Es gibt einige Anbieter von vZEV-Lösungen, die hauptsächlich Abrechnungsdienstleistungen für ZEV bieten.
Die Angebote der vZEV-Anbieter die hier verglichen werden, variieren teils stark im Umfang. Ungefähr vergleichbare Abos für automatischen Datenimport (und teils automatische Abrechnung) sind in der Abo-Bezeichnung und im Preis in fetter Schrift markiert.
Die Preisunterschiede scheinen teilweise gering. Es gilt jedoch zu bedenken, dass diese für jeden vZEV-Teilnehmer anfallen und dadurch den Profit für jeden vZEV-Teilnehmer verringern. Zudem erheben einige hohe Initialkosten.
| Anbieter mit Link zur Preisangabe | Abo-Bezeichnung | Funktionsumfang | Preis je Einheit pro Jahr in CHF | Bemerkungen | Ausschliesslich auf vZEV und LEG ausgerichtet |
|---|---|---|---|---|---|
| PVshare | Pro | Automatische Abrechnung, Automatischer Import | 27.50 | Kostenloser Gründungsprozess. Alle vZEV-Teilnehmer erhalten Zugang inkl. Statistiken. | Ja |
| PVshare | Pro+ | Vollautomatische Abrechnung und Versand der Rechnungen, monatlich bis jährlich frei wählbar, Automatischer Import | 30.25 | Kostenloser Gründungsprozess. Alle vZEV-Teilnehmer erhalten Zugang inkl. Statistiken. | Ja |
| Egon AG | Backbone egonline-Portal | Basisfunktionen | 40.00 | Preise 54:47 im Video. Einrichtung kostet CHF 570.- plus CHF 112/Zähler. Stundenansatz: CHF 190/h |
Nein |
| SEL | Self-Service | Manuelle Abrechnung, Automatischer Import | 42.00 | Preise 45:09 im Video | Nein |
| SEL | Split-Service | Jährliche Abrechnung, Automatischer Import | 66.00 | Preise 45:09 im Video | Nein |
| SEL | Full-Service | Halbjährliche Abrechnung, inkl. Mahnwesen, Automatischer Import | 78.00 | Preise 45:09 im Video | Nein |
| Zevvy | Lite | Manuelle Abrechnung, Automatischer Import | 42.00 | Bietet weitere Funktionen für Vermieter wie Abrechnung von Heizkosten, Warmwasser, etc. | Nein |
Starten Sie jetzt kostenlos Ihren vZEV:
Jetzt starten: Kostenlose Abklärung / Gründung eines virtuellen ZEV mit PVshare
Sie entscheiden im PVshare Cockpit, ob und wann Sie Software-Abos erwerben.
Klassische ZEV und vZEV haben zwar einen ähnlichen Namen, stellen an Software, Prozesse und Organisation eines Anbieters jedoch grundverschiedene Anforderungen.
Soll eine gemeinsame Lösung beide Modelle abdecken, entsteht ein struktureller Zielkonflikt: Die Komplexität klassischer ZEV wird in ein Modell hineingetragen, dessen entscheidender Vorteil gerade in seiner Einfachheit liegt.
Klassische ZEV erfordern eine eigene interne Messinfrastruktur. Je nach Ausgangslage sind dafür Elektroinstallationen, Planung, Umsetzung, Abnahmen und die Involvierung verschiedener Fachpersonen notwendig. Die Messdaten müssen anschliessend erfasst und an eine Abrechnungslösung übermittelt werden.
Da klassische ZEV hauptsächlich in Mehrfamilienhäusern realisiert werden, etablierte sich aus dieser Kette von technischen und administrativen Aufgaben sowie teilweise erheblichen manuellen Abrechnungsprozessen die Rolle des "Abrechnungsdienstleisters".
Ein vZEV benötigt diese eigene Mess- und Installationsinfrastruktur und entsprechende Dienstleistungen nicht.
Für einen vZEV werden die intelligenten Messsysteme des Netzbetreibers verwendet. Nach der Anmeldung stellt der Netzbetreiber die Messdaten für die interne Abrechnung zur Verfügung; diese werden automatisiert in das PVshare Cockpit übermittelt.
Ob jemand am vZEV teilnimmt oder nicht, hat keine Installationsanpassungen zur Folge. Zusätzliche Elektroinstallationen, individuelle Messkonzepte oder die Involvierung weiterer Fachpersonen sind für die Bildung eines vZEV nicht erforderlich.
Auch separate, manuell erbrachte "Abrechnungsdienstleistungen" werden in den meisten Fällen nicht benötigt: Die Abrechnung kann durch geeignete Software automatisiert erfolgen. Wer Aufgaben dennoch abgeben oder sich beraten lassen möchte, kann selbstverständlich einen der unabhängigen Partner von PVshare beauftragen.
Der Begriff "Abrechnungsdienstleister" wird dennoch häufig auch für vZEV oder LEG verwendet – teilweise sogar von Netzbetreibern. Dadurch kann der Eindruck entstehen, vZEV seien ähnlich aufwendig oder gar "komplex" wie klassische ZEV und könnten nur mit zusätzlichen Dienstleistungen betrieben werden.
Das ist in den meisten Fällen nicht der Fall. vZEV (und LEG) können mit geeigneter Software vollständig per Self-Service gegründet, verwaltet und abgerechnet werden. Gerade bei kleineren vZEV oder LEG können zusätzliche Dienstleistungskosten einen erheblichen Teil der Wertschöpfung aufzehren oder den Zusammenschluss sogar unrentabel machen.
Viele heute angebotene vZEV-Lösungen stammen von Anbietern, deren Produkte und Prozesse ursprünglich für klassische ZEV entwickelt wurden. Für klassische ZEV oder für Liegenschaften, bei denen zusätzlich Heiz-, Wasser- oder Nebenkosten abgerechnet werden sollen, können solche umfassenden Angebote sinnvoll sein.
Werden die Prozesse und Kostenstrukturen klassischer ZEV jedoch unverändert auf einen reinen vZEV (oder eine LEG) übertragen, gehen wesentliche Vorteile der virtuellen Modelle verloren: Die Lösung wird umfangreicher, manueller und teurer als technisch notwendig.
Anbieter, die sowohl klassische ZEV als auch vZEV und LEG abdecken, können dafür getrennte Lösungen und Prozesse einsetzen oder beide Modelle in einer gemeinsamen Lösung vereinen. Eine gemeinsame Lösung muss jedoch auch die Messinfrastruktur, technischen Varianten, Konfigurationen und Dienstleistungsprozesse klassischer ZEV abbilden – obwohl diese für einen reinen vZEV normalerweise nicht benötigt werden.
Prägen diese zusätzlichen Anforderungen auch die Bedienung, Prozesse und Preisstruktur des vZEV-Angebots, wird dieses umfangreicher, manueller und teurer, als es aufgrund seiner technischen Voraussetzungen sein müsste. Der Nachteil entsteht somit nicht bereits dadurch, dass ein Anbieter auch klassische ZEV anbietet, sondern wenn deren Komplexität in die vZEV-Lösung übernommen wird.
Werden klassische ZEV und vZEV mit derselben Software, denselben Prozessen und derselben Kostenstruktur abgedeckt, können wesentliche Einfachheits- und Kostenvorteile des vZEV verloren gehen.
Diesen Zielkonflikt vermeidet PVshare bewusst: Das PVshare Cockpit ist ausschliesslich auf vZEV und LEG ausgerichtet. Die Abklärung und Gründung sind kostenlos und unverbindlich. Nach erfolgreicher Gründung kann der vZEV mit den kostengünstigen Software-Abos bequem und automatisiert abgerechnet werden.
Da das PVshare Cockpit weder Messinfrastrukturen klassischer ZEV noch Heiz-, Wasser- oder allgemeine Nebenkosten abbilden muss, können Software, Bedienung, Prozesse und Kostenstruktur konsequent auf die automatisierte Verwaltung und Abrechnung von vZEV und LEG ausgerichtet werden.
PVshare bietet zusätzlich:
Mehr über die Mission von PVshare erfahren Sie hier.
Diese ermöglichen teilweise auch die Abrechnung von Wasser/Heizkosten. Muss auch dies zusammen mit dem vZEV abgerechnet werden, so könnte ein alternativer Anbieter sinnvoller sein als PVshare. (Bei LEG dürfte eine gemeinsame Abrechnung mit Heiz- und Wasserkosten seltener relevant sein.)
Starten Sie jetzt kostenlos Ihren vZEV:
Jetzt starten: Kostenlose Abklärung / Gründung eines virtuellen ZEV mit PVshare
Sie entscheiden im PVshare Cockpit, ob und wann Sie Software-Abos erwerben.

Andere Unterseiten von Mit vZEV Solarstrom an Nachbarn oder Mieter verkaufen: