. Klicken Sie einfach auf "Status-Check" im Menü.

Abweichungen Netzbetreiber Stromrechnung zu PVshare Cockpit vZEV Abrechnungen

Diese Hinweise betreffen nur vZEV.

Situation: Was der Netzbetreiber für den vZEV in Rechnung stellt stimmt nicht ganz mit den Stromrechnungen vom PVshare Cockpit überein.

So können Sie die Energiesummen prüfen: Für eine bequeme Prüfung weist das PVshare Cockpit die Energiesummen bei jedem Rechnungslauf aus.

Mögliche Ursachen:
Fehlerhafte Abrechnungen können primär zwei Ursachen haben:

  1. Fehlerhaft erfasste Tarife. Resultat: Falsche Kosten in den Stromrechnungen.
  2. In sich zusammenpassende aber fehlerhafte Daten vom Netzbetreiber (da die Daten in sich zusammenpassen, kann das Cockpit die fehlerhaften Energiemengen nicht erkennen). Resultat fehlerhafte Energiemengen

Behebung, wenn Sie einen Fehler in der Konfiguration gemacht haben:
Lehnen Sie den Rechnungslauf ab, korrigieren die Angaben und bestätigen die Korrekturen anschliessend beim Rechnungslauf.

Sicherheitsmechanismen im PVshare Cockpit und der Status-Check

Die Daten vom Netzbetreiber durchlaufen im PVshare Cockpit zusammen mit der Konfiguration hunderte von Sicherheitsprüfungen.
Eine fehlerhafte Berechnung durch das PVshare Cockpit ist daher eher unwahrscheinlich.

Erkennt das Cockpit eine Abweichung, so rechnet es nicht und fehlerhafte Abrechnungen werden unterbunden. (Untenstehend wird erläutert, wie das PVshare Cockpit korrekte Abrechnungen sicherstellt.)
Der Status-Check im PVshare Cockpit ermittelt unter anderem auch ein allfälliges Problem fehlerhafter Daten/Konfiguration und gibt auf einen Klick Auskunft inkl. Vorgehen zur Behebung.

Was sind mögliche Ursachen die geprüft werden müssen?

Zunächst stellt sich die Frage, ob Energiemengen, die Aufteilung von Hochtarif / Niedertarif, oder monatliche Tarife nicht genau passen. Entsprechend kommen verschiedene mögliche Ursachen in Frage.

Prüfen Sie Folgendes, was zu Abweichungen in Abrechnungen führen könnte:

  1. Gar keine Abweichung, aber häufiger Flüchtigkeitsfehler bei der Kontrolle: Wenn ein unterschiedlicher Zeitraum berücksichtigt wird. Beispiel: Sie betrachten einen Rechnungslauf der nur den Juni umfasst, der Netzbetreiber stellt jedoch Rechnung für ein ganzes Semester.
  2. Wenn der Netzbetreiber andere Daten anliefert als er zur Erstellung der Rechnungen verwendet. Beispiel: Die Daten die der Netzbetreiber anlieferte zeigen in einem Monat einen gesamten Bezug von 500 kWh, während der Netzbetreiber aber 600 kWh in Rechnung stellt.
  3. Wenn für einen Tarif eine falsche Gültigkeit oder Regel erfasst wurde oder ein Tarif fehlt: Beispiele: Der Tarif für Hochtarif fehlt oder hat einen falschen Gültigkeitszeitraum. Oder der Hochtarif gilt bis 20:00, jedoch wurde er als gültig bis 22:00 erfasst. Oder ein Tarif wurde auf falsche Gültigkeit bezüglich Wochentagen erfasst.
  4. Wenn der Netzbetreiber an gewissen Tagen einen anderen Tarif anwendet, dieser Tarif oder die Tarifregel aber nicht oder falsch erfasst wurde. Beispiel: Der Netzbetreiber wendet an bestimmten Feiertagen Niedertarif an, kommunizierte dies jedoch nicht oder nicht vollständig in der Publikation der Tarife.
  5. Wenn der Netzbetreiber zusätzliche Kosten (z.B. monatliche Kosten) in Rechnung stellt, für die im Cockpit kein entsprechender Tarif erfasst wurde. Beispiel: Der Netzbetreiber erhebt einen monatlichen Tarif, der im PVshare Cockpit nicht erfasst wurde.
  6. Wenn bei einem Tarif ein falscher Preis erfasst wurde. So stimmen zwar die Energiemengen, aber die Kosten die verrechnet oder vergütet werden nicht. Beispiel: Für den totalen Strombezug erhebt der Netzbetreiber inkl. MwSt. 36.754 Rp/kWh, der Tarif wurde jedoch mit 34 Rp/kWh erfasst.
  7. Wenn für einen monatlichen Tarif der falsche Tariftyp ausgewählt wurde im PVshare Cockpit. Beispiel: Der Netzbetreiber erhebt Gebühren pro physikalischen Stromzähler, welcher für beide Messrichtungen Daten anliefert, im PVshare Cockpit wurde jedoch der monatliche Tariftyp verwendet, der für jede Messrichtung aufgerechnet wird.
  8. Sehr unwahrscheinlicher Spezialfall, monatlicher Tarif wird zu wenig aufgerechnet: Wenn der Netzbetreiber nur für Energierücklieferung eines physikalischen Stromzählers Daten anliefert (das dürfte nicht vorkommen, da Netzbetreiber selbst bei einem reinen Energieerzeuger den Energieverbrauch messen/verrechnen wollen), monatliche Kosten pro Stromzähler erhebt und im Cockpit ein monatlicher Tarif vom Typ "Monatlicher Preis pro Stromzähler" erfasst wurde. Das Cockpit rechnet diesen monatlichen Tarif nur in Bezugsrichtung auf. Mögliche Lösung: Monatlichen Tarif pro vZEV Teilnehmer verwenden. Diese Lösung funktioniert in den allermeisten Fällen. (Eine Abweichung entsteht nur dann, wenn einem einzelnen vZEV Teilnehmer zwei physikalische Stromzähler zugewiesen sind (dann wird der monatl. Tarif fälschlich nur einmal aufgerechnet).)

In allen oben aufgeführten Fällen liegt die Ursache beim Netzbetreiber oder einer fehlerhaften Konfiguration des vZEV im Cockpit. Stellen Sie eine korrekte Konfiguration im PVshare Cockpit sicher und klären Sie mögliche Abweichungen mit dem Netzbetreiber anhand der oben aufgeführten möglichen Ursachen.
PVshare hat keinen Einfluss darauf.

So stellt das PVshare Cockpit korrekte Abrechnungen sicher

Das PVshare Cockpit verarbeitet die Daten vom Netzbetreiber und erstellt nur Abrechnungen, wenn diese Daten als in sich zusammenpassend erkannt werden. Je nach Netzbetreiber werden Daten mit Rundungsfehlern angeliefert - das Cockpit erlaubt diese nur, solange sie sich im möglichen Rahmen bewegen. Ansonsten stellen unzählige Sicherheitsmechanismen sicher, dass Berechnungen und Abrechnungen auf Basis von als fehlerhaft erkannten Daten unterbunden bleiben.
Das Cockpit berechnet allfällige Rundungsdifferenzen sogar und weist sie in den Rechnungsläufen transparent aus.
Zudem stellt das Cockpit sicher, dass nur Stromrechnungen erstellt werden, wenn die Daten als definitiv betrachtet werden können. Am Schweizer Strommarkt gibt es klare Regeln, bis wann Netzbetreiber Korrekturdaten nachliefern dürfen.
Mit anderen Worten: Solange sich der Netzbetreiber an die Regeln hält und korrekte Daten anliefert, und Sie den vZEV im Cockpit vollständig und korrekt konfiguriert haben, stimmen auch die Energiemengen die im PVshare Cockpit angezeigt und in Stromrechnungen verrechnet werden mit den Energiemengen die der Netzbetreiber dem vZEV-Verantwortlichen in Rechnung stellt überein. Da die Energiemengen in den einzelnen Stromrechnungen auf ganze kWh (Kilowattstunden) gerundet werden, können minime Rundungsdifferenzen entstehen.

Unwahrscheinliche Ursachen

Folgende Fehler sind dank den Sicherheitsmechanismen unwahrscheinlich *:

  1. Wenn eine vZEV-Einheit oder ein Stromzähler einen falschen Gültigkeitsbereich konfiguriert hat oder fehlt. Beispiel: Ein neuer vZEV Teilnehmer tritt per 1. Juli ein, im Cockpit wurde der Stromzähler jedoch mit Gültigkeit ab 1. August erfasst. Würde das zu fehlerhaften Abrechnungen führen, würde das Cockpit ein Problem mit der Datenintegrität erkennen und nicht rechnen. Der Status-Check würde über das Problem informieren.
  2. Wenn Sie den Gültigkeitsbereich (Datum von/bis) eines bereits korrekt konfigurierten Stromzählers nachträglich verfälschen und zwar genau nachdem das Cockpit die Energiedaten berechnet, aber die Stromrechnungen noch nicht erstellt hat. Eine solche Fehlmanipulation zu genau diesem Zeitpunkt ist sehr unwahrscheinlich. Als Ergebnis bestünde effektiv das Risiko, dass für diesen Stromzähler nicht die gesamte Energie in den Rechnungen berücksichtigt werden würde, sondern nur der Teil während dem (fehlerhaften) Gültigkeitsbereich des Stromzählers. Das Cockpit arbeitet in diesem Fall also mit den von Ihnen gemachten Angaben und könnte Sie in exakt dieser Spezialsituation mit seinen technischen Schutzmechanismen nicht vor einem Fehler schützen.
  3. Wenn ein notwendiger Tarif fehlt oder nicht den gesamten Zeitraum abdeckt. Dadurch würde nicht die gesamte Energie in Rechnung gestellt werden. Das Cockpit würde bei der Erstellung des Rechnungslaufs fehlschlagen und melden, wann genau ein Tarif fehlt oder nicht den gesamten Zeitraum abdeckt. Eine E-Mail würde über den fehlgeschlagenen Rechnungslauf informieren. Aber Achtung: Das betrifft nur die notwendigen Tarife, die in jedem vZEV zwingend nötig sind. Je nach Netzbetreiber/Zusammenschluss können weitere Tarife nötig ein (z.B. Leistungstarif).
  4. Der Netzbetreiber hat den Zusammenschluss anders konfiguriert als er im PVshare Cockpit konfiguriert ist. Das Cockpit würde wahrscheinlich ein Datenintegritäts-Problem erkennen und nicht rechnen. Rechnungen würden nicht erstellt. Der Status-Check würde über das Problem informieren.

* Ausnahme, wenn das Cockpit nicht alle diese Probleme erkennen könnte: Wenn der Netzbetreiber keine entsprechenden Daten anliefern würde, die das Cockpit als Gegenkontrolle verwenden kann. Wäre dies der Fall, würde der Status-Check darauf hinweisen. (Bisher gibt es diesen Fall noch bei keinem Zusammenschluss, Stand Dezember 2025.)

Persönliche Beratung, Betreuung oder Unterstützung

Bei Bedarf können Sie jederzeit persönliche Beratung oder Unterstützung hinzuziehen. Wenn Sie das wünschen, können Sie sich an unsere unabhängigen Partner wenden.

Bitte beachten Sie: Diese Partner arbeiten eigenständig und nicht im Auftrag von PVshare. Wir empfehlen, vorab die Konditionen zu klären.

Weitere Fragen?

Finden Sie oben keine Antwort auf Ihre Frage, so finden Sie diese bestimmt in unserer Sammlung häufiger Fragen - FAQ.

Weitere Erläuterungen und Antworten zu allgemeinen Fragestellungen finden Sie zudem auf der Startseite oder auf einer entsprechenden Unterseite, in denen wir die verschiedensten Themen rund um vZEV und LEG erläutern.

Muss etwas angepasst werden, das Sie (aus Sicherheitsgründen) nicht selbst ändern können, wenden Sie sich an den Support direkt im PVshare Cockpit (Software-Support Link im Cockpit unten rechts).

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Bitte beachten Sie: Diese Partner arbeiten eigenständig und nicht im Auftrag von PVshare. Wir empfehlen, vorab die Konditionen zu klären.

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