vZEV vs LEG Unterschiede

Virtuelle ZEV (vZEV) sind seit 2025 möglich. LEG (lokale Elektrizitätsgemeinschaften) seit 2026. Beide ermöglichen den lokalen Verkauf erneuerbarer Energie und Netzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet die Bildung von vZEV und LEG zu ermöglichen, wenn die Bedingungen erfüllt sind. Während ein vZEV auf den gemeinsamen Netzanschlusspunkt begrenzt ist und keine Netzgebühren anfallen, fallen bei einer LEG Netzgebühren an. Dafür sind LEG in grösserem Rahmen möglich.
Auf dieser Seite werden die Unterschiede zwischen vZEV und LEG konkret aufgezeigt und es wird erläutert, wann und wieso welcher Zusammenschlusstyp die richtige Wahl ist. Der Vergleich der Typen endet damit jedoch noch nicht, sondern wird durch eine Gegenüberstellung hinsichtlich Aufwand und Einfachheit der Typen und einen Vergleich der möglichen Wertschöpfung aus Sicht der beteiligten Parteien abgerundet.

Die folgende Tabelle führt die wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten von vZEV und LEG auf:

Aspekt vZEV (Virtueller Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) LEG (Lokale Elektrizitätsgemeinschaft)
Begrenzung Gemeinsamer Netzanschlusspunkt Gleiches Gemeindegebiet (Netzebene NE5 oder 7, keine Spannungsebenen über 36 kV)
Anforderung an PV-Leistung (DC-seitig) Min. 10 % PV-Leistung Min. 5 % PV-Leistung
Kann auch enthalten ZEV vZEV, ZEV
Kann auch teilnehmen an LEG
Wer bereits LEG betreibt oder teilnimmt, kann keinen vZEV mehr gründen. Für Kombination muss vZEV daher zuerst gegründet werden.
-
Möglicher Profit Deutlich höher
Da z.B. keine Netzgebühren und Grundgebühren nur 1 Mal
Niedriger
Kosten Netzgebühren Keine
Netzgebühren entfallen komplett auf vZEV internem Energieanteil
Ja
Berechtigte Teile der Netzgebühren um 20 oder 40 % reduziert auf LEG internem Energieanteil
Varianten Keine Ja
"Basis LEG" (Standard): LEG Vertreter verrechnet nur in LEG ausgetauschte Energie.
"Zusammenfassende Rechnung LEG": Gesamte Energie wird von LEG-Vertreter verrechnet.
Freier Marktzugang durch Zusammenschluss Möglich
Wenn totaler Verbrauch (inkl. Eigenverbrauch) des vZEV zu freier Marktbeschaffung berechtigt
Nein, nur wenn einzelner LEG-Teilnehmer Zugang zum freien Markt hat
(LEG ändert nichts daran)
Leistungstarif (falls relevant) Kann zu markanten Einsparungen führen, da Leistungsmaximum des gesamten vZEV gilt
(Kann mit dem PVshare Cockpit optimiert werden)
Keine Änderung gegenüber kein LEG-Beitritt
Monatliche Grundgebühren Einsparung: Fallen nur noch einmal an für den vZEV Keine Änderung gegenüber kein LEG-Beitritt
Statistiken im PVshare Cockpit Ja, auch für alle vZEV-Teilnehmer Ja, auch für alle LEG-Teilnehmer *
Zuteilung der im Zusammenschluss ausgetauschten Energie Proportional (durch PVshare Cockpit) Proportional (durch VNB)
Verantwortlich vZEV-Verantwortlicher VNB / LEG-Vertreter/Verantwortlicher
Abrechnung vZEV-Verantwortlicher und PVshare Cockpit LEG-Vertreter und PVshare Cockpit
Möglich seit 2025 2026
Mindestanzahl Teilnehmer 2 2
Vorteil Deutlich höherer Profit als LEG LEG-Verantwortlicher muss nur in LEG ausgetauschte Energie in Rechnung stellen. Netzbetreiber verrechnet Netzbezug weiterhin direkt an die LEG-Teilnehmer (bei Variante "Basis LEG")
Datenübertragung Per herkömmlichen Lastgangdaten nach SDAT-CH ("ValidatedMeteredData", E66)
Aus Daten gehen keine Informationen zur vZEV Zugehörigkeit hervor **
Standardisiert.
In den Daten ist die Zugehörigkeit zur LEG (Community ID) und der LEG-Typ (Community Type) enthalten
Gründung vZEV kostenlos im PVshare Cockpit gründen LEG kostenlos im PVshare Cockpit gründen
Weitere Informationen Mehr zu vZEV Mehr zu LEG

* Optimierungspotenziale sind auch bei LEG in den Statistiken im PVshare Cockpit sichtbar, wenn alle Lastgangdaten der LEG-Teilnehmer übermittelt werden. Das ist auch nötig, damit das PVshare Cockpit die Daten automatisch überprüfen kann. Daher muss das explizite Einverständnis der LEG-Teilnehmer für die Übermittlung aller LEG-Lastgangdaten eingeholt werden; zudem muss die LEG entsprechend beim Netzbetreiber angemeldet werden. Dieses Einverständnis wird standardmässig mit der Dokumentvorlage zur Einverständniserklärung eingeholt, die im LEG-Gründungsprozess im PVshare Cockpit downloadbar ist. (Details: Siehe Inhalt in "Diese Einverständnisse sind bei LEG erforderlich".)

** Im neuen SDAT-CH Standard 2025 wurde kein CommunityCode für vZEV eingeführt (zusätzlich zu CT01 ≙ "Basis LEG" und CT02 ≙ "Zusammenfassende Rechnung LEG"). Damit hätten die "Community"-Informationen auch bei vZEV-Lastgangdaten übertragen werden können. Mit der "CommunityID" hätte damit neu die Zugehörigkeit der Daten zum vZEV eindeutig aus den Daten hervorgehen können. Das bedeutet, dass es weiterhin unumgänglich ist, dass vZEV-Verantwortliche alle Messpunktnummern kennen, während das PVshare Cockpit bei LEG nicht erfasste Daten eindeutig zuordnen und LEG-Verantwortliche auf noch nicht erfasste Messpunktnummern hinweisen kann.

Diese Einverständnisse sind bei LEG erforderlich

Damit Statistiken im PVshare Cockpit aussagekräftig sind, Optimierungspotenziale identifiziert werden können und eine automatische Überprüfung der Daten möglich ist, ist die explizite Zustimmung jedes LEG-Teilnehmers erforderlich.

Der LEG Gründungsprozess im PVshare Cockpit führt durch diesen Prozess.

Zur Vollständigkeit, nachfolgend die technischen Einzelheiten.

Zustimmung, dass alle LEG-Lastgangdaten übermittelt werden dürfen. Das sind konkret:

  • Für Lastgangdaten (ValidatedMeteredData):
    • Wirkenergie (EnergyProductIdentificationCode 8716867000030 → LGZ-LEGT / EGZ-LEGT, d. h. Wirkenergie auf Teilnehmerebene als Basis der LEGT-Aggregation)
    • Local active energy (EnergyProductIdentificationCode 2404050010123 → LGZ-LEGE aka B_LEG / EGZ-LEGE aka E_LEG)
    • Residual active energy (EnergyProductIdentificationCode 2404050010124 → LGZ-LEGR aka B_VNB / EGZ-LEGR aka E_VNB).
  • Zusätzlich werden für statistische Auswertungen sowie zur automatischen Plausibilisierung der Daten alle aggregierten LEG-Daten benötigt (AggregatedMeteredData, LEGT, LEGE, LEGR, jeweils EGS und LGS).

Diese Daten sind Voraussetzung für die automatische Validierung und Auswertung im PVshare Cockpit; ohne vollständige Übermittlung können keine konsistenten Statistiken oder Prüfungen durchgeführt werden.


Zusammengefasst lässt sich festhalten:
Während ein vZEV deutlich profitabler sein kann als eine LEG, hat eine LEG den Vorteil, dass die Energie vom/zum Netzbetreiber weiterhin direkt durch den Netzbetreiber abgerechnet wird (LEG-Typ "Basis LEG") und deutlich mehr Teilnehmer möglich sind.
Es ist möglich - und meist wirtschaftlich sinnvoll - einen vZEV zu gründen und anschliessend damit auch einer LEG beizutreten (oder selbst eine LEG zu gründen).

Warum ist häufig zuerst ein vZEV sinnvoll?

Weil bei einem vZEV keine Netzkosten anfallen, die Grundkosten nur noch einmal anfallen und weitere Potenziale existieren, die es bei LEG nicht gibt. Dadurch ist die Wertschöpfung mit vZEV meist deutlich höher.
Für PVshare macht es keinen Unterschied: PVshare generiert ausschliesslich mit den Software-Abos eine Wertschöpfung, welche erst erworben werden, sobald die LEG oder der vZEV realisiert wird. PVshare erhebt keine Initialkosten und bietet keine Beratungs- oder Betreuungsdienstleistungen. Die Preise der Software-Abos sind daher unabhängig von den ausgetauschten Energiemengen und sind so konzipiert, dass Kunden ausschliesslich die Nutzung der Software verursachergerecht entschädigen.
Die Preise der Software-Abos sind für LEG und vZEV identisch. Die Verarbeitung erzeugt für PVshare zudem vergleichbare Betriebskosten. Während bei LEG mehr Daten vom Netzbetreiber angeliefert werden, sind die Tarifmodelle, Berechnungen und Verarbeitungslogiken bei vZEV deutlich komplexer.
Aus betrieblicher Sicht sind vZEV daher für PVshare nicht einfacher oder profitabler als LEG.
Dass PVshare vZEV als gewinnbringender als LEG beschreibt (für die Teilnehmenden), basiert auf den logischen Fakten.
PVshare beschreibt die Vor- und Nachteile immer aus Sicht von Teilnehmern (Solaranlagenbetreiber und Energieverbraucher), auf deren Interessen die Software PVshare Cockpit ausgerichtet ist.


Wann ist welcher Zusammenschluss-Typ sinnvoll?

vZEV

Da bei einem vZEV keine Netzgebühren anfallen, lassen sich damit höhere Renditen erzielen - für alle Parteien. Zudem fallen Grundgebühren bei einem vZEV nur noch einmal an und sofern der totale Verbrauch ausreicht, kann ein vZEV zudem am freien Markt Energie beschaffen. Desweiteren kann auch ein allfälliger Leistungstarif (wie ihn beispielsweise CKW erhebt) mit einem vZEV erheblich kostengünstiger werden.

Ist ein vZEV möglich, so ist dies die gewinnbringendste Lösung. Zudem ist es sinnvoll, den vZEV so gross wie möglich zu realisieren.
Zur Vollständigkeit sei erwähnt: Falls ein vZEV mit sehr vielen Teilnehmern möglich ist, natürlich reduziert auf eine sinnvolle Grösse. Zur Ermittlung kann der vZEV Rechner verwendet werden.

In folgenden zwei Fällen kann die Wertschöpfung weiter gesteigert werden durch Beitritt einer bestehenden LEG, oder durch Gründung einer eigenen LEG:

  1. Wenn der vZEV noch immer genügend PV-Überschuss erzielt, der dem Netzbetreiber verkauft wird.
  2. Wenn der vZEV einen zusätzlichen Strombedarf aufweist, der über die im vZEV erzeugte PV-Energie hinausgeht. Oder anders gesagt: Wenn auch an sonnigen Tagen noch viel Energie vom Netzbetreiber gekauft wird.

Wie vZEV-Überschuss oder zusätzlichen vZEV-Energiebedarf ermitteln?
Das PVshare Cockpit stellt in seinem Grundumfang Statistiken zur Verfügung, welche eine einfache und schnelle Ermittlung ermöglichen.

LEG

Eine LEG zu gründen ist in folgenden Situationen die richtige Wahl:

  1. Wenn kein vZEV möglich ist.
  2. Wenn bereits ein vZEV (oder ein klassischer ZEV) existiert und zusätzlicher Überschuss mit besserem Tarif aus dem vZEV verkauft werden soll, oder wenn zusätzlicher Energiebedarf des vZEV aus der LEG bezogen werden soll (wie oben beschrieben).
  3. Wenn die Vorteile einer LEG (z.B. einfachere Organisation oder grössere räumliche Flexibilität) höher gewichtet werden als die zusätzliche Wertschöpfung mit einem vZEV.

Klassische ZEV

Im Gegensatz zu vZEV erfordern klassische ZEV entsprechende Hausinstallationen, um die Energiemengen zu messen. Will ein Mieter beispielsweise nicht teilnehmen, muss die Installation entsprechend angepasst werden.
Der Vorteil von ZEV liegt darin, dass die Stromzähler vom ZEV erworben und gewartet werden, wodurch der Netzbetreiber nicht mehr für jeden Teilnehmer einen SmartMeter (Stromzähler) bereitstellen muss. Die diesbezüglichen Kosten gegenüber dem Netzbetreiber entfallen.

Zu beachten: PVshare ist auf vZEV und LEG spezialisiert und bietet keine Software zur Abrechnung von klassischen ZEV.


Welcher Zusammenschlusstyp ist "am einfachsten"?

Die Frage nach der "Komplexität" bzw. "Einfachheit" stellt sich häufig, nachdem von einer "komplexen Umsetzung", "hohen Abrechnungskosten" oder "grossem Aufwand" die Rede war. Solche Aussagen stammen oft aus Erfahrungen mit klassischen ZEV. Sie lassen sich nicht ohne Weiteres auf vZEV oder LEG übertragen.

Mathematisch ist keiner der drei Typen komplex: Die Abrechnung beruht im Kern auf viertelstündlichen Energiemengen und deren Summierung beziehungsweise Zuordnung. Deutliche Unterschiede bestehen hingegen beim technischen, organisatorischen und rechtlichen Aufwand. Dieser fällt zudem nicht bei allen beteiligten Parteien gleich an.

Bei typischen Konstellationen mit Solaranlagen, Nachbarn oder Stockwerkeigentümern treten meist keine rechtlichen Spezialfälle auf. Rechtlich differenzierter sind insbesondere ZEV und vZEV mit Mietern.

Die Aussage, ein Modell sei "komplex", ist deshalb nur sinnvoll, wenn zugleich genannt wird, für welche beteiligte Partei. Die folgende Tabelle zeigt den Standardfall für die drei Typen und beteiligten Parteien auf. Angaben zur Einrichtung und Abrechnung von vZEV/LEG beziehen sich auf die Verwendung des PVshare Cockpit. Andere Softwarelösungen können mit höherem Aufwand oder Initialkosten verbunden sein.

Typ Einrichtung Abrechnung Netzbetreiber
vZEV Einfach
Keine eigene Messinfrastruktur oder neue Verkabelung notwendig. Anfrage der möglichen Nachbarn, Mieter oder Stockwerkeigentümer. Vertrag etwas komplexer als bei LEG. Einrichtung im PVshare Cockpit ohne Initialkosten innert kurzer Zeit.
Einfach, wenig Aufwand
Alle Tarife müssen erfasst werden: Netzbetreibertarife und Tarif für innerhalb vZEV ausgetauschte Energie. Datenempfang und Abrechnung erfolgen vollautomatisch.
Sehr einfach
Im Kern bildet der Netzbetreiber die Summe der Energiemengen und liefert die erforderlichen Daten. Der virtuelle Gesamtmesspunkt des vZEV wird anschliessend weitgehend wie ein "normaler" Kunde behandelt.
LEG * Sehr einfach
Keine eigene Messinfrastruktur oder neue Verkabelung notwendig. Anfrage der möglichen Teilnehmer. Vertragssituation am einfachsten. Einrichtung im PVshare Cockpit ohne Initialkosten innert kurzer Zeit.
Sehr einfach, kaum Aufwand
Ein einzelner Tarif muss zwingend erfasst werden: innerhalb LEG ausgetauschte Energie. Datenempfang und Abrechnung erfolgen vollautomatisch.
Am aufwändigsten
Der Netzbetreiber muss die Energiemengen summieren, die innerhalb der LEG ausgetauschte Energie aufteilen, aggregierte Daten bilden, die reduzierten Netznutzungsentgelte abrechnen, die vorgegebenen Marktprozesse einhalten und die erforderlichen Daten übermitteln.
Klassischer ZEV Am aufwändigsten
Installateur/Installation notwendig, eigene Stromzähler notwendig, Einhaltung der Vorgaben, allfällige zusätzliche ZEV-internen Eigenverbrauchsoptimierungen, Daten müssen übertragen werden, rechtliche Themen/Verträge
Erheblich aufwändiger als vZEV oder LEG
Wird aufgrund Komplexität meist von einem Abrechnungsdienstleister abgerechnet. Alle Tarife müssen erfasst werden. Hinzu kommt die Verantwortung für Datenübertragung und Messinfrastruktur (MID-zertifizierte Stromzähler), die Einhaltung der technischen Vorgaben einschliesslich Messtoleranzen, rechtliche Anforderungen insbesondere bei Mietverhältnissen sowie situationsabhängige Anpassungen.
Am einfachsten
Aus Sicht des Netzbetreibers ist der klassische ZEV wie ein "normaler" Kunde. Die ZEV-Stromzähler befinden sich hinter dem Stromzähler des Netzbetreibers.

* Es wird der Standard-LEG-Typ ("Basis LEG") betrachtet, bei dem der Netzbetreiber weiterhin Netzbezug, Rücklieferung und die Netzkosten direkt verrechnet (nicht die alternative Variante "Zusammenfassende Rechnung LEG").

PVshare ist auf vZEV und LEG spezialisiert. Die dafür nötigen Daten- und Abrechnungsprozesse sind im PVshare Cockpit standardisiert und automatisiert abgebildet. Dadurch profitieren Nutzer von der deutlich einfacheren Handhabung dieser beiden Modelle. Klassische ZEV werden nicht unterstützt.


Welcher Zusammenschlusstyp ist für welche Partei am gewinnbringendsten?

Die Zusammenschlusstypen wurden bereits hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, bzw. möglicher Wertschöpfung für die vZEV-/LEG-Verantwortlichen und Teilnehmenden beleuchtet. Interessanterweise sind jedoch auch diesbezüglich unterschiedliche Aussagen anzutreffen. Auch hier vermutlich, weil jeweils nicht angegeben wird aus welcher Perspektive.

Die nachfolgende Tabelle soll Klarheit bringen. Zur Vollständigkeit wird auch die Variante "Kein Zusammenschluss" mit eingebracht. Zur Transparenz wird auch die Wertschöpfung für PVshare aufgeführt:

Typ Verantwortlicher und Teilnehmer PVshare Netzbetreiber
Keiner Am uninteressantesten
Keine (zusätzliche) Wertschöpfung.
Nicht interessant
Keine Wertschöpfung. Das PVshare Cockpit wird nicht verwendet.
Am interessantesten
Der Netzbetreiber (oder bei freiem Marktzugang ein alternativer Energielieferant) liefert die Energie und vergütet die PV-Energie. Netzkosten auf bezogene Energie.
vZEV Sehr interessant
Meist interessanteste Lösung, da keine Installationen nötig und grösstmögliche Wertschöpfung, da auf innerhalb vZEV ausgetauschter Energie keine Netzkosten anfallen.
Interessant
Wertschöpfung mit Software-Abos, abhängig von der Anzahl Teilnehmer des vZEV. Wertschöpfung bei gleicher Grösse exakt gleich wie bei LEG.
Nicht interessant
Hat keine Ertragsmöglichkeiten auf innerhalb des vZEV ausgetauschte Energie. Betreibt und verrechnet jedoch weiterhin Messinfrastruktur.
LEG Situationsbedingt mässig interessant
Relativ hohe Netzkosten belasten die mögliche Wertschöpfung in vielen Fällen erheblich.
Interessant
Wertschöpfung mit Software-Abos, abhängig von der Anzahl Teilnehmer der LEG. Wertschöpfung bei gleicher Grösse exakt gleich wie bei vZEV.
Relativ interessant
Profitiert weiterhin - sogar auf in der LEG ausgetauschte Energie wird weiterhin mit mehr als 80 bis 60 % der Netzkosten Wertschöpfung generiert. (Abschlag nur auf berechtigte Netzkosten-Tarifbestandteile).
Klassischer ZEV Situationsbedingt sehr interessant
Sofern die Messinfrastruktur nicht nachträglich installiert werden muss, eine interessante und wirtschaftliche Lösung. Unterhalt der eigenen Messinfrastruktur darf nicht unterschätzt werden.
Nicht interessant
Keine Wertschöpfung. PVshare bietet keine Lösung für klassische ZEV. Keine Verwendung des PVshare Cockpit für klassische ZEV.
Nicht interessant
Es bleiben keine Ertragsmöglichkeiten mehr für die innerhalb des ZEV ausgetauschte Energie. Auch mit Messinfrastruktur der einzelnen Tielnehmer wird keine Wertschöpfung generiert. (Ausnahme: Netzbetreiber, die ZEV-Lösung anbieten.)


Mythen zu vZEV und LEG

Siehe separate Seite Mythen rund um vZEV und LEG


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